Wer sein Smartphone weitergeben will, setzt es in der Regel auf die Werkseinstellungen zurück (Factory Reset). Dies tut er in dem Glauben, seine persönlichen Inhalte gelöscht und somit unzugänglich gemacht zu haben. Ein fataler Fehler, wollen Sicherheitsexperten von avast! herausgefunden haben.
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Dienstag, 15. September 2015
Nexus 5: Google-Phone mit Android 4.4 offiziell vorgestellt
Google und LG haben uns um Punkt 19:00 Uhr endlich erlöst und das Nexus 5 offiziell vorgestellt. Wie bereits vorab bekannt, ist das neue Nexus-Flaggschiff mit aktueller High End-Technik vollgestopft und wird sowohl in Schwarz und Weiß zum absoluten Knüllerpreis erhältlich sein.
Aktuelles Ereignis: Dieser Artikel behandelt ein sich entwickelnde Story und wird laufend aktualisiert. Bitte Seite aktualisieren, um die neueste Version abzurufen.
(YouTube-Direktlink)
Viel zu lange hat Google uns dieses Jahr auf die Folter gespannt. Nachdem Google Anfang September den offiziellen Namen und die Versionsnummer der diesjährigen Android-Iteration offenbart hatte, sind bereits beinahe zwei Monate ins Land gezogen, ohne dass etwas passierte. Es war lediglich bekannt, dass die neue Android-Iteration – und damit auch, wie jedes Jahr neue Hardware – im Laufe des Oktobers vorgestellt wird. Nun ist es soweit und das Nexus 5 mitsamt Android 4.4 Kitkat sind enthüllt worden.
Zu den Spezifikationen des neuen Google-Phones gehören ein Full-HD-IPS+-Display mit einer Diagonale von 4,95 Zoll und der derzeit schnellste Prozessor aus dem Hause Qualcomm – namentlich der Snapdragon 800 – mit einer Taktrate von 2,3 GHz. Diesem stehen eine Adreno 330 GPU und 2 GB RAM zur Seite. Bei der Größe des internen Speichers orientiert Google sich am Nexus 7 (2013) (Test) und lässt die 8 GB-Option endlich links liegen: 16 und 32 GB sind der neue Standard beim Nexus 5. Wie bei allen Nexus-Geräten lässt sich der Speicher aber leider nicht mittels micro SD-Karte erweitern. Dafür legt Google, wie es bei den Chromebooks gang und gäbe ist 100 GB Cloud Drive-Speicher für einen Zeitraum von zwei Jahren kostenlos obendrauf, der unter anderem für die neue On-Board-Backup-Lösung, die mit Android 4.4 kommt, genutzt werden kann.
Ferner sind eine rückseitige 8 MP-Kamera an Bord, die wie das LG G2 (Test), mit einem optischen Bildstabilisator (OIS) wie bestückt ist und daher durchaus bessere Resultate produzieren dürfte als die Kamera des Nexus 4. Für Videotelefonie und als Schminkspiegel findet man frontseitig eine 1,3 MP-Kamera. Darüber hinaus sind WLAN a/b/g/n/ac, neben dem 2,4 auch im 5 GHz-Band, GPS, NFC und der Qi Wireless-Standard zum kabellosen Aufladen an Bord – zudem hat Google es endlich vollbracht, LTE zu integrieren. Über die Größe des Akkus wurde bis zuletzt noch gerätselt – die 2.300 mAh können nun als gesichert gelten.
Trotz der größeren Displaydiagonale besitzt das Nexus 5 keinen merklich größeren Fußabdruck als das Nexus 4, denn es misst 137,84 x 69,17 x 8,59 Millimeter – zur Erinnerung: das Nexus 4 ist 133,9 x 68,7 x 9,1 Millimeter groß. Auch beim Gewicht gibt es kaum Unterschiede, denn es wiegt nur 130 Gramm.
Kommen wir zu den Preisen und zur Verfügbarkeit des Nexus 5: die 16 GB-Variante wird zum Preis von 349 Euro im Play Store angeboten, die 32 GB-Version ist in Deutschland noch nicht verfügbar, kostet im US-Play Store aber399 Dollar.
Welche Variante werdet ihr euch zulegen – und wird es schwarz oder weiß?
Technische Eckdaten des Nexus 5 im Überblick:
- Android 4.4 KitKat
- Snapdragon 800 (MSM8974, 2,3 GHz)
- 4,95 Zoll, 1080p True-HD-IPS-Display
- 2 GB RAM
- 2.300 mAh-Akku
- 8 MP-OIS-Hauptkamera
- 1,3 MP Frontkamera
- Benachrichtigungs-LED
- Qi-Wireless (Kabellose Ladefähigkeit)
- NFC
- SlimPort
- UMTS/GSM/CDMA/LTE
- Micro-SIM-Slot
- 16/32 GB interner Speicher
- 137,84 x 69,17 x 8,59 mm
- 130g
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App-Spionage: NSA sammelt Daten auch bei Angry Birds, Google Maps & Co.
Es gibt neue Gründe, um die Sicherheit der eigenen Daten besorgt zu sein, diesmal im Zusammenhang mit Smartphones. Gestern neuveröffentlichte Dokumente aus den NSA-Archiven zeigen, wie wertvoll die smarten Taschencomputer für die Geheimdienste sind – ganz besonders die darauf installierten Karten- und Spiele-Apps, wieGoogle Maps und Angry Birds.
