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Dienstag, 15. September 2015

Google-Play-Fehlermeldungen im Überblick: So löst Ihr die Probleme

Der Play Store ist nicht nur unerschöpflicher Quell der Freude und neuen Apps, sondern auch der zahlreicher Fehlercodes und des entsprechenden Frusts. Damit 403, 919 und Co. nicht länger Euren Play Store lahmlegen, haben wir Probleme und Lösungen hier zusammengetragen.
teaser fehlermeldung
Wenn im Google Play Store nichts mehr geht... / © AndroidPIT
Es gibt ein paar grundsätzliche Lösungswege, die bei so ziemlich jedem Fehlercode greifen können: 
  • Das Leeren des Caches von Play Store/Google-Play-Diensten/Google-Dienste-Framework
  • Das Löschen der Daten von Play Store/Google-Play-Diensten/Google-Dienste-Framework
  • Das Entfernen der Play-Store-Updates
  • Das Löschen und Neueinrichten des Google-Kontos
  • Das Zurücksetzen des Gerätes auf Werkseinstellungen
All diese Schritte haben wir in diesem Artikel für Euch erklärt, weshalb wir sie hier nicht erneut darstellen. Nicht immer muss man jedoch zu einem dieser Mittel greifen. Hier wird es um Lösungswege gehen, von denen wir wissen, dass sie speziell bei den jeweiligen Fehlern geholfen haben. Sollte es keine andere bekannte Lösung als die oben genannten geben, probiert diese in der angegebenen Reihenfolge durch. Es ist fast garantiert, dass sich das Problem so lösen lässt.Vorsicht: Auf unterschiedlichen Geräten ist die unten jeweils angegebene Navigation durch die Einstellungen natürlich teils leicht anders. Unsere Angaben beziehen sich auf Stock-Android.

Google-Play-Fehler 403

Problem: Dieser Fehler tritt oft dann auf, wenn versucht wird, eine App neu herunterzuladen beziehungsweise ein Update der App zu laden.
Lösung: Da dieser Fehler oft aufzutreten scheint, wenn man mehrere Accounts zum Herunterladen von Apps verwendet, kann es schon ausreichen, sich mit einem anderen Account einzuwählen. Sofern das Problem beim Updaten oder neu Herunterladen einer App auftritt, ist es ratsam, sich mit dem Account anzumelden, unter dem die App ursprünglich heruntergeladen wurde. Auch eine vorige Deinstallation der problematischen App kann helfen.

Google-Play-Fehler 413

Problem: Downloads und Updates sind nicht möglich.
Lösung: Dieser Fehler korreliert häufig mit der Nutzung eines Proxys. Abgesehen von den eingangs erwähnten Standardtipps gibt es zahlreiche Berichte von Nutzern, die das Problem ganz einfach durch das Deaktivieren ihres Proxys beheben konnten. Wenn Ihr einen nutzt, wisst Ihr aller Wahrscheinlichkeit nach auch, wo und wie dieser sich abschalten lässt. Der Form halber trotzdem hier der Weg: Einstellungen Mehr… > Mobilfunknetze Zugangspunkte (APNs) > dort den Proxy löschen. 

Google-Play-Fehler 491

Problem: Downloads und Updates sind nicht möglich.
Lösung: Hier hilft tatsächlich nur das oben genannte Entfernen und Neueinrichten des Google-Kontos beziehungsweise das Löschen der Daten des Google-Dienste-Frameworks.

Google-Play-Fehler 492 

Problem: Apps können nicht installiert werden
Lösung: Bei diesem Fehler besteht häufig ein Zusammenhang mit dem Dalvik Cache, in welchem ein Verzeichnis aller auf dem Smartphone installierten Apps angelegt wird. Um diesen Cache zu leeren, geht in den Recovery-Modus (in ausgeschaltetem Zustand Lautstärke-leiser-Taste und Power-Button gleichzeitig drücken - variiert jedoch von Gerät zu Gerät). Dort findet Ihr die entsprechenden Optionen zum Löschen des Caches. Speicherplatz gewinnt Ihr auf diesem Wege nicht, sollte das Eure Intention sein! Löst der Dalvik Cache das Problem nicht, hilft tatsächlich nur das Zurücksetzen des Gerätes auf Werkeinstellungen (Vorsicht: Alle Daten gehen dabei verloren!).

Google-Play-Fehler 498

Problem: Downloads aus dem Play Store werden unterbrochen
Lösung: Offensichtlich kann dies an der Internetverbindung liegen, aber das sei nur am Rande erwähnt. In der Regel ist das Problem hier, dass der Zwischenspeicher voll ist. Diesen leert Ihr in denEinstellungen Speicher Daten im Cache. Ansonsten geht auch hier in den Recovery-Modus und löscht dort die Cache-Partition.

