Android 4.4 KitKat bietet die Möglichkeit, Videoaufnahmen vom Bildschirm zu machen und das ganz ohne Root-Rechte. Ein paar Hürden müssen genommen werden damit es funktioniert, aber mit unserer Anleitung werden Screencast-Videos zum Kinderspiel.
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Dienstag, 15. September 2015
Android 4.4: So werden Videos vom Bildschirm aufgenommen (Screencast)
Vorbereitungen auf dem PC
Ladet zunächst die ADB-Tools auf Euren Windows-PC. Wir haben das komplette Paket hier zum Download bereit gestellt: ADB-Tools und -Treiber. Im gleichen Paket findet Ihr auch noch einen universellen ADB-Treiber für Windows - das ist aber nur wichtig, wenn der PC den Treiber nicht automatisch installiert hat.
Nach dem Download müsst Ihr die Datei einfach nur auf Eurem Rechner entpacken und den Ordner “adb-tools" öffnen. Haltet jetzt die Shift-Taste auf Eurer Tastatur gedrückt und klickt mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle im Explorer. Wählt “Eingabeaufforderung hier öffnen" aus.
Vorbereitungen auf dem Nexus 5
Weiter geht es mit dem Nexus 5, auf dem Smartphone muss USB-Debugging in den Entwickleroptionen aktiviert werden:
- Öffnet die Android-Einstellungen.
- Wechselt zu “Über das Telefon”.
- Tippt sieben Mal auf “Build-Nummer”.
- Geht wieder zurück und wählt “Entwickleroptionen” aus.
- Aktiviert den Haken bei “USB-Debugging” und stelt auch sicher, dass die Entwickleroptionen auf “An” gesetzt sind.
Videos aufnehmen
Verbindet jetzt das Nexus 5 mit Eurem PC und bestätigt auf dem Smartphone, dass Ihr USB-Debugging zulassen wollt.
Wechselt zur Kommandozeile und gebt folgenden Befehl ein, um die Videoaufnahme zu starten:
Wechselt zur Kommandozeile und gebt folgenden Befehl ein, um die Videoaufnahme zu starten:
adb shell screenrecord /sdcard/film.mp4
Hinweis: Anstelle von “film” könnt Ihr auch einen anderen Namen für Eure Aufnahme wählen. Sobald Ihr die Enter-Taste drückt, wird die Videoaufnahme gestartet. Um sie zu beenden, drückt in der Kommandozeile die Tastenkombination STRG + C.
Euren aufgenommenen Film findet Ihr direkt im Hauptverzeichnis des internen Speichers Eures Smartphones.
Optionen
Hängt folgende Befehle an, um Modifikationen an der Aufnahme vorzunehmen:
- Mit –bit-rate <BITRATE> könnt Ihr die Bitrate einstellen.
- Die Auflösung könnt Ihr mit –size <BREITE>x<HÖHE> ändern.
- Mit –time-limit <SEKUNDEN> könnt Ihr außerdem noch eine kürzere Zeit als drei Minuten für die Aufnahme festlegen.
Beispiel: adb shell screenrecord –bit-rate 8000000 –size 720x1280 /sdcard/film.mp4
Hinweise
- Videoaufnahmen können maximal drei Minuten lang sein. Danach bricht die Aufnahme automatisch ab.
- Es kann nur Bild, aber kein Ton aufgenommen werden.
- Wenn Ihr wollt, dass auch Eure Eingaben mit angezeigt wird, müsst Ihr in den Entwickleroptionen “Berührungen anzeigen” aktivieren.
Fertig! Es sind zwar ein paar Schritte notwendig, aber ohne Root-Rechte gibt es mit Android 4.4 KitKat nun eine rudimentäre Lösung für Videoaufnahmen vom Bildschirm.
via androidpit.de
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Standort:
Bozen, Südtirol, Italien
Schnee, Regen, Staus, Muren, Lawinen, Straßensperren in Südtirol! App Hilfe!
