Moderne Smartphones sind ein Füllhorn an Features und versteckten Funktionen. Manche davon sind richtig nützlich, viele aber sind, gelinde gesagt, völlig überflüssig - weit entfernt von praktischem Nutzen, hoffnungslos überentwickelt oder einfach nur dämlich umgesetzt. Ob die Entwickler nun ein Brett vorm Kopf haben oder einfach auf Teufel komm raus das Innovationspedal durchdrücken, vor sinnlosen Features ist scheinbar kein Hersteller sicher, wie unsere Übersicht zeigt.
Posts mit dem Label smartphone werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label smartphone werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Dienstag, 15. September 2015
Fire Phone: Amazon stellt eigenes Smartphone mit Pseudo-3D-Perspektive und innovativem Scanservice Firefly vor
Wie erwartet hat Amazon heute sein erstes eigenes Smartphone offiziell vorgestellt, das Fire Phone. Dessen Software basiert auf dem eigenen Android-Fork Fire OS in der neuesten Iteration 3.5 und bringt einige sehr innovative Funktionen mit. Vorerst ist das Smartphone exklusiv über den US-Netzbetreiber AT&T erhältlich.
Hardwareseitig besitzt das Fire Phone ein 4,7 Zoll in der Diagonale messendes HD-IPS-Display mit 1.280 x 720 Pixeln, einen 2,2 GHz Snapdragon 800-Prozessor und eine Adreno 330-GPU, unterstützt von 2 GB RAM. Die verbaute 13 MP-Kamera mit F/2,0-Blende und optischem Bildstabilisator soll laut Amazon-Chef Jeff Bezos bessere Bilder produzieren als die der Mitbewerber iPhone 5s und Galaxy S5, insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen – ob dem so tatsächlich ist, bleibt abzuwarten. Für schnelle Schnappschüsse ist ein dedizierter Kamerabutton verbaut, mit dem die Kamera auch aus dem Standby gestartet werden kann. Was den Speicherplatz für die Fotos anbelangt, muss man sich keine Sorgen machen, denn Amazon bietet unbegrenzten Cloudspeicher für alle Bilder an, die mit dem Fire Phone geschossen wurden. Intern sind je nach Modell 32 respektive 64 GB Speicher verfügbar.
Bezos ist sehr stolz auf die Verarbeitungsqualität des Geräts: So betont er in der Präsentation die abgerundeten Ecken und die im Spritzgussverfahren hergestellten Anschlüsse und die Buttons aus Aluminium. Darüber hinaus sollen die Stereolautsprecher einen besseren Sound produzieren als die meisten Smartphones. Wer lieber per Kopfhörer Musik hört – kein Problem. Im Lieferumfang befinden sich In-Ear-Kopfhörer mit Flachbandkabeln, die sich nicht selbst verknoten, so Bezos.
Eine Besonderheit an dem Fire Phone sind vier stets aktive Kameras mit geringem Stromverbrauch auf der Vorderseite, unterstützt von Infrarot-LEDs. Diese teilen dem Gerät mit, wo sich der Kopf des Nutzers befindet und in welche Richtung er blickt. Dementsprechend ändert sich der Bildschirminhalt, etwa Wallpapers und der Lockscreen. Aber dieser Pseudo-3D-Effekt endet hier nicht, denn er ist auch Teil der Bedienung: Neigt man das Smartphone beispielsweise, so kann sich der Navigation-Drawer öffnen, oder durch Einstellungen scrollen. Wie diese neue Navigation in der Praxis funktioniert, muss sich aber noch herausstellen.
Ein Amazon-Gerät wäre kein Amazon-Gerät, wenn es nicht mit den vielen Diensten verknüpft wäre, die der E-Händler mittlerweile in seinem Angebothat. So gibt es Zugriff auf den App Shop für Anwendungen und Spiele, der nach letzten Informationen mittlerweile über 240.000 Apps verfügt. Selbstredend besteht Zugriff zu Amazon Prime Movies und zum neuen Musik-Streaming-Dienst. Überdies ist ein Second-Screen-Service namens X-Ray an Bord, der anzeigt, was man sich aktuell ansieht. Auch eine AirPlay-ähnliche Technologie ist mit von der Partie, sodass Filme vom Smartphone auf den heimischen Fernseher gestreamt werden können. Zum Lesen von E-Books und Hören von Hörbüchern sind ebenso Dienste integriert: Amazons Immersion Reading und WhisperSync.
Schließlich gibt es ein Feature mit der Bezeichnung „Firefly“. Mit diesem ist es möglich, Dinge aus dem Umfeld zu fotografieren und à la Google Goggles automatisch erkennen zu lassen. Aber Amazons Dienst geht noch einen Schritt weiter, denn der Nutzer hat nach der Erkennung die Option das Produkt sofort bei Amazon zu kaufen. Der bereits erwähnte dedizierte Kamerabutton aktiviert auch Firefly. Laut Bezos soll das Feature in der Lage sein über 100 Millionen Produkte zu erkennen – von Musik, Kunst, Objekten, Produkten, und Telefonnummern bis hin zu Filmen und Serien, die aktuell im Fernsehen laufen. Entwickler können ihre Apps mit SDKs ab sofort für Firefly und Dynamic Perspective fit machen.
Wie auch schon auf den Kindle Fire HDX-Tablets ist der Dienst Mayday an Bord, mit dem man sich als Nutzer rund um die Uhr kostenlose Hilfe von Experten per Videochat zur Bedienung des Gerätes holen kann. In der Regel soll die Wartezeit, bis ein Kundendienstler hilft, nur 10 bis 15 Sekunden betragen.
