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Dienstag, 15. September 2015

Nexus 10 16GB ausverkauft: Kommt jetzt das Google Nexus 10 2?

Steht der Launch einer neuen Version des Google-Tablets Nexus 10 kurz bevor? Im deutschen Google Play Store ist nur eine der beiden Versionen des Nexus 10 noch erhältlich, in den USA gar keine mehr. Auf ähnliche Weise hatten sich zuletzt auch neue Generationen des Nexus-Smartphones und des 7-Zoll-Tablets von Google angekündigt.
Nexus 10 16GB ausverkauft: Kommt jetzt das Google Nexus 10 2?
Nexus 10 | (c) Google
Im deutschen Google Play Store kann das 399 Euro teure Nexus 10 mit 16 GB Speicherkapazität nicht mehr bestellt werden. "Momentan nicht auf Lager. Bitte besuchen Sie uns bald wieder", teilt der Plattform-Betreiber Interessenten mit. Die 499 Euro teure 32-Gigabyte-Version des Nexus 10 ist dagegen zurzeit noch erhältlich und wird nach Bestellung innerhalb von ein bis zwei Werktagen an den jeweiligen Käufer ausgeliefert. Im Google Play Store der USA ist seit heute das Nexus 10 weder in der 16-Gigabyte-, noch in der 32-Gigabyte-Ausführung erhältlich. Sind das Anzeichen dafür, dass der Launch einer neuen Version des 10-Zoll-Tablets bevorsteht?
Nexus 10 16GB ausverkauft | (c) AM
Nexus 10 16GB ausverkauft | (c) AM
Google hat bislang kein neues Nexus 10 angekündigt, noch bestätigt, dass es eine überarbeitete Variante des Geräts geben wird, oder sich auf sonstige Weise zu einem neuen größeren Tablet-Modell geäußert. Die Gerüchteküche ist dagegen seit Monaten am Brodeln - wohl hauptsächlich, weil eine Neuvorstellung im Jahrestakt erwartet worden war und im vergangenen Jahr enttäuscht wurde. Zuletzt war aus Zuliefererkreisen vorab ein Launch des Nexus 10 auf der CES kolportiert worden, doch in Las Vegas war von dem Google-Tablet weit und breit nichts zu sehen. Samsung, LG und Asus werden als Hersteller gehandelt, Qualcomms Snapdragon 800 und Nvidias Tegra 4 als mögliche verbaute Chipsätze.
Das aktuelle, 2012 gelaunchte Google Nexus 10 wird von Samsung gefertigt und bietet einen 10 Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 2.560x1.600 Pixel, einer Pixeldichte von 300 PPI und einer kratzfesten Oberfläche aus Gorilla Glas 2 sowie eine 5-Megapixel-Hauptkamera, eine 1,9-Megapixel-Frontkamera und Schnittstellen wie Bluetooth, NFC, Micro-USB, Micro-HDMI und eine 3,5-Millimeter-Headset-Buchse. Angetrieben wird das 8,9 Millimeter dicke und 603 Gramm schwere Tablet von einem auf 1,7 GHz getakteten Dual-Core-Prozessor auf ARM-Cortex-A15-Basis (Exynos 5 Dual) mit der Mali-T604-Grafikeinheit und 2 GB RAM, mittlerweile gibt es ein Update auf Android 4.4 Kitkat. Für die Stromversorgung ist ein 9.000 mAh starker Lithium-Polymer-Akku zuständig.
Beim Smartphone Nexus 5 und dem 7-Zoll-Tablet Nexus 7 gibt es im Google Play Store zurzeit keine größeren Verfügbarkeitsengpässe. Nur das Nexus 5 in weißer Farbe mit 16 GB Speicherkapazität hat eine etwas längere Lieferfrist: Ein heute bestelltes Gerät könnte laut Google erst am 24. Januar das Lager verlassen.
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Android M: Nachfolger von Android L wird bei Google intern bereits besprochen

