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Dienstag, 15. September 2015
Android 4.4: Versteckte Funktionen in KitKat
Unter Android 4.4 gibt es zahlreiche “Hidden Features” - kleine, versteckte Funktionen, die nicht sofort auffallen. Die interessantesten der kleinen 4.4-Neuerungen stellen wir Ihnen vor.
Android 4.4 bringt einige Features wie den Google-Experience-Launcher mit. Eine Übersicht der großen Neuerungen finden Sie in unserem Artikel “Android 4.4: Features und Release”. Allerdings fallen nicht alle Neuerungen sofort auf, einige Optionen verstecken sich auch komplett im Inneren des Androiden. Hier finden Sie die “Hidden Features” unter 4.4 KitKat.
Viele Nutzer haben sich dieses Feature gewünscht, bisher ist es aber nur per App unter gerooteten Geräten möglich gewesen: Android 4.4 erlaubt das Aufzeichnen des Smartphone-Bildschirms. Allerdings ist die Screencast-Funktion noch etwas umständlich, denn die Videos kann man bisher nur über den PC per ADB (Android Device Bridge) aufnehmen. Voraussetzung ist daher ein installiertes Android SDK oder das “Minimal ADB & Fastboot”-Tool sowie die entsprechendenTreiber. Auf dem Smartphone muss außerdem die Entwickleroption freigeschaltet und USB-Debugging aktiviert sein.
Um ein Video aufzuzeichnen, öffnet man die Konsole (cmd.exe / Eingabeaufforderung) und tippt folgenden Befehl ein:
adb shell screenrecord /sdcard/Beispielvideo.mp4
Zusätzlich lassen sich manuell noch unter anderem die Bitrate und Größe des Clips festlegen. Alle Optionen rufen Sie mit “adb shell screenrecord --help” auf. Google erlaubt aber nur eine maximale Länge von 3 Minuten pro Screencast. Falls Sie ein gerootetes Android-Gerät besitzen, funktioniert das Aufzeichnen des Bildschirms wesentlich einfacher und schneller mit einer App wie SCR Screen Recorder.
Zur Ortung des Standorts greift das Smartphone auf GPS, WLAN und das Mobilfunknetz zurück - und das kann ordentlich Energie verbrauchen. Wer auf eine genaue, GPS-gestützte Ortung verzichtet, reduziert den Akkuverbrauch. Unter Android 4.4 finden Sie daher im Standortmodus den Punkt “Stromsparfunktion” - ein Feature, das zur ungefähren Lokalisierung nur WLAN und Mobilfunk einsetzt. Eine Schritt-für-Schritt-Beschreibung finden Sie in unserem Praxistipp.
Google Drive gehört unter Android 4.4 zu den vorinstallierten Standard-Apps - und in der neuesten Version versteckt sich eine interessante Funktion, mit der es möglich ist, auf den internen Speicher zuzugreifen. So sind Sie nicht auf die vorgegebenen Kategorien in Drive angewiesen, sondern können beliebige Dateien hochladen.
Zum Aktivieren tippen Sie auf “Hochladen” und im “Öffnen von”-Menü auf das Einstellungssymbol. Anschließend wählen Sie “Erweiterte Geräte anzeigen” und “Dateigröße anzeigen”. Nun sehen Sie im GDrive-Menü den neuen Eintrag “Interner Speicher”.
Viele weitere "Hidden Features" und nützliche Optionen, finden Sie in unserer Fotostrecke. (man)
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Android 4.4 bringt einige Features wie den Google-Experience-Launcher mit. Eine Übersicht der großen Neuerungen finden Sie in unserem Artikel “Android 4.4: Features und Release”. Allerdings fallen nicht alle Neuerungen sofort auf, einige Optionen verstecken sich auch komplett im Inneren des Androiden. Hier finden Sie die “Hidden Features” unter 4.4 KitKat.
Screencast-Funktion: Videos unter Android aufzeichnen
Viele Nutzer haben sich dieses Feature gewünscht, bisher ist es aber nur per App unter gerooteten Geräten möglich gewesen: Android 4.4 erlaubt das Aufzeichnen des Smartphone-Bildschirms. Allerdings ist die Screencast-Funktion noch etwas umständlich, denn die Videos kann man bisher nur über den PC per ADB (Android Device Bridge) aufnehmen. Voraussetzung ist daher ein installiertes Android SDK oder das “Minimal ADB & Fastboot”-Tool sowie die entsprechendenTreiber. Auf dem Smartphone muss außerdem die Entwickleroption freigeschaltet und USB-Debugging aktiviert sein.
Um ein Video aufzuzeichnen, öffnet man die Konsole (cmd.exe / Eingabeaufforderung) und tippt folgenden Befehl ein:
adb shell screenrecord /sdcard/Beispielvideo.mp4
Zusätzlich lassen sich manuell noch unter anderem die Bitrate und Größe des Clips festlegen. Alle Optionen rufen Sie mit “adb shell screenrecord --help” auf. Google erlaubt aber nur eine maximale Länge von 3 Minuten pro Screencast. Falls Sie ein gerootetes Android-Gerät besitzen, funktioniert das Aufzeichnen des Bildschirms wesentlich einfacher und schneller mit einer App wie SCR Screen Recorder.
