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Dienstag, 15. September 2015

Google Play Music All-Inclusive: Der Spotify-Schreck startet

Googles Musik-Streaming-Dienst „All Access“ startet in Deutschland unter dem Namen „All-Inclusive“: Für 8 Euro pro Monat können Nutzer auf mehr als 20 Millionen Songs zugreifen. Streaming-Platzhirsch Spotify muss sich warm anziehen.
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© AndroidPIT

Der Preis ist heiß

Google startet seinen Streaming-Dienst zum Kampfpreis von 7,99 Euro monatlich, also zwei Euro günstiger als Spotify. Der günstige Preis gilt allerdings nur für Schnellentschlossene und Early Adopter - wer zögert und sich erst nach dem 15. Januar 2014 anmeldet, zahlt 9,99 Euro im Monat.
Alle, die ihr Abo vor diesem Datum abgeschlossen haben, bleiben bei 7,99 Euro, solange sie angemeldet sind, erklärt Sara Hecht, Produktmanagerin für Google Play Music in Mountain View, auf Nachfrage.
Die ersten 30 Tage sind bei Google kostenlos.

Funktionen und Oberfläche im ersten Test

All-Inclusive ist Bestandteil der App Play Music, die es für Android und iOS gibt. Wie bei Spotify kann man gezielt nach Künstlern suchen, Playlisten erstellen oder eigene "Radiosender" starten, die Songs spielen, die auf den hinterlegten Künstlern, Genres oder Alben basieren. 
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Links: Der Startbildschirm von All-Inclusive. Rechts: Die Struktur der Künstlerseiten erinnert an Spotify. / © AndroidPIT
Außerdem hat man die Möglichkeit, Musik zu "entdecken", also Wiedergabelisten zu hören, die von Musikredakteuren zusammengestellt wurden. Die Radiosender basieren auf Algorithmen, die Playlisten auf Expertenwissen - mit dieser Kombination stellt Google nach eigenen Angaben sicher, immer die besten Ergebnissen für den Nutzer zu liefern. 
Ein erster Test zeigt, dass Google zumindest nicht weit daneben liegt. Mein Radiosender ("Mogwai") lieferte gute Ergebnisse aus diesem Genre, die meisten Songs passten. Überhaupt ist mein erster Eindruck sehr positiv. Die Streaming-Qualität ist gut, die Benutzeroberfläche ansprechend und intuitiv, vor allem Android-Nutzer werden sich problemlos zurechtfinden. Ein weiterer Vorteil ist die Integration der auf dem Gerät gespeicherten Musiksammlung in die App, ein Feature, das Spotify zum Beispiel fehlt. Spotify wiederum bietet die besseren sozialen Funktionen, der Austausch mit anderen Nutzern ist vielschichtiger. 
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Links: "Radio" und "Entdecken", zwei zentrale Features von Play Music All-Inclusive. Rechts: Das Radio-Untermenü folgt der gleichen Bedienlogik wie viele andere Google-Dienste. / © AndroidPIT

Alle Funktionen und direkter Vergleich mit Spotify

 SpotifyAll Access
monatlicher Preis:Kostenlos / 4,99 € im Monat / 9,99 €7,99 € / 9,99 €
Verfügbarkeit:Android, iOS, Windows Phone u.a.; Web-Dienst; Desktop-Anwendung Android; iOS, Web-Dienst
Anzahl der Titel:"Über 20 Millionen""Über 20 Millionen"
Synchronisierung der Musiksammlung:Ja, automatischJa, automatisch
Offline-Playback:JaJa
Cloud-Speicherung eigener Musik:NeinJa
Musik-Kaufoption in der App:NeinJa
Anmeldung und Bezahlung: E-Mail-Adresse, Facebook-Konto; PayPal, KreditkarteGoogle-Account; Kreditkarte

Einschränkungen

Die Einschränkungen sind bei Google die gleichen, die man auch von anderen Streaming-Diensten kennt: Das Qualitätsmaximum liegt bei 320 kbit/s (was mehr als ausreicht), Musik kann man nur auf einem Gerät gleichzeitig abspielen (was bei einem kostenpflichtigen Dienst wie diesem völlig logisch ist).
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Links: Die Startseite von "Entdecken". Rechts: Im Einstellungsmenü kann man die Streaming-Qualität dreistufig regeln. / © AndroidPIT

Verfügbarkeit

Google Play Music All-Inclusive ist werbefrei und ab sofort in Deutschland verfügbar für Android, iOS und über den Internet-Browser. 

"One unified experience"

Abgesehen vom günstigen Einstiegspreis unterscheidet sich der Dienst kaum von Spotify und Co. Er hat aber, zumindest auf Android-Geräten (die den Smartphone-Markt dominieren), einen gewaltigen Vorteil: Die Oberfläche fügt sich nahtlos ein in die lange Reihe der unterschiedlichen Google-Dienste und sie ist hervorragend an die Oberfläche des Android-Systems (Holo UI) angepasst. Google kann daher etwas tun, was Spotify nicht kann: Dem Nutzer ein geschlossenes Benutzererlebnis bieten. 
Darauf angesprochen, was ihren Dienst von den Konkurrenzangeboten unterscheide, erklärt Hecht: "One unified experience", was frei übersetzt so viel wie "Ein einheitliches Nutzererlebnis" bedeutet.
via androidpit.de
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Nexus 5: Weißes und schwarzes Modell unterscheiden sich in mehr als nur der Farbe [Video]