Gleichwohl wir bereits seit einigen Monaten von Android L wissen, wurde die Android-Iteration noch immer nicht freigegeben und vollständig vorgestellt – nicht einmal der finale Name ist bekannt. Dennoch ist der Nachfolger selbstredend bereits Thema bei Google: So haben sich Entwickler im AOSP-Repository über Android Mausgetauscht.
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Auf Lemon Meringue Pie (oder doch Lollipop?) folgt … M? Android L ist zwar noch immer noch von Google vorgestellt worden, doch wird in Mountain View bereits am Nachfolger gearbeitet – keine Überraschung, schließlich bedarf die Entwicklung eines OS und neuer Features einiges an Zeit. Wir gehen davon aus, dass auch an Android L schon seit über einem Jahr gearbeitet wird. Dennoch ist erwähnenswert, dass der Nachfolger des diesjährigen Android-Updates intern ebenfalls lediglich als Buchstabe gehandelt wird. Viel mehr lässt sich den Gesprächsfetzen dann aber auch nicht abgewinnen.
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Android TV: Google TV-Nachfolger kommt zur Google I/O mit Gaming-Fokus & „Pano-UI“ [Gerücht]

Google wird auf seiner zwischen dem 25. Und 26. Juni stattfindenden Entwicklerkonferenz, Google I/O, einiges aus dem Hütchen zaubern – mit von der Partie wird einem Bericht von Gigaom zufolge der Nachfolger von Google TV sein. Android TV, so der neue Name, soll einfacher zu bedienen sein und seinen Fokus aufOnline-Dienste und Gaming legen.

Android TV mit Fokus auf Gaming und Online-Diensten

Mit Google TV wollte das Unternehmen aus Mountain View 2011 ganz groß ins Wohnzimmer vordringen – man holte sich erfahrene Hardware-Partner wie LG, Sony und Logitech ins Boot, die einer nach dem anderen mangels Erfolg und unausgereifter Google TV-Software und fehlenden Contents wieder absprangen. Mit Android TV, von dem wir im letzten Jahr bereits erste wenige Details vernahmen, will Google offenbar einiges besser machen. Ein Blick auf geleakte Screenshots der Android TV-Nutzeroberfläche lässt dies auf jeden Fall hoffen. Auch die Informationen, die Gigaom zugetragen wurden, klingen durchaus vielversprechend. Hier eine Zusammenfassung:
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Wie Janko Roettger von Gigaom berichtet, wird es sich bei Android TV nicht um Hardware wie Googles Chromecast handeln, sondern um eine Plattform, wie es auch der Vorgänger Google TV war. Diese können Hersteller als Software-Basis für ihre TV-Geräte und Set-Top-Boxen verwenden. Während man versuchte mit Google TV bestehende Bezahl-TV-Dienste mit Android-Apps zu verbandeln, soll beim zweiten Anlauf anfänglich der Fokus auf Online-Diensten und Android-basierten Videogames liegen.
Zum Start des neuen Produkts sollen auch die großen Video-Streaming-Größen Netflix und Hulu verfügbar sein. Wie das Android TV-Medieangebot in Europa und konkret Deutschland aussehen wird, ist angesichts dessen, dass Google noch nichts Offizielles zu diesem Projekt verlauten ließ, nicht sicher, allerdings können wir davon ausgehen, dass Netflix auch hier mit an Bord sein wird. Schließlich hat das Unternehmen erst vor wenigen Wochen seinenDeutschlandstart offiziell bekannt gegeben. Zudem kooperiert Google bereits mit Watchever und Maxdome – die beiden Dienste unterstützen bereits den HDMI-Stick Chromecast, sodass sie auch womöglich Bestandteil von Android TV sein könnten.