Ortungsmodus: Akku schonen dank neuer Einstellung
Zur Ortung des Standorts greift das Smartphone auf GPS, WLAN und das Mobilfunknetz zurück - und das kann ordentlich Energie verbrauchen. Wer auf eine genaue, GPS-gestützte Ortung verzichtet, reduziert den Akkuverbrauch. Unter Android 4.4 finden Sie daher im Standortmodus den Punkt “Stromsparfunktion” - ein Feature, das zur ungefähren Lokalisierung nur WLAN und Mobilfunk einsetzt. Eine Schritt-für-Schritt-Beschreibung finden Sie in unserem Praxistipp.
Google Drive: Freier Upload vom internen Speicher
Google Drive gehört unter Android 4.4 zu den vorinstallierten Standard-Apps - und in der neuesten Version versteckt sich eine interessante Funktion, mit der es möglich ist, auf den internen Speicher zuzugreifen. So sind Sie nicht auf die vorgegebenen Kategorien in Drive angewiesen, sondern können beliebige Dateien hochladen.
Zum Aktivieren tippen Sie auf “Hochladen” und im “Öffnen von”-Menü auf das Einstellungssymbol. Anschließend wählen Sie “Erweiterte Geräte anzeigen” und “Dateigröße anzeigen”. Nun sehen Sie im GDrive-Menü den neuen Eintrag “Interner Speicher”.
Viele weitere "Hidden Features" und nützliche Optionen, finden Sie in unserer Fotostrecke. (man)
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Bozen, Südtirol, Italien
Chrome für Android: Mehr Performance dank versteckter Einstellung [Kurztipp]
Chrome für Android hinkt dem guten alten Stock-Browser immer noch hinterher, was die Leistung angeht. Mit einem Trick kann man sich jedoch behelfen und insbesondere die Performance von Chromebeim Scrollen auf Webseiten erhöhen. Wir sagen, wie es geht.
Google hat in den letzten Monaten glücklicherweise einiges an der Performance des Chrome-Browsers für Android getan. Trotzdem läuft der mittlerweile zum Standard auf vielen Geräten avancierte Browser noch immer nicht ganz flüssig. Beim Scrolling auf Webseiten stellt man immer wieder latentes Ruckeln oder zumindest nicht das „butterweiche“ Gefühl fest, dass man von vielen Android-Apps gewöghnt ist – vor allem auf Geräten der Mittelklasse. Mit einer verborgenen Systemeinstellung kann dem Browser jedoch auf die Sprünge geholfen werden.
So geht’s: Im Chrome-Browser gibt man
chrome://flags/
in die Adresszeile ein. In der Liste an Systemeinstellungen sucht man den Eintrag „Maximale Anzahl der Kacheln für Interessengebiete“. Diesen ändert man per Dropdown-Menü auf „512“ und tappt dann unten im Bild auf „Neu starten“.
Der Trick bewirkt, dass mehr Arbeitsspeicher für Chrome reserviert wird, in diesen werden so auf komplexen Webseiten mehr Elemente vorab in den Arbeitsspeicher geladen. Auf diese Weise wird das Nachladen minimiert, das sich vor allem beim schnellen Scrollen in Mikrorucklern bemerkbar macht, die Framerate liegt damit deutlich öfter bei 60 FPS. Wer seine Framerate vergleichend überprüfen möchte, kann hierzu auch die Option „FPS-Zähler aktivieren“ auf der flags-Seite verwenden.
Ein möglicherweise negativer Effekt ist, dass andere Apps durch diese Maßnahme weniger RAM zur Verfügung haben und der Automatismus von Android zum automatischen Beenden von Apps bei Chrome möglicherweise schneller anspringt. Hier ist Testen angesagt, ein eingestellter Wert von 256 könnte bei manchen Geräten eventuell mehr bewirken.
Wir haben den Trick auf einem Galaxy Note 3 ausprobiert – allerdings war bei diesem aufgrund von Highend-Hardware auch vorher kaum ein Ruckeln feststellbar, entsprechend die Verbesserung nur minimal. Nutzer auf reddit berichten allerdings, dass die Einstellung eine deutlich spürbare Verbesserung auf anderen Geräten bewirkt habe.
via androidnext.de
Hangouts: Guppenchat per Multi-Touch starten [Kurztipp]
Seit Android 4.4 vereinigt die Hangouts-App SMS und Chat-Nachrichten gleichermaßen. Eine weitere neue Funktion der Anwendung blieb jedoch bislang weitgehend unbeachtet:Gruppenchats lassen sich ganz leicht starten, indem man gleichzeitig auf mehrere Kontaktfotos tappt. Praktisch!
Hangouts vereinigen inzwischen nicht nur die ehemaligen Dienste Google Talk und Google+-Chat, dank des Updates im Rahmen der Vorstellung von Android 4.4 KitKat kann die Anwendung nun auch SMS-Nachrichten verwalten. Mit diesem Update wurde auch ein Feature eingeführt, das — zumindest uns — bislang gänzlich unbekannt war: die Unterstützung von Multi Touch zum Starten von Gruppenchats.
Gingen wir bislang davon aus, dass man, um mit mehreren Kontakten gleichzeitig zu chatten, zunächst einen Kontakt auswählen und dann nach und nach weitere hinzufügen muss, stellt sich nun heraus, dass es noch viel einfacher geht: Man muss lediglich in der Kontaktübersicht auf mehrere Fotos gleichzeitig tappen, schon wird ein Chat mit diesen Personen initiiert.
Dies funktioniert leider nur mit den maximal sechs am häufigsten kontaktierten Einträgen, die oberhalb der Kontaktliste angezeigt werden, nicht mit Kontakten, die als Listeneintrag aufgeführt sind. Trotzdem: Superpraktisch, wie wir finden – dafür gibt’s eine Daumenerektion von Chuck Norris.
via androidnext.de
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