Google-Play-Fehler 919

Problem: Eine heruntergeladene App öffnet sich nicht beziehungsweise wird nicht installiert. 
Lösung: Diese Fehlermeldung ist ausnahmsweise unkompliziert und eindeutig zu beheben. In diesem Fall ist schlichtweg der interne Datenspeicher des Gerätes voll. Macht ihn frei, und der Fehler sollte behoben sein.
google play error 2
© Google/AndroidPIT

Google-Play-Fehler 921

Problem: Apps lassen sich nicht herunterladen.
Lösung: Neben dem Löschen und Neuanlegen des Google-Accounts kann hier auch das Einrichten eines Zweit-Accounts Abhilfe schaffen. Das muss nicht sein. Wer sich jedoch nicht traut, am bestehenden Account herumzuspielen, fühlt sich bei der Variante womöglich wohler.

Google-Play-Fehler 923

Problem: Apps lassen sich nicht herunterladen und/oder der Google-Play-Account lässt sich nicht synchronisieren.
Lösungen: Es kann hier bereits ausreichen, den Zwischenspeicher des Smartphones zu leeren. Ansonsten findet man immer wieder Berichte von Nutzern, die das Problem lösen konnten, indem sie die App-Einstellungen zurückgesetzt haben (Einstellungen Apps > drei Punkte oben rechts > App-Einstell. zurücksetzen).

Google-Play-Fehler 927

Problem: Downloads funktionieren nicht, da ein Update des Play Stores im Gange ist.
Lösungen: Die offensichtliche Lösung ist das Warten bis zum Ende des Updates. In manchen Fällen bleibt das Problem danach bestehen. Sollte ein einfacher Neustart des Gerätes nicht helfen, löscht nicht nur den Cache des Google-Dienste-Frameworks, sondern betätigt auch den Button “Beenden erzwingen” (Einstellungen Apps Alle Google-Dienste-Framework > Beenden erzwingen).

Abschließende Bemerkungen

Fehlercodes sind eine komplexe Sache. Leider lässt sich nicht für alle Geräte und Versionsnummern ganz einfach sagen “wenn Fehlercode ABC auftritt, dann mach XYZ”. Oft manifestieren sich die Probleme auf verschiedenen Geräten auf unterschiedliche Art und Weise. Das Internet ist Zeuge des Frustes der Nutzer, der ob dieser gefühlten Willkür entsteht. Solltet Ihr einen Fehler antreffen und durch keinen der hier genannten Tipps beheben können, verzagt nicht, die Lösungen gibt es entweder bei uns im Forum oder irgendwo da draußen. Man muss manchmal nur lange genug suchen, bis man die eine Person, die das gleiche Problem mit der gleichen Konstellation aus Hard- und Software-Umständen beklagt wie man selbst. Lösungen sind dann meist nicht fern.
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Das sind die 21 nützlichsten Sprachkommandos für deine Android Wear-Smartwatch

Eine Uhr, die aufs Wort hört? Mit Android Wear ist das keine Zukunftsmusik mehr. Wir zeigen dir die nützlichsten Sprachkommandos für deine Android Wear-Smartwatch. 
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„K.I.T.T., ich brauche deine Hilfe“, sprach einst Lockenkopf Michael Knight in seine Armbanduhr, um in der 80er Kultserie Knight Rider sein intelligentes Auto zu rufen. Knapp 30 Jahre später ist aus der Vision Realität geworden: Dank Android Wear können auch Normalsterbliche mit ihren Armbanduhren kommunizieren. Wir zeigen auch die nützlichsten und lustigsten Sprachkommandos, die ihr mit eurer LG G Watch oder Samsung Gear Live ausprobieren könnt.

Kommunikation

Ruf (Name) an
Ruft den Kontakt aus deinem Telefonbuch an
Textnachricht an (Name) (Text)
Sendet eine SMS an den angegebenen Kontakt mit dem gesprochenen Text
E-Mail an (Name) (Text)
Sendet eine E-Mail an den angegebenen Kontakt mit dem gesprochenen Text
Hinweis: Falls zu einem Kontakt mehrere Nummer hinterlegt sind, fragt Google erst nach, welche Nummer konkret gemeint ist

Nützliches

Notiz erstellen (Notiz eingeben)
Erstellt eine Notiz, die wahlweise in Google Notizen oder Google Mail gespeichert wird
Erinnere mich (Tag) (Uhrzeit) (Erinnerung) 
Erstellt eine termingenaue Erinnerung. Beispiel: „Erinnere mich daran, morgen um 2 Uhr das Auto abzuholen“
Weck mich um (Uhrzeit)
Stellt den Wecker auf die eingegebene Uhrzeit
Timer einstellen für (Zeit in Minuten oder Stunde)
Stellt einen Timer für die angegebene Uhrzeit
Wie ist das Wetter in (Ortsname) 
Zeigt das Wetter des jeweiligen Ortes an

Navigation

Navigiere/Fahre zu (Adresse)
Öffnet die Navigation auf dem Smartphone mit dem angegebenen Ziel
Karte von (Ortsname) 
Zeigt eine Karte des Ortes
Wo ist der nächste (Supermarkt, Kino, Tankstelle usw.)?
Zeigt eine Karte mit den entsprechenden Geschäften

Unterhaltung

Spiele (Musiktitel) 
Spielt entsprechenden Musiktitel in Google Play Music
Kinoprogramm
Zeigt das Kinoprogramm in der Nähe an
(Filmtitel)
Zeigt das Kinoprogramm für einen bestimmten Film an

