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Dienstag, 15. September 2015

Google Play Dienste 4.2: Update bringt Chromecast-Support und mehr [APK-Download]

Google hat am gestrigen Montagabend Version 4.2 seiner Play Dienste veröffentlicht. Mit diesem Update bringt das Unternehmen aus Mountain View umfangreiche Unterstützung für seinen HDMI-Stick Chromecast auf Android-Geräte, dessen App-Entwicklung dank des ebenso frisch freigegebenen SDK (Software Development Kit) nun auch an Fahrt aufnimmt. Bei einem Teardown der App wurden aber auch weitere Neuerungen entdeckt, auf die wir in diesem Artikel eingehen. Da Google das Update wieder in Schüben verteilt, bieten wir die APK zudem zum Download an.

Google Cast-Support

Erst im Januar hatte Google mit Version 4.1 ein größeres Update seiner Play Services veröffentlicht – nur wenige Wochen später steht nun ein weiterer Release an, der in erster Linie die Google Cast-Funktion auf alle Androiden ab Version 2.3 und neuer bringen soll. Mit dieser wird man künftig Dateiformate beinahe jeglicher Art vom Smartphone oder Tablet über den Chromecast auf Fernseher oder Monitor „beamen“ können.
Dank eines Teardowns des Android Police-Teams erhalten wir bereits einen ersten Blick auf die Formate, die bald auf Googles Chromecast gestreamt werden können:
  • image/jpeg
  • image/pjpeg
  • image/jpg
  • image/webp
  • image/png
  • image/gif
  • image/bmp
  • image/vnd.microsoft.icon
  • image/x-icon
  • image/x-xbitmap
  • audio/wav
  • audio/x-wav
  • audio/mp3
  • audio/x-mp3
  • audio/x-m4a
  • audio/mpeg
  • audio/webm
  • video/mp4
  • video/x-m4v
  • video/mp2t
  • video/webm
Wie man sieht, ist die Bandbreite unterstützter Formate recht ansehnlich – sie reicht von schnöden JPGs über Googles Bild-Datenformat WEBP, GIFs, MP3-, WAV-Audio, bis hin zu MPEGs, MP4 und mehr. Was wohl in der Sammlung fehlt, ist das offene Container-Format MKV – wer weiß, vielleicht wird das auch noch nachgereicht.

Play Games: Verbessertes Matchmaking

Doch nicht nur der mehr als willkommene Support für Google Cast/Chromecast ist an Bord der neuen Play Services-Version, auch an anderen Stellen hat Google den Dienst verfeinert. So ist beispielsweise auch in Play Games die automatische Spielersuche optisch etwas aufgemöbelt worden. Aktive Spieler werden nun als separate Gruppe dargestellt, ferner werden Nutzer darauf hingewiesen, dass automatisch gewählte Mitspieler Einblicke in das Google+ Profil sowie Informationen zu den letzte Aktivitäten erhalten. Überdies hat auch das Einladungs-Interface für Multiplayer-Partien eine kleine Überarbeitung erhalten.
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Google Play Dienste im Vergleich: Links Version 4.1, rechts 4.2
Ebenso hat der „Wartebereich“ des Matchmaking-Features eine neue Funktion erhalten: Nach einer Weile des vergeblichen Wartens auf neue Spieler wird ein Hinweis angezeigt, in dem der Nutzer entscheiden kann, ob er noch weiter warten, oder das Spiel beenden möchte. Als weitere Neuerung hat Google das asynchrone Spielen minimal verfeinert, sodass klarer sein soll, wer am Zug ist. Letztlich sind das nur Kleinigkeiten, aber trotzdem sinnvolle Verbesserungen für Googles Gaming-Framework.
google-play-4-2-3

Weitere Neuerungen der Google Play Dienste in Version 4.2

Außer diesen neuen Funktionen wurde hier und dort etwas an den Play Diensten poliert: Beispielsweise hat Google die Konto-Authentifizierung ein wenig optimiert, wobei die gefundenen Code-Stränge nichts Nutzerrelevantes ändern. Des Weiteren wurde das Google-Suche-Icon ein wenig aufgehübscht, sodass es vom Design her besser zu den Google+ und -Einstellungen-Icons passt:
google-suche-logo-alt-neu
Last but not least hat die mit Version eingeführte Google Drive-API ein kleines Update erhalten. Laut Google Developers Blog hat diese den Status „Developer-Preview“ nun verlassen, soll Optimierungen mit sich bringen und stabiler und performanter laufen.

