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Dienstag, 15. September 2015
Android 4.4.1: Diese Neuerungen bringt das aktuelle KitKat-Update
Seit Freitag verteilt Google ein Android-Update auf Version 4.4.1 für das Nexus 5, 4 und die LTE-Version des Nexus 7 (2013) und kann inzwischen, wenigstens manuell, auch auf die WLAN-only-Varianten des 2013er Nexus 7 und das Nexus 10 installiert werden. Aber was bringt diese frischere KitKat-Iteration eigentlich außer Kamera-Verbesserungen für das Nexus 5? Nun, die Änderungen sind allesamt etwas versteckter und eher dezenter Natur, weswegen wir sie an dieser Stelle auflisten um frischgebackene 4.4.1-Nutzer quasi mit der Nase darauf zu stoßen.
Dass Android 4.4.1 die Kamera-App des Nexus 5 optimiert und um ein paar Features ergänzt, hatten wir bereits erwähnt und ausprobiert. Was bringt das Update aber darüber hinaus und auf den anderen Google-Geräten? Das war uns auf Anhieb tatsächlich selbst nicht so ganz klar, weil die Neuerungen eher marginal und nicht sehr auffällig sind.
Da es zahlreichen Nutzern so gehen dürfte und das sehr technische AOSP-Changelog für Otto-Normal-Nutzer faktisch nicht zu verstehen ist, waren wir so frei, unsere Beobachtungen und die von Kollegen mit verschiedenen Nexus-Geräten zusammenzutragen und hier für euch aufzulisten:
- Ja, die Kamera-App des Nexus 5 wurde optimiert und schießt jetzt vermeintlich bessere Fotos, sie löst schneller aus und fokussiert schneller, außerdem wurde der HDR+-Modus um Zoom-Fähigkeit und eine Statusanzeige erweitert.
- Manche Nutzer berichten davon, dass die sehr leise Audio-Ausgabe des Nexus 5 in bestimmten Applikationen verbessert, sprich angehoben wurde; wir können das teilweise bestätigen — allerdings scheppert der Speaker immer noch ordentlich, wenn man ihn aufdreht.
- Die ART-Runtime wurde gefixt, so läuft nun auch WhatsApp in dieser virtuellen Ausführungsumgebung.
- Ein Bug, durch den sich die E-Mail-App auf dem Nexus 5 nicht mit Exchange-Servern synchronisierte, wurde behoben.
- Ebenso wurde das haptische Feedback auf dem Nexus 5 verändert.
- Das Anpassen der Lautstärke beendet nun nicht mehr den sogenannten Immersive-Vollbild-Modus.
- Google+-Fotos ist nun statt der Galerie die Standard-Anwendung zum Betrachten von Fotos.
- Das Nexus 5 schneidet in unseren Tests nun noch etwas schlechter in Benchmarks ab.
- Ein Fehler, bei dem die transparente Statusleiste des Nexus 5 von Zeit zu Zeit dann doch nicht mehr transparent war, wurde behoben.
- Und auf dem Nexus 4 ist sie jetzt auch transparent — aber nur auf dem Lockscreen.
- Das Einstellungs-Symbol in den Quick Tiles wurde optisch verändert.
- Die Keyboard-Sounds klingen nun etwas weicher.
- Der Eintrag Miracast in den Display-Einstellungen heißt jetzt Cast; wenigstens bei englischer Spracheinstellung.
- Die Versionsnummer des Google Experience Launcher auf dem Nexus 5 wurde von 0.9.6.886092 auf 0.10.1.920880 erhöht; damit einher gehen Bugfixes und eine stabilere Performance. Hier könnt ihr die neue Version herunterladen.
Mehr ist nicht — es handelt sich tatsächlich nur um ein kleines Update-chen, von dem hauptsächlich die Kamera-App des Nexus 5 profitiert.
via androidnext.de
Fire Phone: Amazon stellt eigenes Smartphone mit Pseudo-3D-Perspektive und innovativem Scanservice Firefly vor
Wie erwartet hat Amazon heute sein erstes eigenes Smartphone offiziell vorgestellt, das Fire Phone. Dessen Software basiert auf dem eigenen Android-Fork Fire OS in der neuesten Iteration 3.5 und bringt einige sehr innovative Funktionen mit. Vorerst ist das Smartphone exklusiv über den US-Netzbetreiber AT&T erhältlich.
Hardwareseitig besitzt das Fire Phone ein 4,7 Zoll in der Diagonale messendes HD-IPS-Display mit 1.280 x 720 Pixeln, einen 2,2 GHz Snapdragon 800-Prozessor und eine Adreno 330-GPU, unterstützt von 2 GB RAM. Die verbaute 13 MP-Kamera mit F/2,0-Blende und optischem Bildstabilisator soll laut Amazon-Chef Jeff Bezos bessere Bilder produzieren als die der Mitbewerber iPhone 5s und Galaxy S5, insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen – ob dem so tatsächlich ist, bleibt abzuwarten. Für schnelle Schnappschüsse ist ein dedizierter Kamerabutton verbaut, mit dem die Kamera auch aus dem Standby gestartet werden kann. Was den Speicherplatz für die Fotos anbelangt, muss man sich keine Sorgen machen, denn Amazon bietet unbegrenzten Cloudspeicher für alle Bilder an, die mit dem Fire Phone geschossen wurden. Intern sind je nach Modell 32 respektive 64 GB Speicher verfügbar.
