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Dienstag, 15. September 2015
Eric Schmidt verfasst Guide zum Wechseln von iOS auf Android
Kurz vor dem Weihnachtsgeschäft hat Google-Chairman Eric Schmidt einen Guide verfasst, der zeigt, wie wir ganz einfach von iOS zu Android wechseln können.
Die 80 Prozent-Marke hat Android schon vor einigen Wochen überwunden. Damit die Nutzer – falls die Zahl noch weiter steigen sollte – einen einfachen Umstieg haben, hat Eric Schmidt nun via Google+ einen Umzugs-Guide veröffentlicht. Damit soll jeder Anwender reibungslos vom Apple-System auf die Google-Plattform wechseln können.
Der Guide umfasst einige wichtige Punkte, wie beispielsweise das Übertragen von Kontakten, Musik und Fotos. Dabei empfiehlt Schmidt die Verwendung von Google Chrome.
Quelle: Google+
via androidmag.de
Google Chrome: Desktop-Apps funktionieren künftig unter Android und (vielleicht) iOS
Google hat am gestrigen Dienstagabend ein viel versprechendes Produkt für Entwickler angekündigt, mit dem diese ihre Chrome-Apps vom Desktop auf die mobile Chrome-Version für Android und offenbar auch iOS portieren können. Auf diesem Weg könnte Google womöglich eine Art sekundäres Betriebssystem auf Android bringen, das auch auf Desktops besser funktioniert.
Google hatte im September letzten Jahres Chrome-Apps für Desktop-Rechner eingeführt, die auch offline funktionieren, sich auf OS X wie Windows wie nativeAnwendungen verhalten und mittels eines Launchers sogar aus Dock beziehungsweise der Taskleiste heraus gestartet werden können, ohne Chrome selbst öffnen zu müssen. Auf diesem Wege brachte Google eine Art Chrome OS-Experience auf Desktop-Rechner. Diese nativen Chrome-Anwendungen werden in naher Zukunft nun auch auf mobilen Plattformen wie Android und iOS verfügbar gemacht. Eigens dafür wurde nun die Preview-Version des mobilen Entwickler-Frameworks Apache Cordova veröffentlicht, mit der sich native mobile Apps mithilfe von HTML, CSS und JavaScript bauen lassen.
Laut Google kann mit diesem Toolchain eine existierende Chrome-App in eine mobile App umgewandelt werden, sodass sie problemlos via Google Play oder Apples App Store vertrieben werden können. Die Apps laufen, wie bereits erwähnt, außerhalb des Chrome-Browsers und ohne Internetverbindung. Wie native Apps können diese Anwendungen auf das native Betriebssystem, die Kamera sowie Sensoren wie den Bewegungssensor zugreifen. Ferner unterstützten sie Push-Dienste, Rich Notifications, Daten-Synchronisation zwischen verschiedenen Plattformen und Geräten und weitere Dienste.
Mithilfe dieses Werkzeugs bietet Google Entwicklern eine großartige Möglichkeit der Cross-Plattform-Entwicklung. Während die ersten Anwendungen dieser Art mit Sicherheit bald im Play Store zu finden sein werden, bleibt zurzeit allerdings fraglich, ob Apple solche Apps in den App Store hineinlässt.
Werden Android und Chrome OS verschmolzen?
Das ganze Projekt dürfte aber nicht nur für Entwickler spannend sein, sondern auch für Nutzer, denn – hier spekulieren wir ein wenig – Google könnte mit dieser angehenden Verschmelzung seiner beiden Plattformen von Chrome OS und Android eine Lösung für das Problem der nutzerfreundlichen Arbeit unter Android auf größeren Displays in petto haben. Was Google hier letzten Endes unternimmt, wie wir schon im Dezember ausführten, ist die Portierung von Chrome OS auf Smartphones und Tablets, um so ein sekundäres OS parallel zu Android installiert zu haben. Chrome OS dürfte auf Monitoren und Smart TVs in Kombination mit Keyboard und Maus um einiges praktikabler als Android in der Benutzung sein, das ohne Zweifel auf Touch-Bedienung optimiert ist. Und weiter gesponnen: der HDMI-Dongle Chromecast könnte als kabelloses Bindeglied zwischen Smartphone und dem TV als sekundärem „Monitor“ fungieren.