Leider sind die Info-Apps von der Verkehrsmeldezentrale und dem Lawinendienst noch nicht im Play Store verfügbar! Aber hier könnt Ihr sie downloaden! Es sind einfach nur Verlinkungen zu der Seite provinz.bz.it
Verkehrsmeldezentrale Südtirol
Lawineninformationen Südtirol
via Südtirol Android
BlueStacks einrichten: Android-Apps auf dem PC nutzen
Sicherlich habt ihr euch schon einmal gefragt, ob man nicht die coolen Android-Apps aus dem Play Store auch auf dem PC nutzen könnte. Nichts leichter als das, allerdings bedarf es dabei eines Hilfmittels: Dem BlueStacks App Player. Wir erklären euch, wie ihr den Android-Emulator auf euren PC herunterladen könnt und korrekt einrichtet.
BlueStacks auf dem PC installieren
downloadenDie Software BlueStacks ist kostenlos, befindet sich allerdings auch nach wie vor in der Beta-Testphase. Das tut der Funktionsweise allerdings kaum einen Abbruch, denn der Android-Emulator läuft bereits auf XP-Rechnern und lässt euch so Apps unter Windows abspielen.
Habt ihr euch das Tool heruntergeladen, installiert ihr BlueStacks wie jede andere Software per Doppelklick oder über den Ausführen-Befehl. Lest euch die Angaben im Installationsassistenten sorgfältig durch (das Programm ist leider nur auf Englisch verfügbar) und bestätigt die Einstellungen.- Klickt dafür nach Zustimmen der Lizenzbedingungen auf “Continue”
- Im nächsten Fenster müssen auf jeden Fall die Häkchen für “App Store Access” und“App Notifications” aktiviert bleiben, damit ihr erstens Apps herunterladen könnt und solche nutzen könnt, die bestimmte Berechtigungen einfordern. Etwaige sonstige Optionen könnt ihr abwählen.
- Ein Klick auf “Install” startet die Installation des BlueStacks App Players auf euren PC
- Ist die Installation abgeschlossen (Dies kann einige Minuten in Anspruch nehmen), startet die Software automatisch
Beim ersten Start kann die Synchronisierung einige Zeit dauern. BlueStacks startet anschließend bei erneutem Start allerdings recht flott. Achtet beim Benutzen von BlueStacks stets darauf, dass eure Internetverbindung aktiv ist.
Die Navigation im BlueStacks App Player ist zwar ansatzweise an die von Android-Geräten ausgerichtet, allerdings habt ihr natürlich kein Smartphone- oder Tabletinterface im Sinne eines Desktops. Stattdessen gibt es eine Startseite mit den Navigationssymbolen “Meine Apps”, “Top 25 Anwendungen” und “1-Click Sync”.
Um Apps herunterladen zu können, müsst ihr euch mit einem aktiven Google-Konto anmelden und könnt dann entweder aus den vorgenerierten Top 25-Apps wählen oder über den blauen Button mit der Lupe in den verschiedenen Stores nach einer App eurer Wahl suchen. Dafür müsst ihr allerdings schon vorher wissen, was ihr haben wollt, denn eine übersichtliche Darstellung wie im Play Store beispielsweise werdet ihr hier vergebens suchen.
- Bevor ihr allerdings mit dem wilden Herunterladen von Apps loslegen könnt, müsst ihr zunächst das One time setup abschließen. Klickt dafür auf “Continue”
- Meldet euch nun mit eurem Google-Konto an oder erstellt ein neues (Ihr solltet dabei beachten, dass die Tastatur bei BlueStacks einer amerikanischen zugrunde liegt und einige Zeichen anders belegt sind)
- Schließt das Setup über den entsprechenden Button ab
Apps zwischen PC und Android-Gerät synchronisieren
Habt ihr ein Smartphone oder Tablet und wollt eure heruntergeladenen Apps zwischen BlueStacks und dem Gerät synchronisieren, müsst ihr die 1-Click Sync aktivieren.
