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Dienstag, 15. September 2015

URLAUB: Langfinger aufgepasst: Die besten Apps zur Diebstahlerkennung

Es kann schon mal vorkommen, dass einem das Smartphone gestohlen wird: Im Biergarten, in der vollen U-Bahn oder Freitagabend im Club. Die Diebe werden immer gerissener und dreister, in einschlägigen Medien kann man immer wieder über die Tricks der Handy-Diebe lesen. Natürlich kann man außer Wachsamkeit und Vorsicht nicht viel gegen potenzielle Diebstähle tun. Einige Smartphones haben den so genannten Kill-Switch schon integriert, für alle anderen gibt es im Google Play Store eine ganze Reihe an Apps, die nach einem Diebstahl das eigene Smartphone orten und das Wechseln der SIM-Karte durch einen Alarm und Pin-Code verhindern. Wir stellen Euch heute die besten Diebstahlerkennungs-Apps vor und hoffen natürlich, dass Ihr nie Gebrauch von ihnen machen müsst.
smartphone diebstahl sony xperia z2
 © ANDROIDPIT

Theftie

Der Name ist ein Mix aus dem englischen Wort Theft (Diebstahl) und Selfie und stammt aus dem Feature der App, ein Selfie von der Person zu machen, die einen falschen Pin-Code eingibt. Mit Theftie kann man sein Handy sperren, orten, verfolgen und die Daten des verlorenen oder gestohlenen Smartphones an Google Drive senden. Auch kann man das Telefon über GPS orten und vom PC aus via Google Maps ausfindig machen und aus der Ferne kontrollieren. Durch SMS-Befehle kann man sein Smartphone auch von einem anderen Telefon sperren, Daten löschen sowie laute Alame auslösen.
theftie app
Theftie: Nimmt Selfies von Dieben auf. / © Theftie

Cerberus Anti-Diebstahl

Bei dieser App hat man zwei Möglichkeiten, sein verlorenes oder gestohlenes Smartphone zu orten und fernzusteuern: Via SMS oder über die Website der App. Zur Steuerung per SMS versorgt einen die App mit verschiedenen Befehlen, die das entwendete Smartphone auch aus der Ferne sperren, zurücksetzen oder in Alarm versetzt werden. Dies ist über drei im Vornherein eingetragene Rufnummern möglich. Ebenfalls ist die Foto-Aufnahme möglich, sollte ein falscher Entsperrcode eingegeben werden. Das Foto wird ohne Kenntnis des Diebs aufgenommen und via E-Mail versandt. Solle GPS ausgeschaltet sein, stellt die App dies wieder an, um die Ortung des Telefons zu gewährleisten. Diese App ist jedoch nur eine Woche kostenlos nutzbar. Danach fallen etwa 3 Euro an.
Cerberus Anti Diebstahl
Cerberus Anti-Diebstahl: Verfolgung vom Bildschirm aus. / © LSDroid

Android Geräte-Manager

Diese App verbindet das Smartphone mit dem Google-Konto, um es so später lokalisieren zu können. Über die zugehörige Website kann man das Telefon nicht nur orten, sondern auch klingeln lassen, sperren oder die Daten löschen. Die App ist leicht zu bedienen und kommt ohne Schnickschnack aus. Der Dienst über die Website verläuft genau und ohne Verzögerung.
Android Geraete Manager
Mit dem Android Geräte-Manager kann man sein Telefon vom Computer fernsteuern.  / © ANDROIDPIT
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Montag, 14. September 2015