Ein weiterer, jedoch ferner Schritt, könnte zudem eine tiefere Verschmelzung von Chrome OS mit Android sein, indem Google als Basis von Chrome OS auf Android setzt. Android ist schließlich nichts anderes als ein angepasstes Linux und funktioniert mittlerweile auf ARM- wie auf x86-Prozessorarchitekturen gleichermaßen. Stellt man Chromne OS auf Android-Füße, könnte ermöglicht werden, dass auf die App Stores beider Plattformen gleichermaßen zugegriffen werden kann oder Play Store und die Galerie für Chrome-Erweiterungen und -Apps mittelfristig gar verschmolzen werden. Android könnte sich auf diese Weise endgültig auf dem Desktop etablieren, Chrome OS kännte durch eine bedeutend größere App-Auswahl weiter an Traktion gewinnen. Sinn ergeben würde dieser Schritt, trotz Dementi von Eric Schmidt, aus unserer Sicht allemal – warten wir ab, womit Google uns in den nächsten Monaten überraschen wird.
via androidnext.de
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Standort:
Bozen, Italien
Apple vs. Android: Android-Geräte überholen iPads am Tablet-Markt
Noch vor einigen Jahren hätte vermutlich niemand damit gerechnet, dass die Dominanz von iOS in Form des Apple iPad auf dem Tablet-Markt ein Ende finden würde. Die Marktforscher von Gartner prognostizierten noch 2011, dass Apples Plattform mindestens bis 2015 Marktführer im Tablet-Segment sein würde; iOS verlor jedoch einer aktuellen Statistik zufolge bereits im vergangenen Jahr die Führung an Android und musste sich mit 36 zu 62 Prozent deutlich gegenüber den Android-Tablets von Samsung, ASUS und Co. geschlagen geben. Insbesondere Samsung erlebt aktuell einen deutlichen Aufwärtstrend.
Bevor die ersten Unglücksraben nun gleich den Untergang Apples prophezeien und Android-Fans die Korken knallen lassen, sollte ein näherer Blick auf die Zahlen das Rätsel um den Trend-Umschwung lösen. Tatsächlich konnte das iPad im Vergleich zu 2012 mit einem Anstieg von 61,4 auf 70,4 Millionen verkauften Einheiten zwar einen Zuwachs in absoluten Zahlen verzeichnen. Angesichts der Tatsache jedoch, dass der globale Tablet-Markt 2013 ein immenses Wachstum von 116,3 auf 195,4 Millionen verkauften Einheiten verzeichnen konnte und vor allen Dingen günstige Low-End-Tablets für den Anstieg verantwortlich waren, konnte das iPad die lange als unüberwindbar geltende absolute Dominanz nicht länger aufrecht erhalten. Die Analysten von Gartner sprechen weiterhin von einer starken Präsenz des iPads im High-End-Sektor, der gerade in westlichen Märkten eine Rolle spielt, verzeichnen hier aber nur ein Wachstum von 35 Prozent. Dahingegen ist auf den Wachstumsmärkten in Asien ein weitaus stärkeres Wachstum um 145 Prozent zu verzeichnen.
Kurz gesagt: Apple verkauft nicht weniger Tablets, allerdings werden insgesamt überproportional mehr Tablets verkauft — zu einem höheren Anteil eben keine iPads, sondern günstige Einsteiger-Androiden. Als Unternehmen hat Apple vorerst nichts zu befürchten, da man im Vergleich zu den anderen Herstellern für sich genommen immer noch an der Spitze liegt. Während Apple schließlich der einzige Hersteller von iOS-Tablets ist, teilt sich der Android-Markt nochmals in zahlreiche unterschiedliche Hersteller auf. Klarer Gewinner der aktuellen Entwicklung ist allerdings — wie könnte es anders sein — Samsung mit einer sagenhaften Steigerung der Verkaufszahlen um 336 Prozent, was bei den Marktanteilen einen Anstieg von 7,4 auf 19,1 Prozent bedeutet.
Sollte es für Samsung weiterhin so steil bergauf gehen, könnte es vielleicht sogar in diesem Jahr dazu kommen, dass der koreanische Konzern im Rennen um die Marktführung im Tablet-Sektor den Erzrivalen Apple hinter sich lässt. Apple hat aktuell das Problem, dass man kaum noch Möglichkeiten hat, noch mehr Tablets unter die Menge zu bringen — zumindest, sofern man nicht bereit ist, die Preise deutlich zu reduzieren, um auch die Entwicklungsmärkte für sich gewinnen zu können.
via androidnext.de
Von iOS zu Android wechseln: Google hilft Umsteigern mit Anleitung
Google hat ein großes Herz, auch für die Nutzer von iOS – zumindest für diejenigen, die einen Wechsel auf Android in Erwägung ziehen. Eigens hierfür hat das Unternehmen nämlich eine Anleitungveröffentlicht, um den Umstieg reibungslos bewältigen zu können. Unter anderem wird die Übertragung von Bildern, E-Mail-Konten und Kontakten erklärt und die erstmalige Einrichtung von Apps erläutert. Ein Ersatz für ein entsprechendes Tool ist die Anleitung aber bei weitem nicht.
Erst im September hat Apple indirekte Anerkennung für Android gezeigt, indem man eine Anleitung für den Umstieg von den Androiden auf das eigene OS veröffentlichte. Seitens Google fehlten in dieser Hinsicht konkrete Bemühungen, obwohl sowohl Motorola mit Migrate den Nutzern ein passendes Tool zur Verfügung stellt, als auch der CEO Eric Schmidt selbst bereits im vergangenen Jahr eine ausführliche Anleitung für den Wechsel auf Google+ postete, die aber keinen offiziellen Charakter hatte. Dies ändert sich nun dank einer offiziellen Anleitung auf der Android-Webseite, welche erläutert, wie man den Umstieg vom iPhone beziehungsweise iPad auf ein entsprechendes Android-Pendant am besten vollziehen kann.