- Klickt dafür im Setup auf “Proceed”
- Loggt euch in euer Google-Konto ein und wählt “Anmelden”
- Wählt gegebenenfalls das entsprechende Gerät aus und bestätigt die Gerätewahl mit“Done”
- Neben euren Apps erscheint nun das entsprechende Symbol, mit dem ihr die Synchronisierung zwischen BlueStacks und Handy oder Tablet starten könnt
via giga.de
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So nutzt Ihr Google Maps offline
Google Maps wird für immer mehr Menschen immer wichtiger. Es gibt aber genügend Szenarien, in denen keine Internetverbindung besteht oder diese nicht praktikabel ist, zum Beispiel bei schlechter regionaler Netzabdeckung oder während Auslandsaufenthalten. Oder vielleicht wollt Ihr auch einfach Euer Datenvolumen schonen. Für all solche Fälle erlaubt Google das vorsorgliche Herunterladen von relativ großen Kartenausschnitten. So funktioniert es.
Um einen Kartenausschnitt offline verfügbar zu machen, gibt es zwei Möglichkeiten: In jedem Fall sucht Ihr zunächst den gewünschten Bereich aus. Markiert wird automatisch der Ausschnitt, der zum gegebenen Zeitpunkt auf dem Bildschirm sichtbar ist. Nun gebt Ihr in der Maps-Suchleiste “ok maps” ein und startet die Suche, was automatisch den Download auslöst (siehe Screenshots).
Die zweite Methode ist ähnlich: Ihr tippt auf das Suchfeld und scrollt im sich darauf öffnenden Fenster ganz nach unten. Dort findet Ihr die Option “Kartenbereich offline bereitstellen”. Ein Tap bewirkt dasselbe, wie die erste Methode. Ihr könnt nun den vorgeladenen Ausschnitt verwenden und nach Herzenslust hineinzoomen, auch ohne Internetverbindung.
Eine heruntergeladene Karte benötigt keine Unmengen an Speicherplatz. Im gegebenen Beispiel waren es etwa 13 Megabyte (weshalb es ratsam ist, Karten nur über eine WLAN-Verbindung zu laden). Will man häufig Offline-Karten speichern, bietet es sich an, den Cache gelegentlich zu leeren. Das tut Ihr im Bereich “Apps” in den Systemeinstellungen, direkt in der Google-Maps-App.
Die Schattenseiten
Aber Vorsicht! Es gibt Grenzen in der Funktionalität und bei der Größe des wählbaren Ausschnitts. Ganz Berlin und Umland wäre beispielsweise zu viel. Etwas weniger funktioniert aber problemlos (siehe Screenshots). Ein internationales Beispiel wäre das New Yorker Manhattan, das sich so abdecken lässt. Der Ausschnitt wird in Eurem Cache gespeichert. Ihr könnt allerdings nicht frei auf ihn zugreifen, was unpraktisch ist. Google Maps öffnet beim Start den zuletzt betrachteten Kartenausschnitt. Das heißt, wenn Ihr einen bestimmten Bereich vorgeladen habt, solltet Ihr ihn offen haben, wenn Ihr Maps das letzte Mal schließt bevor Ihr offline geht. Oder Ihr lasst Maps laufen, wenn Ihr aufbrecht. Ihr könnt nämlich nicht später ohne Internetverbindung über die Suche auf die vorgeladene Karte zugreifen. Wenn, könnt Ihr Euch lediglich mühselig durch Maps wischen, bis Ihr da seid. Auch Offline-Navigation ist leider nicht möglich.
Fazit
Die Online-Funktionalität lässt sich also nicht ersetzen, das muss klar sein. Dafür müssen schon externe Kartenpakete heruntergeladen werden. Aber wer auf Reisen ist und absehbare Wege planen möchte, hat hier eine rudimentäre Möglichkeit, die deutlich praktischer ist, als wahllos durch die Straßen zu irren oder sich auf ewiges Nachfragen bei Eingeborenen zu verlassen. Außerdem umgeht Ihr so Roaming-Gebühren, die einen schnell ins Armenhaus treiben können. Ähnliches gilt auch für die heimische Navigation. Für die Orientierung in einer unbekannten Nachbarschaft (zum Beispiel der Weg von der Bahn zum Ziel) taugt die Offline-Karte allemal.
Die in diesem Artikel beschriebene Funktionalität benötigt mindestens die Google-Maps-Version 7.0.1, welche wiederum mindestens Android 4.0.3 erfordert. Die neueste Version ist derzeit 7.4.0.
