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Dienstag, 15. September 2015
Android 5.0 Lollipop: Netzbetreiber-Bloatware wird künftig deinstallierbar sein
Die neue Android OS-Version 5.0 Lollipop bringt in SachenBloatware eine einschneidende Veränderung mit sich, welche den Nutzerkomfort erheblich steigern könnte. Wie die hochrangigen Google-Mitarbeiter Dave Burke und Gabe Cohen im Interview verlauten ließen, sollen sich Netzbetreiber-Apps künftig ohne Probleme vom Nutzer deinstallieren lassen. Zudem werden diese nur bei Einsatz einer SIM-Karte des Betreibers überhaupt erst installiert werden.
Über vorinstallierte Software auf dem neuen Smartphone, die nicht die systemrelevanten Funktionen abdeckt – gemeinhin Bloatware genannt –, freut sich kaum jemand unter Android-Enthusiasten – erst recht nicht, wenn sich diese nicht installieren lässt. Schließlich rauben diese Apps wertvollen Platz auf der System-Partition im internen Speicher und wirken sich im schlimmsten Fall negativ auf Performance und Akkulaufzeit aus. Nicht nur die großen Hersteller versehen ihre Android-Geräte ab Werk mit allerlei nicht deinstallierbaren Apps für Dienste, die man vielleicht gar nicht nutzt, auch bei den gebrandeten Geräten der Netzanbieter hat dies gewissermaßen Tradition. Eine Tradition, die jedoch mit Android 5.0 Lollipop zumindest abgemildert wird. Wie die Google-Mitarbeiter Dave Burke, Vice President of Engineering, und Gabe Cohen, Vice President of Product Management, in einem Interview mit Ars Technica erklärten, werden die von Netzanbietern angebotenen Apps in Zukunft ohne Probleme wieder entfernbar sein.
Im Idealfall soll der Nutzer sogar gar nicht erst mit der Bloatware der Netzbetreiber in Kontakt kommen, sofern er keine SIM-Karte des Anbieters benutzt. Wie Dave Burke beschreibt, wird die Installation der Netzbetreiber-Apps künftig bei der erstmaligen Einrichtung des Smartphones erfolgen und zwar nur dann, wenn eine SIM des jeweiligen Anbieters im Gerät vorhanden ist. Darüber hinaus, so Cohen, befinden sich die Bloatware-Apps künftig nicht mehr auf der System-Partition und können daher problemlos wieder vom Nutzer entfernt werden, statt dass – wie vorher – nur deaktiviert werden können.
Zugleich wird allerdings eine Auslagerung der Apps in den Play Store verpflichtend, damit die Netzanbieter weiterhin die Möglichkeit haben, Aktualisierungen zu verteilen – eine Lösung, mit der die meisten Nutzer durchaus leben können dürften. Schließlich gibt es durchaus auch sinnvolle Apps der Mobiuldfunkanbieter, etwa solche, dioe ihre Nutzer über das verbrauchte Datenvolumen informieren. Fraglich bleibt natürlich, ob es eine ähnliche Lösung für die von den Herstellern vorinstallierte Bloatware geben wird. Während viele System-Applikationen fester Bestandteil der Oberflächen von TouchWiz, Sense und Co. darstellen, gibt es auch hier sicherlich die eine oder andere App, auf die die meisten Nutzer gut und gerne verzichten könnten.
via androidnext.de
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Android 4.4.3: Netzbetreiber entfernt KitKat-Ankündigung, neue Hinweise deuten auf baldige Freigabe hin
Volle Kraft zurück: Anfang der Woche hatte der US-Netzbetreiber Sprint für das Nexus 5 ein Update auf Android 4.4.3 angekündigt. Dieser Eintrag wurde aber nun wieder entfernt. Da die bei Sprint verkaufte Version des Nexus 5 baugleich mit der frei erhältlichen Variante ist, dürfte sich auch der globale Android 4.4.3-Rollout nun etwas verzögern.
Das Update auf Android 4.4.3, das bisher unter der Buildnummer KTU84F segelte, sollte sich hauptsächlich um die Behebung kleinerer Bugs und Probleme kümmern. Vor allem sei hier der ärgerliche Kamera-Bug angesprochen, der vielen Besitzern förmlich den Saft aus dem Akku saugte. Eine erste Übersicht der Änderungen, die Android 4.4.3 KitKat mit sich bringen wird, gab es bereits Ende März, allerdings konzentrierte sich diese Zusammenfassung auf das Nexus 5. Laut des mittlerweile gestrichenen Eintrags sollte das Nexus 5 (Test) bei Sprint mit dem Update den Zugang zu den LTE-Netzwerken Spark Band 26 und 41 erhalten, während die für die hiesigen Nutzer des Google-Smartphones interessanten Neuerungen nur schlicht unter „verschiedene Android-Updates“ (engl. „misc. Android Updates“) zusammengefasst wurden.
Auch wenn die Update-Meldung von der Sprint-Webseite wieder entfernt wurde, dürften wir dennoch nicht mehr allzu lange auf Android 4.4.3 warten. Denn mehrere neu aufgetauchte Hinweise deuten auf einen baldigen Release hin, möglicherweise sogar noch im Laufe des Monats April: Zum einen lief etwa die Google Play Edition des Sony Xperia Z Ultra (Test) bei seiner Bluetooth-Zertifizierung auf der Softwareversion „KTU72.S1.3013“, die mit Android 4.4.3 in Verbindung gebracht wird. Andererseits zeigt auch der Changelog der App „Google Edu Device Setup“ – die Anwendung soll die Verwaltung und Einrichtung von Tablets in Bildungseinrichtungen vereinfachen – schon den Support von Android 4.4.3 an. Google selbst bereitet also die eigenen Apps auf die Unterstützung von Android 4.4.3 vor, was ein untrügliches Zeichen dafür ist, dass das Update bald ausgerollt werden dürfte und wir uns nicht mehr lange gedulden müssen.
Natürlich halten wir euch auf dem Laufenden, sobald es neue Informationen zum Update gibt.
via androidnext.de
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