Wissenswertes

Wie alt ist (Name der Person) 
Gibt das Alter der nachgefragten Person inklusive Geburtsdatum an
Wie steht die Aktie von (Unternehmen) 
Zeigt den aktuellen Aktienwert des Unternehmens an
(Zahl) (Rechenoperation) (Zahl) 
Gibt das Ergebnis der Rechnung zurück
(Zahl) Prozent von (Zahl)
Gibt das Ergebnis der Rechnung zurück
Wer ist der Gründer von (Unternehmen)?
Gibt den Unternehmensgründer zurück
Wie viele Kalorien hat (Lebensmittel)?
Zeigt die Kalorien samt Foto des gefragten Lebensmittels an
Wo spielt (Name des Sportlers)?
Zeigt den Verein des Sportlers plus weitere Informationen zum Verein an.
Wie ihr seht, gleichen sich die Ergebnisse fast 1:1 mit den nützlichsten Sprachkommandos aus Google Now. Das ist natürlich kein Wunder, denn Google Now bildet quasi den Kern von Android Wear und soll Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort anzeigen.
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Schnee, Regen, Staus, Muren, Lawinen, Straßensperren in Südtirol! App Hilfe!


Leider sind die Info-Apps von der Verkehrsmeldezentrale und dem Lawinendienst noch nicht im Play Store verfügbar! Aber hier könnt Ihr sie downloaden! Es sind einfach nur Verlinkungen zu der Seite provinz.bz.it 


Verkehrsmeldezentrale Südtirol

Lawineninformationen Südtirol

via Südtirol Android
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Malware im Play Store: Und wieder wird WhatsApp zum Mittäter

Vor zwei Wochen berichteten wir von Malware-Apps, die sich aus WhatsApp die Telefonnummern des Nutzers klauten und teure SMS verschickte. Jetzt geht schon wieder eine App um, die nach demselben Prinzip vorgeht, und wieder entpuppt sich WhatsApp als der Schlüssel zum Erfolg. Langsam wird es Zeit, dass Jan Koum und nun auch Mark Zuckerberg hellhörig werden.
whatsapp google play
© WhatsApp, Google, AndroidPIT
Die App, die aktuell noch im Play Store kostenlos heruntergeladen werden kann, nennt sich “Cámara Visión Nocturna” und gibt sich als Android-Nachtsichtgerät aus, eine durchaus ganz lustige, vielleicht sogar nützliche Funktion.
Doch bereits die Berechtigungen sollten stutzig machen, denn die App verlangt unter anderem die Erlaubnis, SMS zu versenden. Warum? Das erschließt sich erst, wenn es zu spät ist. Nach dem Download werden dem Nutzer zunächst zwei Euro berechnet. Wie Sicherheitsexperten von avast! herausgefunden haben, versucht diese App, sich Telefonnummern aus WhatsApp, ChatOn und ähnlichen Diensten zu ziehen, genau wie es auch schon in unserem Bericht vor zwei Wochen der Fall war. Diese Nummern werden dann an die eigenen Server gesendet und dort gespeichert. Mit den Informationen kann die App dann SMS verschicken, die eine monatliche Rechnung von 36 Euro anhäufen. Im nächsten Monat geht das Spiel dann von vorne los. 
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Bereits die Bilder sollten stutzig machen. / © Four Seasons
Nun schreiben wir nicht über Fälle wie diesen, weil wir davon ausgehen, dass unsere Leser höchstwahrscheinlich Opfer einer solchen App mit spanischem Namen und buchstäblich zwielichtigen Play-Store-Bildern werden. Viel mehr geht es darum, ein Bewusstsein zu schaffen und Themen wie die App-Berechtigungen in den Vordergrund zu rücken. Welche Bedeutung diese Berechtigungen haben und wie mit dem Thema umzugehen ist, haben wir beispielsweise hier dargestellt. Auch werden Sicherheitslücken wie diese bei WhatsApp vermutlich nicht geschlossen, wenn solche Fälle nicht publik werden.
Trotzdem auch hier wieder der Hinweis, dass diese Meldung ursprünglich von avast! kommt. Mit anderen Worten: Es besteht hier ein Eigeninteresse, denn Anbieter von Sicherheits-Software leben selbstverständlich von der Angst der Nutzer.
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Google Play Store funktioniert nicht: Das hilft

Jeder Android-Nutzer hatte bestimmt schon mal das Problem, dass der Google Play Store plötzlich nicht mehr funktioniert hat. Egal, ob es Fehlermeldungen beim Downloaden von Apps gab oder der Play Store einfach direkt beim Start abstürzt. Wir haben für Euch mehrere Hilfestellungen gesammelt, mit denen Ihr den Google Play Store garantiert wieder funktionstüchtig macht.
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© AndroidPIT

1. Cache leeren

In den meisten Fällen hilft es schon, den Cache der Play-Store-App zu leeren. Das ist ein Speicher, der temporäre Dateien zwischenlagert. Um ihm zu leeren, müsst Ihr die Android-Einstellungen öffnen und dann zum Punkt “Apps” wechseln. Wählt nun “Alle” aus und sucht den Google Play Store. Tippt drauf und drückt einmal kurz auf den Button “Cache leeren”. Wenn Ihr jetzt den Play Store wieder öffnet, sollte alles wieder wie vorher funktionieren.