Bezos ist sehr stolz auf die Verarbeitungsqualität des Geräts: So betont er in der Präsentation die abgerundeten Ecken und die im Spritzgussverfahren hergestellten Anschlüsse und die Buttons aus Aluminium. Darüber hinaus sollen die Stereolautsprecher einen besseren Sound produzieren als die meisten Smartphones. Wer lieber per Kopfhörer Musik hört – kein Problem. Im Lieferumfang befinden sich In-Ear-Kopfhörer mit Flachbandkabeln, die sich nicht selbst verknoten, so Bezos.
Eine Besonderheit an dem Fire Phone sind vier stets aktive Kameras mit geringem Stromverbrauch auf der Vorderseite, unterstützt von Infrarot-LEDs. Diese teilen dem Gerät mit, wo sich der Kopf des Nutzers befindet und in welche Richtung er blickt. Dementsprechend ändert sich der Bildschirminhalt, etwa Wallpapers und der Lockscreen. Aber dieser Pseudo-3D-Effekt endet hier nicht, denn er ist auch Teil der Bedienung: Neigt man das Smartphone beispielsweise, so kann sich der Navigation-Drawer öffnen, oder durch Einstellungen scrollen. Wie diese neue Navigation in der Praxis funktioniert, muss sich aber noch herausstellen.
Ein Amazon-Gerät wäre kein Amazon-Gerät, wenn es nicht mit den vielen Diensten verknüpft wäre, die der E-Händler mittlerweile in seinem Angebothat. So gibt es Zugriff auf den App Shop für Anwendungen und Spiele, der nach letzten Informationen mittlerweile über 240.000 Apps verfügt. Selbstredend besteht Zugriff zu Amazon Prime Movies und zum neuen Musik-Streaming-Dienst. Überdies ist ein Second-Screen-Service namens X-Ray an Bord, der anzeigt, was man sich aktuell ansieht. Auch eine AirPlay-ähnliche Technologie ist mit von der Partie, sodass Filme vom Smartphone auf den heimischen Fernseher gestreamt werden können. Zum Lesen von E-Books und Hören von Hörbüchern sind ebenso Dienste integriert: Amazons Immersion Reading und WhisperSync.
Schließlich gibt es ein Feature mit der Bezeichnung „Firefly“. Mit diesem ist es möglich, Dinge aus dem Umfeld zu fotografieren und à la Google Goggles automatisch erkennen zu lassen. Aber Amazons Dienst geht noch einen Schritt weiter, denn der Nutzer hat nach der Erkennung die Option das Produkt sofort bei Amazon zu kaufen. Der bereits erwähnte dedizierte Kamerabutton aktiviert auch Firefly. Laut Bezos soll das Feature in der Lage sein über 100 Millionen Produkte zu erkennen – von Musik, Kunst, Objekten, Produkten, und Telefonnummern bis hin zu Filmen und Serien, die aktuell im Fernsehen laufen. Entwickler können ihre Apps mit SDKs ab sofort für Firefly und Dynamic Perspective fit machen.
Wie auch schon auf den Kindle Fire HDX-Tablets ist der Dienst Mayday an Bord, mit dem man sich als Nutzer rund um die Uhr kostenlose Hilfe von Experten per Videochat zur Bedienung des Gerätes holen kann. In der Regel soll die Wartezeit, bis ein Kundendienstler hilft, nur 10 bis 15 Sekunden betragen.
Das Smartphone ist bis aus Weiteres exklusiv über den US-Amerikanischen Mobilfunkanbieter AT&T erhältlich. Preislich schlägt das 32 GB-Modell mit Zweijahres-Vertrag mit 199 US-Dollar zu Buche, die 64 GB-Version kostet 100 US-Dollar mehr. Ohne Vertragsbindung wird ein Preis von 649 beziehungsweise 749 US-Dollar angegeben. Amazon versüßt diesen Preis allerdings noch mit einem kostenlosen Jahr Amazon Prime, bestehend aus Amazon Prime Lieferservice, Amazon Instant Video und Amazon Prime Music. Ob und wann das Gerät, abseits vom Importhandel nach Europa kommt, ist ungewiss.
via androidnext.de
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Android 4.4 (Kitkat) in Action VIDEO
Android 4.4.3: Neueste KitKat-Version kommt offenbar noch heute
Endlich ist es soweit: T-Mobile USA hat den umittelbar bevorstehenden Rollout der neuesten KitKat-Version Android 4.4.3für das Nexus 5 und Nexus 7 (2013) soeben bekannt gegeben – Termin: der heutige 2. Juni.
Auf diese Meldung warten wir seit Wochen: Android 4.4.3 soll nun tatsächlich endlich ausgerollt werden. Das zumindest geht aus Hilfe-Dokumenten hervor, die T-Mobiles US-Dependance heute auf seiner Website aktualisisert hat. Bestätigte Details sind bislang spärlich, jedoch wissen wir nun, wie die finalen Buildnummern lauten sollen: So wird das Nexus 5 (Test) auf den Build KTU84M aktualisiert, das Nexus 7 (2013, Test) erhält den Build KTU84L – das Update soll für beide Geräte schmale 54 MB wiegen.
