Viele User warten schon sehnsüchtig auf ein Update auf Android 4.4 KitKat für Ihr Smartphone und die damit verbundenen Design-Änderungen. Wer es nicht mehr aushält, für den haben wir drei Tipps, um schon jetzt den KitKat-Look auszuprobieren.
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Dienstag, 15. September 2015
Android 4.4 KitKat: So bekommt Ihr den Look auf Euer Smartphone
1. Theme für Euer Custom-ROM
Auf Eurem Smartphone läuft bereits ein Custom-ROM wie CyanogenMod 10.x, AOKP oder Paranoid Android? Ladet einfach das Theme Android KitKat 4.4 CM10 Theme kostenlos herunter. Öffnet anschließend die Android-Einstellungen, wechselt zum Menü “Designs” und wählt das KitKat-Theme aus der Liste der installierten Themes aus. Solltet Ihr eine Fehlermeldung erhalten, wählt “Trotzdem aktivieren” aus und startet Euer Smartphone anschließend neu, um das Design vollständig zu übernehmen. Ihr werdet jetzt vom KitKat-Wallpaper, neuen Icons und mehr begrüßt.
Hinweis: Je nach installiertem Custom-ROM werden einige Elemente nicht verändert. CyanogenMod unterstützt beispielsweise noch keine transparenten Leisten und deshalb bleiben diese schwarz.
2. Launcher-Theme für Apex, Nova & Co.
Wenn Ihr kein Custom-ROM auf Eurem Smartphone habt, müsst Ihr trotzdem nicht auf den KitKat-Look verzichten, sonfern Ihr einen Launcher wie Apex, Nova, Holo, ADW, GO Launcher, Action Launcher Pro, Next oder Nemus nutzt, denn auch hier gibt es ein kostenloses Theme. Ladet KitKat HD Multilauncher Theme herunter und startet danach die App. Jetzt müsst Ihr nur noch Euren Launcher aus der Liste auswählen und danach wird das Design automatisch übernommen. Aber auch hier gilt: Unter Umständen werden nicht alle Elemente bei jedem Launcher angewandt. Ich habe das Theme mit Apex getestet, konnte aber keine Probleme feststellen.
3. KitKat-Launcher installieren
Jakob hat Euch bereits gezeigt, wie Ihr den KitKat-Launcher des Nexus 5 händisch installieren könnt (zur Anleitung). Einfacher geht es aber mit dem “KitKat Launcher” aus dem Google Play Store. Ladet den Launcher herunter, drückt die Home-Taste Eures Smartphones, wählt KitKat Launcher aus der Liste aus und bestätigt Eure Auswahl mit “Immer”, um den Launcher zum Standard zu machen. Einzig Google Now fehlt auf dem Homescreen, ansonsten ist der Launcher nahezu identisch mit dem des Nexus 5.
via androidpit.de
Montag, 14. September 2015
Android: Google bremste jahrelang Hersteller aus
Google soll Hersteller von Android-Geräten jahrelang durch Lizenzvereinbarungen kontrolliert haben - und zwar noch stärker als bisher geleakte Dokumente verraten, erzählt ein Insider gegenüber CHIP Online: Wer die Systemoberfläche (UI) zu sehr verändern wollte, wurde einfach auf die lange Bank geschoben.
Android ist nicht gleich Android: Das Android Open Source Project (AOSP) besteht aus offenem, freiem Quellcode, der beliebig genutzt und verändert werden darf. Wenn die Geräte-Hersteller allerdings auch Google-Dienste wie den Play Store, GMail und Maps nutzen möchten, müssen sie strenge Lizenzvereinbarungen unterschreiben. Erste geheime Dokumente dazu tauchten bereits 2011 bei einem Rechtsstreit zwischen Google und Oracle auf.
Dieses sogenannte “Mobile Application Distribution Agreement” (MADA) legt genau fest, welche Google-Apps die Hersteller integrieren müssen. Der Geräte-Hersteller darf etwa nicht einzelne Dienste lizenzieren, sondern muss das komplette Google-Paket nehmen. Soll auf einem Smartphone zum Beispiel der Play Store vorinstalliert sein, müssen auch die anderen Google-Apps genommen werden. Weitere Vorschriften beziehen sich unter anderem auf die Platzierung und Nutzung der Suche.