Das Smartphone ist bis aus Weiteres exklusiv über den US-Amerikanischen Mobilfunkanbieter AT&T erhältlich. Preislich schlägt das 32 GB-Modell mit Zweijahres-Vertrag mit 199 US-Dollar zu Buche, die 64 GB-Version kostet 100 US-Dollar mehr. Ohne Vertragsbindung wird ein Preis von 649 beziehungsweise 749 US-Dollar angegeben. Amazon versüßt diesen Preis allerdings noch mit einem kostenlosen Jahr Amazon Prime, bestehend aus Amazon Prime Lieferservice, Amazon Instant Video und Amazon Prime Music. Ob und wann das Gerät, abseits vom Importhandel nach Europa kommt, ist ungewiss.
via androidnext.de
Labels:
amazon,
android,
fire,
fire phone,
firefly,
google,
info,
neu,
neuheit,
news,
smartphone,
südtirol,
suedtirol,
update
Standort:
Bozen, Italien
Die 10 sinnlosesten Smartphone-Features
Oppo N1: O-Touch-Panel
Das N1 hat einige nützliche Features. Und es hat das O-Touch-Panel (das wir hier im Video ausführlicher vorstellen). Das Touchfeld auf der Rückseite ist kaum zu erkennen, kaum zu ertasten, und jegliche Bedienung über das 4x4 Zentimeter große Feld führt binnen kürzester Zeit zu Wutanfällen, Fingerkrämpfen und schlimmen Verwünschungen. Das O-Touch-Panel hat nur einen Vorteil: Es lässt sich ganz einfach abstellen. Weg damit!
HTC One max: Fingerabdruck-Scanner
Noch so ein Bedienelement auf der Rückseite, und auch hier gilt: Das Gegenteil von gut ist gut gemeint. Nicht nur, dass das Quadrat mit angerundeten Ecken designtechnisch ein Griff ins Klo ist, zu allem Überfluss funktioniert der Fingerscanner im One max auch noch selten so, wie man es sich wünscht: Schnell, zuverlässig und ohne Aussetzer. Dass man das Gerät nicht mit einer Geste einschalten und entsperren kann, wie es beim iPhone 5s umgesetzt ist (hier zum Vergleich), kommt noch dazu. Schöne Idee - mehr aber auch nicht.
Samsung Galaxy S3, S4: Screenshots per Handkantenwisch
Samsung hat die Gestensteuerung bei Smartphones revolutioniert - leider ist dabei auch viel Quatsch herumgekommen, den niemand wirklich braucht. Bei der Erfindung der Screenshot-Aufnahme mittels Handkantenwisch haben die Samsung-Entwickler vorher wohl zuviel Jackie-Chan-Filme geguckt. Ich muss gestehen, auch ich habe schon den einen oder anderen Kung-Fu-Screenshot aufgenommen. Aber irgendwie kam ich mir dabei immer ziemlich albern vor.
Sony Xperia Z1, Z2: Augmented Reality (AR-Effekt) für Videos
Augmented Reality (also die Erweiterung der Realität zum Beispiel durch zusätzliche Informationen zum Standort oder zum Sucherbild der Kamera) ist ja eine schöne Sache, aber wer zum Kuckuck wünscht sich als AR-Effekt Fische und Aquariumpflanzen oder gar Dinosaurier und Ur-Gestrüpp im Sucherbild? Ist das Z2 von Sony oder von Fisher-Price? Hat da jemand zu tief in den Topf mit den bewusstseinserweiternden Mittelchen geschaut? Wobei die Objekte dann vielleicht wenigstens eine Art von psychedelischer zweiter Ebene hätten. So ist das einfach nur nutzlos und überflüssig.
HTC: Sticker für Fotos
Ähnlich albern, aber anders, sind die Sticker in der Kamera-App des HTC One (M8). Aus einer langen Liste kann man beknackte Gegenstände auswählen und sie den bedauernswerten Personen auf den vorher gemachten Fotos aufsetzen. Zur Auswahl stehen so lustige Sticker wie bunte Sonnenbrillen, Cowboyhüte, dicke Goldketten, Totenkopfgürtel und, ja: Gasmasken! Na dann.
Face Unlock
Eines der überflüssigsten Sicherheits-Features, das jemals eingeführt wurde. Warum sollte man sein Smartphone mit dem Gesicht entsperren wollen? genau, weil es geht. Das ist der einzige Grund. Es ist nicht so sicher wie Muster oder PIN, es funktioniert nicht im Dunkeln, es kann ganz leicht umgangen werden (zum Beispiel mit einem Foto des Besitzers). Warum zum Henker also sollte ich dieses Feature benutzen? Achso, ja: Es erinnert mich jedes Mal daran, wie ich aussehe. Nein danke!
Samsung Galaxy S4: Eye Scroll
Wer viel macht, macht viel verkehrt - nicht von ungefähr kommt Samsung in unserer Liste häufiger vor. Das S4 kam überladen von innovativen Funktionen, und eines der nutzlosesten Features ist zweifellos das Scrollen mit den Augen. Die Idee ist gar nicht verkehrt, aber die Umsetzung war ein glatter Reinfall - wenn das Augenscrollen eines vereinfacht hat, dann den Aufbau von Frust und Aggressionen gegenüber seinem Smartphone.
Samsung Galaxy S4: Sound & Shot
Und noch mal Samsung: Auch die Kamera-App des S4 war voll mit neuartigen Aufnahmemodi, unter anderem Sound & Shot. Wer ein Foto in diesem Modus aufnimmt, hat nicht nur das Bild, sondern auch ein sechs Sekunden langes Soundschnipsel, das die Atmosphäre des Moments wiedergeben soll. Wozu das gut sein soll, weiß allerdings der Himmel. ich jedenfalls habe keine Lust, beim Wischen durch meine Fotos bei jedem zweiten Bild erschreckt zusammenzuzucken, weil sechs Sekunden verzerrter, quäkiger Lärm mich daran erinnern sollen, wieviel Spaß ich auf der letzten Fete hatte. Dann schon lieber der gnädige Mantel des Schweigens, den ein gewöhnliches Foto über eine Szene legt.