Als Inhalt des Updates gibt T-Mobile lediglich Sicherheitsverbesserungen und Bugfixes an – aus einem bei Google geleakten Changelog wissen wir aber schon genauer, welche Fehler das Update beseitigen dürfte. Insbesondere ein Bug, der auf vielen Geräten mit Qualcomm-Prozessoren einen Service namens „mm-qcamera-daemon“ für überproportionalen Akkuverbrauch sorgen lässt, soll mit dem Update behoben werden.
Von T-Mobile US wird explizit der heutige 2. Juni als Rollout-Termin genannt. Wenn alles gut geht, könnten also bis morgen früh deutscher Zeit Update-Pakete, Factory Images und vielleicht gar schon der aktualisierte Quellcode im AOSP bereits stehen. Aus den Reihen von Herstellern wie HTC und Samsunghört man, dass hinter verschlossenen Türen bereits eifrig an Updates gearbeitet wird. Möglich wäre also, dass neben den Nexus-Devices, Google Play Editionen und Motorola-Smartphones diesmal auch andere populäre Geräte flink auf den neuesten Stand gebracht werden.
Ob Google den Rollout-Termin nun absichtlich parallel zur Apple-Entwicklerkonferenz WWDC gewählt hat oder es sich lediglich um einen Zufall handelt, sei mal dahin gestellt. So oder so finden wir dieses GIF einzubinden ausnahmsweise adäquat:
via androidnext.de
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Teuflisches Smartphone – ZDF-Thriller „App“ mit zweitem Bildschirm
Die ARD hatte beim „Quizduell“ etwas Pech mit der App zur Sendung. Jetzt versucht das ZDF Smartphone, Tablet und Fernsehen zu verbinden. Technisch sollte da wohl nichts schiefgehen.
Das Angebot ist verführerisch: „Iris“ stellt sich vor und bietet Hilfe an und Antworten auf alle Fragen. Doch nachdem Anna (Hannah Hoekstra) die App auf das Smartphone geladen hat, beginnt der Alptraum. Immer stärker wird „Iris“ Teil von Annas Leben, ahnt die Wünsche der Studentin, sagt Entscheidungen voraus.
„Iris“, eine Applikation für alle Fälle: Die Realität lässt grüßen. Mit dem niederländischen Thriller „App“ (Regie: Bobby Boermans) spürt das ZDF an diesem Montag (26. Mai, 22.15 Uhr) den Möglichkeiten der neuen Online-Welt nach. Die Zuschauer können am virtuellen Grusel aktiv teilnehmen.
Dass etwas nicht stimmt, dämmert Anna, als auf ihrem Handy ein Revolver aufblitzt. Bald wird sie die Waffe real erleben. Dann tauchen auf dem Display intime Videoclips ihrer Freundin Sophie (Isis Cabolet) auf, ein Professor wird geoutet, ein Mord vorausgesagt. Soll Anna den Warnungen von „Iris“ folgen oder ihr Handy wegwerfen, um nicht weiter in den Strudel der Internet-Verschwörung zu geraten?
Über Smartphone Geschichte hinter der Geschichte mitverfolgen
Während sich auf dem Bildschirm der Plot um „Iris“ und ihre Hintermänner nach den Regeln des Fernsehens entwickelt, kann der Zuschauer über sein Smartphone oder Tablet die Geschichte hinter der Geschichte mitverfolgen.
Zeitungsartikel, SMS-Dialoge, Filmsequenzen und alternative Kameraeinstellungen tauchen immer wieder auf und beleuchten das Geschehen aus einer weiteren Perspektive.
Mit dem „zweiten Bildschirm“ greift das ZDF eine wachsende Gewohnheit unter Zuschauern auf. Ob bei der Werbung, einer langweiligen Casting-Show oder wenn es sonst öde wird im Fernsehen: Während das Gerät läuft, posten immer mehr Nutzer Kommentare auf Twitter, googeln nach Zusatzinformationen zu einer Sendung, schreiben Mails oder spielen sonst mit ihren Smartphones. In diesem Fall ist die Anwendung Teil des dramaturgischen Konzepts.
Wer die App zu „App“ nutzen will, muss sich die Anwendung vorher auf Apples „App Store“ oder Googles „Play Store“ herunterladen. Mit dem Beginn des Films muss die Anwendung gestartet werden. Über das Smartphone-Mikrofon entschlüsselt die Applikation dann den Filmton und synchronisiert sich dabei mit dem TV-Geschehen.
Damit auch alles reibungslos läuft, befinden sich alle Daten lokal auf dem Endgerät. Somit ist die Applikation unabhängig etwa vor einer langsamen Internetverbindung oder einem überlasteten Server – Pannen wie beim „Quizduell“ sind damit wohl ausgeschlossen. Die App kann man auch im Flugzeugmodus nutzen, dann kann auch kein Fremder das Geschehen im Wohnzimmer mithören.
TV-Bilder und Smartphone verbinden
Mit dem Verfahren betritt das ZDF Neuland. Die von einer niederländischen Firma entwickelte App ist für den Zuschauer eine elegante Lösung, TV-Bilder und Smartphone zu verbinden, sagt Frank Baloch, der verantwortliche ZDF-Redakteur. Doch App und Film abzugleichen, sei heute noch zu arbeitsintensiv, um dauerhaft TV-Sendungen damit zu begleiten. Für eine „smarte Koppelung“ werde es noch eine ganze Zeit dauern.
