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Dienstag, 15. September 2015

Google Smartwatches & Wearable Devices: Android SDK angekündigt, Release in Kürze

Nachdem vor kurzem bereits das Gerücht aufgetaucht ist, dass Google an einem eigenen Betriebssystem für Smartwatches arbeitet, gab es gestern auf der SXSW-Konferenz von Googles Senior Vice President Sundar Pichai neue Informationen zu dem Thema. So wird bereits in zwei Wochen ein Android-SDK für Wearable Devices von Google veröffentlicht werden, welches Entwicklern eine geeignete und insgesamt einheitlichere Software-Plattform für die Geräte liefern soll.
Laut Sundar Pichai wolle Google den Entwicklern eine Vision für die Arbeit an Wearable Devices bieten und wie der Konzern sich die Zukunft dieser Geräteklasse vorstellt. Vor kurzem gab es bereits einige Gerüchte um eineSmartwatch in Zusammenarbeit mit LG, welche möglicherweise bereits in diesem Monat, spätestens allerdings im Juni vorgestellt werden soll. Pichai hielt sich im Interview mit Informationen bezüglich einer solchen Smartwatch aber zurück und machte hierzu keine weiteren Andeutungen. Stattdessen sprach er darüber, dass eine gewisse Parallele zur Evolution des Smartphone-Ökosystems bestehe und während sich Smartphones im Laufe der Zeit zu kleinen Computern entwickelt haben, durchlaufen Wearables lautPichai eine Entwicklung zu Arsenalen an unterschiedlichen Sensoren. Primäre Aufgabe einer Smartwatch als Companion Device ist es schließlich, Daten vom Smartphone oder Tablet zu empfangen und anzuzeigen.
google-nexus-smartwatch-gem-3Konzept einer Smartwatch mit Google Now-Kärtchen
Mit dem SDK möchte Google die Schnittstellen der Sensoren mit dem Android OS vereinheitlichen und den Herstellern damit Android als effizientes Betriebssystem für Smartwatches schmackhaft machen. Dass eine Überarbeitung von Android hierfür dringend notwendig ist, zeigten nicht zuletzt die Samsung Gear 2 und Gear 2 Neo. Selbst der langjährige Wirtschaftspartner Samsung hatte sich beim Nachfolger der geflopptenSamsung Galaxy Gear für Tizen anstelle von Android entschieden, da man laut eigenen Angaben eine bis zu zwei Tage längere Akkulaufzeit erzielen könne. Auch bei anderen Herstellern wie Sony oder Pebble kommt ein proprietäres OS zum Einsatz, welches jeweils gegenüber Android eine bessere Akkulaufzeit bietet und eher zu der Funktion der Wearables als reine Companion Devices passt. An dieser Stelle möchte Google in Zukunft ansetzen und denkt hierbei nicht nur primär an moderne Armbanduhren, sondern ein viel breiteres Spektrum an Wearable Devices, die von Googles OS profitieren könnten.
Werden Smartwatches in Zukunft mit einer von Google selbst angepassten Android-Version beliebter werden? 
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Chromecast: App aktualisiert, Hackathon mit neuem SDK im Dezember, Hinweis auf Europa-Start

