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Dienstag, 15. September 2015
Android-Versionsverteilung zum Jahreswechsel: Jelly Bean kommt auf fast 60 Prozent aller Geräte
Google veröffentlicht im monatlichen Turnus Zahlen zu den Android-Versionen der aktuell genutzten Smartphones und Tablets. Im Januar kommt die unter dem Süßspeisennamen Jelly Beanzusammengefassten Android-Versionen 4.1, 4.2 und 4.3 auf fast 60 Prozent Gesamtanteil, der Stern von Gingerbread sinkt erwartungsgemäß weiter.
Lange Zeit galt, dass Geräte mit veralteten Android-Versionen immer noch eine sehr große Verbreitung genossen. Diese Geräte hatten nicht nur veraltete Software, sondern besaßen damit auch Sicherheitslücken, da sie keinerlei Updates erhalten haben. Das ändert sich nun – und zwar nicht nur aufgrund der immer stärker über den Play Store aktualisierten Apps und der in die Play Services ausgelagerten System-APIs.
Am 8. Januar hat Google neue Zahlen veröffentlicht, die zeigen, dass die Versionen ab Android 4.0 Ice Cream Sandwich mittlerweile auf über insgesamt 75 Prozent kommen, wobei Jelly Bean den mit Abstand größten Teil ausmacht. Die drei Versionen von Jelly Bean, Android 4.1, 4.2 und 4.3, kommen zusammen auf 59,1%, während ICS noch einen Anteil von 16,9 % erhält. Honeycomb (Android 3.2) und Froyo (2.2) erreichen nur 0,1 % bzw 1,3 %. Android 2.3 Gingerbread ist mit immerhin 21,2 % noch sehr weit verbreitet, verliert aber deutlich gegenüber dem Vormonat. Die neueste Version 4.4 KitKat kommt auf nunmehr 1,4 %, was beachtlich ist, wenn man bedenkt, dass im Messzeitraum (1. bis 8. Januar 2014) nur die Nexus-Geräte sowie das Moto X offiziell über diese Version verfügten. Im kommenden Monat dürfte sich der Anteil von KitKat deutlicher erhöhen, da diverse Geräte zurzeit oder in Kürze ihr Update auf Android 4.4 erhalten – unter anderem das Moto G, Samsung Galaxy S4 und Galaxy Note 3.
Hier die Zahlen in der Übersicht, nebst Veränderungen zum Vormonat:
| Version | Codename | API-Level | Verteilung | Änderung ggü. Vormonat |
|---|---|---|---|---|
| 2.2 | Froyo | 8 | 1,3 % | - 0,3 % |
| 2.3.3 - 2.3.7 | Gingerbread | 10 | 21,2 % | - 2,9 % |
| 3.2 | Honeycomb | 13 | 0,1 % | +/+ 0 % |
| 4.0.3 - 4.0.4 | Ice Cream Sandwich | 15 | 16,9 % | - 1,7 % |
| 4.1.x | Jelly Bean | 16 | 35,9 % | - 1,5 % |
| 4.2.x | 17 | 15,4 % | + 2,5 % | |
| 4.3 | 18 | 7,8 % | + 3,6 % | |
| 4.4 | KitKat | 19 | 1,4 % | + 0,3 % |
Die Versionen 1.5 (Cupcake) – 2.1 (Eclair) sind in dieser Statistik nicht mehr enthalten.
In seiner Übersicht im Developers-Dashboard legt Google ebenfalls offen, mit welchen Display-Auflösungen der Play Store aufgesucht wird und welche Pixeldichte in den Systemeinstellungen vordefiniert ist.
Anhand dieser Angaben erkennt man, dass mit 87 % die meisten Geräte „normal” große Smartphones sind, was einer Displaydiagonale zwischen 3,5 und 5 Zoll entspricht. In Sachen Pixeldichte dominieren mdpi (ca. 160 dpi) mit 23,4 %, hdpi (ca. 240 dpi) mit 34 % und xhdpi (ca. 320 dpi) mit je 21 %.
Die Bildschirmdarstellung wird anhand der size- und density-Angaben in einer Systemdatei an den Play Store gemeldet, die Gerätehersteller können diese aber nach eigenem Gusto definieren. Anhand dieser Angaben entscheidet das Android-System, wie eine App dargestellt wird – also beispielsweise, wie hochauflösend Icons angezeigt werden und ob die App im Tablet oder- Smartphone-Layout startet.
via androidnext.de
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Standort:
Bozen, Italien
Towelroot: Ein-Klick-Root-Lösung für Galaxy S5, Nexus 5 & weitere Geräte veröffentlicht
Der bisher vor allem in der iOS-Jailbreak-Szene berüchtigte Hacker George Hotz, auch bekannt als „Geohot“ hat mit Towelroot eine One-Click-Root-App veröffentlicht, mit der das Versehen von Root-Rechten eines Smartphone so bequem ist, wie man es sich nur vorstellen kann. Allerdings hat die Anwendung einen etwas faden Beigeschmack, denn es wird eine Sicherheitslücke im Linux-Kernel ausgenutzt.