„App“ ist Teil eines ZDF-Programmschwerpunkts, nach dem Thriller folgt um 23.45 Uhr der US-Spielfilm „Blindes Vertrauen“ mit Clive Owen und Catherine Keener. Am Dienstag (20.15 Uhr) und Mittwoch (22.15 Uhr) vertieft das ZDF das Thema Überwachung mit der zweiteiligen Dokumentation „Verschwörung gegen die Freiheit“ über die NSA-Aktivitäten, IT-Sicherheit und Spähprogramme.
via stol.it
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Hangouts 2.1: Update der Android-App verschmilzt SMS- und Chat-Threads, bringt Widget & mehr [APK-Download]
Google hat zum Ostermontag ein großes Update der hauseigenen Messenger-App Hangouts für Android ausgeliefert. Version 2.1 führt unter anderem nun endlich SMS und Hangout-Chat-Threads zusammen, sodass Konversationen mit Kontakten in einem Thread angezeigt werden. Doch das Update bringt noch allerhand mehr, unter anderem ein Widget für den Homescreen. Da Google die App wie üblich stufenweise ausrollt, bieten wir die APK zum Downloadan.
Auf Geräten mit Android 4.4 und höher kann Hangouts als Standard-App für SMS und MMS fungieren – so weit, so bekannt. Bislang fanden Unterhaltungen mit den Kontakten jedoch in nach Medium getrennten Threads statt, was sich relativ unintuitiv gestaltete. Mit der Verschmelzung der beiden bisher getrennt gehaltenen Kommunikationsmittel in einen Thread wird Hangouts in der aktuellen Version deutlich praktischer und bringt ein seit langer Zeit gewünschtes Feature in die Anwendung. Wer nun denkt, dass man nun nicht mehr zwischen SMS und Hangouts-Chat unterscheiden kann, der irrt, denn in der Konversation wird hinter jeder einzelnen Nachricht angezeigt, ob sie per SMS oder Hangouts gesendet und empfangen wurde.
Ferner hat der Nutzer die Option zu wählen, ob er/sie die Message per SMS oder Hangouts verschicken möchte. SMS werden allerdings nicht zwischen verschiedenen Geräten synchronisiert, diese verbleiben auf dem Smartphone von dem sie gesendet beziehungsweise auf dem sie empfangen werden. Wer die neue Funktion ausprobieren möchte, hat bei Nichtgefallen stets die Möglichkeit, zur bisher verwendeten SMS-App zurück zu wechseln.
Abgesehen von dieser willkommenen Neuerung wurde die Kontaktliste übersichtlicher gestaltet. So gibt es nun zwei Hauptsektionen: Eine Übersicht zeigt Hangouts-Kontakte respektive die zuletzt kontaktierten, eine weitere, darunter liegende, liefert einen Überblick der Telefonkontakte.
Überdies hat Google der App ein offizielles Widget verabreicht, sodass man vom Homescreen aus rasch in die zuletzt getätigten Konversationen eintauchen und auf sie reagieren kann. Darüber hinaus wurde der Benachrichtigungs-Ton leicht abgewandelt. Dieser klingt zwar nahezu gleich, aber weniger schrill. Ferner verspricht Google, dass Videoanrufe eine bessere Qualität aufweisen sowie die Zuverlässigkeit von SMS und MMS optimiert wurde.
Hangouts erhält mit diesem frischen Update eine sehr sinnvolle Erweiterung, die seit der Integration der SMS-Funktion in Version 2.0 von vielen gewünscht wurde. Wer aber dennoch lieber SMS und Hangouts getrennt halten möchte, der kann dies natürlich auch weiterhin. Mit Hello SMS und evolveSMS existieren beispielsweise zwei sehr gut funktionierende und optisch ansprechende SMS-Apps; wer auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung Wert legt, sollte einen Blick aufTextSecure werfen.
Download der Hangouts 2.1-App als APK
Laut Google soll die neue Version der Hangouts-App innerhalb der nächsten Tage per Play Store-Update auf allen Androiden landen. Wer sich nicht so lange gedulden möchte, kann sich bei uns auch sofort die APK-Datei zur manuellen Installation herunterladen. Vor der Installation muss auf dem Gerät in den Sicherheitseinstellungen die Option zum Installieren aus „unbekannten Quellen“ aktiviert sein. Da die Datei von Google signiert ist, gibt’s zukünftig natürlich trotzdem Updates über den Play Store.
via androidnext.de
Google I/O 2014-Vorschau: Was auf der Entwicklerkonferenz vorgestellt werden könnte
Am kommenden Mittwoch, den 25. Juni, findet das größte Google-Event des Jahres statt. Im Zuge der I/O-Entwicklerkonferenz, die im Moscone Center in San Francisco ausgetragen wird, wird das Unternehmen aus Mountain View wie jedes Jahr eine Vielzahl an neuen Produkten vorstellen. Bislang gibt es lediglich Andeutungen und Leaks, die vermuten lassen, was Google im Zuge derzweistündigen Keynote alles präsentieren wird. Wir fassen zusammen, womit Google uns überraschen könnte.