Android TV: „Pano“, die geheime Zutat

Dass unübersichtliche Nutzeroberflächen und eine komplizierte Bedienung nicht erfolgsführend sind, hat Google mit Google TV schmerzlich gelernt. Mit Chromecast hat das Unternehmen bereits unter Beweis stellen können, dass Einfachheit und die simple Integration in ein bestehendes System zielführend sind. Der Funktionsumfang von Android TV wird sicherlich etwas komplexer als der des Streaming-Sticks, die Bedienung soll aber nicht darunter in Mitleidenschaft gezogen werden. Eigens für die neue Plattform hat man laut Gigaom eine neues User-Interface mit leichter Bedienbarkeit entwickelt, das intern den Codenamen „Pano“ trägt.
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Dieser Codename dürfte manch einem unserer Leser nicht ganz unbekannt sein, denn im Teardown einer neueren Version der Hangouts-App ist dieser Name schon einmal gefallen. Dieser Fund impliziert zudem, dass Android TV möglicherweise eng mit diversen Google-Diensten verknüpft ist und man beispielsweise gar die Möglichkeit haben wird, Video-Hangouts über Android-TV führen zu können. Ebenso sind im Changelog (Mirror auf Github) von Android 4.4.3 Pano-Referenzen entdeckt worden.
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Mit der neuen Nutzeroberfläche Pano sollen Inhalten in Karten strukturiert werden, durch die sich per horizontalem Scrollen stöbern lässt. Apps und Content werden gleichermaßen in Karten dargestellt – entsprechend ist der Zugriff leicht zugänglich. Ferner soll der Nutzer direkt aus der Pano-UI direkten Zugriff auf Inhalte wie TV-Serien und Filme diverser Dienste erhalten, sobald der Fernseher eingeschaltet wird. Die Bedienung soll ähnlich vonstatten gehen wie bei Amazons kürzlich vorgestellter Set-Top-Box Fire TV.
Älteren Informationen zufolge sollen Inhalte nie mehr als drei Klicks entfernt sein. Zudem soll Android TV dazu in der Lage sein, dem Nutzer neue Inhalte zu empfehlen, oder beispielsweise vorschlagen, den Film, den man auf dem Smartphone oder Tablet begonnen hat, doch am heimischen Fernseher zu Ende zu schauen.

Warum neben Chromecast noch Android TV?

Die Frage, weshalb Google neben dem bereits sehr erfolgreichen HDMI-Stick Chromecast noch ein weiteres Produkt für das Wohnzimmer auf den Markt bringen will, ist laut Gigaom sowohl strategisch als auch politisch.
Aus strategischer Sicht reicht Chromecast auf lange Sicht einfach nicht aus, damit Google sich im Wohnzimmer etablieren kann. Sicherlich ist der Stick günstig und praktisch für Kunden, die gerne Inhalte über ihr Smartphone streamen, jedoch ist der Funktionsumfang nicht sonderlich groß. Darüber hinaus ist das Spielen anspruchsvoller Games nicht möglich. Des Weiteren gibt es Kunden, die lieber eine „echte“ Fernbedienung in Händen halten und sich mit dieser durch das Menü des Fernsehers hangeln und Eingabe tätigen wollen – praktisch ein „echtes“ Fernseh-Feeling haben möchten.
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Googles HDMI-Stick Chromecast kann als ein Erfolg verbucht werden. (Bild: Google) 
Der politische Faktor hat mit internen Differenzen zwischen der Google TV- und der Android-Abteilung zu tun, so Roettger. Denn obwohl Google TV auf Android basierte, hatte das Android-Team kaum etwas mit der Entwicklung zu tun. Das missfiel dem Android-Team verständlicherweise und man begann an der Entwicklung eines eigenen Media-Players, der im vorletzten Jahr als Nexus Qvorgestellt wurde, jedoch kurz danach im Nichts verschwand. Google entschied sich schließlich im vergangen Jahr Google TV und Android zu verschmelzen und die Marke „Google TV“ wurde eingestampft.
Diese Entwicklung dürfte unter anderem auch damit zu tun haben, dass Sundar Pichai im letzten Jahr „Android-Vater“ Andy Rubin ablöste und seither sowohl die Chrome- als auch Android-Abteilung leitet. Google TV war zuletzt näher an Chrome angesiedelt – nun sind die beiden Kontrahenten zwangsläufig zu Partnern geworden, die an einem Strang ziehen.
Ob das gemeinsame „Projekt“ Android TV so erfolgreich wird wie Googles erschwinglicher Streaming-Stick Chromecast, bleibt abzuwarten. Wir sind aber guter Dinge und gehen davon aus, dass Google aus den Fehlern, die mit Google TV begangen wurden und den positiven Erfahrungen, die mit Chromecast gesammelt werden konnten, etwas Richtiges auf die Beine stellt. Lassen wir uns überraschen, was Google uns im Zuge der Google I/O präsentieren wird.
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