Wiko: Fotos mit dem Annäherungssensor aufnehmen
Auch Wiko springt auf den Zug mit der Gestensteuerung. Bei Smartphones von Wiko kann man Fotos aufnehmen, indem man mit einer Hand berührungslos über den Annäherungssensor fährt. Der Ansatz an sich ist nicht schlecht, aber überhaupt nicht praktikabel - oder könnt Ihr Euch vorstellen, das Smartphone mit einer Hand zu halten, während Ihr mit der anderen vor dem Sensor winkt, bis es “Klick” macht? Ich auch nicht. Die Geste ist unnatürlich, mehr Bewegung führt zu mehr Verwacklung, und nicht zuletzt ist der Sensor gerade so empfindlich eingestellt, dass jedes Mal, wenn man die Kamera-App geöffnet hat und die Hand in seine Nähe bewegt, ein Foto gemacht wird. Also, warum sollte man nicht einfach auf den Auslösebutton tippen? Eben.
Nokia X: Klopfen zum Entsperren
LG hat mit dem G2 das KnockOn-Feature eingeführt, andere Hersteller zogen nach, so auch Nokia. Bei meinem Hands-On mit dem Nokia X war ich freudig überrascht, als ich merkte, dass man das Nokia X per Doppeltipp entsperren kann - bis ich feststellte, dass es egal ist, wo man tippt. Vorne, hinten, an der Seite, das Gerät geht immer an. Das ist natürlich Banane, denn so schaltet es sich auch in der Tasche ständig an und macht Sachen, die man nicht will. Bug oder Feature? Man weiß es nicht.
via androidpit.de
Labels:
android,
braucht kein mensch,
features,
google,
hinweis,
info,
news,
sinnlos,
smartphone,
südtirol,
suedtirol,
top10,
update
Standort:
Bozen, Italien
Teuflisches Smartphone – ZDF-Thriller „App“ mit zweitem Bildschirm
Die ARD hatte beim „Quizduell“ etwas Pech mit der App zur Sendung. Jetzt versucht das ZDF Smartphone, Tablet und Fernsehen zu verbinden. Technisch sollte da wohl nichts schiefgehen.
Das Angebot ist verführerisch: „Iris“ stellt sich vor und bietet Hilfe an und Antworten auf alle Fragen. Doch nachdem Anna (Hannah Hoekstra) die App auf das Smartphone geladen hat, beginnt der Alptraum. Immer stärker wird „Iris“ Teil von Annas Leben, ahnt die Wünsche der Studentin, sagt Entscheidungen voraus.
„Iris“, eine Applikation für alle Fälle: Die Realität lässt grüßen. Mit dem niederländischen Thriller „App“ (Regie: Bobby Boermans) spürt das ZDF an diesem Montag (26. Mai, 22.15 Uhr) den Möglichkeiten der neuen Online-Welt nach. Die Zuschauer können am virtuellen Grusel aktiv teilnehmen.
Dass etwas nicht stimmt, dämmert Anna, als auf ihrem Handy ein Revolver aufblitzt. Bald wird sie die Waffe real erleben. Dann tauchen auf dem Display intime Videoclips ihrer Freundin Sophie (Isis Cabolet) auf, ein Professor wird geoutet, ein Mord vorausgesagt. Soll Anna den Warnungen von „Iris“ folgen oder ihr Handy wegwerfen, um nicht weiter in den Strudel der Internet-Verschwörung zu geraten?
Über Smartphone Geschichte hinter der Geschichte mitverfolgen
Während sich auf dem Bildschirm der Plot um „Iris“ und ihre Hintermänner nach den Regeln des Fernsehens entwickelt, kann der Zuschauer über sein Smartphone oder Tablet die Geschichte hinter der Geschichte mitverfolgen.
Zeitungsartikel, SMS-Dialoge, Filmsequenzen und alternative Kameraeinstellungen tauchen immer wieder auf und beleuchten das Geschehen aus einer weiteren Perspektive.
Mit dem „zweiten Bildschirm“ greift das ZDF eine wachsende Gewohnheit unter Zuschauern auf. Ob bei der Werbung, einer langweiligen Casting-Show oder wenn es sonst öde wird im Fernsehen: Während das Gerät läuft, posten immer mehr Nutzer Kommentare auf Twitter, googeln nach Zusatzinformationen zu einer Sendung, schreiben Mails oder spielen sonst mit ihren Smartphones. In diesem Fall ist die Anwendung Teil des dramaturgischen Konzepts.
Wer die App zu „App“ nutzen will, muss sich die Anwendung vorher auf Apples „App Store“ oder Googles „Play Store“ herunterladen. Mit dem Beginn des Films muss die Anwendung gestartet werden. Über das Smartphone-Mikrofon entschlüsselt die Applikation dann den Filmton und synchronisiert sich dabei mit dem TV-Geschehen.
Damit auch alles reibungslos läuft, befinden sich alle Daten lokal auf dem Endgerät. Somit ist die Applikation unabhängig etwa vor einer langsamen Internetverbindung oder einem überlasteten Server – Pannen wie beim „Quizduell“ sind damit wohl ausgeschlossen. Die App kann man auch im Flugzeugmodus nutzen, dann kann auch kein Fremder das Geschehen im Wohnzimmer mithören.
