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Dienstag, 15. September 2015

Android Auto: Neue Details und Screenshots zur Fahrzeug-Anbindung des Mobil-OS

Google will noch in diesem Jahr seine mobile Plattform in Form vonAndroid Auto auf die Straße bringen. Knapp drei Monate vor Jahresende enthüllt das Unternehmen aus Mountain View neue Details. Diese Lösung verfolgt einen identischen Ansatz zu Android Wear – ähnlich sieht es mit den Freiheiten für Entwickler aus.
Drei Monate nach Ankündigung der Android Auto-Plattform im Zuge der Google I/O 2014 wurden Entwicklern neue Details und Informationen zur Android-Plattform fürs Auto bereitgestellt. In diesen wird deutlich, dass es sich bei den Android Auto-Apps nicht um komplett neue Anwendungen, sondern lediglich Erweiterungen bestehender Apps handelt. Google verfolgt mit seiner Auto-Plattform also das gleiche Konzept wie bei seinem Wearable-OS Android Wear: Entwickler müssen keine separaten Apps entwickeln, sondern ihre existierenden Anwendungen um eine Reihe von Code-Attributen ergänzen, damit sie im Auto-Display angezeigt werden können.
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Während man durch diese Art der Entwicklung viel Zeit einspart, dürften sich manche Devs nicht sonderlich an den Einschränkungen erfreuen, die Android Auto in Sachen Design mit sich bringt. Denn wie auch schon unter Android Wear werden Geräteentwickler die OS-Grundlage nicht frei anpassen können können. Der neuen Plattform sind strenge Design-Richtlinien auferlegt worden, stattdessen funktioniert das Ganze nun nach einer festgelegten Design-Struktur. Die einzige Freiheit, die Entwickler bei der Android Auto-Entwicklung besitzen, ist die Bestimmung von Icons, Farben und von Text, um die einzelnen Funktionen und Buttons zu betiteln. Dies bedeutet, dass Google sich um das komplette Interface-Design kümmert, um ein möglichst konsistentes UI zu bieten.
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Neben einem „normalen“ UI wird es auch einen Nachtmodus geben (Bild rechts oben)
Aufgrund dieser Regularien haben Entwickler die Möglichkeit, nur bestimmte Apps zu entwickeln, denn Google bietet lediglich eine begrenzte Auswahl an Designvorlagen an. So ist es zwar kein Problem, Mediaplayer-Lösungen – beispielsweise für Podcasts, Radio-Apps oder andere Musik-Player für Android Auto anzubieten. Wenn es um spezielle Anwendungen wie beispielsweise eine Tachometer-App oder gar Blitzwarner, die vielerorten ohnehin illegal sind, geht, stößt man auf Hürden. Neben den erwähnten Design-Hindernissen kommen noch Beschränkungen hinsichtlich der APIs hinzu: Google liefert nur eine Handvoll Programmierschnittstellen, mit denen Entwickler Benachrichtigungen auf das Android Auto-Display bringen können – auch Sprachbefehle sind limitiert.
Dass Android Auto derart reglementiert und auf eine bestimmte Anzahl Funktionen reduziert ist, dürfte damit zusammenhängen, dass Google ein System entwickeln wollte, das den Fahrer möglichst nicht ablenken kann. Verschiedene App-Designs und Nutzeroberflächen würden mehr Konzentration auf Android Auto abverlangen als es im Autoverkehr sicher ist.
Während der Google I/O hatte Google noch angekündigt, dass erste Autos noch in diesem Jahr mit Android Auto über die Straßen rollen sollen. Dem ist aber nun wohl doch nicht so, denn bis heute hat das Unternehmen aus Mountain View noch kein SDK veröffentlicht. Es heißt, dass man dieses erst in den kommenden Monaten bereitstellen werden. Für 2015 dürften wir jedoch mit ersten Fahrzeugen rechnen können, die Android unter der Haube haben. Einen ersten, wenn auch frühen Eindruck in die Funktionsweise von Android Autohaben wir in einem älteren Artikel zusammengefasst.
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Google Suche: Version 3.5.14 bringt Hotword „OK Google“ auf jeden Screen [APK-Download]

Google hat gestern nicht nur eine Vielzahl an neuen Android-Produkten angekündigt, sondern auch gleich, wie es sich für einen Update-Mittwoch gehört, allerhand Apps mit Aktualisierungen versehen. Die neue Version der Google-Suche bringt unter anderem die Möglichkeit das Hotword „Ok Google“ auf jedem Screen zu aktivieren – selbst auf dem Lockscreen. Die Funktion, die gerüchteweise „Okay Google everywhere“ heißen sollte, wird allerdings serverseitig ausgerollt, sodass es eine Weile dauern kann, bis alle sie nutzen können. Nichtsdestotrotz ist die neue Version vonnöten, deren APK wir an dieser Stelle zum Download anbieten.
Die neue Google Suche für Android bringt ein wenig mehr Moto X-Feeling auf viele Smartphones, denn mit aktivierter Sprachsuche lässt sich die Suchfunktion selbst vom Lockscreen aus starten, sofern gewünscht. Ferner bringt die neue Version eine Lernfunktion mit sich, mit der die App die Stimme des Nutzers mit dem eigenen Google-Konto verknüpft, um Spracheingaben von Dritten zu unterbinden. Insbesondere bei eingeschalteter Sprachsuche auf dem Lockscreen ist dies sinnvoll. Bislang konnte das Hotword „OK Google“ zur Aktivierung der Sprachsuche nur auf dem Homescreen und Google Now genutzt werden.
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Damit man die Sprachsuche aus jeder App heraus starten kann, muss die Option in den Einstellungen der Google Suche aktiviert werden, ebenso verhält es sich mit der Lockscreen-Funktion. Wie bereits erwähnt ist dieses Feature zwar Bestandteil der neuen Google Such-App, jedoch muss sie noch seitens Google serverseitig freigeschaltet werden. Auf unseren Geräten war die Funktion leider noch nicht verfügbar. Es ist davon auszugehen, dass Google das Feature sukzessive für alle Nutzer bereitstellt.

APK-Download der Google Suche 3.5.14

Das Update der Google Such-App wird seitens Google wie üblich schubweise verteilt, wer sich aber nicht gedulden und die neue Version bereits jetzt installieren möchte, kann sich die von uns bereitgestellte APK per Sideload installieren. Für den Sideload muss in den Sicherheitseinstellungen des Android-Gerätes die Installation von Apps aus „unsicheren“ oder „unbekannten Quellen“ aktiviert werden. Da die APK seitens Google signiert ist, erhält man künftig weiterhin Updates über den Play Store.
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