Quantum Paper: Großes, plattformübergreifendes Redesign steht bevor
Das Motto der diesjährigen Google I/O lautet: „Design, Develop & Distribute“. Teil eins dieses Mottos impliziert, was Chefdesigner Matias Duarte bereits vor geraumer Zeit bekannt gab: Das Thema Design, das Google bislang recht stiefmütterlich behandelt hatte, wird künftig verstärkt in den Vordergrund treten. Ferner erläuterte Duarte, dass auch die Gestaltung des Design-Prozesses anders verlaufen wird. Laut Duarte soll die UI-Entwicklung sich nicht mehr an bestimmten Formfaktoren, etwa 5-Zoll-Geräten, Tablets oder Computern orientieren, sondern vorrangig den Komfort der Nutzer im Fokus haben.
Passend zu dieser Aussage sind Googles Absichten einer Umgestaltung der Nutzererfahrung mit dem Codenamen „Quantum Paper“ aufgetaucht. Dieses umfasst nicht nur die Änderung der Android-Nutzeroberfläche, sondern beinhaltet auch das Redesign von Web- und sogar iOS-UIs – man kann von einem plattformübergreifenden Projekt sprechen. Ziel von Quantum Paper ist die weitgehende Vereinheitlichung der Designs – man wolle das bisher vorhandene, inkonsistente UI-Framework stärker vereinheitlichen.
Dass eine Designänderung vor der Tür steht, manifestiert sich indes nicht nur an den Leaks, sondern auch an der Google+- und Google I/O-App, die bereits Ansätze einer neuen Design-Ära andeuten. Ferner hat Google bereits ein Web Starter-Kit veröffentlicht, das die Marschrichtung aufzeigt, in die Google sein Design bewegen wird.
Inwiefern Android zu diesem Zeitpunkt in den Crossplattform-Designprozess eingebunden ist, bleibt abzuwarten. Denn diesbezüglich gibt es abgesehen von den Mockups, die im Zuge des Project Hera geleakt sind, nur wenige Erkenntnisse. Sicher ist, dass Google eine Vielzahl seiner Anwendungenaktualisieren wird, um sie so auf den neuesten Designstand zu bringen.
Zum Weiterlesen:
- Quantum Paper: Googles universelles UI für Android, das Web und iOS [Gerücht]
- Quantum Paper: Google veröffentlicht Web Starter Kit und zeigt universelles UI für mehrere Plattformen
Android Wear inklusive Smartwatches
Die Vorstellung der neuen plattformübergreifenden Designsprache Googles kann als gesetzt betrachtet werden. Ebenso sicher ist die Präsentation des im März angekündigten Wearable OS Android Wear. Diesem Thema sind allerhand Sessions für Entwickler im Zuge der I/O gewidmet, zudem wurde von Google-Entwicklern im Vorfeld angedeutet, dass es allerhand Neues zu Android Wear und der Hardware geben wird.
In puncto Hardware wird mit Sicherheit die mit Google entstandene Smartwatch LG G Watch vorgestellt, die Gerüchten zufolge auch als Goodie an die Teilnehmer der I/O verteilt wird. Möglich ist zudem, dass die Moto 360endlich en détail zu sehen sein wird, ferner ist seit Kurzem von der Vorstellung einer Smartwatch aus dem Hause Samsung die Rede.
Zum Weiterlesen:
- Android Wear: Google präsentiert Smartwatch- & Wearable-Betriebssystem
- LG G Watch: Händler bietet Android Wear-Smartwatch zur Vorbestellung an
- Moto 360: Android Wear-Smartwatch soll im Juli für 249 Euro in den Handel kommen [Gerücht]
Android 5.0: Kommt das große Upgrade zur I/O – oder nicht?
Während die beiden ersten beiden Themenblöcke mit Quantum Paper und Android Wear feststehen, schwebt noch ein großes Fragezeichen über der Vorstellung einer neuen Android-Version. Zwar gibt es allerhand Indizien, die dafür sprechen, jedoch ist es angesichts des ungewissen Entwicklungsstandes der Implementierung der neuen Designrichtlinien ungewiss.
ART ersetzt Dalvik, 64-Bit hält Einzug
Falls Google Android 4.5 oder 5.0 mit dem Buchstaben „L“ wie Lollipop, Licorice oder Lemonpie vorstellt, ist damit zu rechnen, dass abgesehen von optischen Änderungen, viel neues „unter der Haube“ stattfinden wird. Zum einen gilt beispielsweise als gesetzt, dass Google die in die Jahre gekommene Laufzeitumgebung Dalvik gegen die mit Android 4.4 in Testbetrieb genommeneART auswechseln wird. Diese soll zum einen ein Stück weit an der Performanceschraube drehen und zugleich auch die Akkulaufzeit verbessern. Überdies ist davon die Rede, dass Android 5.0 64-Bit-kompatibel wird, ob allerdings schon entsprechende Hardware vorgestellt wird, ist ungewiss – eines der ersten 64-Bit Android-Geräte könnte das Nexus 9 „Volantis“ von HTCwerden, das mit Nvidias Tegra K1 Denver-SoC läuft. Dieses wird allerdings erst im Herbst dieses Jahres erwartet.
Kill Switch für mehr Sicherheit
Überdies heißt es aus offizieller Quelle, dass mit der nächsten Android-Version ein sogenannter Kill Switch Einzug halten wird, mit dem das Smartphone oder Tablet besser vor unberechtigten Zugriffen geschützt sein soll. Mit dieser Technologie wird es möglich sein, Geräte aus der Ferne zu sperren oder gar zu löschen und endgültig unbrauchbar zu machen, sodass Unbefugte keinen Zugriff auf sensible Daten erhalten.