2. Daten löschen

Wenn der erste Tipp nicht geholfen hat, probiert es mal mit dem Löschen der Play-Store-Daten. Damit setzt Ihr die App quasi zurück. Die Option findet Ihr wieder unter Android-Einstellungen -> Apps -> Alle. Tippt nun auf den Button “Daten löschen”.

3. Play-Store-Updates deinstallieren

Auch das kann helfen. Manchmal bringt ein Update Euren Play Store durcheinander. Um es wieder zu deinstallieren, ruft erneut die App-Einstellungen auf, sucht nach “Google Play Store” und betätigt den Button “Updates deinstallieren”. Euer Play Store wird nun wieder auf die Version zurückgesetzt, die bei der Auslieferung Eures Smartphones installiert war.
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App-Einstellungen von Android. / © AndroidPIT

4. Google-Play-Dienste

Sollte Euer Play Store immer noch nicht funktionieren, kann ein Leeren des Cache bei den Google-Play-Diensten helfen. Geht dazu wieder in die App-Verwaltung, sucht “Google-Play-Dienste” und tippt auf den Button “Cache leeren”.

5. Download-Manager aktivieren

Habt Ihr den Download-Manager deaktiviert, funktioniert auch der Play Store nicht mehr. Um ihn wieder zu aktivieren, geht in die Android-Einstellungen -> Apps -> Alle. Sucht dort nach "Download-Manager" und tippt auf den Button "Aktivieren". Seht Ihr stattdessen nur den Button "Deaktivieren", müsst Ihr Euch an dieser Stelle keine Sorgen machen, denn dann ist der Download-Manager bereits aktiv.

6. Google-Konto entfernen und wieder hinzufügen

Ruft die Android-Einstellungen auf, geht zu Konten, tippt auf “Google” und wählt Euer Google-Konto aus. Habt Ihr mehrere Google-Konten, wählt das Konto aus, mit dem Ihr auch den Play Store nutzt. Tippt nun oben rechts in der Action Bar auf die drei Punkte und wählt “Konto entfernen” aus. Bestätigt Eure Wahl und startet danach das Smartphone neu. Fügt nun Euer Google-Konto wieder hinzu. Das geht über Android-Einstellungen -> Konten -> Konto hinzufügen -> Google.

7. Smartphone zurücksetzen

Wenn alle Stricke reißen und keiner der obigen Tipps geholfen hat, ist ein Zurücksetzen des Smartphones oftmals der einzige Ausweg aus der Play-Store-Misere. Dabei gehen aber alle Eure Daten verloren, deshalb solltet Ihr auf jeden Fall vorher ein Backup erstellen. Um Euer Telefon zurückzusetzen, öffnet wieder die Android-Einstellungen und geht zu “Sichern & zurücksetzen”. Wählt nun die Option “Auf Werkszustand zurück” und bestätigt Eure Auswahl mit “Telefon zurücksetzen”. Euer Smartphone startet neu und wird zurückgesetzt. Ist der Vorgang abgeschlossen, könnt Ihr es wieder von vorne einrichten und Eure Backups einspielen.
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Smartphone auf Werkszustand zurücksetzen. / © AndroidPIT
Wir hoffen, unsere Tipps und Tricks helfen Euch dabei, den Google Play Store wieder zum reibungslosen Betrieb zu überreden. Kennt Ihr noch weitere Kniffe?
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Android 5.0 Lollipop: Schnellstart-Anleitung als kostenloses E-Book zum Download

Das ABC für Android-Anfänger: Passend zur Verfügbarkeit der ersten Nexus-Geräte mit Android 5.0 Lollipop hat Google eine Schnellstart-Anleitung veröffentlicht, in der die neue Android-Version auf über 60 Seiten ausführlich erklärt wird. Der Quick-Start-Guide istkostenlos als E-Book in Google Play Books verfügbar, derzeit abernur auf Englisch
Android 5.0 kommt mit einer Vielzahl an Neuerungen daher, sowohl optisch als auch unter der Haube. Für Google ist dies Anlass genug, eine Schnellanleitung zu veröffentlichen, die nicht nur dezidiert auf die neuen Features aus Lollipop eingeht, sondern auch grundlegende Funktionen von Android erklärt. Ganze 62 Seiten umfasst der Quick-Start-Guide, der seit wenigen Tagen als kostenloses E-Book in Play Books verfügbar ist. Im Großen und Ganzen ähnelt die Anleitungall jenen, die auch Hersteller wie Samsung, HTC oder LG ihren Geräten beilegen: Grundlegende Funktionen werden in aller Kürze angerissen, sodass sich Nutzer einen Überblick über das OS verschaffen können.
android-quick-start-guide android-quick-start-guide-2
Interessanterweise finden sich am Anfang auch kurze Abschnitte zu Android Wear, Android TV und Android Auto. Ohne konkret auf die angepassten Lollipop-Varianten einzugehen, will Google wohl darauf hinweisen, dass Android 5.0 die erste wirklich allgegenwärtige Android-Version ist und nicht nur für Tablets und Smartphones bestimmt ist. Auch für Android 4.4 KitKathatte Google einen Quick-Start-Guide veröffentlicht, der sogar in mehreren Sprachen verfügbar war. Der Lollipop-Guide ist aktuell jedoch lediglich in englischer Sprache erhältlich. Früher oder später dürfte Google aber auch andere Sprachen nachreichen.
Bereits vergangene Woche hat das Unternehmen aus Mountain View mit „The Secrets to App Success on Google Play“ einen 81 Seiten starken Leitfaden veröffentlicht, um App-Entwicklern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, wie sie ihre Software-Kreation im Play Store zum Erfolg bringen können. Der Leitfaden ist als kostenlose PDF-Datei verfügbar.
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URLAUB: Langfinger aufgepasst: Die besten Apps zur Diebstahlerkennung

