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Dienstag, 15. September 2015
Nexus 9: Angebliches Bild zeigt Rückseite des von HTC gefertigten Google-Tablets
Mit großen Schritten kommt das Nexus 9 auf uns zu: Nachdem am Wochenende das Gerät die amerikanische Zulassungsbehörde FCC passierte, erreicht uns heute ein angebliches Bild des von HTCgefertigten Tablets. Interessantes Merkmal: Statt eines Gehäuses aus Aluminium, wie bisher kolportiert, besitzt das neue Google-Tablet wohl eine matte Kunststoff-Rückseite, die deutliche Ähnlichkeiten zum Nexus 7 (2013) aufweist.
Das Bild erreicht uns über den Twitter-Account von @upleaks, der die inoffizielle Nachfolge von Evan Blass angetreten hat, nachdem dieser ausgesundheitlichen Gründen seinen legendären Account @evleaks an den Nagel gehängt hat. Deutlich erkennbar ist das neue Format, dass das Nexus 9 mitbringt: Statt wie bisher auf 16:9 zu setzen, haben sich Google beziehungsweise HTC für ein 4:3-Format entschieden. Für Spiele, das Surfen im Web, Lesen von Büchern und Magazinen und vielem mehr ist das 4:3-Format zwar deutlich besser geeignet, Filmliebhaber werden auf dem Nexus 9 aber mit dicken schwarzen Balken leben müssen.
Optisch erinnert die Rückseite in zweierlei Hinsicht an das Nexus 7 (2013, Test): Zum einen ist sie mit dem markanten „Nexus“-Schriftzug verziert, zum anderen scheint die Rückseite des Nexus 9 aus dem gleichen matten Kunststoff zu bestehen wie die des Nexus 7 (2013) und auch das Nexus 5 (Test). Zu sehen ist hier eine schwarze Variante, vermutlich wird Google aber erneut auch eine weiße Variante anbieten. Interessanterweise scheint das Bild aber verändert worden zu sein, denn ein Teil des Nexus-Schriftzuges fehlt. Vermutlich wurden hier mit einem Bildbearbeitungsprogramm vertrauliche Daten entfernt.
Bis dato galt als gesichert, dass das Nexus 9 ein Gehäuse aus Aluminium besitzen wird. Dass das 8,9-Zoll-Tablet nun augenscheinlich und von @upleaks bestätigt mit einem Kunststoff-Finish daherkommt, kann möglicherweise auch als ein gutes Zeichen hinsichtlich des Preises gewertet werden. Bisher war die Nexus-Linie auch und vor allem wegen ihres relativ günstigen Preises bekannt und Aluminium ist nun einmal kein günstiges Fertigungsmaterial.
Hardware der Spitzenklasse
Von der Hardware soll das Nexus 9, das in den vergangenen Monaten auch als „Volantis“ beziehungsweise „Flounder“ in den Gerüchteküchen herumgeisterte, ein in der Diagonale 8,9 Zoll messendes WQHD-Display im 4:3-Format mit einer Auflösung von 2.048 x 1.440 Pixeln mitbringen. Im Inneren soll der NVIDIA Tegra K1 „Denver“-Prozessor werkeln, der außerdem kompletten 64-Bit-Support liefert und von 2 GB RAM begleitet wird. Wahlweise gibt 16 oder 32 GB an internem Speicher, der sich – hier bleibt sich Google treu – nicht erweitern lässt. Auf der Rückseite steht eine 8 MP-Kamera samt optischem Bildstabilisator zur Verfügung, die Knipse an der Front soll Fotos mit 3 MP schießen. Zudem soll das Tab noch mit Frontlautsprechern à la HTCs BoomSound ausgestattet sein. In unserem Gerüchte-Roundup haben wir noch einmal alle Informationen zum Nexus 9, als auch Nexus 6, zusammengefasst.
via androidnext.de
Google Nexus: „Flounder“ von HTC und Set-Top-Box „Molly“ gesichtet
Googles Entwickler sitzen zurzeit eifrig in Kooperation mit verschiedenen Herstellern im Stillen an neuen Nexus-Produkten, die in den kommenden Monaten enthüllt werden. Zwei von ihnen wurden nun in der Android 4.4.3 KitKat MR2-Changelist im AOSP entdeckt – oder zumindest ihre Codenamen. Eines der neuen Produkte hört auf „Flounder“ und wird allem Anschein nach von HTCgefertigt, beim anderen handelt es sich möglicherweise um eine Set-Top-Box, die von Google selbst entwickelt wird und die Bezeichnung „Molly“ trägt. Auch wenn es kaum konkrete Details gibt, liegt auf jeden Fall nahe, dass wir uns in diesem Jahr endlich mal wieder auf ein Nexus-Gerät von HTC freuen können.