URLAUB: So nutzt Ihr Google Maps offline

Google Maps wird für immer mehr Menschen immer wichtiger. Es gibt aber genügend Szenarien, in denen keine Internetverbindung besteht oder diese nicht praktikabel ist, zum Beispiel bei schlechter regionaler Netzabdeckung oder während Auslandsaufenthalten. Oder vielleicht wollt Ihr auch einfach Euer Datenvolumen schonen. Für all solche Fälle erlaubt Google das vorsorgliche Herunterladen von relativ großen Kartenausschnitten. So funktioniert es.
google maps offline 2
© ANDROIDPIT
Um einen Kartenausschnitt offline verfügbar zu machen, gibt es zwei Möglichkeiten: In jedem Fall sucht Ihr zunächst den gewünschten Bereich aus. Markiert wird automatisch der Ausschnitt, der zum gegebenen Zeitpunkt auf dem Bildschirm sichtbar ist. Nun gebt Ihr in der Maps-Suchleiste “ok maps” ein und startet die Suche, was automatisch den Download auslöst (siehe Screenshots). 
Die zweite Methode ist ähnlich: Ihr tippt auf das Suchfeld und scrollt im sich darauf öffnenden Fenster ganz nach unten. Dort findet Ihr die Option “Karte für Offlinenutzung speichern”. Ein Tap bewirkt dasselbe, wie die erste Methode. Ihr könnt nun den vorgeladenen Ausschnitt verwenden und nach Herzenslust hineinzoomen, auch ohne Internetverbindung.
maps offline fix
Methode 1 (links) und Methode 2 (rechts). / © ANDROIDPIT
Eine heruntergeladene Karte benötigt keine Unmengen an Speicherplatz. Im gegebenen Beispiel waren es etwa 13 Megabyte (weshalb es ratsam ist, Karten nur über eine WLAN-Verbindung zu laden). Will man häufig Offline-Karten speichern, bietet es sich an, den Cache gelegentlich zu leeren. Das tut Ihr im Bereich “Apps” in den Systemeinstellungen, direkt in der Google-Maps-App.

Die Schattenseiten

Aber Vorsicht! Es gibt Grenzen in der Funktionalität und bei der Größe des wählbaren Ausschnitts. Ganz Berlin und Umland wäre beispielsweise zu viel. Etwas weniger funktioniert aber problemlos (siehe Screenshots). Ein internationales Beispiel wäre das New Yorker Manhattan, das sich so abdecken lässt. Der Ausschnitt wird in Eurem Cache gespeichert. Ihr könnt allerdings nicht frei auf ihn zugreifen, was unpraktisch ist. Google Maps öffnet beim Start den zuletzt betrachteten Kartenausschnitt. Das heißt, wenn Ihr einen bestimmten Bereich vorgeladen habt, solltet Ihr ihn offen haben, wenn Ihr Maps das letzte Mal schließt bevor Ihr offline geht. Oder Ihr lasst Maps laufen, wenn Ihr aufbrecht. Ihr könnt nämlich nicht später ohne Internetverbindung über die Suche auf die vorgeladene Karte zugreifen. Wenn, könnt Ihr Euch lediglich mühselig durch Maps wischen, bis Ihr da seid. Auch Offline-Navigation ist leider nicht möglich.
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Zwei Zoom-Stufen zeigen die ungefähre Grenze zwischen "zu groß" und "kein Problem".  / © ANDROIDPIT

​Fazit

Die Online-Funktionalität lässt sich also nicht ersetzen, das muss klar sein. Dafür müssen schon externe Kartenpakete heruntergeladen werden. Aber wer auf Reisen ist und absehbare Wege planen möchte, hat hier eine rudimentäre Möglichkeit, die deutlich praktischer ist, als wahllos durch die Straßen zu irren oder sich auf ewiges Nachfragen bei Einheimischen zu verlassen. Außerdem umgeht Ihr so Roaming-Gebühren, die einen schnell ins Armenhaus treiben können. Ähnliches gilt auch für die heimische Navigation. Für die Orientierung in einer unbekannten Nachbarschaft (zum Beispiel der Weg von der Bahn zum Ziel) taugt die Offline-Karte allemal.
Die in diesem Artikel beschriebene Funktionalität benötigt mindestens die Google-Maps-Version 7.0.1, welche wiederum mindestens Android 4.0.3 erfordert. Die neueste Version ist derzeit 7.4.0.
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Bei geleertem Cache vor dem Download (links) und nach dem Download einer Karte. / © ANDROIDPIT
via androidpit.de
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