Es kann schon mal vorkommen, dass einem das Smartphone gestohlen wird: Im Biergarten, in der vollen U-Bahn oder Freitagabend im Club. Die Diebe werden immer gerissener und dreister, in einschlägigen Medien kann man immer wieder über die Tricks der Handy-Diebe lesen. Natürlich kann man außer Wachsamkeit und Vorsicht nicht viel gegen potenzielle Diebstähle tun. Einige Smartphones haben den so genannten Kill-Switch schon integriert, für alle anderen gibt es im Google Play Store eine ganze Reihe an Apps, die nach einem Diebstahl das eigene Smartphone orten und das Wechseln der SIM-Karte durch einen Alarm und Pin-Code verhindern. Wir stellen Euch heute die besten Diebstahlerkennungs-Apps vor und hoffen natürlich, dass Ihr nie Gebrauch von ihnen machen müsst.
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 © ANDROIDPIT

Theftie

Der Name ist ein Mix aus dem englischen Wort Theft (Diebstahl) und Selfie und stammt aus dem Feature der App, ein Selfie von der Person zu machen, die einen falschen Pin-Code eingibt. Mit Theftie kann man sein Handy sperren, orten, verfolgen und die Daten des verlorenen oder gestohlenen Smartphones an Google Drive senden. Auch kann man das Telefon über GPS orten und vom PC aus via Google Maps ausfindig machen und aus der Ferne kontrollieren. Durch SMS-Befehle kann man sein Smartphone auch von einem anderen Telefon sperren, Daten löschen sowie laute Alame auslösen.
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Theftie: Nimmt Selfies von Dieben auf. / © Theftie

Cerberus Anti-Diebstahl

Bei dieser App hat man zwei Möglichkeiten, sein verlorenes oder gestohlenes Smartphone zu orten und fernzusteuern: Via SMS oder über die Website der App. Zur Steuerung per SMS versorgt einen die App mit verschiedenen Befehlen, die das entwendete Smartphone auch aus der Ferne sperren, zurücksetzen oder in Alarm versetzt werden. Dies ist über drei im Vornherein eingetragene Rufnummern möglich. Ebenfalls ist die Foto-Aufnahme möglich, sollte ein falscher Entsperrcode eingegeben werden. Das Foto wird ohne Kenntnis des Diebs aufgenommen und via E-Mail versandt. Solle GPS ausgeschaltet sein, stellt die App dies wieder an, um die Ortung des Telefons zu gewährleisten. Diese App ist jedoch nur eine Woche kostenlos nutzbar. Danach fallen etwa 3 Euro an.
Cerberus Anti Diebstahl
Cerberus Anti-Diebstahl: Verfolgung vom Bildschirm aus. / © LSDroid

Android Geräte-Manager

Diese App verbindet das Smartphone mit dem Google-Konto, um es so später lokalisieren zu können. Über die zugehörige Website kann man das Telefon nicht nur orten, sondern auch klingeln lassen, sperren oder die Daten löschen. Die App ist leicht zu bedienen und kommt ohne Schnickschnack aus. Der Dienst über die Website verläuft genau und ohne Verzögerung.
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Mit dem Android Geräte-Manager kann man sein Telefon vom Computer fernsteuern.  / © ANDROIDPIT
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Google Helpouts: Hilfe per Hangouts-Programm gestartet DOWNLOAD

Google hat einen neuen Service gestartet: Über Helpouts helfen Menschen anderen Menschen bei Tätigkeiten aller Art. Als Kommunikationsmittel dient Googles Hangouts-Videochat, Experten können sich für Hilfestellungen auch bezahlen lassen.
Eine der größten Errungenschaften der Menschheitsgeschichte ist die Arbeitsteilung — nur deswegen, weil Individuen sich entschieden haben, sich auf bestimmte Fähigkeiten und Kenntnisse zu konzentrieren und andere Menschen sich anderweitig spezialisieren zu lassen, besitzen wir heute Gebäude aus Beton, Computer, Kanalisationen, Antibiotika und Spielkonsolen.
Pferdefuß: Man kennt sich eben nicht mit mehr allem aus und muss für manche Tätigkeiten — ob nun das Flicken eines Fahrradschlauches, das Lernen von Sprachen, die Zubereitung einer Hühnerbouillon oder das Befreien eines Computers von Softwareschädlingen — mitunter andere Menschen zur Hilfe rufen. Klassischerweise griff man dafür bislang zum Branchenbuch, seit heute gibt es aber mit Google Helpouts eine neue Plattform für Experten, die über Googles Hangouts-Videochat helfen können – bei allen nur erdenkbaren Tätigkeiten; gratis oder gegen Geld.