Es ist nicht viel, was über die beiden neuen Nexus-Produkte durch den KitKat-Changelog ans Tageslicht gelangt ist, lädt aber zu wilden Spekulationen ein. Die Bezeichnungen „Molly“ und „Flounder“ deuten darauf hin, dass wir es mit Nexus-Geräten zu tun haben, denn Google bedient sich bei der internen Namensgebung dieser Produkt-Familie gern an Lebewesen aus der Meereswelt: Die letzten Nexus-Smartphones tragen beispielsweise die Codenamen „Mako“ (Nexus 4 GSM-Version) und „Hammerhead“ (Nexus 5 GSM-LTE-Version), bei denen es sich jeweils um Haiarten handelt. Bei den beiden aufgetauchten Bezeichnungen „Flounder“, auf Englisch Flunder, und „Molly“, englisch für Spitzkärpfling, passen ins Muster.
Google Flounder von HTC gefertigt
Kommen wir zu den einzelnen Geräten: Im AOSP-Changelog von Android 4.4.3– das Update wurde immer noch nicht freigegeben – ist erstmals ein Gerät mit dem Codenamen „Flounder“ zu finden. Dieses wird dem Code zufolge von HTC gefertigt und legt so nahe, dass die Taiwaner nach dem Nexus One auch mal wieder an der Reihe sind, in Kooperation mit Google ein Gerät zu entwickeln. Viel mehr gibt der Fund leider nicht her. Wer aber die Gerüchteküche um die nächsten Nexus-Geräte verfolgt, wird sicherlich schon mitbekommen haben, dass HTC angeblich für das Nexus 8 verantwortlich sein soll. Ob dem so ist, wird sich noch zeigen, zumal andere Gerüchte ASUS als Hersteller des mutmaßlichen Nexus 8 sehen.
Bei dem HTC-Gerät muss es sich jedoch nicht zwingend um ein Tablet handeln, auch wenn der Codename „Flunder“ darauf hindeutet, – es kann genauso gut der Nachfolger des Nexus 5 sein, der aber angeblich wieder von LG gefertigt werden soll – vielleicht ist es auch das kolportierte Budget-Nexus, das mit MediaTek-SoC befeuert werden soll. HTC hat beispielsweise durch das Desire 310 bereits erste Erfahrungen mit der Chipschmiede sammeln können. Man könnte das ganze auch weiterspinnen, denn es kann sich bei diesem Gerät auch nur um einen Prototyp handeln, der intern getestet wird – oder gar um einerstes Gerät des Silver-Programms, auch wenn es dafür etwas früh wäre. Wie man sieht, schweben noch viele Fragezeichen über diesem HTC-Produkt, die sich in den kommenden Wochen und Monaten hoffentlich beantworten werden.
project device/htc/flounder/
f6f0fe7 flounder: fix KGDB port
d9a03bc flounder: take out conservative cpufreq governor a.o. extraneous stuff
091c1c1 flounder: add Power HALproject device/htc/flounder-kernel/
6090a06 flounder: update kernel prebuilt
Set-Top-Box Molly – Nexus Q-Nachfolger mit Android TV?
Ähnlich unklar verhält es sich auch bei dem Produkt mit dem Codenamen „Molly“. Dieses Gerät wird anscheinend direkt von Google entwickelt und könnte unter Umständen der Nachfolger des Nexus Q oder eine neue Android Set-Top-Box sein. Dies ist aber sehr spekulativ und stützt sich auf das Fragment „Set-Top-Box“, das im Code zu finden ist.
project device/google/molly/
60f0dd6 molly: keystore: add keystore hal
1dcb7b7 molly: correcting too wide permissions for certain devnodes
eadd23b molly: set permissions for nvhost-msenc
c554447 [molly][drm] Implement rules for Discretix module
787e5e7 Fix the file permission for mbtchar0
fe0c51a Update releasetools.py to support separate prod and test key bootloaders
e610c57 Set BT minor code to SET_TOP_BOX instead of HIFI.