Die Gagdets und Möglichkeiten berühmter Leinwand-Spione übten schon immer eine gewisse Faszination auf den Zuschauer aus, seit den ersten Enthüllungen von NSA-Whistleblower Edward Snowden vor einem guten halben Jahr wissen wir, dass solche Szenarien nicht nur den fantasiereichen Köpfen der Filmemacher entspringen. Aktuell wurden weitere Dokumente veröffentlicht, die Hinweise darauf geben, wie NSA und GCHQ sich Zugang zu den Daten auf unseren Mobilgeräten verschaffen könnten.
Jeder, der schon mal eine App installiert hat, weiß, wie lang die Liste der damit eingeforderten Rechte sein kann – und welch ein datenschutztechnischer Unfugdamit mitunter betrieben wird. Diese Fundgrube an persönlichen Daten ist natürlich auch den Geheimdiensten nicht entgangen und so betitelt eine im Rahmen der Snowden-Leaks veröffentlichte geheime Präsentationsfolie des NSA diesen Fundus treffend mit „Golden Nugget!“, also Goldklumpen.
Zur Bestimmung unseres Standortes werden vor allem die übermittelten Daten von Kartendiensten wie Google Maps abgefangen. Doch besonders kostenfreieApps, welche sich durch Werbung finanzieren, bieten das größte Potenzial der Informationsbeschaffung. Aus den an die Werbefirma übertragenen Daten könne man Displaygröße, Alter und Geschlecht von Smartphone-Nutzern ermitteln. Allen voran wurde hier das Spiel Angry Birds genannt. Durch manche manipulierten Apps sei es jedoch Spezialisten gar möglich die sexuellen Vorlieben des Nutzers zu ermitteln.
Die weitere Entwicklung der Extraktionstechniken solle laut der Folie auch das Auslesen ganzer Adressbücher sowie telefonspezifischer Kenndaten ermöglichen. Mit Hilfe der in Fotos hinterlegten EXIF-Daten, wie Zeit und Standort der Aufnahme, könne die Position des Nutzers genau ausgemacht und verfolgt werden. Zwar entfernen soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter die EXIF-Daten aus den Fotos nach dem Upload, allerdings könne man diese bereits in einem kurzen Zeitfenster während des Uploads abfangen und verwenden.
Ein Mobilgerät direkt zu hacken ist für die Geheimdienste kein unerheblicher Aufwand und bietet oft weniger Informationen, als von den Diensten gewünscht. Daten, die von Apps versendet werden, enthalten weitaus mehr vertrauliche Informationen und gehen dabei deutlich über bloße Metadaten hinaus. So ist nicht verwunderlich, dass ein Budget von einer Milliarde US-Dollar vor allem in die Entwicklung von Spähprogrammen für Mobilgeräte investiert wurde.
Aus den Dokumenten geht überdies hervor, dass die NSA und dessen britisches Pendant GHCQ bereits seit 2007 gemeinsam daran gearbeitet haben, die übermittelten Daten von Apps abzufangen. In welchem Ausmaß Apps bislang ausgelesen wurden, ist jedoch nicht deutlich. Auch welche weiteren Apps neben Facebook und Twitter mit mangelnder Verschlüsselung und der einhergehenden Preisgabe unserer Daten im Fokus stehen, wurde nicht genauer betitelt.
Der Gruselfaktor wird indes gesteigert, wenn man sich die geleakten Präsentationsfolien des GCHQ anschaut. Hier wird auf bestimmte Techniken eingegangen, die den direkten Zugriff auf das Smartphone beschreiben – Android wie auch iPhone. Die einzelnen Hacks sind dabei nach Charakteren aus der Trickfilmserie „Die Schlümpfe“ benannt. So ist der „Nosey Smurf“, das englische Pendant zu Neugier-Schlumpf, dafür zuständig, das Mikrofon bei Gesprächen einzuschalten und so zu belauschen. Der „Tracker Smurf“, der in der Serie am besten Pilze und anderes erschnüffeln konnte, besitzt die Fähigkeit, hochpräzise Geo-Informationen auszulesen. Wer nun sein Handy ausschaltet, um auf Nummer sicher zu gehen, hat laut den Dokumenten auch hier kaum eine Chance, denn „Dreamy Smurf“ ist in der Lage, das ausgeschaltete Gerät unbemerkt wieder einzuschalten. Auch die auf dem Gerät gespeicherten Daten können problemlos ausgelesen und übermittelt werden. Selbstbewusst proklamiert die NSA-Folie „Wenn es auf dem Telefon ist, glauben wir, es bekommen zu können“.