TV-Bilder und Smartphone verbinden
Mit dem Verfahren betritt das ZDF Neuland. Die von einer niederländischen Firma entwickelte App ist für den Zuschauer eine elegante Lösung, TV-Bilder und Smartphone zu verbinden, sagt Frank Baloch, der verantwortliche ZDF-Redakteur. Doch App und Film abzugleichen, sei heute noch zu arbeitsintensiv, um dauerhaft TV-Sendungen damit zu begleiten. Für eine „smarte Koppelung“ werde es noch eine ganze Zeit dauern.
„App“ ist Teil eines ZDF-Programmschwerpunkts, nach dem Thriller folgt um 23.45 Uhr der US-Spielfilm „Blindes Vertrauen“ mit Clive Owen und Catherine Keener. Am Dienstag (20.15 Uhr) und Mittwoch (22.15 Uhr) vertieft das ZDF das Thema Überwachung mit der zweiteiligen Dokumentation „Verschwörung gegen die Freiheit“ über die NSA-Aktivitäten, IT-Sicherheit und Spähprogramme.
via stol.it
Labels:
android,
app,
app store,
fernsehen,
film,
google,
info,
neu,
neuheit,
news,
play store,
second screen,
smartphone,
südtirol,
suedtirol,
thriller,
tv,
zdf,
zweiter bildschirm
Standort:
Bozen, Italien
Nexus 6 von Motorola: Nächstes Google-Phone soll dem Moto E folgen
Wer baut das Nexus 6? Alle blicken auf LG, doch dort will man nichts wissen. Nun wurde Motorola ins Spiel gebracht, und die Info angeblich direkt von Managern während der Google I/O bestätigt. Seinem Namen soll das Nexus 6 demnach gerecht werden.
Der Direktor des Tech-Portals Movilzona hat einen Tweet abgesetzt, der derzeit die Tech-Welt ins Staunen versetzt, obwohl er bereits einen Monat alt und im Zuge der Google I/O entstanden ist, damals aber anscheinend untergegangen war. Mit einem Mal scheint alles anders. LG hätte sich jeder als Hardware-Partner denken können, selbst HTC war im Gespräch gewesen. Nach dem abrupten Verkauf von Motorola nach China (zur Meldung) erschien die einstige Google-Tochter nicht unbedingt als naheliegender Kandidat. Doch genau so soll es angeblich kommen.
Und so schwer es uns fällt, es zu glauben, den Quellen zufolge soll das Nexus 6 in der Tat ein 6-Zöller werden. Sein Design soll dem des Moto E folgen beziehungsweise von diesem inspiriert sein. Für den Moment gibt es keine stichhaltigen Belege für diese Theorie, zumindest nicht von außen betrachtet. Doch bei MovilZona scheint man sich sicher zu sein, und zumindest das Dementi von LG (man habe bisher noch nichts von Google zwecks einer Zusammenarbeit gehört, was zum gegebenen Zeitpunkt nur eines bedeuten könne) klingt glaubhaft.
via androidpit.de
New Nexus 6
Weiterlesen »
Standort:
Bozen, Bozen, Italien
Chromecast: Verbindung zum Smartphone künftig per Ultraschall, Screen-Mirroring in Video demonstriert
Chromecast, der HDMI-Stick von Google, wird zum Verbindungsaufbau mit Smartphones und Tablets künftig auf Ultraschall-Technologie setzen können. Dazu wird über das Fernsehgerät ein Ultraschall-Signal abgespielt, das die mobilen Begleiter empfangen können. Damit ist es nicht mehr zwingend notwendig, den Stick und das Smartphone oder Tablet im gleichen WLAN-Netzwerk zu registrieren, um Befehle an den Chromecast zu senden. Außerdem soll das kleine Tool künftig auch Screen-Mirroringunterstützen – in einem Video wird die reibungslose Funktionsweise demonstriert.
Vorgestern haben wir bereits über den Google TV-Nachfolger namens Android TV berichtet, mit dem das Unternehmen einen Neuanfang wagen und Apple TV und Amazons Fire TV die Stirn bieten will. Wer sich kein neues androides Fernsehgerät leisten will, kann sein altes Fernsehgerät mit dem Chromecast in eine Art Smart TV verwandeln und danach rasch und einfach Videos, Bilder oder Musik auf das Gerät streamen.
Bislang mussten das Smartphone, Tablet oder der PC und der Chromecast-Dongle zur Befehlsgebung allerdings im selben WLAN-Netzwerk registriert sein. Im Zuge der Google I/O-Keynote wurden nun alternative Möglichkeiten, Befehle an den Dongle weiterzuleiten, vorgestellt: Der kalifornische Technik-Riese setzt dabei auf „Oldschool“-Technologie: So soll künftig neben einer klassischen PIN-Eingabe die Verbindungsherstellung auch über Ultraschall funktionieren. Klingt futuristisch, tatsächlich funktionierten aber Fernbedienungen vor über 50 Jahren bereits auf die gleiche Art und Weise.
Die Lautsprecher des Fernsehers spielen dazu einen Ton ab, den das menschliche Gehör nicht wahrzunehmen imstande ist, unsere Smartphones aber schon. Natürlich können per Ultraschall keine lokal gespeicherten Daten auf den Dongle übertragen werden, sehr wohl aber Befehle, auf welche in der Cloud gespeicherten Videos, Fotos oder Songs der Stick zugreifen soll.
Ein Video veranschaulicht das Konzept hinter der Ultraschall-Datenübertragung – anstelle von Emoticons werden Steuerungsbefehle für Chromecastübertragen:
Wann das Feature verfügbar sein soll, ist noch nicht bekannt, fest steht aber, dass die Funktion auf alle Chromecasts kommen soll – der zusätzliche Erwerb eines Moduls oder gar einer neuen Version des Sticks ist nicht notwendig.
