Die Verteilung der KitKat-Updates geht langsam voran, nach dem Moto G bekommen aktuell auch die ersten Samsung-Geräte die neue Android-Version 4.4.2. Wie aber sieht es mit den Smartphones von anderen Herstellern aus? In unserem Update-Fahrplan haben wir alle verfügbaren Informationen zum KitKat-Update zusammengefasst.
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Dienstag, 15. September 2015
Android 4.4 KitKat: Das sind die Update-Pläne der Hersteller
Warum KitKat?
Android KitKat ist nicht der große Versionssprung geworden, den viele sich erhofft hatten. Statt einer 5 vor dem Punkt hat es “nur” für die 4.4 gereicht. Trotzdem bringt die neue Firmware einige Neuerungen mit sich, zum Beispiel die tiefe Integration von Hangouts als Standard-Messenger, die transparente Statuszeile mit den weißen Status-Icons (zur Meldung), einen neuen Fullscreen-Modus oder die verbesserte Telefon-App, die unter anderem unbekannte Nummern automatisch identifizieren kann. Einen Überblick über die neuen Funktionen findet Ihr hier, die Änderungen am Design stellen wir hier im Einzelnen vor.
Motorola
Das Moto G ist mit dem Update auf die aktuelle Android-Version (zur Meldung) unter den ersten Geräten außerhalb der Nexus-Reihe und der Google Editionen. Damit macht Motorola sein Versprechen wahr: Bei der Präsentation des Moto G war für Januar ein Update versprochen worden. Motorola hatte das Moto G mit purem Android veröffentlicht und auf eine eigene Benutzeroberfläche weitgehend verzichtet, wodurch die Anpassung auf eine neue Android-Version einfacher ist als im Falle der anderen Hersteller, die ihre eigenen Aufsätze noch an die neue Software anpassen müssen. Das Moto X, das ab Februar in Deutschland verkauft wird, kommt direkt ab Werk mit Android 4.4.
Samsung
Samsung hat mit TouchWiz einen eigenen Aufsatz, der stark von Stock-Android abweicht (zum Vergleich). Bis zur Veröffentlichung eines Updates vergeht entsprechend mehr Zeit als im Fall von Motorola. Wer ein aktuelles Samsung-Gerät besitzt, kann sich trotzdem freuen: Die Top-Geräte aus 2013 stehen ganz vorne in der Update-Schlange, in Polen wird das Update für das Note 3 seit heute verteilt, Sammobile stellt zudem seit heute eine finale Testversion zur Verfügung, die augenscheinlich die gleiche Build-Nummer wie die polnische Firmware hat (zur Meldung). Ungeduldige können also auch außerhalb Polens schon jetzt das Update bekommen.
Auch für das Galaxy S4 ist seit kurzem eine Testversion zu haben (zur Meldung), bis zur Veröffentlichung des finalen Builds dürfte es also nicht mehr lange dauern, wir rechnen mit einem Start vor Monatsende. Ob und wann ältere Geräte wie das Note 2 oder das S3 ihr Update bekommen, ist nicht bekannt. Beide hatten erst vor rund einem Monat ein Update auf Android 4.3 erhalten (zu den Meldungen: Note 2 und S3)..
Sony
Sony hängt mit seinem Update-Fahrplan hinterher. Aktuell haben noch nicht einmal alle Geräte von Sony aus dem Portfolio des vergangenen Jahres ihr Update auf Android 4.3 erhalten, obwohl Sony den Update-Prozess offiziell bereits im Dezember in Gang gesetzt hat - so lautete die Ankündigung im November und die Nachricht im Dezember. Auf unseren Geräten in der Redaktion ist bisher aber noch kein Update eingetrudelt.
Für das Xperia Z1 sind ebenfalls im Dezember bereits erste Portierungen der KitKat-Firmware im Netz aufgetaucht, einen offiziellen Starttermin für ein Update auf 4.3 oder 4.4 sucht man zum jetzigen Zeitpunkt aber vergebens. Wenn das Z1 Compact wie erwartet Anfang Februar erscheint, könnte es das erste Sony-Smartphone mit Android 4.3 sein.
HTC
HTC wird seine One-Serie aus dem vergangenen Jahr innerhalb der nächsten Wochen mit einem Update versorgen (zur Meldung). Das besagt zumindest eine Twitter-Meldung von Anfang Januar. Absender des Tweets ist @LlabTooFeR, für gewöhnlich eine recht verlässliche Quelle. Das One, das One max und das One mini sollen demnach im Zeitraum von Januar bis Februar die neue Firmware bekommen.