via androidnext.de
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Mehr Speed mit USB 3.1
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Signaldämpfung bei USB 3.0Zusätzlich verschärft das USB-IF die Regeln zur Signaldämpfung. Bei USB 3.0 darf das Signal insgesamt 20 Dezibel (dB) verlieren. Da Geräte und Kabel von verschiedenen Herstellern stammen, kann niemand garantieren, dass dieser Wert eingehalten wird. USB 3.1 legt fest, wie viel Signalstärke die Komponenten verlieren dürfen: Für Geräte liegt sie bei 7 dB, Kabel dürfen 6 dB verlieren. Können Geräte den Grenzwert nicht einhalten, ist der Einbau eines Signalverstärkers (Repeaters) vorgeschrieben. Gleichzeitig schränkt das auch die maximale Länge für passive Kabel ein. Für USB 3.1 ist sie auf einen Meter begrenzt. Längere aktive Kabel brauchen auch einen Repeater. Neben dem zentralen USB-Standard hat das USB-IF auch begleitende Spezifikationen festgelegt, um die USB-Funktionalität auszubauen. Das für Multimedia vorgesehene USB-AV bestimmt, wie Audio- sowie Videodaten übertragen werden. Diese Spezifikation hat man der doppelten Leistung von USB 3.1 einfach angepasst, sodass SuperSpeed+ nun dasselbe leistet wie HDMI 1.4. Weil aber keine HDCP-Verschlüsselung vorgeschrieben ist, wird man per USB keine Blu-rays, sondern nur Filme, die etwa als MKV- oder MP4-Datei vorliegen, direkt an den Fernseher schicken können. Mobile Geräte schneller aufladenMit USB 3.1 wird auch USB Power Delivery (USB-PD) umgesetzt. USB-PD legt neue Richtlinien für die Stromversorgung der Geräte fest. Bisher laden Geräte über USB 3.0 mit maximal 4,5 Watt auf. Fast alle Tablets und Smartphones unterstützen sogar nur USB 2.0, das bloß 2,5 Watt bereitstellt. Power Delivery schreibt fünf verschiedene Ladeprofile vor, die Leistungen zwischen 10 und 100 Watt erlauben und damit das Aufladen von mobilen Geräten um ein Vielfaches beschleunigen (siehe links oben). Jedoch ist nur das Profil 1 für 10 Watt mit heutigen Kabeln und Steckern möglich. Wie die Hardware für höhere Stromstärken bis zu fünf Ampere aussehen soll, ist noch unklar. USB-PD führt zudem ein Protokoll ein, über das Geräte den Ladevorgang aushandeln. Das geschieht direkt über die Stromversorgung, sodass der Datentransfer davon nicht beeinträchtigt wird. Im Gegensatz zu USB 3.0 soll die Version 3.1 zügig kommen. Noch Ende 2013 werden letzte Feinheiten im Standard ausgearbeitet. Bis dahin stehen Testhardware und -tools für interessierte Hersteller bereit. Erste Chips werden für Mitte 2014 erwartet, und bald darauf kommen wohl auch Erweiterungskarten für den PC. Nur die direkte Integration in den Chipsatz wird noch eine Weile dauern. Obwohl Intel eine der treibenden Kräfte hinter SuperSpeed+ ist, zündet wohl erst die CPU-Generation für 2016 den USB-Turbo. Aber dann steht vielleicht schon die nächste Ausbaustufe bereit. Laut USB-IF hat die Universal-Schnittstelle sogar noch Potenzial für eine weitere Verdoppelung der Transfergeschwindigkeit auf 20 GBit/s – schneller ist derzeit keine andere lokale Kabelverbindung. |
Factory Reset: Zurücksetzen des Android-Smartphones löscht Daten nicht vollständig
Mitarbeiter der Software-Firma haben 20 gebrauchte Smartphones bei eBay erstanden und getestet, wie viele persönliche Daten sie den Geräten noch entlocken konnten. Das Ergebnis: 40.000 Fotos, darunter Hunderte von leicht bis nicht bekleideten Damen und nackten Männern vor dem Spiegel (mit dem Fokus ziemlich weit südlich). Darüber hinaus kamen mehr als 1.000 Google-Suchen zum Vorschein, Hunderte E-Mails, SMS, Kontakte mit Namen und Adressen, ganze Identitäten und sogar ein vollständiger Kreditantrag.
Entscheidend an dem Test ist, dass die Experten hier nicht etwa schwer erhältliche Instrumente der Profis verwendet haben, sondern öffentlich zugängliche Software wie FTK Imager. Mit anderen Worten, es ist rein theoretisch für jeden Nutzer mit etwas technischem Know-how und der entsprechenden Software möglich, so ziemlich alle Daten wiederherzustellen, die nach einem Factory Reset eigentlich irgendwo im Nirwana sein sollten. Wenn das so stimmt, ist es beunruhigend, und wir warten auf eine offizielle Reaktion von Google.
Schwammige Sprache bei avast!
Hier der Redlichkeit halber eine Anmerkung: Wir waren zuerst stutzig, denn im offiziellen Statement gibt avast! lediglich an, dass auf den gekauften Smartphones “angeblich alle persönlichen Daten gelöscht waren”. Hier wird nicht spezifiziert, ob und zu welchem Grad dies also tatsächlich passiert ist und wie, also ob durch einen Factory Reset oder möglicherweise teils nur durch manuelle Löschungen durch unerfahrene Nutzer. Vergessen wir nicht, dass Hersteller von Sicherheits-Software ein Eigeninteresse an Testresultaten und Meldungen wie diesen haben, weshalb es nicht ausgeschlossen werden konnte, dass die schwammige Sprache hier tatsächlich auf ein wackeliges Fundament des Tests hindeutete. Um diese Unklarheiten auszuräumen, wendeten wir uns an avast!, wo man uns mitteilte: "Ja, die Telefone waren alle zurückgesetzt worden, und wir konnten beim bloßen Einschalten der Geräte keine Daten auf ihnen finden".
Wie sichert Ihr die Daten wirklich?
