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Dienstag, 15. September 2015

Neue Chromcast-App in Version 1.7 erlaubt komplettes Spiegeln des Android-Displays

Google hat heute via Chrome-Blog mitgeteilt, dass das komplette Spiegeln des Android-Displays via Chromecast nun für Android-Geräte mit Android 4.4.1 funktioniert. Das auf der Google I/O angekündigte Feature befindet sich aktuell aber noch im Beta-Status.
Die schlechte Nachricht vorweg: Das Mirroring funktioniert erst ab der Chromecast-App in Version 1.7 und nur auf ausgewählten (Highend-) KitKat-Geräten. Wie gewohnt dürfte die Betaphase aber nicht allzu lange dauern. Unterstützt werden in der ersten Runde unter anderem Nexus 4/5/7/10 (Nexus 7 nur 2013), Galaxy S4/S5/Note 3/Note 10 2014, das HTC One M7 (M8?) und von LG das G2, das G Pro2 und das G3. Die Liste dürfte aber schon bald erweitert werden, zudem vermissen wir, dass Android L explizit erwähnt wird.
Wer eines der erwähnten Geräte besitzt, macht sich am besten auf in den Play Store, um nachzuschauen, ob das Update der Chromecast-App auf Version 1.7 bereits verfügbar ist. Mit der aktuellen Version 1.5.5 funktioniert das kompette Mirroring noch nicht. Passt alles, dann befindet sich nach dem Start der Chromecast-App in der Sidebar ein neuer Menüeintrag, um das Display komplett zu spiegeln.
Nach dem Update auf Version 1.7 gibt es einen neuen Menüeintrag in der Chromecast-App.via android-user.de
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Chrome OS: Kann zukünftig Android-Apps nutzen und Benachrichtigungen spiegeln [Google I/O 2014]

Seit Sundar Pichai nicht mehr nur Chef des Chrome-, sondern auch des Android-Teams von Google ist, munkelt man davon, dass beide Plattformen zukünftig enger zusammenwachsen werden. Auf der Keynote der Google I/O, die noch zur Stunde in San Francisco stattfindet, wurde nun ein erster Schritt in diese Richtung präsentiert: Zukünftig werden Chromebooks nicht nurBenachrichtigungen von Android-Geräten anzeigen können, sondern sogar ganze Android-Apps.
Nachdem Apple vor wenigen Wochen die engere Vernetzung von OS X und iOS, also Desktop- und mobilem Betriebsystem vorgestellt hat, zieht Google nun nach: In kommenden Versionen wird Googles leichtgewichtiges Desktop-Betriebssystem Chrome OS besser mit Android zusammenarbeiten. So können sich Nutzer etwa automatisch auf einem Chromebook einloggen, wenn ihr Smartphone in der nähe ist. Außerdem werden Benachrichtigungen vom Smartphone auf das Chromebook gespiegelt, etwa bei eingehenden Nachrichten oder wenn der Akkustand sich neigt. Eine ähnliche Funktion bietet derzeit schon die App Pushbullet.
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Doch Googles Ansatz geht noch weiter: Sogar Android-Apps sollen mit wenig Mehraufwand der Entwickler auf Chromebooks lauffähig sein. Auch diese werden ihren aktuellen Zustand über mehrere Geräte hinweg aktuell halten und sogar beschränkten Zugriff auf die APIs von Chrome OS haben, um etwa die integrierte Kamera zu nutzen.
Wie genau der Prozess vonstatten gehen wird, ist nicht bekannt. Wir bezweifeln, dass tatsächlich APK-Dateien in einer virtuellen Umgebung installiert werden können. Vielmehr tippen wir darauf, dass Chrome-Apps ihren Android-Pendants nachempfunden und parallel zur App des Smartphones installiert werden, ganz ähnlich den Apps für Android Wear.
So oder so, sollten genügend Entwickler das Angebot annehmen, könnte dies großen Mehrwert für Chrome OS bedeuten.
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