Project Hera, „Ok Google everywhere“ und Android for Business
Einige weitere Android-Bestandteile, die in den vergangenen Monaten durch die Gerüchteküche gereicht wurden, sind das Project Hera, die aufgebohrte Sprachsuche „OK Google everywhere“ und Android für den Unternehmenseinsatz.
Mit dem Project Hera beabsichtigt Google eine stärkere Verschmelzung von nativen, Web-Apps und der Suche in Android unterzubringen. Dies soll zum Teil über eine erweiterte Multitasking-Funktion vonstatten gehen. Angesichts dessen, dass mit der letzten Android-Version die Suche zum Launcher mutiert ist, kann dieser nächste Schritt nur als Konsequent betrachtet werden.
Ebenso konsequent wäre die Ausweitung der Sprachsuche mittels Hotword „Okay Google“. Bislang ist diese nur vom Homescreen oder Google Now möglich. Künftig könnte diese je nach Kontext beziehungsweise Anwendung neue Tricks beherrschen – beispielsweis in der Foto-App ein Foto senden.
Android ist im Unternehmenseinsatz immer noch nicht wirklich angekommen. Dies soll sich allerdings bald ändern, denn Gerüchten zufolge sollen diese Funktionen sehr bald integriert werden. Das Fernlöschen sensibler Daten soll ebenso möglich sein, wie die Integration in eine Firmennetzwerk. Zudem heißt es, dass Android sicherer werden soll. Mit Divide hat Google sich vor geraumer Zeit einen Spezialisten für diese Funktionen einverleibt. Da die Übernahme noch recht frisch ist, gehen wir davon aus, dass diese Funktionalität frühestens im Herbst dieses Jahres mit der nächsten Android-Iteration kommen könnte.
Kurzum: Eine neue Android-Version könnte zur Google I/O 2014 (oder einige Wochen später) kommen, jedoch bleibt wie eingangs erwähnt offen wie umfangreich das Update werden wird. Denn einige Elemente scheinen noch unfertig zu sein. Nichtsdestotrotz bleibt es spannend.
Zum Weiterlesen:
- Android 5.0: ART wird Standard, Dalvik-Runtime geht in Rente
- Android 4.5/5.0: Kommt mit neuem Homescreen, überarbeiteter Navigations- und Benachrichtigungsleiste & mehr [Gerücht]
- Android 4.5/5.0: Erweiterte Sprachsteuerung per „Okay Google everywhere“ & neue Navigation Bar [Gerüchte]
Erweiterung der Google Play Dienste mit Nearby und Play Fitness, Kamera APIs
Da Google Teile der OS-Funktionen auch außerhalb der großen Android-Updates dank der Google Play Dienste aktualisieren und erweitern kann, könnten noch einige Features rasch auf vielen Geräten landen.
In diesem Kontext sei das „Nearby“ getaufte Feature erwähnt, mit dem auch ältere Geräte Funktionen zur Ortserkennung um zum automatischen Verbinden von Geräten untereinander erhalten sollen.
Ebenso gehört die schon mehrfach geleakte Gesundheits- und Fitnessplattform Googles, die letzten Informationen zufolge „Google Play Fitness“ heißen wird, dazu. Diese Funktion soll APIs für Fitness-Tracker und ähnliche Accessoires bieten und zudem über enge Verzahnung mit Android Wear bieten.
Ferner zeichnet sich seit Ende letzen Jahres ab, dass Google seine hauseigene Kamera-App, die mittlerweile in den Play Store ausgelagert wurde, mit neuen Tricks versehen wird. Zum einen stehen die Unterstützung von RAW-Format, automatischer Gesichtserkennung und Burst-Mode im Raum. Darüber hinaus sollen Entwickler APIs erhalten, mit denen sie Anwendungen, sprich Erweiterungen, wie Filter und Co. für die Kamera entwickeln, oder ihre existierenden einbinden können.
Zum Weiterlesen:
- Google Nearby: Android verbindet sich bald automatisch mit Geräten in der Nähe
- Google Play Fitness: Weitere Details zur HealthKit-Alternative durchgesickert
- Android 4.4: Arbeit an neuer Kamera-App mit Burst-Mode und RAW-Support bestätigt, kommt bald
Android TV – Google TV neu aufgelegt
In diesem Jahr scheint Google einen weiteren Anlauf ins Wohnzimmer vorzunehmen. Google TV wurde ad acta gelegt, als neuer Versuch soll Android TV dienen, so die Gerüchte. Android TV ist wie Google TV eine Plattform – Hardware soll von entsprechenden Partnern kommen die vermutlich im Laufe der I/O genannt werden. Im Unterschied zu Google TV soll Android TV aber weit reduzierter in Sachen Nutzeroberfläche gestaltet sein und eine leichtere Bedienung erhalten, ebenso möchte man wohl über viele Content-Partnerschaften mit Medienunternehmen Nutzer gewinnen.
Zum Weiterlesen:
Google Auto Link: Android im Auto
Nicht nur im Wohnzimmer will Google sich breit machen, auch im Auto wird Android als OS Verwendung findet. Letzten Informationen zufolge soll das Unternehmen in Kooperation mit namhaften Autoherstellern wie Audi und anderen das in der Open Automotive Alliance (OOA) entstandene Google Auto Link präsentieren. Zwar wird noch nicht angekündigt werden, welche Autos mit dieser Technologie ausgerüstet werden, allerdings sollen wenigstens Design und Funktionsweise demonstriert werden.