Es gibt verschiedene Methoden, mit denen sich gelöschte Daten besser schützen lassen. Die offensichtlichste erfordert auch keinerlei Zusatz-Software und wird bereits mit Android mitgeliefert. Die Rede ist von der systemeigenen Verschlüsselungsoption. Wenn Ihr das Smartphone also verschlüsselt, danach einen Factory Reset macht, wird die Verschlüsselung zwar aufgehoben, die vorher auf dem Gerät befindlichen und nun gelöschten Daten bleiben jedoch weiterhin unter diesem Schutz. Wir werden uns des Themas aber noch mal gesondert, detaillierter annehmen.
via androidpit.de
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Moto 360: Bilder, Details und Preis zur kreisrunden Smartwatch geleakt – kostet 250 US-Dollar
Was in Deutschland Media Markt und Saturn sind, ist in den USA Best Buy. Einer verfrühten Veröffentlichung auf der Webseite des US-Elektronikhändlers haben wir es zu verdanken, dass nun endlich alle wesentlichen Details zur Moto 360 bekannt sind, der heiß erwarteten ersten Smartwatch mit kreisrundem Ziffernblatt undAndroid Wear-Betriebssystem. Überraschung: Die Uhr soll nur 250 Dollar kosten.
So heiß, wie die Moto 360 bei manchen androidnext-Redaktionsmitgliedern und sicher auch vielen Lesern erwartet wird, so bang wurde auch auf erste Informationen zum Preis gewartet. Schließlich könnte sich Hersteller Motorola diese revolutionäre Smartwatch durchaus teuer bezahlen lassen. Das wird jedoch nicht der Fall sein, denn auch wenn die Moto 360 etwas mehr kosten wird als die ersten beiden Smartwatches mit Android Wear-OS, namentlich die LG G Watch und die Samsung Gear Live, so hält sich der Aufpreis dennoch im Rahmen. 250 US-Dollar will Motorola offenbar für das Gerät haben – wir gehen davon aus, dass der Preis Eins-zu-Eins in Euro umgerechnet wird. Ein Termin zum Verkaufsstart wird noch nicht genannt.
Neben zahlreicher Bilder ist dank des aktuellen Leaks auf der Webpräzenz von Best Buy nun noch einiges zu den Spezifikationen bekannt geworden beziehungsweise bestätigt worden. Aber auch einige Überraschungen finden sich darunter. Die Spezifikationen im Einzelnen:
- Display: LCD, Auflösung 320 x 290, 1,5-Zoll Diagonale (288 ppi)
- Prozessor von TI
- 512 MB RAM
- WLAN nach n-Standard
- Bluetooth 4.0
- Schrittzähler und Pulsmesser
- Umgebungslichtsensor zur Helligkeitsanpassung
- Maße: 1,8 x 1,8 x 0,4 Zoll (ca. 4,6 x 4,6 x 1 cm)
- Gewicht: 2,1 Ounces (ca. 59 Gramm)
- Materialien: Gorilla Glass 3, rostfreier Stahl, Plastik (Rückseite), Horween Leder (Armband)
- Wasserdicht bis 3,3 Fuß (ca. 1 m)
Etwas überrascht sind wir hinsichtlich des angegebenen WLAN-n, denn bislang hatten (und brauchten) Smartwatches „nur“ Bluetooth 4.0 LE. Entweder liegt hier ein Fehler vor oder Motorola und Google haben für die Moto 360 bewusst eine weitere Konnektivitätsoptionen vorgesehen, vielleicht ja sogar mit einigen noch unbekannten Zusatzfeatures.
Etwas schade ist, dass nun offenbar doch ein LCD anstatt eines AMOLED-Panels zum Einsatz kommt. Insgesamt scheint das Gerät ziemlich groß zu sein – insbesondere 1 cm Gerätetiefe ist viel, selbst für eine Smartwatch, und dürfte „dick auftragen“. Überraschend ist dann noch die Erkenntnis, dass bei der Moto 360 ein Prozessor von TI (Texus Instruments) zum Einsatz kommen soll. TI hatte sich vor knapp zwei Jahren vollständig aus dem Geschäft für Smartphone- und Tablet-SoCs zurückgezogen, mutmaßlich wittert der Konzern eine neue Chance im Bereich der Prozessoren für Wearables.
via androidnext.de
Google Now: Sprachassistent mit Daten und Infos zur WM 2014
Gestern erst mutmaßten wir in unserem WM 2014-Schwerpunkt, dass Google vermutlich auch die Spieldaten des Events in Brasilien in seinen Informationsdienst Google Now einfließen lässt. Heute darf das als bestätigt gelten. Ein Video zeigt, dass Google Now Fragen nach der Tabellenposition von Mannschaften und Termine kommender Spiele beantworten kann.
Vorweg: Wir haben es bei uns sowohl mit deutscher als auch englischer Spracheinstellung probiert – bei uns hat es nicht funktioniert. Möglich, dass in dem Video ein Google-Test oder eine so genannte „Dogfood“-Version aktiv war. Authentisch wirkt das Video aber in jedem Fall:
Immerhin wissen wir jetzt, dass Google semantisch strukturierte Daten für die WM zur Verfügung stellen wird. Aus dem Video ist zudem ersichtlich, dass neben Spielplänen und Tabellen auch Live-Ergebnisse auf Now-Karten angezeigt werden können. Jetzt muss das Fußballfest in Brasilien also nur noch beginnen – und Google die WM-Daten nebst entsprechender Befehle per Now-Karten auch im deutschsprachigen Bereich integrieren. Wir sind guter Dinge und informieren, wenn uns neue Details diesbezüglich vorliegen.
via androidnext.de
Nexus 6: Google-Phablet mit Android 5.0 Lollipop und 6 Zoll WQHD-Display ist offiziell
Wie erhofft hat Google heute endlich die Hüllen von seinen neuen Produkten entfernt. Mit dabei: das Nexus 6. Durch diverse Leaks und Gerüchte konnten wir uns ein grobes Bild von dem Google-Phablet machen, die sich nun zum großen Teil mit der offiziellen Vorstellung per Blogpost und Produktseite bewahrheiten.