Google Now: Updates bringen Verkehrswarnungen und Browser-Integration
Google aktualisiert Google Now erneut: Verbessert wird dieses Mal die Navigation – der virtuelle Assistent warnt künftig vor etwaigen Staus und Unfällen auf der Strecke. Verteilt wird das Update ab sofort. Und: Google Now kann ab sofort auch im Browser benützt werden, auch dieses Update hält automatisch Einzug.
Im Vorjahr erstand Google bekanntlich den Navigationsdienst Waze, nun profitieren Google Now-Nutzer auf breiter Front von dem Deal: Der Dienst stellt ab sofort verkehrsbezogene Daten für Google Now zur Verfügung, eine Installation der App ist für die Infos nicht notwendig.
Wir erinnern uns: Waze ist eine Navigationsapp, die auf Informationen der Nutzerbasis zurückgreift. Google hatte Waze gekauft und integriert diese Meldungen schon länger in Google Maps. Ab sofort kann aber auch der kartenbasierte Informationsdienst von Google darauf zurückgreifen. Bei einer anstehenden Fahrt soll Google Now schon im Voraus melden, ob mit Schwierigkeiten auf der Strecke zu rechnen ist. Der Fahrer kann in diesem Fall auf Wunsch direkt aus Now in Google Maps navigieren und sich die beste Route zur Umfahrung anzeigen lassen.
Google Now im Desktop-Chrome
Damit aber nicht genug, Google spendiert eine weitere praktische Neuheit: Ab sofort kann Google Now auch im Chrome-Browser am Desktop geöffnet werden. Der Assistent hält damit auch auf heimischen PCs Einzug, mit allen gewohnten Features: Termine werden ebenso angezeigt wie Ergebnisse von Fußballspielen, Geburtstage von Kontakten oder die aktuelle Wetterlage. Bedingung ist, dass man mit dem Google Account in Chrome eingeloggt ist, den man auch auf einem Google Now-fähigen Smartphone oder Tablet nutzt. In den Canary-, Developer- und Beta-Versionen von Chrome kann die Funktion bekanntlich schon länger verwendet werden.
Um die Anwendung in den Browser zu integrieren, reicht ein Klick in der Taskleiste auf das Benachrichtigungssymbol von Chrome – Google Now startet darauf automatisch, sofern das Feature schon installiert wurde. Das passiert laut Google automatisch, kann aber je nach Standort noch ein wenig dauern. Wer dafür nicht genügend Geduld aufbringt: Um Google Now manuell zu aktivieren, muss in die Adressleiste von Chrome chrome://flags eingeben. Dort muss der Eintrag „Google Now“ gesucht und die Funktion mit einem Klick auf „Aktivieren“ aktiviert werden. Anschließend noch den Browser neu starten, dann kann die Funktion genutzt werden.
via androidnext.de
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Bozen, Italien
Hangouts-App: Telefonieren per Google Voice funktioniert jetzt schon – so geht’s
Googles Telefoniedienst Voice wird demnächst offenbar komplett inHangouts integriert – soviel ist bekannt. Unter iOS ist ein Teil der Funktionalität bereits implementiert, nun mehren sich die Hinweise darauf, dass auch unter Android bald Voice-Funktionalität in Hangouts integriert wird. Mit einem Kniff kann man sogar jetzt schon über die Hangouts-App telefonieren. Wir zeigen, wie es geht.
Der Reihe nach: Den USA durchaus beliebten Service Google Voice kann man in Deutschland noch nicht mit vollem Funktionsumfang nutzen. So fehlen hierzulande etwa die Möglichkeiten, eine eigene Telefonnummer zu erhalten und auf bestehende Handy- beziehungsweise Festnetznummern umzuleiten sowie die Mailbox mit automatischer Transkription von hinterlassenenNachrichten in Text zu nutzen. Dennoch kann man auch bei uns bereits über Voice telefonieren – dazu muss man lediglich unter google.com/voice Guthaben aufladen und das Gmail-Webinterface zum Telefonieren per PC-Mikrofon nutzen.