Googles Chromecast hatte im Juli der Tech-Welt, und damit auch uns, einigermaßen den Kopf verdreht, versprach der Dongle doch eine kostengünstige Lösung zum einfachen Streamen von HD-Inhalten vom Smartphone auf den Fernseher. Allein hapert es weiterhin an der internationalen Verfügbarkeit des 35 Dollar-Gadgets, wie auch an tollen Apps — außer YouTube und Play Music lässt sich vor allem hierzulande nicht viel streamen. Beides könnte sich aber bald ändern, denn Google hat sowohl Entwickler zum Hackathon geladen, als auch Stellen ausgeschrieben, die auf eineninternationalen Verkauf des Chromecast hindeuten.
Zuletzt gab es einigen Tumult um das Chromecast-SDK, das Google einigen interessierten Entwicklern bereitstellt und das mit späteren Updates teils restriktiver wurde als zu Beginn — so lief damals vor allem Koushik Dutta Sturm, als Mountain View die spannende Fähigkeit zum Streamen von Offline-Inhalten ersatzlos aus dem Code strich.
Nun darf sich der gute Koush aber wieder beruhigen, denn wir hören, dass auch er zu Google Chromecast SDK-Hackathon am 7. und 8. Dezember eingeladen ist — und was da passieren wird, klingt viel versprechend: Zunächst wird Google den anwesenden Entwicklern das neue SDK vorstellen und in der Folge werden die Devs ihrer Kreativität freien Lauf lassen und zeigen, was man damit so alles an Apps und Lösungen für den Dongle auf die Beine stellen kann. Gut möglich, dass dann auch wieder das Offline-Streaming an Bord ist und Koush seineentsprechende App endlich finalisieren kann. Das neue SDK soll dann in zwei bis drei Wochen für alle verfügbar sein.
Aber was nützt uns armen Europäern das? Schließlich ist der Dongle offiziell in der Alten Welt noch gar nicht erhältlich … nun, auch das könnte sich bald ändern: Für den Standort London sucht das Unternehmen einen Technical Account Manager, Chromecast, zu dessen Aufgaben es unter anderem gehört, quasi als Liason zwischen Google und den Partnerunternehmen zu fungieren. Und warum sollte der nun in London sitzen, wenn es dabei nicht um den europäischen, mindestens aber britischen Markt ginge? Außerdem sucht man für das Headquarter in Mountain View einen Product Manager Chromecast (international); der soll laut Beschreibung „leidenschaftlich dafür Sorge tragen, Consumer Products in internationalen Märkten zu launchen.“
Das ist zwar zugegeben nur ein Indiz, dennoch scheint es wahrscheinlich, dass der Chromecast auch in Anbetracht der Hackathon-Offensive bald weiteren Märkten angeboten wird. Die zugehörige App ist ja auch schon seit Wochen für deutsche Nutzer aus dem Play Store installierbar, ein aktuelles Update hat diese gerade übrigens in Sachen UI und Usability optimiert und die Anzeige der Zeitzonen verbessert.
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Google Fit: Preview-SDK für die Gesundheitsplattform veröffentlicht

Auch wenn Google Fit auf der Google I/O 2014 nicht dieselbe Aufmerksamkeit wie etwa Android L oder Android Wear zuteil wurde, könnte die Gesundheitsplattform doch den Weg für eine ganze Fülle an neuen Fitness-Apps- und -Gadgets ebnen. Für Google Fit wurde jetzt ein Preview-SDK veröffentlicht, mit dem interessierte Entwickler bereits jetzt schon die neuen Möglichkeiten der Plattform ausloten sollen. 
Ganz nach dem Motto „Quantify yourself“ wird heute dank immer kleinerer und leistungsfähiger Gadgets alles vermessen und analysiert. Die Gesundheit spielt dabei eine ganz hervorgehobene Rolle, das zeigt allein der Blick auf die Vielzahl der mittlerweile erhältlichen Fitness-Tracker samt passender Apps. Problem bislang: Jeder Hersteller kocht sein eigenes Süppchen. Die Apps von Fitbit und Samsungs S-Health, nur als Beispiel genannnt, waren nicht miteinander kompatibel. Wer also von einem Fitness-Tracker zum anderen wechselte, verlor all seine Daten. Diesem Problem will sich Google mit seiner Lösung „Google Fit“ nun annehmen, das als eine zentralisierte Anlaufstelle für allerlei Gesundheitsdaten fungieren soll.
Vorstellung von Google Fit im Zuge der I/O 2014:
Das jetzt vorgestellte Preview-SDK bietet hierzu drei Schnittstellen. Mit Hilfe der „Sensors API“ sollen Apps Zugriff auf Sensoren von Geräten beziehungsweise Wearables, beispielsweise Schrittzählern oder Pulsmessern, erhalten. Die „Recording API“ erlaubt stromsparende und cloudbasierte Synchronisation von Fitness-Daten im Hintergrund, während über die „History API“ das Verwalten und Verarbeiten von gewonnen Daten ermöglicht wird. Wenn ein Jogger also beispielsweise einen Lauf beendet, kann eine passende App ihm auf einer Karte seinen zurückgelegten Weg anzeigen.
Um das SDK nutzen zu können, benötigen Entwickler die neuen Google Play Services, die in der aktuellen Android L Preview für das Nexus 5 und Nexus 7 WiFi (2013) zu finden sind. Unter Verwendung des Android SDK-Managers müssen dann die „Google Play Services for Fit Preview“ heruntergeladen werden. Entsprechende Anwendungen können derzeit aber noch nicht auf das Cloud-Backend zugreifen, dieses will Google erst zu einem späteren Zeitpunkt nachreichen.
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Google zur Zukunft des Chromecasts: 2014 steht uns Großes bevor

Die Ankündigung des Chromecasts vor einigen Monaten löste große Begeisterung aus. Die Verkaufszahlen zeigten, dass das Konzept eines günstigen Streaming-Sticks ein guter Schritt war. Dennoch bleibt noch viel zu tun, um das Potential des Chromecasts auszuschöpfen. Genau das ist, was Google 2014 vorhat.
Google zur Zukunft des Chromecasts: 2014 steht uns Großes bevor
Die Kollegen von GigaOm hatten die Gelegenheit, mit Googles Vice President of Product Mangement, Mario Queiroz, zu sprechen und konnten einiges über Googles Pläne für 2014 erfahren.