Das Nexus 5 kann der geneigte Käufer bekanntlich in einer schwarzenund einer weißen Version erstehen. Auf den ersten Blick unterscheiden sich beide Modelle nur durch die verschiedenfarbig gestalteten Rückseiten — bei genauerem Hinsehen offenbaren sich allerdings weitere Details, die die „Vader“- von der „Stormtrooper“-Edition differenzieren. Marques Brownlee zeigt uns diese im anschaulichen Vergleichsvideo.
Nein, auch beim Nexus 5 sind die Dinge eben nicht einfach nur schwarz oder weiß — die Unterschiede zwischen beiden Farbvarianten sind vielfältiger als zunächst angenommen. Welche zusätzlichen Differenzen beide Modell aufweisen, erfahren wir im MKBHD-Vergleichsvideo:

(YouTube-Direktlink)
Fassen wir zusammen: Die Umverpackung des weißen Nexus 5 unterscheidet sich durch ein zusätzlich abgebildete Seitenansicht des Smartphones (langweilig), Die Hörmuschel ist farblich an die Geräterückseite angepasst (cool), während das schwarze Modell einen matten Rahmen besitzt, kommt der Rand der weißen Variante im glossy Look (Geschmackssache), was zu mehr sichtbaren Fingerabdrücken an den Seiten des weißen Nexus führt. Außerdem macht das schwarze Nexus durch die matte Verarbeitung teilweise wohl einen stabileren Eindruck.
Positives kann Brownlee zur Schmutzanfälligkeit der weißen Version vermelden: Bislang ist ihm nicht aufgefallen, dass diese beim Herumtragen in der (Hosen-)Tasche Verfärbungen oder übermäßige Verdreckung aufweist.
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Nexus 5 vs. iPhone 6: Starten von Apps im Geschwindigkeitsvergleich


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Nexus 5-Kamera: Vergleich zwischen Android 4.4.1 und Android 4.4

Google hat am gestrigen Donnerstag eine neue Android-Version unter anderem für das Nexus 5 freigegeben. Für das aktuellste Google-Phone lag der Fokus, wie bereits berichtet, auf der Verbesserung der Kamera. Wir haben beide Versionen der Kamera – also unter Android 4.4 und Android 4.4.1 – auf zwei Nexus 5 miteinander verglichen.
Das Nexus 5 verfügt im Grunde über eine recht gute 8 MP-Kamera – allerdings machten sich  in unserem Test ein paar Makel bemerkbar: Unter Android 4.4agiert der Auslöser recht behäbig, sodass spontane Schnappschüsse kaum möglich sind. Ferner wirkt die nicht gerade kurze Wartezeit beim Fotografieren im HDR+-Modus, als hätte sich das Gerät aufgehängt – zumindest könnte es unerfahrenen Nutzern so erscheinen. Außerdem kann im HDR+-Modus unter Android 4.4 kein Digitalzoom (den man allerdings ohnehin vermeiden sollte) verwendet werden. Zudem wirken Fotos teils, als lägen sie hinter einem Grauschleier, was sich besonders bei weißen Flächen bemerkbar macht.
Viele dieser Probleme hat Google mit Android 4.4.1 offenbar tatsächlich behoben: Die Kamera des Nexus 5 löst nach Installation des Updates in der Tat schneller aus und auch der Autofokus reagiert flinker und präziser als zuvor. Fotos lassen sich jetzt einerseits schneller schießen und auch die Auslösefolge wurde erhöht, sodass man in vergleichsweise schneller Abfolge Fotos schießen kann. Eine Burst-Shoot-Funktion, wie sie beispielsweise im LG G2, Samsung Galaxy S4 oder dem HTC One zu finden ist, sucht man indes weiterhin vergebens.
Nicht nur die normale Kamerafunktion wurde optimiert, auch der so gepriesene HDR+-Modus hat ein kleines Upgrade erfahren – dieses bezieht sich dies jedoch nur auf die Nutzeroberfläche: Fertigt man jetzt ein Foto in diesem Modus an, so wird eine Statusanzeige im Autofokusring eingeblendet, der den Fortschritt des Aufnahmeprozesses indiziert. Darüber hinaus kann unter Android 4.4.1 endlich auch der Digitalzoom verwendet werden.
nexus-5-android-4-4-1-nexus-5Das neue Kamera-UI im HDR+-Modus besitzt jetzt eine Statusanzeige in Form eines Rings.
Was die generelle Bildqualität anbelangt, so gibt es, wie in unseren Testfotos zu erkennen ist, nur wenige Unterschiede. Allerdings haben Googles Entwickler den Weißabgleich optimiert. Besonders sieht man dies an den Nahaufnahmen des gelben Lumia 1020 (ja, so etwas verirrt sich auch gelegentlich in unsere Redaktion) – zwar nicht direkt am gelben Gerät selbst, sondern an der weißen Unterlage, die im Bild links weißer erscheint, als auf dem rechten Bild – das linke Bild ist mit dem Nexus 5 mit Android 4.4.1 aufgenommen worden.
Links Nexus 5 mit Android 4.4.1; Rechts Nexus 5 mit Android 4.4
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Zusammenfassend kann das Update auf Android 4.4.1 als eine willkommene Verbesserung verstanden werden, mit dem die schon recht gute Knipse des Nexus 5 noch einen Tick besser wird und endlich etwas schneller auslöst.
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