Dass die Funktionalität zu VoIP-Telefonie auch schon in der Hangouts-App funktioniert, hat nun ein US-amerikanischer reddit-Nutzer herausgefunden – und wir konnten das in Deutschland reproduzieren. Der Trick ist, dass das Telefonat auf dem Rechner initiiert und dann auf das Smartphone mit Hangouts-App transferiert werden muss. So funktioniert’s:
Schritt 1: Voraussetzung: Im Voice-Account muss Guthaben vorhanden sein. Über Google Mail im Desktop-Browser zunächst ein normales Telefongespräch starten. Dafür muss man im Chat-Widget auf den Telefonhörer in der Nachrichtensuche klicken und den gewünschten Gesprächspartner auswählen beziehungsweise eine Nummer eingeben.
Schritt 2: Wenn das Gespräch läuft, die Hangouts-App am Android-Smartphone beziehungsweise -Tablet starten.
Schritt 3: In Hangouts am Smartphone wird ganz oben ein laufendes Gespräch angezeigt. Darauf klicken und dann auf den grünen Balken – das Gespräch wird prompt von der Hangouts-App übernommen, läuft aber noch parallel über beide Kanäle.
Schritt 4: Nun noch am Rechner das Gespräch beenden und am Smartphone gegebenenfalls die Audioausgabe per Lautsprecher beenden. Am Smartphone kann nun weitertelefoniert werden.
Die Gesprächsqualität war in unserem kurzen Test akzeptabel. Das Telefonat kann auf diese Weise offenbar sogar weitergeführt werden, wenn das WLAN verlassen und in eine mobile Datenverbindung gewechselt wird (von uns nicht getestet).
Da die technische Funktionalität vorhanden ist und im Prinzip nur noch ein „Anrufen“-Button für die VoIP-Telefonie in Hangouts fehlt (es gibt bereits eine Schaltfläche mit Telefonhörer-Icon, der ist allerdings mit der normalen Telefoniefunktion verknüpft), gehen wir davon aus, dass das Feature bald offiziell gemacht wird. Als Termin bietet sich die Google I/O Ende Juni an. Bleibt zu hoffen, dass das Feature nicht US-exklusiv bleibt – angesichts von Konkurrenten wie Skype, Viber, UppTalk sowie der Tatsache, dass Facebook bereits Telefonie integriert hat und auch WhatsApp in Kürze nachziehen wird, kann sich Google das eigentlich nicht leisten.
via androidnext.de
Chrome APK-Packer: Tool wandelt beliebige Android- in Chrome-Apps um DOWNLOAD
Chrome OS und Android nähern sich weiter an: Während vor einigen Tagen weitere Entwicklertools zur Portierung von Chrome-Apps auf Android veröffentlicht worden sind, geht der Chrome APK-Packergenau den umgekehrten Weg. Mithilfe der App ist es möglich, reguläre Android-Anwendungen in Chrome-Apps umzuwandeln. Zwar ist die Auswahl an kompatiblen Apps noch recht überschaubar, doch lassen sich Android-Apps dadurch auf beliebigen Geräten – auch unter Windows und OS X – im Chrome-Browser ausführen.
Wer schon immer Android-Apps im Chrome-Browser auf dem Desktop verwenden wollte, erhält nun recht einfach die Möglichkeit dazu. Mit dem Chrome APK-Packer lassen sich beliebige Android-Applikationen vom Smartphone beziehungsweise Tablet in Chrome-Anwendungen umwandeln. Die Funktionsweise der App ist schnell durchschaut und ermöglicht es auch unerfahrenen Nutzern, beliebige Apps in ein für den Chrome-Browser kompatibles Format zu bringen. In der Theorie sollten sowohl Chromebooks als auch Windows- und OS X-Geräte dazu in der Lage sein, die portierten Applikationen als Erweiterung für den Browser zu verwenden. Um die Anwendungen auf Desktopgeräten zu verwenden, ist die modifizierte ARC-Lautzeitumgebung ARChon vonnöten. Wie diese im Detail genutzt werden kann, lässt sich in unserem Artikel zur ARChon-Runtime nachlesen.
