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Dienstag, 15. September 2015

Android 4.4.2 Kamera-Bug: Google arbeitet an Bugfix, empfiehlt Skype testweise zu deinstallieren

Mit Android 4.4.2 hat Google die Kamerasoftware in vielerlei Hinsicht optimiert – insbesondere für das Nexus 5. Der Autofokus ist schneller, wie auch die Auslösezeit, wodurch der eingangs eher negative Gesamteindruck der Kamera deutlich verbessert wurde. Doch das Update hat auch einen kleinen bösen Kamera-Bug mit sich gebracht, durch den die Akkulaufzeit des Smartphones merklich reduziert wird. Google hat den Fehler mittlerweile erkannt und verspricht einen Fix zu liefern. Bis der Softwarepatch ausgeliefert wird empfiehlt Google, testweise die Skype-App zu deinstallieren.
Seit einigen Wochen füllt sich Googles Issue-Tracker mit hunderten von Beschwerden über einen Bug, der sich durch eine massiv verkürzte Akkulaufzeit von Smartphones, die auf Android 4.4.2 laufen – vornehmlich dem Nexus 5, aber auch dem Note 3 – bemerkbar macht. Öffnet man in den Systemeinstellungen die Übersicht zum Akkuverbrauch erkennt man den Akkukiller mit der kryptischen Bezeichnung „mm-qcamera-daemon“ daran, dass er sich zuoberst in der Auflistung der Energiefresser ansiedelt ist und zwischen 40 und 80 Prozent der Akkuleistung für sich beansprucht. In seltenen Fällen soll es gar zur Überhitzung des Gerätes kommen. Wie jeder andere Bug auch ist er nicht permanent vorhanden, sondern tritt sporadisch auf.
mm-qcamera-daemon-nexus-5-1
Google hat den Software-Fehler vor Kurzem bestätigt und ist mittlerweile dabei, den Fehler zu korrigieren. Allerdings wurde noch kein Zeitraum genannt, wann mit der Freigabe des Bugfixes zu rechnen ist. Besitzer eines Nicht-Nexus-Geräts, wie beispielsweise dem Galaxy Note 3, bei dem dieser Fehler auch beobachtet wurde, sollen sich an die jeweiligen Hersteller wenden. Kurioserweise soll der Kamera-Daemon-Bug beim Note 3 sogar unter Android 4.3 vorhanden sein. Dies hängt nach Aussage eines AOSP-Mitarbeiters damit zusammen, dass der entsprechende Kamera-Daemon zwar auf jedem Gerät mit Qualcomm-Chip vorhanden ist, jedoch für jedes einzelne Smartphone umfassend angepasst wurde. Entsprechend müssen die Hersteller diesen Fehler für jedes Modell einzeln beheben, was unter Umständen eine Weile dauern könnte.
Um die Wahrscheinlichkeit des Auftretens des Kamera-Bugs zu reduzieren, hat Google einige Empfehlungen ausgesprochen: So soll man beispielsweise testweise – falls vorhanden – die Skype-App deinstallieren, die seit einem der letzten Updates die Kamera-Software regelmäßig im Hintergrund anspricht. Andere Apps, die auf die Kamera zugreifen, können allerdings ebenso ein Auslöser sein, die Wahrscheinlichkeit ist laut Google allerdings recht gering. Alternativ könne man aber auch den klassischen Einschalten-Ausschalten-Trick ausprobieren. Dies sind selbstredend nur temporäre Lösungsvorschläge, die möglicherweise Abhilfe schaffen. Ich konnte den Fehler auf meinem Nexus 5 beobachten – ein Geräte-Neustart hat den Bug leider nicht behoben, allerdings war er nach einer Weile von allein verschwunden.
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Android 4.4: Neue KitKat-Version „KTU65“ gesichtet, womöglich Bugfix für energiehungrige Kamera

