Schlafen die Damen und Herren in Mountain View auch mal? Kaum ein Tag kommt noch ohne Update-Meldung zu Google aus. Dieses Mal geht es um falsch erkannte Worte bei der Sprachsteuerung. Es sieht aus, als habe Google sich endlich an ein größeres Problem rangesetzt.
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Dienstag, 15. September 2015
Android 4.5/5.0: Erweiterte Sprachsteuerung per „Okay Google everywhere“ & neue Navigation Bar [Gerüchte]
Mit „Okay Google everywhere” könnte manch einer im ersten Moment Ambitionen Googles verstehen, noch omnipräsenter in unseren Alltag einzudringen. Die Wahrheit sieht etwas harmloser aus, denn dahinter soll sich Gerüchten zufolge eine neue Art vonSprachbefehlen verbergen, die je nach App unterschiedliche Eingaben ermöglicht. Auch visuelle Änderungen sind wieder einmal geleakt, so soll die Navigation Bar mit dem kommenden Update ein völlig neues Design erhalten.
Die Kollegen von Android Police haben nach dem Leak zu „Project Hera“ erneut Informationen zu den kommenden Neuerungen des nächsten Android-Updates erhalten und zahlreiche Mock-Ups erstellt, um diese grafisch zu visualisieren. Vor allen Dingen Google Now werde demnach im Zentrum des nächsten Updates stehen sowie die Implementierung einer neuen Funktion namens „Okay Google everywhere”. Tatsächlich soll dies die Einführung App-spezifischer Sprachbefehle bedeuten. Dies soll sich zunächst einmal auf die Google-Apps auswirken, später aber auch in den Apps von Drittanbietern. Signalisiert wird die Möglichkeit zur Eingabe von speziellen Sprachbefehlen über das rundliche rote Google-Icon, welches bereits zuvor in einem Redesign von Google Mailsowie auf Screenshots zur neuen Google-Kalender-Applikation Timely gesichtet worden ist.
Sinn dahinter sei, dass bei Aufruf von Google Now per Hotword „Okay Google” nicht etwa der zentrale Suchassistent aufgerufen wird, sondern je nach Kontext verschiedene Eingaben möglich sind – in der Fotogalerie könnte man dann etwa mit dem Befehl “Teilen” das jeweilige Bild direkt in sozialen Netzwerken posten oder per Mail verschicken, die jeweiligen Optionen sollen unmittelbar nach Aufruf des Suchassistenten vorgeschlagen werden. Befindet man sich hingegen in der E-Mail-App, werden einem nach Aufruf von Google Now entsprechende Befehle wie „E-Mail senden an …” oder „Antwort an …” vorgeschlagen.
Google will laut den Informationen von Android Police allerdings nicht nur die Funktionsweise der Google-Suche verändern, sondern auch wie man sie startet. Dementsprechend soll die Navigation Bar ein ziemlich radikales Redesign erhalten – angeblich experimentiere Google mit einem Design, welches anstelle des Home-Buttons mit einem Google Now-Button versehen ist. Das passt natürlich zur Intention, die Suche stärker in das OS zu implementieren, allerdings sei die Rückkehr zum Homescreen dann nur noch umständlich über die Multitasking-Taste rechts und einer weiteren Wischgeste möglich.
Es ist eigentlich fragwürdig, weshalb Google den Home-Button zugunsten von Google Now streichen sollte. Schließlich funktioniert der Aufruf von Google Now per Hotword oder einer Wischgeste über den Home-Button aktuell bereits schnell und unkompliziert. Laut Android Police sei die Entwicklung im Moment noch im vollen Gange und da ist es wenig verwunderlich, dass Google mit verschiedenen Bedienkonzepten experimentiert. Zukünftig dürften sich Android-Nutzer auf einen noch stärkeren Fokus auf die Sprachsuche gefasst machen und wenn Google weiterhin den Visionen des Project Majel nachstrebt, dürfte Google Now zukünftig immer mehr auch Züge einer künstlichen Intelligenz annehmen.
via androidnext.de
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Bozen, Italien
Schneller ans Ziel mit der Sprachsuche von Google
Regnet es morgen in Hamburg?
In meinem ersten Tipp, möchte ich die Sprachsuch-Funktion von Google auf mobilen Endgeräten vorstellen. Sie funktioniert in Deutschland erstaunlich gut und hilft dabei wesentlich schneller an das gewünschte Ziel zu gelangen, als wenn man erst umständlich etwas auf dem Smartphone oder Tablet eintippen muss.