Später in diesem Jahr wird wohl auch das Einsteiger-Smartphone Desire 500 ein Update auf Android 4.4.2 bekommen. Wer noch ein 2012er-Modell besitzt, geht aber leer aus: Das One X sowie das One X+ bekommen kein KitKat mehr, One S und V ebenfalls nicht.
LG
LG konnte im vergangenen Jahr mit dem G2 ein Ausrufezeichen setzen. Das vielgelobte Smartphone wurde im Rahmen der IFA mit Android 4.2.2 an Bord vorgestellt und sollte bereits Ende 2013 das Update auf Android 4.4 erhalten. Bislang ist davon aber noch nichts zu sehen. Zuletzt berichteten wir Mitte Dezember von anstehenden Updates, damals war von einer Auslieferung gegen Ende Januar die Rede - zumindest für den französischen Markt. In Kanada soll das Update dagegen erst gegen Ende März erscheinen - genau wie bei uns: Vor wenigen Tagen antwortete LG auf eine Nutzeranfrage bei Twitter, dass LG Deutschland das Update erst Ende des ersten Quartals 2014 anbieten werde.
Das 8-Zoll-Tablet G Pad sowie das erst kürzlich auf der CES 2014 vorgestellt G Flex kommen ab Werk ebenfalls noch mit Android 4.2.2. Offizielle Angaben von LG gibt es zu keinem dieser Geräte. Auch ist unklar, ob das Optimus G und das Optimus G Pro, die ebenfalls 2013 für den deutschen Markt vorgestellt wurden, noch ein Update bekommen. In Estland soll das Optimus G angeblich schon im Dezember 2013 die neue Android-Version erhalten haben. Bei der Aufrüstungsrunde mit dem "Knock"-Feature (zur Meldung) waren zuletzt aber beide leer ausgegangen.
via androidpit.de
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Android-Versionsverteilung zum Jahreswechsel: Jelly Bean kommt auf fast 60 Prozent aller Geräte
Google veröffentlicht im monatlichen Turnus Zahlen zu den Android-Versionen der aktuell genutzten Smartphones und Tablets. Im Januar kommt die unter dem Süßspeisennamen Jelly Beanzusammengefassten Android-Versionen 4.1, 4.2 und 4.3 auf fast 60 Prozent Gesamtanteil, der Stern von Gingerbread sinkt erwartungsgemäß weiter.
Lange Zeit galt, dass Geräte mit veralteten Android-Versionen immer noch eine sehr große Verbreitung genossen. Diese Geräte hatten nicht nur veraltete Software, sondern besaßen damit auch Sicherheitslücken, da sie keinerlei Updates erhalten haben. Das ändert sich nun – und zwar nicht nur aufgrund der immer stärker über den Play Store aktualisierten Apps und der in die Play Services ausgelagerten System-APIs.
Am 8. Januar hat Google neue Zahlen veröffentlicht, die zeigen, dass die Versionen ab Android 4.0 Ice Cream Sandwich mittlerweile auf über insgesamt 75 Prozent kommen, wobei Jelly Bean den mit Abstand größten Teil ausmacht. Die drei Versionen von Jelly Bean, Android 4.1, 4.2 und 4.3, kommen zusammen auf 59,1%, während ICS noch einen Anteil von 16,9 % erhält. Honeycomb (Android 3.2) und Froyo (2.2) erreichen nur 0,1 % bzw 1,3 %. Android 2.3 Gingerbread ist mit immerhin 21,2 % noch sehr weit verbreitet, verliert aber deutlich gegenüber dem Vormonat. Die neueste Version 4.4 KitKat kommt auf nunmehr 1,4 %, was beachtlich ist, wenn man bedenkt, dass im Messzeitraum (1. bis 8. Januar 2014) nur die Nexus-Geräte sowie das Moto X offiziell über diese Version verfügten. Im kommenden Monat dürfte sich der Anteil von KitKat deutlicher erhöhen, da diverse Geräte zurzeit oder in Kürze ihr Update auf Android 4.4 erhalten – unter anderem das Moto G, Samsung Galaxy S4 und Galaxy Note 3.