Zum Weiterlesen:
- Google Auto Link: Android fürs Auto als Alternative zu Apples CarPlay kommt zur Google I/O [Gerücht]
Was noch: Nexus-Hardware, Project Ara, Google Glass
Ob wir neue Nexus-Hardware auf der I/O zu sehen bekommen, ist fraglich – zumindest gab es außer dem Nexus 9 keinerlei Hinweise geschweigen denn Sichtungen. Dennoch ist es durchaus möglich, dass Google möglicherweise einen Nachfolger des Nexus 7 vorstellt, wenn gleich dies unwahrscheinlich ist. Aber vielleicht erläutert Google seine Pläne bezüglich des Silver Programms.
Neue Hardware außer den Smartwatches könnte es aber dennoch geben, denn es ist recht wahrscheinlich, dass Google seine Cyberbrille endlich offiziell für die Masse freigibt. Dies dürfte nicht nur für den US-Markt von Relevanz sein: Auf der Google Support-Webseite wurde Google Glass nun auch für Großbritannien gesichtet, sodass ein Auftritt auf der I/O umso wahrscheinlicher ist.
Des Weiteren zeichnet sich ab, dass wir neue Details zu Project Ara erhalten und sich im Bereich von Chrome und Chrome OS einiges bewegen wird. Ebenso ist davon auszugehen, dass das Thema Cloud eine große Rolle spielen wird.
Allein schon anhand dieser nicht einmal vollständigen Übersicht können wir davon ausgehen, dass die diesjährige Google I/O-Keynote sehr spannend werden wird. Zum einen scheinen wir viele Android-relevante Themen kredenzt bekommen, zum anderen bleibt die Spannung groß, da Google sich recht bedeckt hält, was das große Android-Update anbelangt beziehungsweise ob überhaupt eines kommt. Es deutet zwar allerhand darauf hin, doch Gewissheit besteht absolut nicht.
Wir werden am kommenden Mittwoch zeitnah über die Neuerungen berichten, die Google im Laufe der zwei Stunden dauernden Keynote vorstellen wird.
Um den Überblick über das Google I/O-Programm zu behalten, empfehlen wir die entsprechende App:
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Chromecast: Verbindung zum Smartphone künftig per Ultraschall, Screen-Mirroring in Video demonstriert
Chromecast, der HDMI-Stick von Google, wird zum Verbindungsaufbau mit Smartphones und Tablets künftig auf Ultraschall-Technologie setzen können. Dazu wird über das Fernsehgerät ein Ultraschall-Signal abgespielt, das die mobilen Begleiter empfangen können. Damit ist es nicht mehr zwingend notwendig, den Stick und das Smartphone oder Tablet im gleichen WLAN-Netzwerk zu registrieren, um Befehle an den Chromecast zu senden. Außerdem soll das kleine Tool künftig auch Screen-Mirroringunterstützen – in einem Video wird die reibungslose Funktionsweise demonstriert.
Vorgestern haben wir bereits über den Google TV-Nachfolger namens Android TV berichtet, mit dem das Unternehmen einen Neuanfang wagen und Apple TV und Amazons Fire TV die Stirn bieten will. Wer sich kein neues androides Fernsehgerät leisten will, kann sein altes Fernsehgerät mit dem Chromecast in eine Art Smart TV verwandeln und danach rasch und einfach Videos, Bilder oder Musik auf das Gerät streamen.
Bislang mussten das Smartphone, Tablet oder der PC und der Chromecast-Dongle zur Befehlsgebung allerdings im selben WLAN-Netzwerk registriert sein. Im Zuge der Google I/O-Keynote wurden nun alternative Möglichkeiten, Befehle an den Dongle weiterzuleiten, vorgestellt: Der kalifornische Technik-Riese setzt dabei auf „Oldschool“-Technologie: So soll künftig neben einer klassischen PIN-Eingabe die Verbindungsherstellung auch über Ultraschall funktionieren. Klingt futuristisch, tatsächlich funktionierten aber Fernbedienungen vor über 50 Jahren bereits auf die gleiche Art und Weise.
Die Lautsprecher des Fernsehers spielen dazu einen Ton ab, den das menschliche Gehör nicht wahrzunehmen imstande ist, unsere Smartphones aber schon. Natürlich können per Ultraschall keine lokal gespeicherten Daten auf den Dongle übertragen werden, sehr wohl aber Befehle, auf welche in der Cloud gespeicherten Videos, Fotos oder Songs der Stick zugreifen soll.
Ein Video veranschaulicht das Konzept hinter der Ultraschall-Datenübertragung – anstelle von Emoticons werden Steuerungsbefehle für Chromecastübertragen:
Wann das Feature verfügbar sein soll, ist noch nicht bekannt, fest steht aber, dass die Funktion auf alle Chromecasts kommen soll – der zusätzliche Erwerb eines Moduls oder gar einer neuen Version des Sticks ist nicht notwendig.
Damit aber nicht genug: Der HDMI-Stick wird künftig auch Screen-Mirroringunterstützen. Das heißt, alle Aktionen, die auf dem Smartphone vollzogen werden, können eins zu eins auf dem verbundenen Fernsehgerät wiedergegeben werden – für diese Funktion ist aber mit Sicherheit vonnöten, dass beide Geräte im gleichen WLAN-Netzwerk eingebunden sind. Ein erstes Demonstrationsvideo sieht bereits vielversprechend aus:
Spannende neue Features also für Googles Chromecast.