Um die Sprachsuche von Google nutzen zu können, benötigt man die Google Such App.
Auf den meisten Android Smartphones sollte diese bereits vorinstalliert sein. Ansonsten kann man sie hier von Google Playherunterladen. Apple bzw iOS Nutzer finden die Such-App hier.
Das Besondere bei der Sprachsuche ist nicht nur, dass man die Fragen einsprechen kann, sondern das man auch gesprochene Antworten erhält. Das funktioniert mit einfachen Fragen wie:
- wie ist das Wetter in Hamburg?
- wie hoch ist der Kölner Dom?
- wie lang ist der Amazonas?
- wie alt ist Angela Merkel?
- 19% von 50
- 13×7+2:5
- wer war Leonardo da Vinci?
- wer schrieb “Herr der Ringe”?
- 100 Dollar in Euro
- wie starb Elvis Presley?
Eine hervorragende Möglichkeit, um schnell ein paar Fakten zu überprüfen. Aber die Sprachsuche kann noch mehr. Eindrucksvoller sind Suchen wie:
- regnet es morgen?
- wann ist Ostern 2014?
- 80 Grad Celsius in Fahrenheit umrechnen
- Zeige mir Bilder der Golden Gate Bridge bei Sonnenuntergang
- Bilder von Schauspielern mit Schnurrbart
- wie steht heute die BMW Aktie?
Gerade wenn man als Journalist draußen (z.B. bei einer Recherche) unterwegs ist, passiert es oft, dass man eine Ortsbasierte Information benötigt. Hier sind ein paar Beispiele von Sprachbefehlen, die in dieser Situation nützlich sind:
- “zeige mir eine Karte von Berlin Alexanderplatz”Google zeigt zum einen natürlich die Karte mit dem Alexanderplatz an – mit einem weiteren Klick öffnet sich dann Google Maps, wo man dann beispielsweise den Routenplaner nutzen kann oder sich andere interessante Informationen anzeigen lassen kann (Supermärkte, Hotels, Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe)
- “Route zum Kölner Dom” oder “Route nach Hamburg Gänsemarkt”
Auch hier öffnet sich wieder eine Karte und man erhält die Information, dass die Route abgerufen wird. Dann öffnet sich Google Maps mit der farblich markierten Route. Mit einem Klick startet dann die kostenlose Navigation mit gesprochenen Anweisungen wie man zum Ziel gelangt.
Mir gefällt übrigens die Möglichkeit, dass ich auch sagen kann “fahre nach Hause” und Google automatisch meinen aktuellen Standort erkennt und mich anschließend sicher nach Hause navigiert
- “wie weit ist es von hier nach Berlin?”Google versteht das mit “hier” der aktuelle Standort gemeint ist und gibt mir die Information wie weit es in Kilometern ist, wieviele Stunden/Minuten ich benötige, um dorthin zu gelanden und mit einen Klick auf den kleinen grauen Pfeil (bei Android), gibt es auch gleich einen Routenplaner
Manchmal möchte man sich im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild von der Umgebung machen. In solchen Situationen hilft der Sprachbefehl: “Satellitenbild Amsterdam”
Oft passiert es, dass man in einer fremden Stadt oder Umgebung ist und man ganz schnell eine Information über Orte in der Nähe braucht. Hier sind ein paar praktische Suchen für diese Situation:
- zeige mir Supermärkte in der Nähe
- wo ist der nächste McDonalds? Bücherei? Kino? Tankstelle? etc.
Google gibt einem die gewünschte Information von Orten die in der Regel weniger als einen Kilometer entfernt sind inklusive nützlicher weiterer Informationen wie der Adresse, einer Anrufmöglichkeit, einem Routenplaner oder den Verweis auf die Webseite.
Man kann aber auch spezifisch nach einer bestimmten Information fragen. Beispielsweise nach Öffnungszeiten:
- wie lange ist das Pergamonmuseum in Berlin geöffnet?
- wie sind die Öffnungszeiten von Obi Baumärkten in Hamburg?