APK-Download der Google Play Services 4.2

Google hat die neue Version seiner Play Dienste bereits ausgerollt, sie soll in den nächsten Tagen auf den meisten Geräten per „Silent Update“, also ohne Zutun des Nutzers landen. Wer sich nicht gedulden kann, hat bei uns die Möglichkeit die APK-Datei direkt herunterzuladen, um sie manuell zu installieren. Vor der Installation muss auf dem Gerät in den Sicherheitseinstellungen die Option zum Installieren aus „unbekannten“ beziehungsweise „unsicheren Quellen“ aktiviert sein.


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YouTube für Android: Update bringt Chromecast-Support für Livestreams [APK-Download]

Neben all der Arbeit im Verborgenen am sich anbahnenden Project Hera hat Google zum Glück dennoch die Zeit, den Funktionsumfang altbewährter Apps zu erweitern. So hat YouTube für Android nun ein kleines Update erhalten, welches zwar optisch keine Veränderungen mit sich bringt. Dafür ist es nun unter anderem möglich,Livestreams via Chromecast auf andere Geräte zu übertragen. Da Google das Update wie üblich in Schüben verteilt, bieten wir denDownload der APK an. 
YouTube spielt für viele Android-Nutzer im Alltag eine wichtige Rolle: Nicht umsonst haben die meisten Android-Geräte ein Display im 16:9- oder 16:10-Format, denn damit lassen sich Filme und andere Videos hervorragend betrachten. Wer allerdings mit der Bildschirmgröße seines Smartphones nicht zufrieden ist, besitzt seit dem Release von Google Chromecast die Möglichkeit, die Inhalte vom Smartphone ohne Probleme auf jedes HDMI-fähige Gerät zu übertragen – oder auch zu „casten”. Bislang funktionierte dies nicht mit Live-Videos, wie sie des Öfteren bei besonderen Events unter anderem von Samsung oder Google angeboten werden, doch Google reicht dieses Feature nun mit dem Update auf Version 5.6.31 nach.
Youtube-Update-Screenshot-untertitel-custom Youtube-Update-untertitel-custom-2
Ebenso gibt es nun ein Optionsmenü für Untertitel, wo man den Stil der Einblendungen nach Belieben anpassen kann. Bei Videos mit optionalen Untertiteln kann nicht nur die Größe und Farbe der Schrift, sondern sogar die Schriftart, die Farbe des Hintergrundes und die Art der Schriftumrandung festgelegt werden. Neben diesen kleinen Neuerungen gibt es aber auch einen großen Wermutstropfen bei der neuen YouTube-Applikation, der viele von einer Installation abhalten könnte.
Youtube-Update-Untertitel-Einstellungen-Screenshot-vor-update Youtube-Update-Untertitel-Einstellungen-Screenshot
So hat Google unverständlicherweise die Funktion für das Vorabladen von Videos entfernt. Nicht zum ersten Mal verärgert man die Nutzer mit einer solchen Vorgehensweise, denn auch bei Google Maps haben die Entwickler das Vorabspeichern im Cache vor einiger Zeit zwar nicht deaktiviert, aber sehr gut versteckt. Im Falle der YouTube-App bedeutet dies nun, dass Videos von abonnierten Kanälen nicht mehr per WLAN im Voraus geladen werden können, um sie später offline anzuschauen – schade eigentlich, wo die Betrachtung von YouTube-Videos dank recht beschränkter Datentarife für die meisten über 3G nicht in Frage kommt.
Wer sich dennoch nicht von der Installation des Updates abschrecken lässt, findet bei uns den APK-Download. Über den Play Store wird es mit der Verteilung der neuen Version vermutlich noch etwas dauern, da die Aktualisierung wie immer schrittweise erfolgt. Wer die App schon jetzt nutzen möchte, sollte sich die APK auf sein Smartphone herunterladen, im Anschluss muss unter den Einstellungen im Reiter „Sicherheit” das Häkchen bei „Unbekannte Quellen” gesetzt werden. Danach kann man die APK mit jedem beliebigen Datei-Manager installieren, empfehlenswert ist es bei Sicherheitsbedenken, das Häkchen in den Einstellungen im Anschluss wieder zu entfernen.
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