Damit aber nicht genug: Der HDMI-Stick wird künftig auch Screen-Mirroringunterstützen. Das heißt, alle Aktionen, die auf dem Smartphone vollzogen werden, können eins zu eins auf dem verbundenen Fernsehgerät wiedergegeben werden – für diese Funktion ist aber mit Sicherheit vonnöten, dass beide Geräte im gleichen WLAN-Netzwerk eingebunden sind. Ein erstes Demonstrationsvideo sieht bereits vielversprechend aus:
Spannende neue Features also für Googles Chromecast.
via androidnext.de
Labels:
android,
chromecast,
google,
link,
neu,
neuheit,
screen-mirroring,
smartphone,
südtirol,
suedtirol,
ultraschall,
update,
verbinden,
video,
youtube
Standort:
Bozen, Italien
Android Wear: Preview des Launchers lässt sich auf Smartphones installieren, liefert Eindrücke von Features [APK-Download]
Android Wear konnte nach der Vorstellung bereits sehr viel Begeisterung und Interesse, ebenso allerdings sicherlich auch einige Fragen wecken. Google hat recht überraschend ein schon sehr weit entwickeltes Projekt vorgestellt und da die Developer PreviewEntwicklern unmittelbar zur Verfügung gestellt wurde, gibt es bereits jetzt tiefere Einblicke in Googles neue Smartwatch-Software. Unter anderem wurde ein APK-Teardown durchgeführt, der neue Funktionen enthüllt und sogar ein APK-Download des Launcherssteht bereit.
Viele Informationen über das Design von Android Wear konnte man bereits aus der Vorstellung entnehmen. Google bleibt sich selbst treu und orientiert sich bei der Oberfläche stark an Google Now, was man auch deutlich an den verwendeten Icons sehen kann. Das komplette Set wurde im Zuge des APK-Teardowns bereits extrahiert:
Darüber hinaus finden sich im Quellcode unter anderem Hinweise auf die Implementierung von Google Ears, welches zur Erkennung von Liedern ähnlich Shazam oder Soundhound dient. Auch Daydream wird Android Wear unterstützen, was bei einer Smartwatch sicherlich vor allen Dingen zur Anzeige einer Uhr im Standby dienen wird. Weitere Funktionen umfassen die Fernbedienung von TV-Geräten, der Preisvergleich von Produkten und wenig überraschend auch eine Timer-Funktion. Google+-Nutzer Enrico Ros hat bereits Zugang zur Developer Preview erhalten und liefert noch einige weitere Screenshots von einer emulierten Smartwatch, welche über ADB Befehle wie den Neustart des Gerätes oder die Simulation eines Anrufes erlaubt.
Wer keine ADB-Kenntnisse besitzt und dennoch einen Blick auf Android Wear werfen möchte, kann den aus der Developer Preview extrahierten Launcher auch auf seinem Smartphone ab Android 4.4 KitKat verwenden. Dazu ist nur das Herunterladen der APK erforderlich, sowie das Aktivieren der Installation von Anwendungen aus „Unbekannter Herkunft” – im Anschluss lässt sich die Android Wear Launcher-APK über jeden beliebigen Datei-Manager installieren.
Sonderlich viel zu sehen gibt es hier allerdings nicht, denn solange keine Benachrichtigungen auf dem Smartphone eingehen, bleibt der Bildschirm schwarz, lediglich am oberen Rand ist die aktuelle Uhrzeit zu sehen. Da dies der im Standby zu sehende Homescreen von Android Wear zu sein scheint, ist zu vermuten, dass die ersten Android Wear Smartwatches von Motorola und LGmit einem OLED-Display ausgestattet sein werden, um den Akkuverbrauch niedrig zu halten.
In der Preview kann der Nutzer bislang erst bei eingehenden Benachrichtigungen überhaupt mit dem Launcher interagieren und die Meldungen entweder entfernen oder die entsprechende App öffnen. Eine Spracheingabe ist aktuell auch noch nicht möglich, wobei der Launcher bereits den Befehl “OK Google” registriert, dann aber auf die mangelnde Sprachunterstützung hinweist.
via androidnext.de
Labels:
android,
apk,
download,
eindrücke,
features,
google,
info,
launcher,
link,
news,
smartphone,
smartwatch,
südtirol,
suedtirol,
update,
wear
Standort:
Bozen, Italien
Android 4.4 KitKat: So bekommt Ihr den Look auf Euer Smartphone
Viele User warten schon sehnsüchtig auf ein Update auf Android 4.4 KitKat für Ihr Smartphone und die damit verbundenen Design-Änderungen. Wer es nicht mehr aushält, für den haben wir drei Tipps, um schon jetzt den KitKat-Look auszuprobieren.
1. Theme für Euer Custom-ROM
Auf Eurem Smartphone läuft bereits ein Custom-ROM wie CyanogenMod 10.x, AOKP oder Paranoid Android? Ladet einfach das Theme Android KitKat 4.4 CM10 Theme kostenlos herunter. Öffnet anschließend die Android-Einstellungen, wechselt zum Menü “Designs” und wählt das KitKat-Theme aus der Liste der installierten Themes aus. Solltet Ihr eine Fehlermeldung erhalten, wählt “Trotzdem aktivieren” aus und startet Euer Smartphone anschließend neu, um das Design vollständig zu übernehmen. Ihr werdet jetzt vom KitKat-Wallpaper, neuen Icons und mehr begrüßt.
Hinweis: Je nach installiertem Custom-ROM werden einige Elemente nicht verändert. CyanogenMod unterstützt beispielsweise noch keine transparenten Leisten und deshalb bleiben diese schwarz.