Praktisch und noch recht neu ist die Möglichkeit gelieferte Suchergebnisse weiter zu sortieren, um sie so zu verfeinern. Hier ein paar Beispiele:
- “Kinoprogramm München”
In dem scrollbaren grauen Bereich zeigt Google alle aktuellen Kinofilme an. Wen man einen bestimmten Filmtitel anklickt, werden alle Kinos angezeigt, die den Film zeigen und natürlich auch die Anfangszeiten. - “Gemälde von Leonardo da Vinci”Wenn man eines der angezeigte Gemälde auswählt (Bsp: Mona Lisa) erhält man wiederum weitere nützliche Informationen. Beispielsweise, dass die Mona Lisa im Louvre hängt (seit 1797), in welchem Zeitraum sie gemalt wurde (1503-1517), welche Maße das Bild hat (77cm x 53cm) und aus welcher Epoche es stammt (Renaissance).
Klasse ist jedoch auch der kleine graue Kasten oben rechts, der diverse Sortiermöglichkeiten eröffnet: Beliebteste zuerst, Neueste zuerst, Älteste zuerst.
- “Schauspieler Zweiohrküken”Mit der freundlichen Antwort “Hier ist die Besetzung von Zweiohrküken” zeigt Google sämtliche Schauspieler und Mitwirkende des Films an. Außerdem erfährt man die Namen der Hauptdarsteller im Film. Til Schweiger hieß Ludo Decker und Nora Tschirner´s Name im Film war Anna. Good to know
Im hektischen Berufsalltag kann es schnell passieren, dass man wichtige Dinge vergisst. Allerdings nicht, wenn man die hilfreiche Erinnerungsfunktion verwendet:
- “erinnere mich in 5 Minuten daran Peter anzurufen”
- “stelle den Wecker auf 7 Uhr morgens” oder: “wecke mich in 30min”
Man kennt das: Bis man eine Mail, eine SMS, eine Notiz an sich selbst geschrieben hat oder einen Eintrag im Kalender vorgenommen hat, (inkl. Korrektur von Tippfehlern) vergehen gern mal ein paar Minuten. Zudem hat man oft seine Hände gerade nicht frei, um vernünftig tippen zu können. Auch hier kann Google helfen, wenn man die notwendigen Befehle kennt:
- “öffne spiegel.de” oder “öffne Twitter”wird entweder die gewünschte Webseite öffnen oder wenn sich die App (Bsp. Twitter) auf dem Smartphone befindet, die entsprechende App
- “Notiz an mich: Geburtstagsgeschenk für Klaus besorgen”
Entweder wird ein Mail an die eigene Mailadresse geschickt oder wenn sich Google Keep als App auf dem Smartphone befindet (kann ich empfehlen) kann die Erinnerung auch in Google Keep gespeichert werden
Für kurze Mails nutze ich fast nur noch die Sprachfunktion. Geht wesentlich schneller und klappt erstaunlich gut:
- “Email an “NAME KONTAKT” schicken: Hallo NAME, ich komme 5 Minuten später”.
Richtig praktisch ist die Anruf-Funktion: “Rufe “NAME KONTAKT” an”. Selbst wenn sich eine bestimmte Nummer nicht im Telefonspeicher befindet, kann man so Anrufe tätigen. Beispiel: “rufe das Hotel Atlantik in Hamburg an”
- Kalendertermin erstellen: Telefontermin mit Herrn Müller am Montag um 14Uhr
- Sende SMS an Klaus Meier: Verspäte mich leider um 15 Minuten
Wer Google Play Music nutzt, kann per Sprachbefehl auch Musik abspielen lassen: “Spiele: Peter Fox, Alles neu” oder “Denkmal, Wir sind Helden abspielen”.
Ansonsten kann man per Sprachsuche natürlich einfach nach Videos eines bestimmten Künstlers suchen u sich dann so die Musik anhören: “Zeige Videos von Bob Marley”
Ansonsten kann man per Sprachsuche natürlich einfach nach Videos eines bestimmten Künstlers suchen u sich dann so die Musik anhören: “Zeige Videos von Bob Marley”
Brandneu ist in Deutschland die Möglichkeit nach den Kalorien bestimmter Lebensmittel zu fragen:
- “wie viele Kalorien hat eine Avokado?”Google sagt einem nicht nur, dass die Avokado 160 Kalorien hat (auf 100 Gramm), man erhält durch den Klick auf den grauen Pfeil auch die kompletten Nährwertangaben und erhält somit weitere Informationen zum Fettgehalt, Cholesterin, zu den Kohlenhydraten und vieles mehr.
Für mich als Fußball-Fan hat Google noch ein paar tolle Suchmöglichkeiten parat und beantwortet beispielsweise folgende Fragen:
- “wie hat der HSV gespielt?”
- “gegen wen spielt der FC Bayern als nächstes?”