5d64459 molly: Do not init p2p for wlan0 interface
c0626ba Disable throughput hinting for gpu frequency scaler.
Gerüchten zufolge wird Google im Laufe des ersten Halbjahres 2014 eine Set-Top-Box vorstellen, die möglicherweise auf einer optimierten Android-Version basiert und mit einer verbesserten Bedienung und Nutzeroberfläche ausgestattet ist. Das Projekt Google TV ist mehr oder weniger ad acta gelegtund soll als Android TV wiederbelebt werden.
Google hat in diesem Jahr in puncto Hardware offenbar viel vor und hält im Unterschied zu manchen Smartphone-Herstellern Details sehr gut unter Verschluss. Erste Geräte dürften wir möglicherweise gegen Ende Juni im Laufe der Entwicklerkonferenz I/O zu Gesicht bekommen. Das mutmaßliche Nexus 8 soll indes erst im Juli gezeigt werden.
via androidnext.de
Nexus 5-Kamera: Vergleich zwischen Android 4.4.1 und Android 4.4
Google hat am gestrigen Donnerstag eine neue Android-Version unter anderem für das Nexus 5 freigegeben. Für das aktuellste Google-Phone lag der Fokus, wie bereits berichtet, auf der Verbesserung der Kamera. Wir haben beide Versionen der Kamera – also unter Android 4.4 und Android 4.4.1 – auf zwei Nexus 5 miteinander verglichen.
Das Nexus 5 verfügt im Grunde über eine recht gute 8 MP-Kamera – allerdings machten sich in unserem Test ein paar Makel bemerkbar: Unter Android 4.4agiert der Auslöser recht behäbig, sodass spontane Schnappschüsse kaum möglich sind. Ferner wirkt die nicht gerade kurze Wartezeit beim Fotografieren im HDR+-Modus, als hätte sich das Gerät aufgehängt – zumindest könnte es unerfahrenen Nutzern so erscheinen. Außerdem kann im HDR+-Modus unter Android 4.4 kein Digitalzoom (den man allerdings ohnehin vermeiden sollte) verwendet werden. Zudem wirken Fotos teils, als lägen sie hinter einem Grauschleier, was sich besonders bei weißen Flächen bemerkbar macht.
Viele dieser Probleme hat Google mit Android 4.4.1 offenbar tatsächlich behoben: Die Kamera des Nexus 5 löst nach Installation des Updates in der Tat schneller aus und auch der Autofokus reagiert flinker und präziser als zuvor. Fotos lassen sich jetzt einerseits schneller schießen und auch die Auslösefolge wurde erhöht, sodass man in vergleichsweise schneller Abfolge Fotos schießen kann. Eine Burst-Shoot-Funktion, wie sie beispielsweise im LG G2, Samsung Galaxy S4 oder dem HTC One zu finden ist, sucht man indes weiterhin vergebens.
Nicht nur die normale Kamerafunktion wurde optimiert, auch der so gepriesene HDR+-Modus hat ein kleines Upgrade erfahren – dieses bezieht sich dies jedoch nur auf die Nutzeroberfläche: Fertigt man jetzt ein Foto in diesem Modus an, so wird eine Statusanzeige im Autofokusring eingeblendet, der den Fortschritt des Aufnahmeprozesses indiziert. Darüber hinaus kann unter Android 4.4.1 endlich auch der Digitalzoom verwendet werden.
Was die generelle Bildqualität anbelangt, so gibt es, wie in unseren Testfotos zu erkennen ist, nur wenige Unterschiede. Allerdings haben Googles Entwickler den Weißabgleich optimiert. Besonders sieht man dies an den Nahaufnahmen des gelben Lumia 1020 (ja, so etwas verirrt sich auch gelegentlich in unsere Redaktion) – zwar nicht direkt am gelben Gerät selbst, sondern an der weißen Unterlage, die im Bild links weißer erscheint, als auf dem rechten Bild – das linke Bild ist mit dem Nexus 5 mit Android 4.4.1 aufgenommen worden.
Links Nexus 5 mit Android 4.4.1; Rechts Nexus 5 mit Android 4.4
Zusammenfassend kann das Update auf Android 4.4.1 als eine willkommene Verbesserung verstanden werden, mit dem die schon recht gute Knipse des Nexus 5 noch einen Tick besser wird und endlich etwas schneller auslöst.
via androidnext.de
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