2. Launcher-Theme für Apex, Nova & Co.
Wenn Ihr kein Custom-ROM auf Eurem Smartphone habt, müsst Ihr trotzdem nicht auf den KitKat-Look verzichten, sonfern Ihr einen Launcher wie Apex, Nova, Holo, ADW, GO Launcher, Action Launcher Pro, Next oder Nemus nutzt, denn auch hier gibt es ein kostenloses Theme. Ladet KitKat HD Multilauncher Theme herunter und startet danach die App. Jetzt müsst Ihr nur noch Euren Launcher aus der Liste auswählen und danach wird das Design automatisch übernommen. Aber auch hier gilt: Unter Umständen werden nicht alle Elemente bei jedem Launcher angewandt. Ich habe das Theme mit Apex getestet, konnte aber keine Probleme feststellen.
3. KitKat-Launcher installieren
Jakob hat Euch bereits gezeigt, wie Ihr den KitKat-Launcher des Nexus 5 händisch installieren könnt (zur Anleitung). Einfacher geht es aber mit dem “KitKat Launcher” aus dem Google Play Store. Ladet den Launcher herunter, drückt die Home-Taste Eures Smartphones, wählt KitKat Launcher aus der Liste aus und bestätigt Eure Auswahl mit “Immer”, um den Launcher zum Standard zu machen. Einzig Google Now fehlt auf dem Homescreen, ansonsten ist der Launcher nahezu identisch mit dem des Nexus 5.
via androidpit.de
Nokia Normandy: Das Android-Smartphone kommt zum MWC!
Die Gerüchte rund um das Android-Smartphone Normandy von Nokia werden immer konkreter. Laut aktuellen Informationen könnte das Gerät schon diesen Monat vorgestellt werden – auf dem Mobile World Congress!
Quellen haben die Information, dass das Normandy noch diesen Monat das Licht der Welt erblicken könnte, an das Wall Street Journal herangetragen. Der Mobile World Congress findet vom 24. -27. Februar in Barcelona statt. Wir werden natürlich berichten.
Leider gibt es keine weiteren Informationen zur Ausstattung des Gerätes. Diese waren laut etwas älteren Gerüchten eher im Low-End-Bereich angesiedelt. Allerdings soll softwareseitig Android so weit wie möglich in den Hintergrund rücken und der Fokus auf Microsoft- und Nokia-Services liegen.
Labels:
2014,
android,
android-smartphone,
barcelona,
google,
info,
leak,
mwc,
neu,
news,
nokia,
normandy,
smartphone,
südtirol,
suedtirol,
update
Standort:
Bozen, Italien
Towelroot: Ein-Klick-Root-Lösung für Galaxy S5, Nexus 5 & weitere Geräte veröffentlicht
Der bisher vor allem in der iOS-Jailbreak-Szene berüchtigte Hacker George Hotz, auch bekannt als „Geohot“ hat mit Towelroot eine One-Click-Root-App veröffentlicht, mit der das Versehen von Root-Rechten eines Smartphone so bequem ist, wie man es sich nur vorstellen kann. Allerdings hat die Anwendung einen etwas faden Beigeschmack, denn es wird eine Sicherheitslücke im Linux-Kernel ausgenutzt.
George Hotz mag in Android-Kreisen noch keine große Nummer sein, wer sich aber schon einmal mit iOS-Jailbreaks beschäftigt hat, oder mit der Installation von fremden Anwendungen auf Playstation 3, dürfte mit Sicherheit über den äußerst begabten Hacker und Entwickler gestoßen sein. Nun probiert sich „Geohot“ auf einem neuen Feld – sprich Android – aus, und hat mit Towelroot eine extrem einfach handhabbare App veröffentlicht, mit der das Rooten eines Smartphones mit einem Klick und ohne Anschluss des Phones an den Desktoprechner vonstatten geht.
Nach Aussagen Geohots werden diverse Smartphones unterstützt – er bestätigte auf XDA-Deveopers das erfolgreiche Rooten vom Samsung Galaxy S5,Galaxy S4 Active und Note 3 (Test), wobei all diese Geräte vom US-Netzbetreiber AT&T stammten. Interessant: Nach Aussagen des Entwicklers scheint mit Towelroot sogar Samsungs eFuse beim Note 3 unangetastet zu bleiben. Ob dem so ist, lässt sich von unserer Seite nicht bestätigen – ohnehin ist bei dieser Methode Vorsicht geboten, wenngleich wir sie auf einem Nexus 5 ausprobiert haben.
Um zu testen, ob Towelroot auch auf einem hiesigen Gerät anwendbar ist, haben wir die APK, die Geohot auf einer entsprechenden Website zum Download bereitgestellt hat, auf einem Nexus 5 installiert und ausgeführt. Nach einem Neustart des Smartphones war das Gerät tatsächlich gerootet und mit Super-User-Rechten versehen. Dies kann man beispielsweise mit der App Root-Checker testen. Wie üblich gilt: Unerfahrene Nutzer sollten möglichst die Finger von solchen Eingriffen lassen und versierte Bastler immer daran denken, Backups zu erstellen.
So bequem die Anwendung ist, so heiß diskutiert wird sie auch in der Community, denn Geohot macht sich für Towelroot eine Sicherheitslücke im Kernel von Linux zu nutze – eben jenem System, auf dem Googles Android OS basiert. Die Sicherheitslücke wurde bereits am 3. Juni behoben, allerdings ist diese in Android-Geräten zu finden , deren Kernel älter ist – und das dürfte derzeit bei ziemlich jedem Gerät der Fall sein.
via androidnext.de
Battle of the Nexus VIDEO
Weiterlesen »Spotify: kostenloser Musikgenuss jetzt auch auf Smartphone und Tablet
Gestern Abend hat der Musik-Streaming-Service Spotify ein überarbeitetes Geschäftsmodell bekannt gegeben. Unter anderem kann nun auch mobil auf Android-Geräten kostenlos Musik gehört werden, wenn auch mit Werbeeinblendungen.