- “Kapazität Allianz Arena”
- “zeige mir die Tabelle der Bundesliga”Google zeigt die ersten 5 Plätze an – mit einem Klick auf den grauen Pfeil sieht man den Rest der Tabelle
- “Borussia Dortmund”Über diese Suche erfährt der Fan nicht nur, wie das letze Spiel ausgegangen ist und gegen wen die Mannschaft als nächstes spielen muss.. Ein Klick auf den grauen Pfeil zeigt auch den kompletten Spielplan der aktuellen Saison inkl der Ergebnisse der bereits stattgefundenen Spiele.
Da das Beste bekanntlich oft zum Schluß kommt, hier noch der Hinweis auf die brandneue Möglichkeit Folgefragen zu stellen. Da wir gerade beim Fußball waren, ein Beispiel aus dieser Kategorie:
- “wie alt ist Mario Götze?”
Folgefrage:
- “”wie groß ist er?”Google versteht, dass sich das “er” auf die vorherige Frage, nämlich nach dem Alter von Mario Götze bezieht, und liefert die passende Antwort (1,76m). Wer möchte, kann dann sogar noch eine Nachfrage stellen:“wieviel verdient er?”
(€7 Mio…gar nicht schlecht
Das funktioniert natürlich nicht nur mit Fußballspielern. Hier zwei andere Beispiele:
- “wer war Michael Jackson?”
Folgefrage:
- “wann ist er gestorben?”
oder
- “wann wurde der Eiffelturm eröffnet?”
Folgefrage:
- “wieviele Stockwerke hat er?”
Fazit: Mit der Google Sprachsuche kann man auch in Deutschland schon eine Menge anstellen und kommt darüber meist sehr viel schneller ans Ziel. Auch wenn es heute noch etwas ungewohnt ist, mit seinem Smartphone zu “sprechen” und zu interagieren: das ist die Zukunft. Und wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, kommt es einem schnell merkwürdig vor, wenn man erst umständlich etwas eintippen muss.
Zum Schluß noch etwas “Cat Content”: “Zeige mir Bilder von Katzen im Superman Kostüm”
Es gibt nichts, was es nichts gibt
via Stefan Keuchel
Google-Spracheingabe: Satzzeichen können in deutscher Sprache eingesprochen werden – endlich
Komma, Punkt, Neue Zeile: Nach einer gefühlten Ewigkeit beherrscht Android auch in der deutschen Spracheingabe gesprochene Satzzeichen. Die neue Funktion lässt sich dabei nicht nur aufSmartphones und Tablets nutzen, sondern steht auch aufSmartwatches mit Android Wear zur Verfügung.
Noch sind wir zwar ein gutes Stück von einer hundertprozentig exakten Spracherkennung à la Star Trek entfernt, in den letzten Jahren hat sich auf diesem Gebiet allerdings eine Menge getan. Neben Nuance (die die technische Basis für Siri, S Voice und die Swype-Spracherkennung bereitstellen) hat sich vor allem Google als Vorreiter dieser Technologie profiliert, die eigene Spracherkennung immer weiter verbessert, mit neuen Features ausgestattet und dank Google Now und „OK Google“ gar als zentrales Feature in Android, zuletzt auch Chrome, integriert. Eine der nützlichen Funktionen, die es lange Zeit nur in der englischen Variante gab, zieht nach langer Wartezeit endlich auch in die deutsche Spracherkennung ein: gesprochene Satzzeichen.
Eine offizielle Ankündigung seitens Google steht noch aus, auf der eigenen Hilfeseite heißt es dazu immer noch: „Gesprochene Satzzeichen werden momentan nur für Eingaben auf Englisch unterstützt.“ Das ist natürlich nicht mehr richtig, wie ein kurzer Test unsererseits unter Beweis stellt:
Für alle, die sich auf dem Bild jetzt nicht auf die Suche nach Satzzeichen machen wollen, hier die Zusammenfassung. Unterstützt werden aktuell folgende Satzzeichen:
- Punkt
- Komma
- Fragezeichen
- Ausrufezeichen
- Absatz
- Neue Zeile
Grundsätzlich wird auch Minus (als Bindestrich) unterstützt, in der Praxis – sprich: innerhalb eines gesprochenen Textes – funktionierte es aber nicht zufriedenstellend. Wird „Minus“ nur für sich gesprochen, erscheint auf dem Bildschirm tatsächlich ein Bindestrich. Spricht man es allerdings innerhalb eines Textes, wird es dann als „Minus“ ausgeschrieben. Andere Satzzeichen, beispielsweise Semikolon, Doppelpunkt oder Apostroph, funktionieren gar nicht. Auch muss der Nutzer die Satzzeichen relativ flüssig im Text unterbringen und keine allzu langen Pausen machen, ansonsten versagt auch hier die korrekte Erkennung. In diesen Punkten muss Google noch eindeutig nachbessern.