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Youtube für Android: APK-Teardown deutet diverse neue Funktionen an – inklusive „Warp“
Google hat am vergangenen Mittwoch eine Reihe seiner Anwendungen mit Updates versehen. Eine von ihnen war dieYouTube-App für Android. Auf den ersten Blick gab es wenig Neuerungen – unter anderem brachte Version 5.9 eine verbesserte Playlist-Verwaltung mit sich. Wie die werten Kollegen von Android Police herausfinden konnten, sind in der APK allerhand Hinweise auf Funktionen versteckt, die Google noch nicht finalisiert respektive freigegeben hat. Unter anderem scheint es beispielsweise in naher Zukunft die Möglichkeit zu geben, einfacher von Szene zu Szene zu springen sowie Videos ohne Internet-Verbindung auf andere Geräte zu übertragen.
„Lesezeichen“ für Szenen
In den Assets der neuen YouTube-App-Version hat Cody Toombs von Android Police durch seinen APK-Teardown unter anderem Hinweise auf eine Funktion entdecken können, mit der das Springen zu vorab definierten Abschnitten oder Kapiteln im Video bald möglich sein könnte. Das Feature mit dem Titel „Jump to Scene“ („jump_to_scene.xml“) könnte sinnvoll werden, wenn man sich beispielsweise längere Videos auf YouTube ansieht. Derzeit besteht lediglich die Möglichkeit, zu bestimmten Passagen eines Videos zu springen, indem man sich den Zeitstempel eines Videos zunutze macht. Dies funktioniert vielleicht recht gut auf dem Desktop, in der mobile YouTube-App hingegen weniger elegant.
Stats für Computerfreaks
Ferner könnte eine Funktion Einzug in die mobile YouTube-App halten, die die wenigsten kennen und welche in erster Linie auch nur für jene relevant ist, die Interesse an den jeweiligen Daten des Videos besitzen. Die Rede ist von „Statistiken für Computerfreaks“, auf Englisch auch „Stats for Nerds“. Mit dieser Funktion werden VideoID, Größe und Auflösung des Clips, aktuelle Lautstärke und mehr in einem kleinen Overlay-Fenster eingeblendet. Der String „pref_developer_nerd_stats_enabled“ in den Assets deutet an, dass dieses Feature in naher Zukunft in die App einfließen dürfte.
Warp und Warble – Weiterentwicklung von Bump?
Abgesehen von diesen beiden Funktionen sind in den Assets der YouTube-App zwei Features entdeckt worden, die einige Fragezeichen offen lassen. Bei diesen Features könnte es sich allerdings um große Neuerungen handeln.
So deutet sich an, dass „Warp“ eine Art Peer-to-Peer-Sharing-Funktion ist, mit der sich Videos mit Dritten von Gerät zu Gerät über kurze Strecken übertragen lassen – und zwar ohne bestehende Internetverbindung. Hierfür soll den Assets zufolge Bluetooth zur Initialisierung zum Einsatz kommen, während für den eigentlichen Datentransfer eine WiFi Direct-Verbindung Verwendung finden soll, sofern beide Geräte diese unterstützen. Ist diese bei einem Device nicht vorhanden, kann alternativ ein Hotspot eingesetzt werden. Wie dies genau vonstatten gehen soll, wird in der App jedoch nicht konkret erläutert.
Ein kurzer in der App entdeckter Clip zeigt grob die Funktionsweise von Warp:
Ein kurzer in der App entdeckter Clip zeigt grob die Funktionsweise von Warp:
Das Video gibt nicht viel her, bestätigt allerdings, dass Warp einen direkten Video-Austausch zwischen mobilen Endgeräten ermöglichen soll. Interessant an dieser Funktion ist außerdem, dass die App zum Datenaustausch auf den Bewegungssensor zugreift. Hier könnte man vermuten, dass Google die Technologie einsetzt, die das Unternehmen sich durch den Kauf von Bumpeinverleibt hat.
Überdies sind weitere Zeilen in den Assets interessant, die darauf hindeuten, dass „Warp“ mehr als ein Feature einer Anwendung sein wird, sondern auch eine separate App. Es könnte sich also um einen neuen Datentransfermechanismus für kurze Distanzen handeln, der Bestandteil diverser Google-Apps werden könnte.
Diese Icons werden Bestandteil der Warp-App werden:
Die Assets deuten darüber hinaus auf sogenannte Warbles hin. Diese scheinen eine Art von Content zu sein, der via Warp geteilt werden kann. Es gibt offenbar drei verschiedene Formen von Warbles: „WhisperNet“, „Audible“ und „Ultrasonic“. Leider lässt sich nicht konkret definieren, was sich dahinter verbirgt – „Ultasonic“ könnte sich indes auf den im Zuge der I/O vorgestelltenUltraschall-Kopplungsmechanismus für Chromecast beziehen.
Wir können gespannt sein, wann wir mit der Vorstellung der neuen Features rechnen können und darüber hinaus, wie Warp genau funktionieren wird. Möglicherweise wird Google dieses Feature zusammen mit Android Lpräsentieren. Wir halten euch selbstredend auf dem Laufenden.
via androidnext.de
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