Musik kaufen und lokal speichern ist so 2007. Heutzutage wird Musik über eine Vielzahl von Anbietern auf alle erdenklichen Geräte gestreamt, bis die Cloud qualmt. Einer der bekanntesten Anbieter, Spotify, hat gestern Abend eine große Umstrukturierung der verschiedenen Tarife bekannt gegeben. Ab Sofort kann auch auf Android- und iOS-Geräten Musik kostenlos wiedergegeben werden.
Wie auch bei der Desktop-Variante der Software, ist der kostenlose Musikgenuss allerdings nur mit einigen Einschränkungen möglich. Zum einen können Playlisten und Künstlerradios nur als Zufallswiedergabe angehört werden – Tracks, die einem nicht gefallen, kann man aber zum Glück überspringen. Währen dies noch weitestgehend verschmerzbar ist, dürften die ebenfalls mit dem Gratis-Angebot verbundenen Werbeeinblendungen zwischen den Tracks vielen Nutzern schnell auf die Nerven gehen.
Für alle Werbegeplagten gibt es natürlich das Premium-Abo, das für 9,90 Euro im Monat die volle Freiheit beim Musikhören bietet und das ganz ohne Werbeeinblendungen. Dies ermöglicht zudem auch das lokale Speichern von Tracks und Playlisten um diese offline hören zu können. Außerdem können sich zahlende Nutzer über die (für Streams) höchstmögliche Audioqualität freuen, während diese bei den kostenlosen Angeboten runtergeschraubt wird.
Der Spotify Unlimited-Tarif wurde übrigens abgeschafft. Dieser ermöglichte für 4,90 Euro im Monat den werbefreien Musik-Stream, allerdings nur über die Desktop-Software. Bestehende Unlimited-Abos können aber ohne Einschränkung weitergeführt werden.
Spotify hat also mit den kostenlosen Angeboten auf mobilen Plattformen einen cleveren Appetitanreger für das volle Programm geschaffen. Und um noch einen weiteren Anreiz für die generelle Nutzung von Spotify zu bieten, wurde endlich auch der komplette Backkatalog der Rock-Legende Led Zeppelin in das Programm aufgenommen. Damit konnte das Unternehmen einen der bisher größten Streaming-Verweigerer für sich gewinnen.
via androidmag.de
Labels:
android,
app,
download,
google,
gratis,
kostenlos,
link,
musik,
play store,
smartphone,
spotify,
streamen,
streaming,
südtirol,
suedtirol,
tablet
Standort:
Bozen, Italien
Goo.gl: Neue Android-App bringt URL-Shortener aufs Smartphone und Tablet
Der Dienst goo.gl ermöglicht bekanntermaßen das Kürzen langer URLs und kann dadurch Web-Adressen nicht nur wesentlich übersichtlicher gestalten, sondern einem auch das Eintippen langer Adressen ersparen. Dank der neuen App Google URL-Shortener für Android funktioniert das Erstellen von gekürzten URLs nun auch auf dem Smartphone und ermöglicht insgesamt eine bessere Verwaltung bereits gekürzter URLs. Die zwar nicht offizielle, aber von einem Google-Mitarbeiter gebaute App lässt sich ab sofort kostenlos bei Google Play herunterladen.
Tatsächlich bietet die URL-Shortener-App nicht nur ein optisch ansprechenderes Interface als die Web-Version und ebenso eine für Tablets optimierte Benutzeroberfläche, sondern auch alle notwendigen Funktionen zum Arbeiten mit gekürzten URLs. So gibt es die Möglichkeit, Statistiken über bereits gekürzte URLs einzusehen, wie oft und vom wem diese aufgerufen wurde sowie von welchem Browser aus — ganz genau so, wie man es von der Web-Versiongewohnt ist. Darüber hinaus gibt es einige Android-spezifische Funktionen, wie zum Beispiel die Möglichkeit, eine URL als Benachrichtigung anzeigen zu lassen, damit man einfacher auf den Link zugreifen kann. Zudem lässt sich der Link dadurch jederzeit in die Zwischenablage kopieren und bei Bedarf in anderen Applikationen verwenden.
Wenn man die URL nicht manuell weiterleiten möchte, kann man dies natürlich wie für Android gewöhnlich über das entsprechende „Teilen”-Symbol und die Auswahl der gewünschten App erledigen. Für die Synchronisierung mit dem Google-Konto gibt es darüber hinaus eine ganze Reihe von Einstellungsmöglichkeiten, etwa die Länge des Synchronisierungsintervalle und Benachrichtigungen bei neuen gekürzten Links. Sowohl ein Alarmton als auch die Farbe der Benachrichtigungs-LED kann vom Nutzer eingestellt werden. Zu guter Letzt gibt es die nützliche Funktion, besonders wichtige Links zu den Favoriten hinzuzufügen und somit jederzeit parat zu haben.
Fazit: Der URL-Shortener ist ein einfaches und nützliches Tool im Kampf gegen überlange und komplizierte URLs. Die von Google gebotene App bietet alle notwendigen Funktionen und sieht obendrein dank Holo UI auch elegant und minimalistisch aus.