via androidnext.de
Google Maps für Android: Update auf Version 9.2 bringt feinere Navigationseinstellungen und Verbesserung der Suche [APK-Download]
Den Auftakt zum allseits beliebten Update-Mittwoch macht heuteGoogle Maps: Mit Version 9.2 der App halten zusätzliche Einstellungen bei der Navigation Einzug in die Anwendung, darunter die manuelle Lautstärkeanpassung der Sprachausgabe. Außerdem wurde die Suche optimiert sowie einige Bugs behoben. Da das Update über den Play Store nur stufenweise ausgerollt wird, bieten wir die APK-Datei wie gewohnt zum einfachen Download an.
Nachdem die Entwickler der Anwendung von Google Maps im November mitVersion 9.0 den ersehnten Material Design-Look verpassten, galt es, die App weiterhin sukzessive zu optimieren, bevor man ein größeres neues Feature einbaut. Das war beim Update auf Version 9.1 der Fall und bleibt auch mit der jüngst freigegebenen Version 9.2 so. Im Play Store hat Google das Changelog dahingehend aktualisiert und nennt einige Veränderungen: So ist es fortan möglich, bei der Suche nach Restaurants die Ergebnisse nach Küchenrichtungen zu filtern. Außerdem werden jetzt Google-Kontakte bei der Suche nach Adressen vorgeschlagen.
Doch dabei bleibt es nicht, Maps hält in Version 9.2 noch weitere Neuerungen bereit. In den Navigationseinstellungen kann nach dem Update die Lautstärke der Sprachausgabe konfiguriert werden; unterschieden wird hierbei zwischen „Leise“, „Normal“ und „Laut“ – das Feature ist nicht auf allen Geräten der Redaktion verfügbar, möglich dass es serverseitig freigeschaltet werden muss. Ferner kann eingestellt werden, ob bei einer Navigation standardmäßig eine geneigte Kartenansicht dargestellt werden soll oder die gewöhnliche Vogelperspektive.
Der Suchvorgang wurde mit dem Update außerdem transparenter und nachvollziehbarer gestaltet. Während vorher falsch geschriebene Orte lediglich im Hintergrund korrigiert wurden, das Textfeld jedoch unverändert blieb, wird jetzt auch der geschriebene Inhalt nach Absprache mit den Servern nachträglich korrekt dargestellt – zudem weist eine Toast-Meldung darauf hin. Neben den üblichen Bugfixes wird manchen Geräten nach der Installation des Updates nahegelegt, den im Gerät verbauten Kompass zu kalibrieren.
Download von Google Maps
Da Google das Update auf Version 9.2 nur stufenweise per Play Store ausrollt, was durchaus einige Tage dauern kann, bieten wir wie gewohnt die APK-Datei zum manuellen Download an. Dazu muss zunächst in den Sicherheitseinstellungen des Androiden die Installation aus „unbekannter Herkunft“ beziehungsweise „unsicherer Quelle“ gestattet werden. Die APK ist von Google signiert, wodurch auch weiterhin Updates regulär über den Play Store eintreffen sollten.
via androidnext.de
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Google Now: Missverstandene Suchanfragen können jetzt korrigiert werden
Die Spracherkennung wird immer besser und ist mittlerweile oft schon überraschend gut (zumindest auf Englisch - hier die erste Runde unseres Tests, hier die zweite). Doch dann und wann gibt es immer noch Missverständnisse, insbesondere in unruhigen Umgebungen.
Um zu vermeiden, dass der Nutzer jedes Mal die gesamte Anfrage wiederholen muss, hat Google nun einen ersten Schritt in eine wichtige Richtung getan. Mit dem Kommando “No, I meant/said” lassen sich Anfragen nun nachträglich korrigieren. Noch ist das Feature alles andere als perfekt und wirklich nur als erster Schritt zu loben.
Wenn ich beispielsweise Bilder eines Bandanas sehen möchte und sage “Ok Google, show me pictures of a bandana” und mir Google Bilder einer Banane zeigt, kann ich sagen “Ok Google, no, I said bandana”, und es wird das eine Wort korrigieren und mir Bilder eines Kopftuches zeigen.