Das Nexus 6 – ja, so heißt es trotz zwischenzeitlicher Unsicherheiten schließlich wirklich. Es ist ein ausgewachsenes Phablet aus dem Hause Motorola, das ein wenig aussieht wie das Moto X (2014), nur größer.
Was die Spezifikationen anbelangt, so ist das Nexus 6 ein wenig besser ausgerüstet. Als Prozessor ist ein Snapdragon 805 mit 2,7 GHz verbaut, der von 3 GB RAM und einer Adreno 420-Grafikeinheit unterstützt wird. Damit ist im neuen Nexus 6 einer der schnellsten 32-Bit-Prozessoren verbaut, die es derzeit auf dem Markt gibt. Das AMOLED-Display ist auch nicht zu verachten, es besitzt eine Bilddiagonale von 5,9 Zoll und löst mit 2.560 x 1.440 Pixeln auf – die Pixeldichte beträgt damit stattliche 493 ppi. In puncto Speichergröße hat Google ein Einsehen und verpasst seinem Phablet ob eines immer größer werdenden Speicherbedarfs optional 32 GB oder 64 GB – ein microSD-Karteneinschub ist wie bei allen Nexus-Geräten der letzten Jahre nicht vorhanden.
Die Hauptkamera des Nexus 6 besitzt einen 13 MP-Sensor mit optischem Bildstabilisator, einer F/2.0 Blende nebst LED-Ringblitz – damit wird die Auflösung im direkten Vergleich mit dem Vorgänger, dem Nexus 5 angehoben, der Bildstabilisator bleibt aber zum Glück erhalten. Nach Angaben Googles sind nun auch Videoaufnahmen in 4K-Qualität mit 30 fps möglich. Die Frontkamera löst mit 2 MP auf. Frontseitig befinden sich zudem Stereolautsprecher, ähnlich wie sie im Moto G (2014) oder HTCs One-Geräten verbaut sind. Der Akku des Google-Phablets besitzt eine Kapazität von 3.220 mAh und sollte das Gerät bei durchschnittlicher Nutzung über zwei Tage bringen, zumal dank vorinstalliertem Android L auch Googles Energiemanagement Tool Project Volta an Bord ist. Darüber hinaus besitzt das Gerät einen Turbo-Lademodus, mit dem der Akku binnen 15 Minuten geladen werden kann, um weitere 6 Stunden zu laufen.
Wie es sich für ein Gerät mit dem Snapdragon 805-SoC gehört, sind WLAN ac, Bluetooth 4.1 LE, NFC GPS und GLONASS im 184 Gramm schweren und 82,9 x 159,2 x 3,8 bis 10,06 Millimeter großen Phablet integriert. So gut sich die Spezifikationen auch lesen, Google hat ein bei vielen geschätztes Feature nicht verbaut: Auch Kabelloses Laden nach dem Qi-Standard ist mit an Bord. Zudem ist es wie das Moto X wasserresistent.
Das Nexus 6 soll gegen Ende Oktober vorbestellbar und im Laufe des Novembers in den Farben Blau und Weiß den Handel kommen. Ein Euro-Preis ist noch nicht bekannt, in den USA soll es ab 649 US-Dollar (circa 510 Euro) losgehen.
Erstes Unboxing des Nexus 6, in einem Vine festgehalten:
via androidnext.de
Nexus 6: Google-Phablet mit 5,9 Zoll WQHD-Display, Stereo-Frontlautsprecher & 3.200 mAh-Akku erneut „bestätigt“
Wieder einmal erreichen uns neue Informationen über das nächsteNexus-Smartphone, welches wohl doch den Namen Nexus 6 tragen soll. Den Quellen der Kollegen von Android Police zufolge soll dies der finale Name für das 5,9 Zoll-Phablet mit WQHD-Display sein. Auch von einem 3.200 mAh starken Akku und natürlich Android Lbeziehungsweise Android 5.0 als OS wird gesprochen. Basierend auf den vorliegenden Informationen wurde zudem ein Mockup erstellt, das weitere Details zum Design des Nexus-Phablets enthüllt.
Das Nexus 6 wird von vielen Nutzern mit Spannung erwartet, doch vor allen Dingen die Display-Größe scheint vielerorts für Diskussionen zu sorgen. Zu rütteln gibt es aber wohl nichts mehr an der Entscheidung von Google und wie die Kollegen von Android Police aus sicherer Quelle erfahren haben wollen, wird das Gerät tatsächlich ein 5,9-Zoll-Display besitzen. Um eine scharfe Auflösung bieten zu können, kommt ein WQHD-Display mit 2.560 x 1.440 Pixel zum Einsatz, doch machen sich die meisten Nutzer vermutlich weniger um die Bildschärfe denn um die Handlichkeit des Gerätes Sorgen. In einem Mock-Up, basierend auf dem bisherigen Kenntnisstand wird erkenntlich, dass das Nexus 6 tatsächlich ein enorm großes Gerät werden wird.
Um dies ein wenig zu kompensieren sind – wie zuvor kolportiert - Lautstärke-Wippe und Power-Button im Vergleich zum Moto X (2014) etwas nach unten gerückt, das Design der beiden Geräte ähnelt sich jedoch sehr. Darüber hinaus ist zumindest der Rahmen links und rechts recht schlank gehalten, zudem entschuldigen die Stereo-Lautsprecher an der Front zum Teil die längliche Bauform. Ein Bild von der Rückseite gibt es zwar nicht, doch den Angaben von Android Police zufolge wird auch beim Nexus 6 ein Metallrahmen zum Einsatz kommen. Basierend auf dem Mockup von Android Police gibt es auch einen ersten Größenvergleich zum iPhone 6 Plus – vermutlich ist hier aber auch eine Menge Wunschdenken dabei, denn aufgrund der Frontlautsprecher wird das Nexus 6 wohl kaum eine gravierend bessere Display-to-Body-Ratio als das Apple-Produkt bieten.