Labels:
android,
app,
download,
goo.gl,
google,
info,
link,
news,
play store,
smartphone,
südtirol,
suedtirol,
tablet,
update,
url,
url-shortener
Standort:
Bozen, Italien
Sundar Pichai im Interview: Android-Chef verspricht höherwertige Android One-Geräte & Google Wallet-Update
Sundar Pichai, Chef der Android- und Chrome-Abteilung bei Google, hat im Zuge des Android One-Starts ein Interview im indischen Fernsehen gegeben. In diesem erläutert er unter anderem die Relevanz der neuen Plattform, trifft aber auch interessante Aussagen über künftige Android One-Geräte und den hauseigenen Zahlungs-Dienst Google Wallet.
Android One: Mittelklasse-Modelle kommen
Pichai erläuterte im Interview mit Vikram Chandra vom indischen TV-Sender NDTV, dass man das Android One-Programm bewusst in Indien gestartet habe, da nur 10 Prozent aller Inder ein Smartphone ihr eigen nennen würde. Ferner seien Inder im Allgemeinen technikinteressiert, so Pichai, daher sei das Land mit über einer Milliarde Einwohnern ein Markt mit großem Potenzial. Um diese Kundschaft zu erreichen, hat man, so Pichai, Einsteiger-Smartphones mit solider Ausstattung zum erschwinglichen Preis in Kooperation mit diversen indischen Hardware-Partnern entwickelt.
Mit der Android One-Plattform möchte man vor allem jene Kunden für sich gewinnen, die bislang nur ein Feature-Phone besitzen. Letztere Geräte verfügen lediglich über begrenzte Funktionalität, wohingegen Smartphones regelrechte Minirechner mit mannigfaltigen Einsatzmöglichkeiten sind. Mit einem solchen Gerät und Internetzugang erhalten Menschen Zugriff auf alle erdenklichen Services und natürlich Informationen – vorausgesetzt, sie wissen, wie man mit dem Smartphone umgeht.
Der Android-Chef ging auch auf künftige Pläne ein, die man mit Android One habe. Zum einen erwähnte er weitere Hardware-Partner, die One-Geräte fertigen werden. Zum anderen – und hier wird es noch interessanter – beabsichtige man Android One-Smartphones zu entwickeln, die im oberen Einsteiger- bis Mitteklasse-Segment angesiedelt sind und umgerechnet zwischen 150 und 350 US-Dollar kosten sollen – praktisch eine Preisklasse unterhalb der Nexus-Geräte. Hier könnte man mutmaßen, dass Google das „Silver“-Programm zugunsten der höherpreisigen Android One-Geräte eingestampft haben könnte, da es einige Überschneidungen bei beiden Konzepten gibt.
Auch die recht beliebte Frage wurde gestellt, ob man die Android-Plattform so konsistent gestalten könne, wie Apple es mit iOS und seiner Hardware geschafft habe. Hier argumentiert Pichai, dass man stolz darauf sei, dass Android offen und flexibel ist. Aus diesem Grund könne man Geräte entwickeln, die vielen unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden – mit iOS wäre dies unmöglich. Allerdings versuche man das Beste aus beiden Welten zu vereinen, um auf eine einheitliche Basis zu gelangen. Und genau dies versuche man mit Android One zu erreichen. Angesichts dessen, dass man Herstellern bestimmte Hardwarevorgaben macht, an die sie sich zu halten haben, und Google sich letztlich um die Software-Basis und Aktualisierung der Geräte kümmert, kann man festhalten, dass das Unternehmen abgesehen von den Nexus-Geräten noch nie so viel Kontrolle über die Hardware ausgeübt hat.
Auch wenn Google teurere Android One-Modelle in Planung hat, ist fraglich, ob diese auch beispielsweise in Europa angeboten werden. Bislang klingt es eher so, als wären die günstigen Ones der Einstieg und die teureren Geräte eine Art Upgrade für jene, denen die Einsteigermodelle nicht mehr „genügen“ und ausreichend Geld haben, sich bessere Geräte leisten zu können. Aber lassen wir uns überraschen.
Google Wallet mit neuen Funktionen
Doch nicht nur über Android One hat Pichai geplaudert, sondern auch über weitere Dienste beziehungsweise Produkte. Insbesondere das Thema Google Wallet ist im Lichte der Vorstellung des neuen Bezahldienstes Apple Pay interessant. Viele sehen Apples Pay als die spannendste Neuerung, die aus dem iPhone-Event am 9. September hervorgegangen ist. Pichai zufolge werden via Google Wallet viele Zahlungen vorgenommen. Man darf nicht vergessen, dass dieser Bezahldienst tief mit Google Play verbandelt ist. Entsprechend wird jede gekaufte App, jedes Nexus-Phone, -Tablet oder -Zubehör via Google Wallet bezahlt. Doch damit will Google sich nicht zufrieden geben. Laut Pichai wird es in den kommenden Monaten ein großes Update des Dienstes geben. Was dies konkret bedeutet, ist ungewiss, allerdings deutete der Android-Chef eine Offline-Bezahlmöglichkeit an. Insbesondere in Entwicklungsländern haben SIM-Services und der Geldverkehr per SMS eine enorme Bedeutung, möglicherweise will Google eine offline lauffähige Alternative für Smartphones anbieten. Ob Google mit seinen kommenden neuen Wallet-Diensten auf Apples Pay reagiert oder diese schon seit geraumer Zeit in Planung hat, ist schwer zu sagen. Wir können gespannt sein, ob die Neuerungen auch für Europa von Relevanz sind.
Das Interview in englischer Sprache mit Sundar Pichai in voller Länge:
Quelle: NDTV [via Andreas Proschofsky]
Labels:
android,
android one,
google,
hochwertig,
info,
interview,
neu,
news,
one-geräte,
smartphone,
südtirol,
suedtirol,
sundar pichai,
update,
wallet,
wallet-update
Standort:
Bozen, Bozen, Italien
Abonnieren
Posts (Atom)

