Wie immer gilt: Das Feature nimmt in der US-englischen Sprache seinen Lauf und wird später dann auch auf Deutsch nutzbar sein. Hoffen wir, dass viele Updates dieser Art bald folgen, damit der verbale Umgang mit der Technologie intuitiver und “menschlicher” wird.
via androidpit.de
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Google Suche: Hinweise auf geräte-übergreifende Teilen-Funktion à la Pushbullet entdeckt
Nachdem Google vergangene Woche Version 3.6.13 der Suche-App für Android veröffentlicht hat, haben die Kollegen von Android Police sich die Anwendung näher angesehen und machten eine interessante Entdeckung: Offenbar arbeitet Google an einerKonkurrenz für Pushbullet. Mit dem neuen Feature soll sich beispielsweise Text bequem in Form einer Benachrichtigung vom Computer aufs Smartphone senden lassen.
Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, auch in Sachen Apps. Pushbulletallerdings gehört ohne Zweifel zum kleinen Kreis der Must-Have-Apps. Die Anwendung erweitert Android und Chrome um so viele nützliche Funktionen, dass viele Beobachter schon seit geraumer Zeit auf eine Übernahme des Startups durch Google spekulieren. Dass das bisher nicht geschehen ist, könnte möglicherweise einen triftigen Grund haben: Google arbeitet offenbar an einer eigenen Lösung à la Pushbullet.
Die Hinweise darauf finden sich, wie so oft, tief vergraben in den Assets von bereits erhältlichen Anwendungen. In Version 3.6.13 der Google-Suche, die letzte Woche veröffentlicht wurde, lassen sich vier interessante Codeschnipsel finden:
<string name=”phonelink_note_sent_from_computer”>Sent from your computer.</string>
<string name=”phonelink_note_save”>Save</string>
<string name=”phonelink_note_copy”>Copy</string>
<string name=”phonelink_note_copied”>Text copied</string>
Eine kurze Erklärung hierzu: In Zukunft soll es demnach möglich sein, Text direkt vom Computer ans Smartphone zu senden. Erreicht die Benachrichtigung den mobilen Begleiter, wird der Nutzer über deren Ursprung informiert und hat anschließend die Möglichkeit, den Text in die Zwischenablage zu kopieren oder zu speichern. Beim Speichern kann der Nutzer anschließend wählen, welche App er hierzu benutzen möchte. Um das visuell besser darzustellen, hatAndroid Police die Assets genommen und daraus eine Beispiel-App gebastelt.
Ein vom Computer gesendeter Text wandert in Form einer normalen Benachrichtigung aufs Smartphone und kann in die Zwischenablage kopiert oder gespeichert werden:
Möchte man den Text speichern, erhält man die Auswahl zwischen mehreren kompatiblen Anwendungen:
Vieles zu Googles Pushbullet-Alternative liegt aktuell noch im Dunkeln: Wird man etwa nur Text versenden können oder auch Links, Bilder und andere Dateien? Bleibt es nur beim Text, ist Pushbullet Googles Lösung immer noch meilenweit voraus. Wie wird Google die Funktion am PC implementieren? Hier würde sich natürlich Chrome anbieten, entweder als Erweiterung oder direkt im Browser integriert. Und schlussendlich: Wann können wir mit dem Feature überhaupt rechnen?
Interessanterweise passt das Feature auch zur neuen „Warp“-Funktion, die am Wochenende Schlagzeilen gemacht hat und mit der man bald wohl unter anderem YouTube-Videos mit anderen Smartphones in der Nähe wird teilen können – selbst ohne Internetverbindung. Neue Möglichkeiten zum Teilen von Content und Daten scheinen auf Googles eigener To-Do-Liste wohl derzeit ganz oben zu stehen.
via androidnext.de
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Bozen, Bozen, Italien
Google Suche: Version 3.5.14 bringt Hotword „OK Google“ auf jeden Screen [APK-Download]
Google hat gestern nicht nur eine Vielzahl an neuen Android-Produkten angekündigt, sondern auch gleich, wie es sich für einen Update-Mittwoch gehört, allerhand Apps mit Aktualisierungen versehen. Die neue Version der Google-Suche bringt unter anderem die Möglichkeit das Hotword „Ok Google“ auf jedem Screen zu aktivieren – selbst auf dem Lockscreen. Die Funktion, die gerüchteweise „Okay Google everywhere“ heißen sollte, wird allerdings serverseitig ausgerollt, sodass es eine Weile dauern kann, bis alle sie nutzen können. Nichtsdestotrotz ist die neue Version vonnöten, deren APK wir an dieser Stelle zum Download anbieten.