(YouTube-Direktlink)
Auf der Helpouts-Seite kann man in Kategorien sortiert oder über eine Suchmaske nach passenden Rettern in der Not suchen, die Bezahlung wird dabei vom Helfer festgelegt – entweder pro Helpouts-Session oder auf Zeitbasis. Jeder Experte kann für seine Tätigkeiten auch bewertet werden; wenn man nicht zufrieden ist, bekommt man in jedem Fall sein Geld zurück.
Helpouts in Anspruch zu nehmen ist ab heute für jedermann möglich. Zu beachten ist dabei allerdings, dass die Sprache der meisten Angebote Englisch ist, eine eventuelle Bezahlung findet per Google Wallet statt. Selbst Helpouts anzubieten ist derzeit indes nur mit einem Invite möglich; auf der Helpouts-Seite kann man einen solchen beantragen.
Die Hilfe über Hangouts wird sicher für manche Zwecke besser und manche schlechter funktionieren. Ob das Konzept ankommt, wird sich sicher noch zeigen müssen – allein dass Google die Möglichkeit offeriert, sich gegenseitig unter die Arme zu greifen und dabei sogar ein bisschen Geld zu verdienen, ist aber klasse.
Was haltet ihr von Helpouts? Werdet ihr den Service in Anspruch nehmen? Meinungen in die Kommentare.

Update: Die zugehörige Helpouts-App und der Service selbst sind in Deutschland leider noch nicht nutzbar.
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Factory Reset: Zurücksetzen des Android-Smartphones löscht Daten nicht vollständig

Wer sein Smartphone weitergeben will, setzt es in der Regel auf die Werkseinstellungen zurück (Factory Reset). Dies tut er in dem Glauben, seine persönlichen Inhalte gelöscht und somit unzugänglich gemacht zu haben. Ein fataler Fehler, wollen Sicherheitsexperten von avast! herausgefunden haben.
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© Pavel IgnatovShutterstock


Mitarbeiter der Software-Firma haben 20 gebrauchte Smartphones bei eBay erstanden und getestet, wie viele persönliche Daten sie den Geräten noch entlocken konnten. Das Ergebnis: 40.000 Fotos, darunter Hunderte von leicht bis nicht bekleideten Damen und nackten Männern vor dem Spiegel (mit dem Fokus ziemlich weit südlich). Darüber hinaus kamen mehr als 1.000 Google-Suchen zum Vorschein, Hunderte E-Mails, SMS, Kontakte mit  Namen und Adressen, ganze Identitäten und sogar ein vollständiger Kreditantrag.
Entscheidend an dem Test ist, dass die Experten hier nicht etwa schwer erhältliche Instrumente der Profis verwendet haben, sondern öffentlich zugängliche Software wie FTK Imager. Mit anderen Worten, es ist rein theoretisch für jeden Nutzer mit etwas technischem Know-how und der entsprechenden Software möglich, so ziemlich alle Daten wiederherzustellen, die nach einem Factory Reset eigentlich irgendwo im Nirwana sein sollten. Wenn das so stimmt, ist es beunruhigend, und wir warten auf eine offizielle Reaktion von Google.

Schwammige Sprache bei avast!

Hier der Redlichkeit halber eine Anmerkung: Wir waren zuerst stutzig, denn im offiziellen Statement gibt avast! lediglich an, dass auf den gekauften Smartphones “angeblich alle persönlichen Daten gelöscht waren”. Hier wird nicht spezifiziert, ob und zu welchem Grad dies also tatsächlich passiert ist und wie, also ob durch einen Factory Reset oder möglicherweise teils nur durch manuelle Löschungen durch unerfahrene Nutzer. Vergessen wir nicht, dass Hersteller von Sicherheits-Software ein Eigeninteresse an Testresultaten und Meldungen wie diesen haben, weshalb es nicht ausgeschlossen werden konnte, dass die schwammige Sprache hier tatsächlich auf ein wackeliges Fundament des Tests hindeutete. Um diese Unklarheiten auszuräumen, wendeten wir uns an avast!, wo man uns mitteilte: "Ja, die Telefone waren alle zurückgesetzt worden, und wir konnten beim bloßen Einschalten der Geräte keine Daten auf ihnen finden".
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Wenn Ihr nicht wollt, dass so etwas und mehr den nächsten Besitzer Eures Smartphones beglücken kann, ist Sorgfalt geboten. / © AndroidPIT

Wie sichert Ihr die Daten wirklich?