Zu sehen ist auf dem Nexus 6-Screenshot interessanterweise nicht nur eine Messaging-App – eigentlich ist die Applikation seit einiger Zeit durch Hangouts ersetzt worden – sondern auch einige weitere Icons, die im Play Store 5.0-Leakschon einmal zu sehen waren. Im Detail sind auch die Statusleisten-Icons im Vergleich zur Android L-Preview verändert worden und zeigen keine Trennlinien mehr.
Die restlichen Informationen decken sich weitgehend mit den zuvor zum Nexus 6 aufgetauchten Gerüchten: Während sich rückseitig eine 13 MP-Kamera mit optischer Bildstabilisierung befinden wird, löst die Kamera an der Front mit 2 MP auf. Der 3.200 mAh starke Akku sollte für eine ausreichend lange Akkulaufzeit sorgen und auch der vom Moto X (2014) bekannte Turbo Charger soll unterstützt werden. Dort sorgt die Technologie für eine Ladezeit von 15 Minuten für 8 Stunden Nutzung.
Bezüglich RAM, internem Speicher und CPU gibt es weiterhin nur die Informationen aus einem vor einiger Zeit aufgetauchten GFXBench. Der dort gelistete Snapdragon 805 wäre sicherlich eine logische Wahl, doch dieser ist wiederum nicht 64 Bit-fähig. Gerade dies ist aber ein Kern-Feature von Android L, allerdings ist denkbar, dass Google zweigleisig fahren möchte, um sowohl ein 32-Bit-Gerät in Form des Nexus 6 als auch ein 64-Bit-Gerät für Entwickler bieten zu können – letzten Endes wurde die Nexus-Serie schließlich für Entwickler ins Leben gerufen. 3 GB RAM und 32 GB interner Speicher klingen aber in jedem Falle plausibel, möglicherweise wird es optional eine 16 GB-Variante geben.
Bei der Namensgebung seien die Informationen zu einem Nexus X laut Artem Russakovskii von Android Police im Übrigen völlig aus der Luft gegriffen gewesen. Seit 2009 klagen zwar die Verwandten des 1982 verstorbenen Sci-Fi-Autors Philip K. Dick gegen Googles Verwendung der Marke Nexus, bislang sind die Bemühungen jedoch nicht von Erfolg gekrönt gewesen. Problematisch erschienen die Streitigkeiten beim Nexus 6 insbesondere deshalb, da in seinem Buch „Do Androids dream of Electric Sheep?“ einige Roboter genau den gleichen Namen trugen. Mittlerweile scheint sich Google aber mit den Rechteinhabern geeinigt zu haben, sodass der Name für das nächste Nexus-Smartphone feststeht.
Der Name Nexus X würde laut Russakovskii höchstens noch als Titel für eine kleinere Nexus-Variante in Frage kommen, doch diese sei dem bisherigen Informationsstand sehr unwahrscheinlich. Hoffen kann man höchstens noch, dass das Nexus 5 (Test) doch noch wieder als kompakte Alternative zum Nexus 6 wieder verfügbar sein wird. Es bleibt gespannt abzuwarten, ob sich die neuen Gerüchte bewahrheiten werden – am 15. oder 16. Oktober soll die Vorstellung des Nexus 6 stattfinden, wir berichten selbstredend, sobald es neue Informationen gibt.
via androidnext.de
Android 5.0 Lollipop: Android L hat einen Namen
Google hat soeben über offizielle Firmenkanäle den finalen Namen der neuesten Android-Version bekanntgegeben: Android 5.0 Lollipop. Die bislang nur unter dem Codenamen Android L bekannte OS-Version wird mit dem Nexus 9 veröffentlicht und soll in den kommenden Wochen auf weitere Nexus-Geräte ausgerollt werden.
Android L kommt – und es heißt nun final und wahrhaftig Android 5.0 Lollipop. Zuerst kommt das neue OS, wie zu erwarten war, für die im selben Atemzug vorgestellten Geräte Nexus 6, Nexus Player und Nexus 9, dann für weitere Nexus-Geräte und Google Play Editions. Gegenüber den bereits für Nexus 5 und Nexus 7 verfügbaren Developer Previews sind auch einige neue Features bekannt geworden.
Material Design
Wichtigstes Herausstellungsmerkmal ist sicherlich der neue Material Design-Ansatz von Android L, der in den vergangenen Wochen und Monaten bereits in einigen Apps gezeigt wurde: Mehr Fläche, mehr Farben und mehr Animationen sollen Android lebendiger, dreidimensionaler und weniger mechanisch wirken lassen.
ART Runtime und Support für 64-Bit
Google macht seine, in der Vorgängerversion Android 4.4 KitKat noch optional und als Testballon integrierte App-Laufzeitumgebung ART mit Android 5.0 nun obligatorisch. Das bedeutet, dass ein großer Teil der Apps von höherer Ausführungsgeschwindigkeit und effizienterem Ressourcenmanagement profitieren. Als indirekte Folge verbessert sich auch die Akkulaufzeit um bis zu 90 Minuten, abhängig vom Gerät. Auch nativer Support für 64 Bit-Prozessoren ist nun an Bord; davon profitieren zahlreiche Apps automatisch, sofern im Gerät ein entsprechender Prozessor verbaut ist.
