Dienstag, 15. September 2015
Android 4.4.1: Diese Neuerungen bringt das aktuelle KitKat-Update
Seit Freitag verteilt Google ein Android-Update auf Version 4.4.1 für das Nexus 5, 4 und die LTE-Version des Nexus 7 (2013) und kann inzwischen, wenigstens manuell, auch auf die WLAN-only-Varianten des 2013er Nexus 7 und das Nexus 10 installiert werden. Aber was bringt diese frischere KitKat-Iteration eigentlich außer Kamera-Verbesserungen für das Nexus 5? Nun, die Änderungen sind allesamt etwas versteckter und eher dezenter Natur, weswegen wir sie an dieser Stelle auflisten um frischgebackene 4.4.1-Nutzer quasi mit der Nase darauf zu stoßen.
Dass Android 4.4.1 die Kamera-App des Nexus 5 optimiert und um ein paar Features ergänzt, hatten wir bereits erwähnt und ausprobiert. Was bringt das Update aber darüber hinaus und auf den anderen Google-Geräten? Das war uns auf Anhieb tatsächlich selbst nicht so ganz klar, weil die Neuerungen eher marginal und nicht sehr auffällig sind.
Da es zahlreichen Nutzern so gehen dürfte und das sehr technische AOSP-Changelog für Otto-Normal-Nutzer faktisch nicht zu verstehen ist, waren wir so frei, unsere Beobachtungen und die von Kollegen mit verschiedenen Nexus-Geräten zusammenzutragen und hier für euch aufzulisten:
- Ja, die Kamera-App des Nexus 5 wurde optimiert und schießt jetzt vermeintlich bessere Fotos, sie löst schneller aus und fokussiert schneller, außerdem wurde der HDR+-Modus um Zoom-Fähigkeit und eine Statusanzeige erweitert.
- Manche Nutzer berichten davon, dass die sehr leise Audio-Ausgabe des Nexus 5 in bestimmten Applikationen verbessert, sprich angehoben wurde; wir können das teilweise bestätigen — allerdings scheppert der Speaker immer noch ordentlich, wenn man ihn aufdreht.
- Die ART-Runtime wurde gefixt, so läuft nun auch WhatsApp in dieser virtuellen Ausführungsumgebung.
- Ein Bug, durch den sich die E-Mail-App auf dem Nexus 5 nicht mit Exchange-Servern synchronisierte, wurde behoben.
- Ebenso wurde das haptische Feedback auf dem Nexus 5 verändert.
- Das Anpassen der Lautstärke beendet nun nicht mehr den sogenannten Immersive-Vollbild-Modus.
- Google+-Fotos ist nun statt der Galerie die Standard-Anwendung zum Betrachten von Fotos.
- Das Nexus 5 schneidet in unseren Tests nun noch etwas schlechter in Benchmarks ab.
- Ein Fehler, bei dem die transparente Statusleiste des Nexus 5 von Zeit zu Zeit dann doch nicht mehr transparent war, wurde behoben.
- Und auf dem Nexus 4 ist sie jetzt auch transparent — aber nur auf dem Lockscreen.
- Das Einstellungs-Symbol in den Quick Tiles wurde optisch verändert.
- Die Keyboard-Sounds klingen nun etwas weicher.
- Der Eintrag Miracast in den Display-Einstellungen heißt jetzt Cast; wenigstens bei englischer Spracheinstellung.
- Die Versionsnummer des Google Experience Launcher auf dem Nexus 5 wurde von 0.9.6.886092 auf 0.10.1.920880 erhöht; damit einher gehen Bugfixes und eine stabilere Performance. Hier könnt ihr die neue Version herunterladen.
Mehr ist nicht — es handelt sich tatsächlich nur um ein kleines Update-chen, von dem hauptsächlich die Kamera-App des Nexus 5 profitiert.
via androidnext.de
YouTube: Großes Update der Android-App bringt Material Design und mehr [APK-Download]
YouTube für Android hat ein großes Update erhalten und erstrahlt nun endlich auch im neuen Material Design. Neben einer insgesamt erheblich minimalistischeren und konsistenteren Design-Sprache erhält die neue Version aber auch praktische Verbesserungen wieerweiterte Filter bei der Suche. Wir stellen die APK als Download zur manuellen Installation bereit.