Die neue Google Suche für Android bringt ein wenig mehr Moto X-Feeling auf viele Smartphones, denn mit aktivierter Sprachsuche lässt sich die Suchfunktion selbst vom Lockscreen aus starten, sofern gewünscht. Ferner bringt die neue Version eine Lernfunktion mit sich, mit der die App die Stimme des Nutzers mit dem eigenen Google-Konto verknüpft, um Spracheingaben von Dritten zu unterbinden. Insbesondere bei eingeschalteter Sprachsuche auf dem Lockscreen ist dies sinnvoll. Bislang konnte das Hotword „OK Google“ zur Aktivierung der Sprachsuche nur auf dem Homescreen und Google Now genutzt werden.
Damit man die Sprachsuche aus jeder App heraus starten kann, muss die Option in den Einstellungen der Google Suche aktiviert werden, ebenso verhält es sich mit der Lockscreen-Funktion. Wie bereits erwähnt ist dieses Feature zwar Bestandteil der neuen Google Such-App, jedoch muss sie noch seitens Google serverseitig freigeschaltet werden. Auf unseren Geräten war die Funktion leider noch nicht verfügbar. Es ist davon auszugehen, dass Google das Feature sukzessive für alle Nutzer bereitstellt.
APK-Download der Google Suche 3.5.14
Das Update der Google Such-App wird seitens Google wie üblich schubweise verteilt, wer sich aber nicht gedulden und die neue Version bereits jetzt installieren möchte, kann sich die von uns bereitgestellte APK per Sideload installieren. Für den Sideload muss in den Sicherheitseinstellungen des Android-Gerätes die Installation von Apps aus „unsicheren“ oder „unbekannten Quellen“ aktiviert werden. Da die APK seitens Google signiert ist, erhält man künftig weiterhin Updates über den Play Store.
via androidnext.de
Google Now: App-Sezierung bringt zukünftige Features zum Vorschein
Erst gestern hat uns Google ein Update für die Google-Suche-Appbeschert, die unter anderem nützliche Features wie das Abspeichern des Parkplatzes sowie die Vornahme von Systemeinstellungen per Sprachbefehl per Google Now mit sich brachte. Neben diesen augenscheinlichen Neuerungen scheint sich mit der Aktualisierung der App aber auch hinter den Kulissen einiges getan zu haben, wie ein APK-Teardown der Kollegen von Android Police nun enthüllt.
Bei dem APK-Teardown wurden die in der App enthaltenen Text-Strings und Assets durchleuchtet und auf interessante Zeilen hin untersucht. Das ist ein gängiges Vorgehen und deshalb lohnenswert, da die Entwickler der Google-Applikation dort häufig subtile Hinweise auf künftige Features hinterlasssen, auch wenn diese für den Nutzer in der gegenwärtigen Version noch gar nicht nutzbar sind. Für Google Now scheint es der Untersuchung zufolge in Zukunft vor allen Dingen noch mehr der so genannten Karten für die Bereitstellung von nützlichen Informationen zu geben. Das Ob und Wann ist allerdings unklar. Einige der Funktionen könnten in unmittelbarer Zukunft freigeschaltet werden, andere vielleicht erst zur Google I/O im Juni und natürlich kann man nie genau wissen, ob eine Funktion letzten Endes wirklich implementiert wird.
Hier die entdeckten Features:
- Fotos von Freunden: In einer kommenden Version von Google Now sollen auch von Freunden auf Google+ geteilte Fotos als Karten angezeigt werden können. Hierbei werden aber nur für den aktuellen Standort des Nutzers relevante Fotos angezeigt, es stehen dann ein +1-Button sowie weitere E-Mail-Optionen zur Verfügung.
- Verbesserung des Timers: Der Timer will im Moment noch nicht so recht funktionieren, soll in Google Now künftig aber verbessert werden. Bislang fungierte der Timer eher als ein Wecker, was recht ungenau war und dazu führen konnte, dass der Alarm erst am nächsten Tag losging — ein ziemlich lästiger Bug, der hoffentlich bald behoben wird.