Installiert wird der Chrome APK-Packer per Sideload als APK, wobei zuvor wie immer die Installation von Apps aus unbekannter Herkunft beziehungsweise unsicheren Quellen in den Einstellungen unter dem Menüpunkt „Sicherheit“ aktiviert werden muss. Root-Zugriff ist hierbei nicht erforderlich – startet man die App, so wird ein Überblick über sämtliche auf dem Smartphone installierten Applikationen gegeben. Nun muss man lediglich die gewünschte Anwendung auswählen, woraufhin nach kurzer Ladezeit im Root-Verzeichnis des Smartphones im Ordner „Chrome APKs“ eine ZIP-Datei erstellt wird. Diese lässt sich via Dateimanager auf den Rechner übertragen. Dort wird diese entpackt, woraufhin man einen Ordner mit mehreren Dateien erhalten sollte – dieser stellt eine entpackte Erweiterung dar, welche nun unter Chrome genutzt werden kann. Nach den ersten Testläufen ist es uns nicht immer gelungen, eine lauffähige Chrome-Anwendung zu extrahieren. Habt ihr ähnliche Erfahrungen machen können?
via androidnext.de
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Bozen, Bozen, Italien
So stoppt Ihr die permanente WLAN-Suche von Android 4.3
Neben der Autovervollständigung beim Wählen, die ich Euch bereits vorgestellt habe (zur Meldung), hat Android 4.3 noch andere neue Funktionen mitgebracht, die etwas untergegangen sind. Eine davon ist, dass der Standortdienst von Google und diverse Apps permanent nach Netzwerken scannen, selbst wenn Ihr WLAN deaktiviert habt. Das ist nicht jedem geheuer und belastet den Akku, wenn auch nur minimal. Zum Glück kann man die Funktion deaktivieren.
Die einen Nutzer freuen sich über optimierte Standortinformationen in ihrem Android-Smartphone, die anderen wollen am liebsten gar nicht, dass Google und Co. wissen, wo sie gerade sind. Egal, zu welcher Gruppe Ihr Euch zählt, eines haben wir alle gemein: Wir entlasten gerne unseren Akku und lassen uns ungerne bevormunden. Zum Glück zwingt Google diese neue Funktion niemandem auf, auch wenn sie mehr oder weniger unbemerkt eingeführt und nach dem Update zur Standardeinstellung wurde.
Um diese Neuerung rückgängig zu machen und wieder die Kontrolle zu erlangen, müsst Ihr einfach nur in die Systemeinstellungen gehen, unter “Drahtlos & Netzwerke” auf den Punkt “WLAN” tippen und dort in das Menü unten rechts gehen. Als nächstes tippt Ihr auf “Erweitert” und findet auf der folgenden Seite die Option “Erkennungsfunktion immer verfügbar”. Das Häkchen daneben ist gesetzt. Entfernt es, und fertig ist das Manöver. Diese Erklärungen beziehen sich auf pures Android. Aber auch in den Herstelleraufsätzen sollte die Funktion zu finden und auf analoge Art und Weise zu deaktivieren sein.
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Easteregg: Google Websuche-App wird zur Weihnachts-Karaoke-Box
Weihnachten steht vor der Tür, und die Google-Entwickler haben wieder einmal ein sehr nettes und umfangreiches Easteregg zum Fest entwickelt. Mit einer einfachen Suchanfragen über das Smartphone wird aus der Google-Websuche eine Karaoke-Box mit 5 verschiedenen amerikanischen Weihnachtssongs. Let’s go caroling!
Jedes Jahr schmückt Google die Suchergebnisse bei bestimmten Suchanfragen mit weihnachtlichen Motiven aus, in diesem Jahr hat man sich aber zusätzlich ein weiteres Easteregg exklusiv für Smartphone-Nutzer einfallen lassen. Nach der Suchanfrage “Let’s go caroling” präsentiert Google eine Liste mit 5 populären Weihnachtssongs und zeigt nach einem Klick dessen Text an. Allerdings gibt es dort auch noch einen Play-Button.
Nach einem Klick auf den Play-Button verwandelt sich die Websuche in eine Karaoke-Box und spielt die dazu passende Melodie ab. Außerdem springt ein kleiner Punkt über den Text, der die aktuelle Textstelle anzeigt und aus jeder guten Karaoke-Bar bekannt ist. Aufnehmen lässt sich der Gesang leider nicht, zumindest in der App. Ein gerade abgespielter Song kann lediglich gestoppt oder von vorne begonnen werden.