​Es gibt verschiedene Methoden, mit denen sich gelöschte Daten besser schützen lassen. Die offensichtlichste erfordert auch keinerlei Zusatz-Software und wird bereits mit Android mitgeliefert. Die Rede ist von der systemeigenen Verschlüsselungsoption. Wenn Ihr das Smartphone also verschlüsselt, danach einen Factory Reset macht, wird die Verschlüsselung zwar aufgehoben, die vorher auf dem Gerät befindlichen und nun gelöschten Daten bleiben jedoch weiterhin unter diesem Schutz. Wir werden uns des Themas aber noch mal gesondert, detaillierter annehmen. 
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Android L: Höhere Sicherheit durch Datenverschlüsselung ab Werk

Bei Android L wird Sicherheit großgeschrieben werden, soviel steht fest: Künftig soll neuen Informationen zufolge von Google auch dieDatenverschlüsselung ab Werk auf Android-Geräten aktiviert werden. Dadurch sollen unter anderem rechtliche und ethische Konflikte umgangen werden, da bei von Gerichten verordneten Durchsuchungsbefehlen auch die Hardware-Hersteller und Google selbst keine Möglichkeiten mehr besitzen, auf die sensiblenNutzerdaten zuzugreifen.
In Zeiten von NSA-Skandalen und geradezu allgegenwärtiger Präsenz modernster Spionage-Technik ist es nicht leicht, der allgemeinen Paranoia vor Lauschangriffen zu entgehen – gerade, wenn wie vor Kurzem Schlagzeilen um Nacktbilder diverser prominenter Figuren die Illusion der Datensicherheit in der Cloud jäh zerstören. Apple hat unter iOS 8 nachgebessert und Datenverschlüsselung zum Standard gemacht. Im Unterschied zur Konkurrenz, wie man stolz verkündete, gebe es selbst für den Hersteller nicht die Möglichkeit, die Informationen der Nutzer zu entschlüsseln und an Dritte weiterzugeben.
Dass es für Android-Nutzer prinzipiell schon seit 2011 mithilfe der der integrierten Datenverschlüsselung eine Option gibt, sensible Informationen recht gut vor dem Zugriff von unbefugten Dritten zu schützen, lässt Apple hierbei natürlich unter den Tisch fallen. Dies gelingt nur deshalb ganz gut, da auch Google selbst auf dieses Feature bislang kaum aufmerksam gemacht hat und es auch nicht Teil der Starteinrichtung eines Android-Gerätes ist. Laut der Washington Post habe Google durchsickern lassen, dass diese Funktion künftig aber ab Werk auf allen Geräten aktiviert sein soll.
Bei der Datenverschlüsselung wird der gesamte interne Speicher verschlüsselt und mit einem Passwort gesichert. Dieses muss bei jedem Startvorgang des Gerätes eingegeben werden, damit überhaupt das OS gestartet und der Zugriff auf den Speicher ermöglicht werden kann. Da die Passworteingabe noch vor dem eigentlichen Bootvorgang erforderlich ist, wird eine Manipulation durch kriminelle Hacker beziehungsweise Regierungsmitarbeiter erheblich erschwert. Natürlich kann ein Dieb prinzipiell noch in die Recovery booten und sämtliche Daten löschen, um das Smartphone wieder funktionstüchtig zu machen – zumindest etwaige Geheimnisse bleiben aber vor fremden Zugriff sicher.
Weshalb Google die Funktion nicht schon zuvor zum Teil der Ersteinrichtung eines Android-Gerätes gemacht oder zumindest Nutzer stärker angesichts der aktuellen Lage darauf aufmerksam gemacht hat, lässt sich schwer sagen. Es wird vermutet, dass Google nach längerem Taktieren dadurch aus der Schusslinie zwischen Nutzern und der Regierung gelangen möchte: Während normale PIN-Sperren und Passwörter noch problemlos mit den entsprechenden Mitteln umgangen werden können, gibt es bei Verschlüsselung des Speichers auch für Google selbst keine herkömmlichen Methoden mehr, um an die Daten der Nutzer zu gelangen. Bei Durchsuchungsbefehlen ist das Unternehmen dementsprechend nicht mehr dazu in der Lage, die Nutzer-Daten weiterzugeben – selbst, wenn man dies denn wollte.
Die Datenverschlüsselung ist im Übrigen nicht der einzige Sicherheitsaspekt unter Android L, der die Privatsphäre der Nutzer auch in Zukunft bewahren soll: Unter anderem ist auch Samsungs Sicherheitslösung KNOX in die nächste Android-Version integriert worden, um die Nutzer-Informationen vor fremden Zugriff zu bewahren. In der Cloud abgespeicherte Daten bleiben aber vorerst noch das größte Risiko für die Privatsphäre, da per Gerichtsbeschluss weiterhin ein Zugriff gewährt werden kann.
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Google Play: Das große Geld steckt in kostenlosen Apps

Der Play Store wächst und wächst und wächst. Doch nicht nur die Zahl an Apps und Downloads steigt weiter explosionsartig, inzwischen wird auch echter Umsatz mit Google-Play-Apps gemacht, und das, obwohl sie fast alle kostenlos sind. Das sind schlechte Nachrichten für Apple.
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© aresauburn/flickr.com/AndroidPIT


