Posts mit dem Label usb-standard werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label usb-standard werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Dienstag, 15. September 2015
USB Typ-C: Neuer USB-Standard kommt Mitte 2014 und soll beidseitig einsteckbar sein
Wer kennt es nicht: Man versucht den USB-Stick in den entsprechenden Port zu stecken – geht nicht. Folglich muss man den Stick umdrehen, damit er in die passende Schnittstelle passt. Dieses nervige Wenden ist ab Mitte nächsten Jahres wohl Geschichte: USB Typ-C soll in etwa so groß wie ein micro USB-Stecker sein und sich beidseitig einstecken lassen können.
Apple hat es beim iPad und dem iPhone 5 vorgemacht und mit dem Lightning-Adapter den ersten Stecker auf den Markt gebracht, der unabhängig der Einsteck-Seite funktioniert. Da die Pins auf beiden Seiten gleich angeordnet sind, ist ein vertauschen bzw. verdrehen des Steckers nicht möglich. Die Grundidee des Lightning-Steckers von Apple soll nun auch bei den USB-Kabeln der Zukunft zum Einsatz kommen. Aufgrund der symmetrischen Anordnung der Pins wird beim Type-C Stecker das Design verändert. Laut einer Pressemitteilung von Brad Saunders, Chairman der USB 3.0 Promoter Group, wird der Stecker dünner und auch leistungsfähiger.
Leistungsfähigkeit steigt
Gerade für Smartphones und Tablets ist es wichtig, möglichst viel Strom durch die USB-Schnittstellen jagen zu können, um ein schnelleres Aufladen das Akkus zu ermöglichen. Auch hinsichtlich dieser Eigenschaft haben sich die klugen Köpfe, die für die Schnittstelle verantwortlich sind, Gedanken gemacht. Die Stromzufuhr ist, laut Saunders, frei skalierbar. Damit sollten auch künftige Geräte mit ausreichend Strom versorgt werden. Natürlich ist man bestrebt, die Schnittstelle in alle möglichen Geräte zu integrieren. Auch hinsichtlich Geschwindigkeit hat man bereits vorgesorgt. Sollte wieder eine neue Technologie nach den SSDs bzw. Speicherkarten kommen, die noch schneller ist, so wird man mit dem neuen Standard auch gleich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten ermöglichen.
Allerdings ist zu bedenken, dass ein neues Design eines Steckers die alten Ladekabel überflüssig und wertlos machen könnte. Der Standard soll Mitte nächstes Jahr in den ersten Geräten vorzufinden sein. Bis dahin müssen wir uns noch mit den alten USB-Sticks und Ladegeräten herumschlagen.
via androidmag.de
Labels:
android,
beidseitig,
google,
info,
laden,
mitte 2014,
news,
südtirol,
suedtirol,
typ-c,
update,
usb,
usb-standard,
verbinden,
verwenden
Standort:
Bozen, Italien
Mehr Speed mit USB 3.1
|
Signaldämpfung bei USB 3.0Zusätzlich verschärft das USB-IF die Regeln zur Signaldämpfung. Bei USB 3.0 darf das Signal insgesamt 20 Dezibel (dB) verlieren. Da Geräte und Kabel von verschiedenen Herstellern stammen, kann niemand garantieren, dass dieser Wert eingehalten wird. USB 3.1 legt fest, wie viel Signalstärke die Komponenten verlieren dürfen: Für Geräte liegt sie bei 7 dB, Kabel dürfen 6 dB verlieren. Können Geräte den Grenzwert nicht einhalten, ist der Einbau eines Signalverstärkers (Repeaters) vorgeschrieben. Gleichzeitig schränkt das auch die maximale Länge für passive Kabel ein. Für USB 3.1 ist sie auf einen Meter begrenzt. Längere aktive Kabel brauchen auch einen Repeater. Neben dem zentralen USB-Standard hat das USB-IF auch begleitende Spezifikationen festgelegt, um die USB-Funktionalität auszubauen. Das für Multimedia vorgesehene USB-AV bestimmt, wie Audio- sowie Videodaten übertragen werden. Diese Spezifikation hat man der doppelten Leistung von USB 3.1 einfach angepasst, sodass SuperSpeed+ nun dasselbe leistet wie HDMI 1.4. Weil aber keine HDCP-Verschlüsselung vorgeschrieben ist, wird man per USB keine Blu-rays, sondern nur Filme, die etwa als MKV- oder MP4-Datei vorliegen, direkt an den Fernseher schicken können. Mobile Geräte schneller aufladenMit USB 3.1 wird auch USB Power Delivery (USB-PD) umgesetzt. USB-PD legt neue Richtlinien für die Stromversorgung der Geräte fest. Bisher laden Geräte über USB 3.0 mit maximal 4,5 Watt auf. Fast alle Tablets und Smartphones unterstützen sogar nur USB 2.0, das bloß 2,5 Watt bereitstellt. Power Delivery schreibt fünf verschiedene Ladeprofile vor, die Leistungen zwischen 10 und 100 Watt erlauben und damit das Aufladen von mobilen Geräten um ein Vielfaches beschleunigen (siehe links oben). Jedoch ist nur das Profil 1 für 10 Watt mit heutigen Kabeln und Steckern möglich. Wie die Hardware für höhere Stromstärken bis zu fünf Ampere aussehen soll, ist noch unklar. USB-PD führt zudem ein Protokoll ein, über das Geräte den Ladevorgang aushandeln. Das geschieht direkt über die Stromversorgung, sodass der Datentransfer davon nicht beeinträchtigt wird. Im Gegensatz zu USB 3.0 soll die Version 3.1 zügig kommen. Noch Ende 2013 werden letzte Feinheiten im Standard ausgearbeitet. Bis dahin stehen Testhardware und -tools für interessierte Hersteller bereit. Erste Chips werden für Mitte 2014 erwartet, und bald darauf kommen wohl auch Erweiterungskarten für den PC. Nur die direkte Integration in den Chipsatz wird noch eine Weile dauern. Obwohl Intel eine der treibenden Kräfte hinter SuperSpeed+ ist, zündet wohl erst die CPU-Generation für 2016 den USB-Turbo. Aber dann steht vielleicht schon die nächste Ausbaustufe bereit. Laut USB-IF hat die Universal-Schnittstelle sogar noch Potenzial für eine weitere Verdoppelung der Transfergeschwindigkeit auf 20 GBit/s – schneller ist derzeit keine andere lokale Kabelverbindung. |
Abonnieren
Posts (Atom)