Google hat sich überraschend viel Zeit gelassen, um die YouTube-Applikation an die eigenen Material Design-Richtlinien anzupassen. Mit dem Update auf die Version 6.0.11 ist aber genau dies geschehen und dürfte auch Nutzern unterAndroid 4.4 KitKat und älter ein wenig Lollipop-Feeling bescheren. Vom Aufbau her hat sich die Applikation zwar nicht stark verändert, doch ist an vielen Stellen das Design der Oberfläche vereinfacht worden, indem beispielsweise Trennelemente entfernt wurden. Ebenfalls neu ist die Einfärbung der Aktionsleiste, wenn man sich auf einen YouTube-Kanal begibt – diese färbt sich nämlich nun passend ein und sorgt somit für eine optische Integration des Kanals in die Applikation.
Ebenfalls neu sind die erweiterten Filter bei der Suche, die das Finden bestimmter Inhalte erheblich erleichtern sollten. Neben der Länge und dem Upload-Zeitraum sowie dem Content-Typ lassen sich die Ergebnisse fortan auch nach Qualität, Untertitel, der Verwendung von Creative Commons-Medien sowie Live-Streams filtern.
YouTube für Android downloaden und installieren
Google aktualisiert seine Apps über den Play Store in der Regel per Staged Rollout, also nach und nach – es kann daher mitunter Tage dauern bis die Aktualisierung auf dem eigenen Gerät aufschlägt. Wer sich nicht länger gedulden möchte, hat wie immer die Möglichkeit zur manuellen Installation. Hierzu stellen wir die App als APK-Datei zum Download bereit, die sich nach der Aktivierung der Installation von Apps aus „unbekannten Quellen“ in den Einstellungen über einen Datei-Manager oder die Download-App installieren lässt.
via androidnext.de
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Bozen, Bozen, Italien
Google Experience Launcher: Android 4.4.1 liefert stabilere Version für viele Geräte [APK-Download]
Mit der Veröffentlichung von Android 4.4.1 hat Google auch demGoogle Experience Launcher ein kleines Update verpasst. Und dank der XDA Developers-Community wurde die neue APK in Version 0.10.1.920880 bereits extrahiert. Mithilfe dieser kann die neue Version des Launchers, der nach Google eigentlich nur dem Nexus 5 vorbehalten ist, auch auf anderen Geräten installiert werden. So erhält man eine Portion KitKat und – zumindest bei manchen Geräten – eine transparente Statusleiste.
Der Google Experience Launcher, der exklusiver Bestandteil der Nexus-5-Software ist, bringt bei vielen Geräten die schicke, „cleanere“ transparente Statusleiste zum Vorschein, die Google mit Android KitKat auf das aktuelle Topmodell zaubert. Darüber hinaus lässt sich der digitale Assistent Google Nowüber einen Wisch zu Seite rasch erreichen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass als Basis des Google-Experience-Launchers die Google-Suche selbst dient.
Darüber hinaus sind die Widgets nicht mehr im App-Drawer zu erreichen, sondern über einen Langdruck auf den Homescreen. Hier verbergen sich ferner auch die Wallpaper und weitere Einstellungsmöglichkeiten der Google Suche als auch eine Sortierfunktion der Homescreens.
Die neue Version des Google Experience Launchers soll in erster Linie kleinere Bugfixes und Optimierungen hinsichtlich der Performance liefern. Wer den älteren GEL bereits installiert hat, kann die aktuelle Version ohne Datenverlust „drüberbügeln“. Nutzer, die den GEL neu installieren, müssen zusätzlich darauf achten, dass sie die aktuelle Version der Google Suche 3.8.10 auf ihren Gerät laufen haben. Ist diese nicht vorhanden, funktioniert auch der Launcher nicht.