Weltweite Verfügbarkeit

Der erste Schritt sei es, den Stick in weiteren Ländern rund um den Globus verfügbar zu machen. Die Menschen werden dabei positiv überrascht davon sein, in wie vielen Ländern das Gerät in den Verkauf gehe, so Queiroz. Hinter der weltweiten Verfügbarkeit steckt neben den Verkaufszahlen ein weiterer Gedanke: Mit der Ausweitung der Verfügbarkeit möchte man Entwickler in den jeweiligen Ländern dazu ermutigen, ihre Apps Chromecast-kompatibel zu machen. Es sei das Ziel von Google, so viele Apps wie möglich auf den Chromecast zu bringen, sodass Konsumenten irgendwann von jeder App erwarten, dass sie “castbar” sein wird.

Mehr Apps, ein öffentliches SDK

Chromecast Apps
Aktuell fehlt es dem Chromecast vor allem an einem: kompatible Apps. Zwar wurde gerade eine neue Welle kompatibler Anwendungen veröffentlicht, aber außerhalb der USA beschränkt sich die Nutzung hauptsächlich auf YouTube, Play Music und Play Videos. Um das zu ändern, werde Google 2014 das Chromecast SDK veröffentlichen und Entwicklern erlauben, Chromecast-Apps zu schreiben. Bisher dürfen nur Google-Partner ihre Chromecast-Apps veröffentlichen. Andere Entwickler können zwar mit einer Preview-Version Chromecast-kompatible Versionen ihrer Apps programmieren, dürfen diese aber bisher nicht veröffentlichen. Laut Queiroz haben bereits mehrere hundert Entwickler angekündigt, Chromecast-Kompatibilität zu ihren Apps hinzuzufügen. Mit dabei ist auch der VoD-Anbieter Watchever, der Anfang nächsten Jahres die eigene App nachrüsten möchte.
Wann genau das öffentliche und finale SDK erscheint, wollte der Google VP nicht sagen, da man noch hart an der Fertigstellung arbeite. Er lies aber verlauten, dass in naher Zukunft weitere Wellen kompatibler Apps von Partnern in den Play Store Einzug halten werden.

Ein Ökosystem rund um den kleinen Stick

Chromecast-Ökosystem
Doch mit mehr Apps soll es nicht getan sein. Google strebt höhere Ziele an und möchte, dass die Chromecast-Technologie zu einem eigenen Standard in der Unterhaltungsindustriewird. So soll es in Zukunft auch auf Drittanbieter-Geräten möglich sein, App-Inhalte von Android- und iOS-Geräten zu casten. Um dieses Ziel zu erreichen, stehe man in Gesprächen mit einigen Herstellen, damit diese ihre Geräte in Zukunft mit der Technologie ausstatten. Genauere Details nannte Queiroz jedoch nicht.

Chromecast: Beta mit großem Erfolg

Trotz der immer noch geringen Anzahl unterstützter Apps ist der Chromecast bereits jetzt einErfolg für Google. Das Konzept des Sticks und die zum Start in den USA bereitstehenden Apps (Netflix, Hulu, Google Play, YouTube, etc.) haben dafür gesorgt, dass das Gerät innerhalb weniger Tage den Spitzenplatz im Bereich Elektronik bei Amazon erklomm und sich bis heute auf Platz 3 ausruhen kann. Auch Walmart.com listet das Gerät als Bestseller und das TIME Magazin kürte es sogar zum Top-Gadget des Jahres 2013.
Wir dürfen also gespannt sein, was im Jahr 2014 noch alles rund um den Chromecast passiert. Neben den oben genannten Informationen von Google wird zusätzlich vermutet, dass Android-Geräte bald ihren Bildschirminhalt über den Chromecast streamen undChrome-Tabs von Android-Geräten aus gecastet werden können
via giga.de
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