Erklärt wird hierbei zunächst, wie Fotos und Musikdateien vom iOS-Gerät gesichert und dann unter Android genutzt werden können: Dank der Auto-Backup-Funktion von Google+ beziehungsweise dem Google Play MusicManager, der die Musik von iTunes in die Google-Cloud lädt, von wo aus sie für die eigenen Android-Geräte zugänglich wird, funktioniert die Synchronisation zum größten Teil ohne großes Zutun durch den Nutzer. Aufgrund des Umwegs über die Cloud ist aber einiges an Geduld erforderlich. Auch bei den E-Mail-Konten ist die Vorgehensweise ähnlich, dort müssen die Kontakte aus der iCloud mit dem entsprechenden Google-Account synchronisiert werden. Bei den Apps verweist Google lediglich darauf, dass es im Play Store mit 1,3 Millionen Apps eine große Auswahl gebe sowie eine Sektion mit „Must-Have-Apps“, die jedem Nutzer empfohlen werden – nicht wirklich eine große Hilfe, um unter iOS bereits genutzte Apps unter Android wiederherzustellen.
Die Anleitung von Google führt den Nutzer hierbei durch die wichtigsten Schritte, doch insgesamt erscheint sie eher eine behelfsmäßige Lösung zu sein, die ein vollwertiges Tool zur Erleichterung des Übergangs nicht ersetzen kann. Vermutlich macht Apples iOS mit den zahlreichen Restriktionen ein solches Programm allerdings derzeit noch technisch kaum umsetzbar – immerhin hilft Google iOS-Nutzern beim Umstieg nun dabei, etwaige Hürden zu meistern.
via androidnext.de
Montag, 14. September 2015
Google Play Games: Neue Version lässt iOS- gegen Android-Spieler in Mehrspieler-Partien antreten
Google verbessert sein Gaming-Framework Play Games weiter. Wie der Konzern heute bekannt gab, erweitert man es um neue Funktionen, mit denen App-Entwickler ihre Spiele noch tiefer in das Google-Ökosystem einbinden können. So werden Mehrspieler-Partien von Android-Usern mit iPhone- und iPad-Nutzern möglich. Außerdem können sich Nutzer nun gegenseitig In-App-Geschenkeverehren.
Heute startet in San Francisco die Game Developers Conference (GDC), die wohl wichtigste jährlich Zusammenkunft von Personen aus der Spielebranche. Zu diesem Anlass gibt Google einige Neuerungen für Google Play Game Servicesbekannt, das unter Android direkt in die Google Play Services integrierte Spiele-Framework. Mit diesem können Entwickler bekanntermaßen Funktionen wie Achievements, High Score-Listen und Multiplayer-Matchmaking in ihre Gamesintegrieren sowie Spielstände mit der Cloud synchronisieren.
Die wohl wichtigste angekündigte Neuerung ist, dass Google künftig Multiplayer-Partien zwischen Geräten ermöglichen will, die mit verschiedenen Betriebssystemen laufen – einerseits Android, andererseits aber auch iOS und Webbrowser-Clients, etwa für Google Chrome. Die SDKs für die verschiedenen Plattformen sollen entsprechend angepasst werden, ebenso das Plug-In für die auf diversen Plattformen beheimatete und vielen Spielen zugrunde liegende Unity-Engine. Außerdem wird die frühe Version eines Play Games-SDK für C++ freigegeben.
Überdies wird es künftig möglich sein, anderen Spielern In-Game-Items als Geschenk zukommen zu lassen. Über den Sinn dieser Funktion lässt sich streiten; dass so mancher Spieleentwickler davon pekuniär profitiert, liegt aber auf der Hand. Nicht verwechseln sollte man diese Option übrigens mit der Möglichkeit, komplette Apps und Games an andere Nutzer zu verschenken – dieses seit Jahren gewünschte Feature liefert Google nach wie vor nicht.
Zudem sollen laut Google jetzt Multiplayer-Einladungen möglich sein. Uns irritiert diese Aussage freilich etwas, denn man kann schon seit Monaten beispielsweise in Riptide GP2 andere Spieler zu einer feucht-fröhlichen Spritztour einladen. Möglicherweise meint Google aber etwas anderes, nämliche eine Einladungsfunktion aus dem Spiel heraus.
Entwickler werden zudem die Möglichkeit erhalten, ihre AdMob-Anzeigen mit Google Analytics zu messen, außerdem wird man darüber künftig auch In Game-Items kaufen können. Des Weiteren wird das Developer Dashboard um Statistiken zu Google Play Games erweitert.
Ab morgen hält Google auf der GDC diverse Vorträge, diese werden anschließend in den YouTube-Kanal der Google Developers gepostet.
via androidnext.de
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