- Informationen über gebuchte Reisen: Zukünftig sollen bei Google Now auch Informationen über Reservierungen, die jeweiligen Städte und Reiseziele sowie den eigentlichen Flug angezeigt werden, etwa wie viele und welche Art von Sitzplätzen vorhanden sind. Die Darstellung der Reise soll hierbei etappenweise erfolgen, um den Nutzer jeweils optimal zu beraten.
- Neue Karten für Sportveranstaltungen: Google Now zeigt zwar bereits jetzt etwaige Informationen über laufende Spiele an, doch mit den kommenden Versionen sollen diese noch erweitert werden. Während in der kleinen Ansicht der Titel, die Logos der Mannschaften, der aktuelle Status des Spiels sowie der Spielstand angezeigt werden, kommen in der Detailansicht noch die Namen der beiden Teams und ein Histogram mit spezifischen Daten hinzu.
- Karten für Produkte in der Nähe: Auch beim Einkaufen will Google in Zukunft noch nützlicher sein. Bei der Suche nach bestimmten Produkten werden daher bald auch die nächstgelegenen Läden angezeigt, in denen man die Ware dann erwerben kann. Auch der Preis soll unmittelbar angezeigt werden, um den Nutzer gerade bei teureren Produkten optimal zu beraten.
- Musiksteuerung in Google Now: Ein recht einfaches, aber zugleich sehr praktisches Feature könnte die Einführung einer Karte zur Musiksteuerung sein. Die Karte soll zukünftig automatisch an oberster Stelle in Google Now angezeigt werden, sobald man mit der Wiedergabe eines Liedes beginnt.
Neben den neuen Karten gibt es auch Hinweise auf mehr Kontrolle beim Aufruf von Google Now über das gespochene Hotword „Okay, Google”: So kann man das Verhalten bei entsperrtem Display sowie beim Aufladen des Gerätes einstellen, zwei recht gängige Szenarien für die Verwendung des Hotwords.
Zudem scheint Google die Sicherheitsauflagen für den Zugriff von Applikationen von Drittanbietern auf die Sprachsuche gelockert zu haben – das passt ganz gut zu den kürzlich geäußerten Vermutungen über die FunktionGoogle everywhere, bei der jede Anwendung kontextabhängige Sprachbefehle entgegennehmen kann.
via androidnext.de
Google Offline: Suchanfragen ohne Internetverbindung funktionieren so
"Google" und "offline" in einem Satz? Dass das funktioniert, hat die Hamburger Firmenzentrale nun bewiesen - wenn auch vielleicht nicht genau so, wie die Meisten von uns es sich wünschen würden.
Timm und Michael aus Otterndorf hatten eine brennende Frage: Was ist ein Deichhörnchen? Ja, Deichhörnchen. Nun muss man wissen, dass Otterndorf eine internet- und offenbar auch computerfreie Zone ist, zumindest war sie es an jenem 7. August 2014. Kurzerhand schrieben die beiden daher per Hand an die Zentrale von Google Deutschland und baten dort um Suchergebnisse und Bilder.
Das Ganze hat doch einen Haken, höre ich nun. Richtig, doch an den wurde gedacht:
Damit Sie auch diese Anfrage wie immer kostenlos bearbeiten können, senden Sie uns bitte die Werbung einfach mit Ihrer Antwort.
Wer nun glaubt, dass Google keinen Humor hat beziehungsweise seine heilige Pflicht unter widrigen Bedingungen vernachlässigen würde, irrt. Als Antwort kam ein ebenfalls handgeschriebener Brief:
Lieber Tim, lieber Michael,meintet ihr Eichhörnchen? Ergebnisse für Deichhörnchen:Wikipedia: Seltener Verwandter des Eichhörnchens, mangels Bäumen auf Deichen inzwischen ausgestorben.Werbung: Für alle Suchanfragen Google nutzen - am besten online! www.google.deDas Google Offline Team (beta)
Sogar gemalte Bilderergebnisse waren beigefügt. Ihr seht also, es ist ein böswilliger Mythos, dass Google nur online nutzbar sei und seine Nutzer zwingen wolle, mit dem Internet verbunden zu sein. Warten wir mal ab, wann die Beta-Phase von Google Offline beendet ist. Wir halten Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden. Per Brieftaube, versteht sich.
P.S.: Okay, wir sehen es ein, Google ohne Internet ergibt wenig Sinn. Einzelne Aspekte von Google allerdings schon. Wollt Ihr beispielsweise Google Maps offline nutzen, gibt es tatsächlich eine Möglichkeit, die wir hier dargestellt haben.
via androidpit.de
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