Leider funktioniert das Easteregg nur mit der englischsprachigen Version der Websuche. Dazu müsst ihr einfach nur die Spracheinstellungen der App vorübergehend auf Englisch einstellen und schon kann das fröhliche Singen beginnen! 
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Bozen, Italien
Towelroot: Ein-Klick-Root-Lösung für Galaxy S5, Nexus 5 & weitere Geräte veröffentlicht
Der bisher vor allem in der iOS-Jailbreak-Szene berüchtigte Hacker George Hotz, auch bekannt als „Geohot“ hat mit Towelroot eine One-Click-Root-App veröffentlicht, mit der das Versehen von Root-Rechten eines Smartphone so bequem ist, wie man es sich nur vorstellen kann. Allerdings hat die Anwendung einen etwas faden Beigeschmack, denn es wird eine Sicherheitslücke im Linux-Kernel ausgenutzt.
George Hotz mag in Android-Kreisen noch keine große Nummer sein, wer sich aber schon einmal mit iOS-Jailbreaks beschäftigt hat, oder mit der Installation von fremden Anwendungen auf Playstation 3, dürfte mit Sicherheit über den äußerst begabten Hacker und Entwickler gestoßen sein. Nun probiert sich „Geohot“ auf einem neuen Feld – sprich Android – aus, und hat mit Towelroot eine extrem einfach handhabbare App veröffentlicht, mit der das Rooten eines Smartphones mit einem Klick und ohne Anschluss des Phones an den Desktoprechner vonstatten geht.
Nach Aussagen Geohots werden diverse Smartphones unterstützt – er bestätigte auf XDA-Deveopers das erfolgreiche Rooten vom Samsung Galaxy S5,Galaxy S4 Active und Note 3 (Test), wobei all diese Geräte vom US-Netzbetreiber AT&T stammten. Interessant: Nach Aussagen des Entwicklers scheint mit Towelroot sogar Samsungs eFuse beim Note 3 unangetastet zu bleiben. Ob dem so ist, lässt sich von unserer Seite nicht bestätigen – ohnehin ist bei dieser Methode Vorsicht geboten, wenngleich wir sie auf einem Nexus 5 ausprobiert haben.
Um zu testen, ob Towelroot auch auf einem hiesigen Gerät anwendbar ist, haben wir die APK, die Geohot auf einer entsprechenden Website zum Download bereitgestellt hat, auf einem Nexus 5 installiert und ausgeführt. Nach einem Neustart des Smartphones war das Gerät tatsächlich gerootet und mit Super-User-Rechten versehen. Dies kann man beispielsweise mit der App Root-Checker testen. Wie üblich gilt: Unerfahrene Nutzer sollten möglichst die Finger von solchen Eingriffen lassen und versierte Bastler immer daran denken, Backups zu erstellen.
So bequem die Anwendung ist, so heiß diskutiert wird sie auch in der Community, denn Geohot macht sich für Towelroot eine Sicherheitslücke im Kernel von Linux zu nutze – eben jenem System, auf dem Googles Android OS basiert. Die Sicherheitslücke wurde bereits am 3. Juni behoben, allerdings ist diese in Android-Geräten zu finden , deren Kernel älter ist – und das dürfte derzeit bei ziemlich jedem Gerät der Fall sein.
via androidnext.de
Top 5 Smartphones unter 100 Euro: Gut geht auch günstig
Huawei hat kürzlich das Ascend Y330 vorgestellt, ein gutes Einsteiger-Smartphone für gerade einmal 100 Euro. Doch Huawei ist nicht der einzige Hersteller, der in diesem Jahr mit brauchbaren Smartphones im absoluten Billigsegment auf den Markt drängt. Unser Vergleich zeigt, was man in diesem Frühjahr für rund 100 Euro erwarten kann.
Ein Smartphone für 99 Euro? Das kann ja nichts sein. Oder? Schließlich sind Smartphones kleine Hochleistungswunder, sie vereinen modernste Technik auf kleinstem Raum. Aber wieviel Hightech kann man von einem Smartphone erwarten, das weniger kostet als ein Paar Nike-Sneaker?