Download
Aktuelle Version des Google Experience Launchers aus Android 4.4.1:
via androidnext.de
Fire Phone: Amazon stellt eigenes Smartphone mit Pseudo-3D-Perspektive und innovativem Scanservice Firefly vor
Wie erwartet hat Amazon heute sein erstes eigenes Smartphone offiziell vorgestellt, das Fire Phone. Dessen Software basiert auf dem eigenen Android-Fork Fire OS in der neuesten Iteration 3.5 und bringt einige sehr innovative Funktionen mit. Vorerst ist das Smartphone exklusiv über den US-Netzbetreiber AT&T erhältlich.
Hardwareseitig besitzt das Fire Phone ein 4,7 Zoll in der Diagonale messendes HD-IPS-Display mit 1.280 x 720 Pixeln, einen 2,2 GHz Snapdragon 800-Prozessor und eine Adreno 330-GPU, unterstützt von 2 GB RAM. Die verbaute 13 MP-Kamera mit F/2,0-Blende und optischem Bildstabilisator soll laut Amazon-Chef Jeff Bezos bessere Bilder produzieren als die der Mitbewerber iPhone 5s und Galaxy S5, insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen – ob dem so tatsächlich ist, bleibt abzuwarten. Für schnelle Schnappschüsse ist ein dedizierter Kamerabutton verbaut, mit dem die Kamera auch aus dem Standby gestartet werden kann. Was den Speicherplatz für die Fotos anbelangt, muss man sich keine Sorgen machen, denn Amazon bietet unbegrenzten Cloudspeicher für alle Bilder an, die mit dem Fire Phone geschossen wurden. Intern sind je nach Modell 32 respektive 64 GB Speicher verfügbar.
Bezos ist sehr stolz auf die Verarbeitungsqualität des Geräts: So betont er in der Präsentation die abgerundeten Ecken und die im Spritzgussverfahren hergestellten Anschlüsse und die Buttons aus Aluminium. Darüber hinaus sollen die Stereolautsprecher einen besseren Sound produzieren als die meisten Smartphones. Wer lieber per Kopfhörer Musik hört – kein Problem. Im Lieferumfang befinden sich In-Ear-Kopfhörer mit Flachbandkabeln, die sich nicht selbst verknoten, so Bezos.
Eine Besonderheit an dem Fire Phone sind vier stets aktive Kameras mit geringem Stromverbrauch auf der Vorderseite, unterstützt von Infrarot-LEDs. Diese teilen dem Gerät mit, wo sich der Kopf des Nutzers befindet und in welche Richtung er blickt. Dementsprechend ändert sich der Bildschirminhalt, etwa Wallpapers und der Lockscreen. Aber dieser Pseudo-3D-Effekt endet hier nicht, denn er ist auch Teil der Bedienung: Neigt man das Smartphone beispielsweise, so kann sich der Navigation-Drawer öffnen, oder durch Einstellungen scrollen. Wie diese neue Navigation in der Praxis funktioniert, muss sich aber noch herausstellen.
Ein Amazon-Gerät wäre kein Amazon-Gerät, wenn es nicht mit den vielen Diensten verknüpft wäre, die der E-Händler mittlerweile in seinem Angebothat. So gibt es Zugriff auf den App Shop für Anwendungen und Spiele, der nach letzten Informationen mittlerweile über 240.000 Apps verfügt. Selbstredend besteht Zugriff zu Amazon Prime Movies und zum neuen Musik-Streaming-Dienst. Überdies ist ein Second-Screen-Service namens X-Ray an Bord, der anzeigt, was man sich aktuell ansieht. Auch eine AirPlay-ähnliche Technologie ist mit von der Partie, sodass Filme vom Smartphone auf den heimischen Fernseher gestreamt werden können. Zum Lesen von E-Books und Hören von Hörbüchern sind ebenso Dienste integriert: Amazons Immersion Reading und WhisperSync.