Neuer Lockscreen und bessere Benachrichtigungen
Benachrichtigungen landen künftig auch auf dem Sperrbildschirm von Android und können von dort eingesehen werden. Außerdem versucht Android nun der Flut an Benachrichtigungen besser Herr zu werden, die Nutzer heutzutage ereilt – und sortiert diese nach Relevanz vor.
Bessere Foto-Features
Kameras von Smartphones mit Android 5.0 Lollipop können bis zu 30 Frames in der vollen Foto-Auflösung aufnehmen – ideal für Burst Modes. Des weiteren kann die Kamera nun auch RAW-Formate speichern und weitere Metadaten in Bilddateien speichern, etwa zum Rauschmodell oder andere optisch Informationen.
Multimedia
Google hat eigenen Angaben zufolge den Audio-Input-Lag weiter reduziert, außerdem wurde ein komplett neuer Audiomixer integriert, der die allgemeine Soundqualität verbessert und die Ausgabe auf 5.1- bzw. 7.1-Audiosystemen ermöglicht. Android kann nun besser mit USB-Audio-Geräten umgehen. Insbesondere Spiele profitieren von den neuen Grafik-APIs OpenGL ES 3.1 und dem so genannten „Android extension pack“.
Was neu ist gegenüber den Developer Previews
Google hat Lollipop gegenüber den Android L-Previews noch ein wenig weiter verfeinert und neue Features hinzugefügt. Unter anderem folgende:
- Multiuser-Betrieb auch für Smartphones
- Neue Quick Toggles für Taschenlampe und Hotspot
- Das Hotword „OK Google“ zum Initiieren einer Sprachsuche funktioniert auf kompatiblen Geräten auch dann, wenn der Screen aus ist, wie schon vom Moto X bekannt. Bislang wurde das Feature jedoch nur für das Nexus 6 und Nexus 9 angekündigt.
- Mit Android L soll man zwischen verschiedenen Geräten die letzten Suchen, abgespielte Musik aber auch Apps besser synchronisieren können und unabhängig vom Gerät jederzeit da weitermachen, wo man aufgehört hat. Wie das konkret funktionieren soll, ist noch nicht bekannt. Außerdem soll es automatische Backups geben.
Android 5.0-Updates
Google hat, wie erwartet, sein Update für Nexus-Geräte und Google Play Editions angekündigt. Gute Nachrichten gibt es von Motorola: Der US-Hersteller hat angekündigt, dass seine Modelle Moto X, G und E, jeweils in allen Generationen, Android 5.0 Lollipop erhalten werden. Wann genau ist noch nicht klar, von Motorola kann man erfahrungsgemäß jedoch eine schnelle Ausführung der eigenen Update-Versprechen erwarten.
Promo-Videos
Google bewirbt Android 5.0 mit einigen teils lustigen, teils emotionalen Videos. Hier sind die Clips:
via androidnext.de
USB OTG mit Nexus 5 und Co: Was es bedeutet und wie man es benutzt
Manche Android-Geräte wie das Nexus 5 unterstützen eine überaus nützliche Funktion, über die die Hersteller für gewöhnlich kaum sprechen: USB OTG. Damit könnt Ihr Euer Android-Gerät als USB-Host verwenden und zum Beispiel einen USB-Stick direkt ans Smartphone anschließen. Wie das geht und was Ihr mit USB OTG sonst noch machen könnt, erklären wir hier.
Was bedeutet OTG?
OTG steht für “On the go”, USB OTG bedeutet so viel wie “USB für unterwegs”. Mit USB OTG können zwei Geräte via USB miteinander kommunizieren, indem eines die Host-Funktionalität übernimmt, wie es zum Beispiel ein PC macht, wenn man einen USB-Stick oder ein Smartphone anschließt. Dank OTG fällt der PC als Zwischenstation weg - Fotos können direkt von der Kamera an einen Drucker gesendet werden, eine Tastatur kann direkt an ein Tablet angeschlossen werden oder ein USB-Stick ans Smartphone. Erkennbar sind USB-OTG-fähige Geräte an einem USB-Logo mit zusätzlichem grünen Pfeil.
Wie kann man OTG am Smartphone oder Tablet nutzen?
Die Einsatzmöglichkeiten von OTG sind vielfältig, im Falle von Smartphones und Tablets kann die Technologie zum Beispiel genutzt werden, um Tastaturen, PC-Mäuse, Festplatten oder USB-Sticks anzuschließen. Nicht alle Smartphones und Tablet sind aber OTG-fähig, das heißt, nicht alle können als Host fungieren. Ob Euer Gerät für einen Einsatz in Frage kommt, ist nicht immer ganz einfach herauszufinden. Wenn der Hersteller es nicht angibt, hilft nur ein Test, zum Beispiel mit einer kostenlosen App aus dem Play Store namens USB Host Diagnostics. Haltet für den Test ein OTG-Kabel und ein USB-Gerät bereit, das Ihr an das Smartphone anschließen könnt.
Ist Euer Gerät als USB-Host geeignet, braucht Ihr ein passendes OTG-Kabel. Das bekommt Ihr für ein paar Euro im Elektronikmarkt oder im Online-Handel, zum Beispiel bei amazon,de. Um Speichermedien wie USB-Sticks oder Festplatten anzuschließen, benötigt Ihr unter Umständen außerdem eine App wie USB Host Controller oder Total Commander.