Dass günstig nicht gleich schlecht sein muss, hat Motorola mit dem Moto G bewiesen (zum Test). Es geht aber noch billiger: Das Huawei Ascend Y330 kommt für gerade einmal 99 Euro auf den Markt und hat brauchbare Technik an Bord. Das Nokia X kommt zu einem ähnlichen Preis, und Asus hat mit den Zenfones ebenfalls eine Low-End-Reihe im Portfolio. Als Außenseiter und in Deutschland bisher eher unbekannter Hersteller hat auch Wiko ein Superbillig-Phone im Angebot, Acer macht mit dem Dual-SIM-Smartphone Liquid Z3 Duo den Reigen komplett.
| HUAWEI ASCEND Y330 | NOKIA X | ASUS ZENFONE 4 | WIKO OZZY | ACER LIQUID Z3 DUO | |
|---|---|---|---|---|---|
| SYSTEM | Android 4.2.2 | Android 4.1.2 | Android 4.3 (Update auf 4.4 angekündigt) | Android 4.2.2 | Android 4.2.2 |
| DISPLAY | 4 Zoll, 800 x 480 Pixel | 4 Zoll, 800 x 480 Pixel | 4 Zoll, 800 x 480 Pixel | 3,5 Zoll, 480 x 320 Pixel | 3,5 Zoll, 480 x 320 Pixel |
| PROZESSOR, ARBEITSSPEICHER | 1,3 GHz, Dual Core 512 MB RAM | 1 GHz, Dual Core 512 MB RAM | 1,2 GHz, Intel Atom Z2520 1 GB RAM | 1 GHz, Dual-Core 512 MB RAM | 1 GHz, Dual-Core 512 MB RAM |
| KAMERA | 3 MP | 3 MP | 5 MP Frontkamera | 2 MP Frontkamera (VGA) | 3 MP |
| SPEICHER | 4 GB + microSD (max. 32 GB) | 4 GB + microSD (max. 32 GB) | 4/8 GB + microSD (max. 64 GB) | 4 GB + microSD (max. 32 GB) | 4 GB + microSD (max. 32 GB) |
| KONNEKTIVITÄT | HSPA+, WLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.0, GPS | HSDPA, WLAN 802.11b/g/n, Bluetooth | HSPA+, WLAN 802.11b/g/n, Bluetooth 4.0, GPS | HSDPA, WLAN, Bluetooth 4.0, GPS, FM Radio | HSPA+, WLAN 802.11b/g/n, Bluetooth 3.0, GPS, FM Radio |
| DUAL SIM | nein | ja | ja | ja | ja |
| AKKU | 1.500 mAh | 1.500 mAh | 1.200 mAh | 1.300 mAh | 1.500 mAh |
| ABMESSUNGEN, GEWICHT | 122,1 x 63,5 x 11,3 mm 126 g | 115,5 x 63 x 10,4 mm 128 g | 124,42 x 61,44 x 11,2 mm 115 g | 115 x 63 x 13,3 mm 109 g | 109, 9 x 60 x 10,4 mm 120 g |
| PREIS, VERFÜGBARKEIT | 99 € (UVP), ab April 2014 | 89 € (UVP),vorbestellbar für 109,90 € | >99 US-Dollar, Q1 2014 | 81,89 €, verfügbar | 79 €, verfügbar |
Unsere Zusammenstellung zeigt: Heute bekommt man schon für rund 100 Euro ein Smartphone, das diesen Namen auch verdient. Man sollte aber auf die Details achten: Während Huawei, Nokia und Asus überzeugende Geräte anbieten, hapert es bei Wiko und Acer vor allem am kleinen Display und der mageren Auflösung.
Alle Smartphones unterstützen Dual-SIM, außer das Ascend Y330. Den schwächsten Akku hat das Zenfone, Huawei, Nokia und Acer liegen gleichauf. Dafür besteht wohl einzig beim Asus die berechtigte Hoffnung auf ein Update auf Android 4.4. Es ist zudem das Smartphone mit der besten Kamera und verfügt über eine Frontkamera, außerdem hat es den größten Arbeitsspeicher. Zumindest auf dem Papier ist also das Zenfone 4 derzeit der Preis-Leistungssieger.
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