Schließlich gibt es ein Feature mit der Bezeichnung „Firefly“. Mit diesem ist es möglich, Dinge aus dem Umfeld zu fotografieren und à la Google Goggles automatisch erkennen zu lassen. Aber Amazons Dienst geht noch einen Schritt weiter, denn der Nutzer hat nach der Erkennung die Option das Produkt sofort bei Amazon zu kaufen. Der bereits erwähnte dedizierte Kamerabutton aktiviert auch Firefly. Laut Bezos soll das Feature in der Lage sein über 100 Millionen Produkte zu erkennen – von Musik, Kunst, Objekten, Produkten, und Telefonnummern bis hin zu Filmen und Serien, die aktuell im Fernsehen laufen. Entwickler können ihre Apps mit SDKs ab sofort für Firefly und Dynamic Perspective fit machen.
Wie auch schon auf den Kindle Fire HDX-Tablets ist der Dienst Mayday an Bord, mit dem man sich als Nutzer rund um die Uhr kostenlose Hilfe von Experten per Videochat zur Bedienung des Gerätes holen kann. In der Regel soll die Wartezeit, bis ein Kundendienstler hilft, nur 10 bis 15 Sekunden betragen.
Das Smartphone ist bis aus Weiteres exklusiv über den US-Amerikanischen Mobilfunkanbieter AT&T erhältlich. Preislich schlägt das 32 GB-Modell mit Zweijahres-Vertrag mit 199 US-Dollar zu Buche, die 64 GB-Version kostet 100 US-Dollar mehr. Ohne Vertragsbindung wird ein Preis von 649 beziehungsweise 749 US-Dollar angegeben. Amazon versüßt diesen Preis allerdings noch mit einem kostenlosen Jahr Amazon Prime, bestehend aus Amazon Prime Lieferservice, Amazon Instant Video und Amazon Prime Music. Ob und wann das Gerät, abseits vom Importhandel nach Europa kommt, ist ungewiss.
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Chromecast: Update der Android-App bringt anpassbare Backdrops mit Fotos, News & mehr [APK-Download]
Auf der Google I/O 2014 wurden allerhand Neuerungen angekündigt, darunter ein kleines aber feines Feature für den Chromecast, das schlussendlich den Weg zu uns findet: Befindet sich der HDMI-Stick im Leerlauf, wurden bislang lediglich generische Bilder als sogenannte Backdrops auf dem TV-Bildschirm angezeigt. Fortan kann der Benutzer diesen „Bildschirmschoner“ mit eigenen Fotos, News, Wetterinfos und sogar Satellitenbildern aufpeppen. Wir bieten dieAPK zum Download an.
Besser spät als nie: Nachdem die Custom-Backdrops vor Monaten – als das Wetter noch schön war – auf der Google I/O 2014 vorgestellt wurden, hat man in Mountain View jetzt endlich den Schalter umgelegt und mit der Verteilung dieses Features begonnen. Die Chromecast-App wurde auf Version 1.8.22 aktualisiert und ermöglicht es dem Benutzer den Bildschirmhintergrund seines Chromecast-Smart-TVs zu individualisieren.
Beim erstmaligen Starten der Chromecast-App, wird der Benutzer sogleich auf die neue Funktion hingewiesen. Die von Google ausgewählten Bilder, die derChromecast bei Nichtbenutzung anzeigt, mögen zwar schön und gut sein, jedoch lässt sich der große Bildschirm des Fernsehers auch sinnvoller nutzen: So können nun etwa die letzten Urlaubsfotos als Diashow über den TV-Bildschirm flimmern, aber auch aktuelle News mit Bildern und Schlagzeilen aus dem Play Kiosk, Wetterinformationen zum derzeitigen Standort und sogar Satellitenbilder können zur Überbrückung bis zur Wieder-Benutzung dargestellt werden. Der Benutzer kann hierbei aus der App heraus frei wählen, welche Kategorien er davon sehen möchte und welche nicht.
Download der Chromecast-App mit Custom-Backdrops
Da die automatische Verteilung des Updates via Play Store etwas länger dauern kann, bieten wir die APK wie gewohnt zum Download an. Dazu muss in den Einstellungen zunächst die Installation aus „unbekannter Herkunft“ beziehungsweise „unbekannter Quelle“ in den Sicherheitseinstellungen gestattet werden. Die APK-Datei ist signiert, wodurch auch weiterhin Updates der Chromecast-App über den Play Store eintrudeln.
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