Was kann ich mit USB OTG machen?
USB OTG macht es möglich, das Smartphone oder Tablet mit Maus und Tastatur zu koppeln und darüber zu steuern. Natürlich gibt es Einschränkungen, so funktionieren zum Beispiel nicht alle Spezialknöpfe von High-Tech-Mäusen, doch alle Bedienoptionen und Toucheingaben auf dem Smartphone oder Tablet können via Tastatur oder Maus gesteuert werden. Praktisch ist das vor allem bei den größeren Tablets, die so schnell zum Ersatz-Laptop umfunktioniert werden können.
Auch der Anschluss von Speichermedien wie USB-Sticks oder externen Festplatten bietet sich an. Mit einem Datei-Manager könnt Ihr direkt auf die Daten darauf zugreifen und zum Beispiel Filme oder Musik direkt abspielen, ohne diese erst auf das Android-Gerät zu überspielen. Alternativ könnt Ihr natürlich auch Daten, zum Beispiel ganze Ordner mit Musik oder Bildern, auf das Smartphone kopieren. Auch für Backups und Datensicherungen eignet sich USB OTG.
Welche Geräte unterstützen USB OTG?
Viele aktuelle Smartphones unterstützen das praktische USB für unterwegs, unter anderem:
- Sony Xperia Z, ZL, Z Ultra, Z1
- Samsung Galaxy S2, S3, S4, Note 1, Note 2, Note 3
- LG Optimus G, G2
- HTC One X, One, One mini, One max
- Google Nexus 5
via androidpit.de
Top 10 Akkufresser-Apps, Top 10 Bandbreitenfresser-Apps und Top 10 Speicherfresser-Apps
Es gibt Android-Anwendungen, die wenig zimperlich mit deinem Gerät umgehen, sei es beim Energie-, beim Speicherverbrauch oder was die Bandbreite betrifft. Hier erfahren Sie welche besonders gierig sind.
Wer sich wundert, wieso der Smartphone-Akku die Lebensdauer einer Eintagsfliege hat, der Speicher rasend schnell voll ist, oder die Telefonrechnung ein Datenvolumen aufweist, welche der NSA zustehen würde, der sollte wissen: es sind die Apps. Zumindest wenn es nach dem AV-Hersteller AVG geht. Der hat nämlich eine Studie veröffentlicht, in der die größten Blutsauger-Apps ermittelt wurden. Und dies über einen Zeitraum von sechs Monaten. Jeder von uns verwendet im Schnitt 25 Apps, in Summe gibt es bereits über 1 Million Apps im Play Store. Da kann es nicht schaden, zu wissen, welche Apps besonders gierig sind.
Speicherhungrig
Bei den Apps, die sich am meisten Gerätespeicher gönnen, liegt Asphalt 8 ganz vorne, gefolgt vonFIFA 14 und The Sims. Ebenfalls mit dabei: Plants vs. Zombies, und Puzzle & Dragons.
Bandbreitenfresser
Bei den Apps, die am von deinem Datenvolumen saugen, findet man an der Spitze Netflix, gefolgt vom Fotoblog TheCHIVE und der Nachrichten-App Reddit. Spätestens jetzt wird klar, dass es sich hier um Apps handelt, die in den USA häufig eingesetzt werden. Aber unter den Speicherfressern findet man auch hierzulande bekannte Apps wie Spotify, Facebook oder Instagram.
Akkusauger
Und nun zu den Akkusaugern. And the winner is: Beep´n Go. Diese App, die exklusiv für einige Samsung-Geräte entwickelt wurde, speichert, verwaltet und überträgt deine Kunden-, Geschenk- und Mitgliedskarten von deinem Telefon auf den Scanner eines Shops. Der zweite Platz? Schon wieder ist Samsung dabei: ChatON, die Chat-App von Samsung. Weitere Akkufresser: Candy Crush Saga und erneut Puzzle & Dragons. Aber auch HayDay geht recht sorglos mit deinem Akku um.
via androidmag.de
Montag, 14. September 2015
Google Copresence: Plattformübergreifender AirDrop-Konkurrent (Leak)
Einem aktuellen Leak zufolge steht uns mit “Google Copresence” schon bald ein neues Feature für Android ins Haus, mit dem eine kontaktlose Kommunikation zwischen Android-Geräten möglich ist. Dabei sollen sogar iOS-Geräte mit eingeschlossen sein.
Vor einigen Monaten landete ein glaubhafter Leak zu einer damals „Google Nearby“ genannten Funktion im Netz. Wir erinnern uns: Mit der Funktion sollten sich in der nähe befindliche Geräte kontaktlos und vollautomatisch miteinander verbinden können.
Nun sind erneut Informationen zu einem derartigen Feature im Netz zum Vorschein gekommen, welche nunmehr auf den Namen Google Copresence hört. Mit dieser soll es ohne weiteres möglich sein, das eigene Android-Smartphone mit anderen Android-Geräten oder sogar einem iPhone zu verbinden – vollautomatisch, sobald die Geräte nahe genug beieinander liegen. Sind zwei Smartphones miteinander gekoppelt, kann man den Gerüchten zufolge problemlos Daten wie Fotos oder etwaige Dokumente austauschen.
Die Geräte-Erkennung soll dabei auf verschiedenen Wegen möglich sein: Über die GPS-Lokalisierung, Bluetooth und eine Ultraschall-Übertragung, wie sie etwa auch die Whisper-Funktion von Chromecast nutzt. Der Datenaustausch erfolgt dann über WiFi, Bluetooth oder WiFi Direct.
via giga.de
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