Lange Zeit galt: Google bietet zwar die meisten Apps in seinem Play Store, Apple greift jedoch bei weitem den größten Teil des Umsatzes ab, der mit Apps gemacht wird. Nun, die Zeiten ändern sich. Wie die jüngsten Zahlen der oft zitierten Marktanalysten App Annie zeigen, blüht der Play Store förmlich auf.
Seit dem ersten Quartal 2013 ist die Zahl der Downloads um 50 Prozent gestiegen. Gleichzeitig wuchs der Umsatz jedoch fast um das Dreifache. 90 Prozent des Gesamtumsatzes machten Spiele aus, ganze 98 Prozent davon wiederum so genannte Freemium-Games, also kostenlose Spiele, die auf mehr oder weniger freiwillige In-App-Käufe setzen. 
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Der Umsatz steigt kontinuierlich. / © App Annie
In allen App-Kategorien ist das Wachstum deutlich. Soziale Apps wie Facebook wuchsen um 50 Prozent, Nachrichtendienste wie WhatsApp um 100 Prozent. Und nach wie vor boomt Google Play in den neuen Märkten wie Brasilien, Russland und Indien, ein Trend, den wir schon seit einer Weile beobachten.

Das sind besonders schlechte Nachrichten für den Konkurrenten Apple. Dessen App Store genoss lange Zeit das besondere Vertrauen der Entwickler, da hier schlichtweg mehr Geld zu verdienen war. Das scheint sich zu ändern. Diese Zahlen sind ein deutliches Signal an Entwickler, dass auch mit Android Geld zu verdienen ist. Natürlich wird die auf dem Markt vorherrschende Philosophie “iOS First” nicht über Nacht verschwinden. Wie wir einst darstellten (zum Artikel): Android ist das Produkt ohne Identität und steht im Schatten von iOS. Die aktuelle Entwicklung im Play Store könnte jedoch einen großen Beitrag dazu leisten, dass auch Android bald kräftig Sonne abkriegt.
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Der Bärenanteil des Umsatzes kommt durch Spiele - vor allem die kostenlosen. / © App Annie
via androidpit.de
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Google Play Store: Anzeige der Preisspanne von In-App-Einkäufen kommt – endlich

In Sachen Kundenservice wendet sich so einiges im Google Play Storezum Guten hin, denn nach der Verlängerung des Erstattungszeitraums für kostenpflichtige Apps bahnt sich nun die nächste lang ersehnte Neuerung an. Wie App-Entwickler in einer Mitteilung von Google erfahren haben, sind Anbieter von Freemium-Apps künftig dazu verpflichtet, die Preisspanne der In-App-Einkäufein der Beschreibung anzugeben – eine wichtige Information für die Nutzer, mit der die Einschätzung von Apps erheblich leichter fällt.
Im Google Play Store tut sich so einiges und zwar nicht nur aufgrund des mit der Version 5.0 erwarteten Material Design unter Android L. Wie der App-Entwickler des GoneMAD Music-Players von Google nach einer Anfrage erfahren hat, wird wohl noch in diesem Monat die Anzeige der Preisspanne von In-App-Einkäufen bei Freemium-Apps eingeführt werden. Hintergrund der Anfrage ist eine andere Neuerung bei Google Play gewesen, nämlich die ab dem 30. September obligatorische Angabe einer von allen Nutzern einsehbaren Adresse für Entwickler von kostenpflichtigen Apps – ebenfalls eine spannende Neuerung, die Nutzer wohl vor Betrügern schützen soll.
Man sollte sicherlich nicht alle Anbieter von Freemium-Apps über einen Kamm scheren, doch viele Apps und Spiele, die In-App-Käufe anbieten, drängen den Nutzer mit allerlei Mitteln zum Erwerb etwaiger Features, In-Game-Währung oder anderen virtuellen Gegenständen. Was im ersten Moment wie eine tolle kostenlose App wirkt, erweist sich dann beim Blick auf die Preise für die In-App-Einkäufe als teurer Spaß, sofern man denn entscheidende Funktionen nutzen oder den Endgegner ohne hunderte von Anläufen schaffen möchte.
play-Store-in-app-kaeufe-liste
In Apples iTunes-Store werden In-App-Käufe schon seit geraumer Zeit angezeigt, bald endlich auch im Play Store.
Auf der anderen Seite gibt es auch positive Beispiele, wo die zusätzlichen Einkäufe lediglich als Bonus zu betrachten sind und auch nicht mit allzu hohen Kosten zu Buche schlagen oder wo lediglich mit einer einmaligen Zahlung sämtliche Funktionen freigeschaltet werden. Auch diese Apps dürften von der Neuerung profitieren und von Nutzern vielleicht mit weniger Argwohn betrachtet werden. Dass Google den Nutzern in dieser Hinsicht nun entgegen kommt und eine bessere Differenzierung erlaubt, ist also sowohl für die Nutzer als auch die Entwickler – oder zumindest einen Teil dieser – als positiv zu bewerten. Abzuwarten bleibt, wie detailliert die Preisbeschreibungen sein werden und ob es auch nähere Informationen dazu geben wird, was genau erworben werden kann.
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