Aktuell geht Google noch einen Schritt weiter: Ein erst kürzlich geleaktes Dokument zeigt, dass die Hersteller keine älteren Android-Versionen mehr verwenden dürfen, sofern sie Google-Lizenzen erhalten möchten.
Auf dem diesjährigen MWC haben wir nachgehakt - und ein Insider berichtete uns von weiteren Google-Gängelungen. Einige Unternehmen hätten in der Anfangsphase von Android diverse UI-Designs getestet, um sich deutlicher von Konkurrenz-Produkten unterscheiden zu können. Laut unserer Quelle habe Google aber Hersteller ausgebremst, die die Oberfläche zu sehr verändern wollten.
Sobald zum Beispiel der Homescreen nicht mehr klar als “Android”-Screen erkennbar gewesen sei, soll Google mit einer Hinhaltetaktik gespielt haben, indem man sich einfach viel Zeit mit der Lizenzvergabe gelassen habe. Soviel Zeit, dass viele Hersteller darauf hin eingeknickt seien und die Anpassungen zurückgeschraubt oder ganz fallen gelassen hätten.
Es gebe allerdings auch Ausnahmen, berichtet unsere Quelle, ohne Details zu nennen. Gemeint ist hier wohl Samsung mit seiner TouchWiz-Oberfläche sowie HTC mit den frühen Sense-Versionen.
via chip.de
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Android: Strenge Regeln für Lizenzvergabe
Android ist nicht gleich Android: Das Android Open Source Project (AOSP) besteht aus offenem, freiem Quellcode, der beliebig genutzt und verändert werden darf. Wenn die Geräte-Hersteller allerdings auch Google-Dienste wie den Play Store, GMail und Maps nutzen möchten, müssen sie strenge Lizenzvereinbarungen unterschreiben. Erste geheime Dokumente dazu tauchten bereits 2011 bei einem Rechtsstreit zwischen Google und Oracle auf.
Dieses sogenannte “Mobile Application Distribution Agreement” (MADA) legt genau fest, welche Google-Apps die Hersteller integrieren müssen. Der Geräte-Hersteller darf etwa nicht einzelne Dienste lizenzieren, sondern muss das komplette Google-Paket nehmen. Soll auf einem Smartphone zum Beispiel der Play Store vorinstalliert sein, müssen auch die anderen Google-Apps genommen werden. Weitere Vorschriften beziehen sich unter anderem auf die Platzierung und Nutzung der Suche.
Aktuell geht Google noch einen Schritt weiter: Ein erst kürzlich geleaktes Dokument zeigt, dass die Hersteller keine älteren Android-Versionen mehr verwenden dürfen, sofern sie Google-Lizenzen erhalten möchten.
UI-Anpassungen: Google zögert Android-Lizenzen hinaus
Auf dem diesjährigen MWC haben wir nachgehakt - und ein Insider berichtete uns von weiteren Google-Gängelungen. Einige Unternehmen hätten in der Anfangsphase von Android diverse UI-Designs getestet, um sich deutlicher von Konkurrenz-Produkten unterscheiden zu können. Laut unserer Quelle habe Google aber Hersteller ausgebremst, die die Oberfläche zu sehr verändern wollten.
Sobald zum Beispiel der Homescreen nicht mehr klar als “Android”-Screen erkennbar gewesen sei, soll Google mit einer Hinhaltetaktik gespielt haben, indem man sich einfach viel Zeit mit der Lizenzvergabe gelassen habe. Soviel Zeit, dass viele Hersteller darauf hin eingeknickt seien und die Anpassungen zurückgeschraubt oder ganz fallen gelassen hätten.
Es gebe allerdings auch Ausnahmen, berichtet unsere Quelle, ohne Details zu nennen. Gemeint ist hier wohl Samsung mit seiner TouchWiz-Oberfläche sowie HTC mit den frühen Sense-Versionen.
via chip.de
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