Derzeit sind immer mehr Smartphone-Hersteller dabei, einen Teil ihres Portfolios auf Android 4.4 KitKat zu hieven. Daher wird es langsam wieder Zeit, dass Google ein neues Android-Update verteilt, um die allgemeine Empörung über zu langsame Hersteller-Updates wieder zu entfachen. Dass man in Mountain View an einer neuen Iteration des Betriebssystems bastelt, dürfte niemanden überraschen. Mit einem kürzlich gesichteten Android-Build KTU65gibt es ein Indiz dafür, dass es vor dem kolportierten großen Update im Sommer noch ein kleines Update geben wird – mutmaßlich um das Versprechen einzulösen, einen lästigen Kamera-Bug auf diversen Geräten zu beheben, der für überproportional hohen Energieverbrauch sorgt.
In einem Bericht, welcher zunächst lediglich für Google-Mitarbeiter sichtbar war, wird ein Nexus 5 mit dem Build „KTU65“ genannt.
android-4.4-version-chrome
Das vorangehende „K“ bedeutet dabei nichts anderes, als dass es sich um eine Android-Version handelt, die weiterhin unter dem KitKat-Label zusammengefasst ist. Die letzten drei Zeichen geben dabei das Datum des Kompilierens an, wobei das „U“ für das erste Quartal 2014 steht, da Google seit dem ersten Quartal 2009 mit dem Buchstaben „A“ mit dieser Nomenklatur begonnen hat. Die Zahl dahinter gibt dann jeweils den Tag dieses Quartals an, sprich in diesem Fall der 65. Tag des ersten Quartals 2014. Das ist demzufolge der 6. März 2014.
Die Sichtung dieses Builds könnte bedeute, dass in naher Zukunft eine weitere KitKat-Iteration verteilt werden wird; womöglich weiterhin mit einer 4.4-Versionsnummer, ergo 4.4.3. Hierbei könnte es sich um den versprochenen Bugfix für die Kamera-App handeln, welche seit Android 4.4.2 gelegentlich dazu neigt, den Akku des Smartphones zu überanspruchen. Anfang März berichteten wir über diesen Bug, weswegen man in Mountain View sofort handelte und noch am selbigen Tag eine gefixte Version in den Android-Quellcode entließ.
Wir berichten selbstverständlich, sobald wir näheres zu Android 4.4.3 beziehungsweise den Build KTU65 hören oder sie gar in freier Wildbahn sichten.
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Rollout Android 4.4.3 (KTU48F)


Google hat Heute mit der Verteilung der neuesten Android-Version 4.4.3 KTU48F begonnen! 
In den kommenden Stunden, Tagen, Wochen sollte auf dem Nexus 4 + 5 und den Tablets das Update ankommen!
Momentan gibt es noch keinen Changelog dazu. Hinweise auf diverse Bugfixes und das Kamera-Problem gibt es schon.

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Android 4.4 KitKat: Google veröffentlicht Bugfix-Update KRT16S für Nexus 4, Nexus 7 und Nexus 10

Noch bevor alle Nexus-Geräte ihre Portion KitKat bekommen haben, veröffentlicht Google ein Bugfix, das ab sofort als Factory Imagezum Download bereitsteht. Sowohl für die beiden Smartphone-Modelle Nexus 4 und Nexus 5 als auch die Nexus 7-Generationen und das Nexus 10 steht der neue Android 4.4-Build KRT16S jetzt zur Verfügung.
Mit dem in der Nacht veröffentlichten Update sind nun alle noch unterstützten Nexus-Geräte auf dem gleichen Build KRT16S angelangt, ferner wurden das Update bereits in AOSP, sowie teilweise in die Factory Images und die OTA-Updateversorgung eingepflegt. Das OTA-Update für die WiFi-Version des Nexus 7 (2013) ist lediglich 3,5 MB groß, die des 2012er-Modells schlägt gar mit nur 1,5 MB zu Buche, und soll ersten Informationen zufolge lediglich einen kleineren Fehler mit der WiFi-Verbindung beheben. Ein erster Blick auf dieNeuerungen im AOSP sowie das Ausbleiben einer neuen, kleineren Versionsanhebung, etwa auf 4.4.1, lassen ebenfalls nicht auf größere Anpassungen schließen, sondern eher auf die Behebung von Bugs.
Beim Update des Nexus 4 sieht das Ganze wohl etwas anders aus. So heißt es, dass sich der Rollout des OTA-Updates für das ältere Google-Phone aufgrund eines kritischen Fehlers verzögert habe. Zusammen mit der Veröffentlichung der neuen Firmware soll mittlerweile auch der Update-Prozess für dieses Gerät angelaufen sein, von dem noch gestern vermutet wurde, dass er erst gegen Ende November über der Bühne gehen soll. Einige Nutzer haben das 238 MB große Softwarepaket bereits erhalten.
android-4-4-KRT16S-ota

Factory Images und OTA-Updates zum Download

Nicht nur für das Nexus 4 ist nach Nutzerberichten der OTA-Updateprozess bereits angelaufen, auch für andere Modelle wird der neue Build Over-The-Air angeboten, sodass man sich nicht zwingend die Mühe machen muss, die Factory- oder OTA-Images manuell auf sein Nexus-Gerät zu befördern. Wem dennoch danach ist, kann sich das benötige Factory Image von Googles Servernherunterladen, muss dann aber mit einem kompletten Zurücksetzen des Gerätes auf den Werkszustand leben. Wie der Vorgang durchgeführt wird, beschreiben wir in einer gesonderten Anleitung zum Flashen von Factory Images.
Einige OTA-Updates stehen wie erwähnt ebenso zum Download bereit und können über ein Custom Recovery geflasht werden, sofern man sich auf der vorher aktuellen offiziellen Android 4.4-Firmware befindet.
Von den 3G/4G-Modellen des Nexus 7 sowie von Nexus 4 und 5 sind bislang noch keine OTA-Files aufgetaucht – hier ist also die Verwendung der Factory Images notwendig.
Wie sieht es bei euch aus – habt ihr das OTA-Update schon erhalten, oder wartet ihr gar nicht erst darauf und flasht ohnehin manuell?
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