George Hotz mag in Android-Kreisen noch keine große Nummer sein, wer sich aber schon einmal mit iOS-Jailbreaks beschäftigt hat, oder mit der Installation von fremden Anwendungen auf Playstation 3, dürfte mit Sicherheit über den äußerst begabten Hacker und Entwickler gestoßen sein. Nun probiert sich „Geohot“ auf einem neuen Feld – sprich Android – aus, und hat mit Towelroot eine extrem einfach handhabbare App veröffentlicht, mit der das Rooten eines Smartphones mit einem Klick und ohne Anschluss des Phones an den Desktoprechner vonstatten geht.
Nach Aussagen Geohots werden diverse Smartphones unterstützt – er bestätigte auf XDA-Deveopers das erfolgreiche Rooten vom Samsung Galaxy S5,Galaxy S4 Active und Note 3 (Test), wobei all diese Geräte vom US-Netzbetreiber AT&T stammten. Interessant: Nach Aussagen des Entwicklers scheint mit Towelroot sogar Samsungs eFuse beim Note 3 unangetastet zu bleiben. Ob dem so ist, lässt sich von unserer Seite nicht bestätigen – ohnehin ist bei dieser Methode Vorsicht geboten, wenngleich wir sie auf einem Nexus 5 ausprobiert haben.
Um zu testen, ob Towelroot auch auf einem hiesigen Gerät anwendbar ist, haben wir die APK, die Geohot auf einer entsprechenden Website zum Download bereitgestellt hat, auf einem Nexus 5 installiert und ausgeführt. Nach einem Neustart des Smartphones war das Gerät tatsächlich gerootet und mit Super-User-Rechten versehen. Dies kann man beispielsweise mit der App Root-Checker testen. Wie üblich gilt: Unerfahrene Nutzer sollten möglichst die Finger von solchen Eingriffen lassen und versierte Bastler immer daran denken, Backups zu erstellen.
So bequem die Anwendung ist, so heiß diskutiert wird sie auch in der Community, denn Geohot macht sich für Towelroot eine Sicherheitslücke im Kernel von Linux zu nutze – eben jenem System, auf dem Googles Android OS basiert. Die Sicherheitslücke wurde bereits am 3. Juni behoben, allerdings ist diese in Android-Geräten zu finden , deren Kernel älter ist – und das dürfte derzeit bei ziemlich jedem Gerät der Fall sein.
via androidnext.de
YouTube-App: 1080p-Streaming jetzt auf allen Full HD-fähigen Geräten verfügbar
Kleiner Hinweis für alle, die YouTube gerne über die App auf ihrem Android-Smartphone oder -Tablet nutzen: Die Option, Videos in 1080p, also Full HD, anzuschauen, ist jetzt endlich auf allen Geräten verfügbar, die diese Auflösung unterstützen.
Lange Zeit war die Option nur sporadisch und nur auf einigen wenigen Geräten zu sehen, jetzt haben Google und seine Videostreaming-Tochter YouTube endlich ein Erbarmen: Ab sofort kann man Videos in der Android-App – ein Gerät und Video mit entsprechender Auflösung vorausgesetzt – auch in der Full HD-Auflösung von 1920 x 1080 genießen. Zuvor war meist nur die HD-Auflösung von 1.280 x 720 möglich. Ein reddit-Nutzer hatte vor wenigen Stunden auf diese neue Option hingewiesen, wir haben das auf mehreren Geräten nachgeprüft und es scheint zu stimmen – auch wenn von Google oder YouTube noch nichts dergleichen offiziell bekannt gegeben wurde.
Um ein Video in Full HD genießen zu können, muss man lediglich während der Wiedergabe auf das Overflow-Menü (die drei vertikalen Punkte rechts oben) tappen, dann das Zahnrad antappen und die gewünschte Auflösung einstellen. Ebenfalls neu ist zudem die Option zur Wiedergabe in 480p. Aufgrund der höheren Bandbreite, die Full HD-Videos erfordern, empfehlen wir diese Option natürlich nur bei aktiver WLAN-Verbindung oder belastbareren Mobilfunk-Datentarifen.
via androidnext.de
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