Hier die Zahlen in der Übersicht, nebst Veränderungen zum Vormonat:
| Version | Codename | API-Level | Verteilung | Änderung ggü. Vormonat |
|---|---|---|---|---|
| 2.2 | Froyo | 8 | 1,3 % | - 0,3 % |
| 2.3.3 - 2.3.7 | Gingerbread | 10 | 21,2 % | - 2,9 % |
| 3.2 | Honeycomb | 13 | 0,1 % | +/+ 0 % |
| 4.0.3 - 4.0.4 | Ice Cream Sandwich | 15 | 16,9 % | - 1,7 % |
| 4.1.x | Jelly Bean | 16 | 35,9 % | - 1,5 % |
| 4.2.x | 17 | 15,4 % | + 2,5 % | |
| 4.3 | 18 | 7,8 % | + 3,6 % | |
| 4.4 | KitKat | 19 | 1,4 % | + 0,3 % |
Die Versionen 1.5 (Cupcake) – 2.1 (Eclair) sind in dieser Statistik nicht mehr enthalten.
In seiner Übersicht im Developers-Dashboard legt Google ebenfalls offen, mit welchen Display-Auflösungen der Play Store aufgesucht wird und welche Pixeldichte in den Systemeinstellungen vordefiniert ist.
Anhand dieser Angaben erkennt man, dass mit 87 % die meisten Geräte „normal” große Smartphones sind, was einer Displaydiagonale zwischen 3,5 und 5 Zoll entspricht. In Sachen Pixeldichte dominieren mdpi (ca. 160 dpi) mit 23,4 %, hdpi (ca. 240 dpi) mit 34 % und xhdpi (ca. 320 dpi) mit je 21 %.
Die Bildschirmdarstellung wird anhand der size- und density-Angaben in einer Systemdatei an den Play Store gemeldet, die Gerätehersteller können diese aber nach eigenem Gusto definieren. Anhand dieser Angaben entscheidet das Android-System, wie eine App dargestellt wird – also beispielsweise, wie hochauflösend Icons angezeigt werden und ob die App im Tablet oder- Smartphone-Layout startet.
via androidnext.de
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Android-Versionen im Juli: KitKat auf jedem sechsten Gerät
Google hat in der Nacht zum Dienstag neue Zahlen zurVersionsverteilung von Android für den Monat Juli veröffentlicht. Diese zeichnen, wie nicht anders zu erwarten, ein weiteres Wachstum von Android 4.4. KitKat ab: auf beinahe 18 Prozent aller Smartphones und Tablets, die auf den Play Store zugreifen, ist KitKat installiert.
Die neu veröffentlichten Nutzungszahlen der Android-Versionen sind im Laufe einer Woche gesammelt worden, wobei der 7. Juni der letzte Zählungstag war. Hier sei erwähnt, dass Google seit April letzten Jahres nur noch die aktiv durch den Nutzer durchgeführten Besuche im Play Store in die Statistik einbezieht. Verbindungsaufnahmen, die beispielsweise durch im Hintergrund laufende Updates erfolgen, sind von der Zählung ausgeschlossen. Überdies werden nur noch Smartphones und Tablets gezählt, die auf Android 2.2 und neuer laufen; auf Geräten mit älteren Versionen lässt sich die aktuelle Play Store-App nicht mehr installieren.
Der Siegeszug von Android 4.4 KitKat hält weiterhin an – seit Monaten steigt der Anteil der derzeit aktuellen Android-Iteration langsam, aber kontinuierlich. Im Unterschied zum Vormonat kann Android 4.4 ein absolutes Wachstum um 4,3 Prozent verzeichnen, was sich einerseits mit der Bereitstellung von Updates für Geräte diverser Hersteller erklären lässt. Andererseits werden nicht nur Highend-Devices mit der leckeren OS-Süßspeise ausgerüstet, auch andere neu lancierte Einsteigergeräte wie beispielsweise das Motorola Moto E oderSamsungs 160 Euro-Handy Galaxy Ace Style und weitere basieren auf der noch aktuellen OS-Version.
| Version | Codename | API-Level | Verteilung April | Änderung zum Vormonat |
|---|---|---|---|---|
| 2.2 | Froyo | 8 | 0,7 % | - 0,1 % |
| 2.3.3 - 2.3.7 | Gingerbread | 10 | 13,5 % | - 0,6 % |
| 4.0.3 - 4.0.4 | Ice Cream Sandwich | 15 | 11,4 % | - 0,9 % |
| 4.1.x | Jelly Bean | 16 | 27,8 % | - 1,2 % |
| 4.2.x | 17 | 19,7 % | + 0,6 % | |
| 4.3 | 18 | 9,0 % | - 1,3 % | |
| 4.4.x | KitKat | 19 | 17,9 % | + 4,3 % |
Während der Anteil von KitKat weiter zunimmt, verlieren nahezu alle anderen Iterationen von Googles OS allmählich an Bedeutung. Sowohl Android 2.2 Froyo, 2.3.x Gingerbread, 4.x Ice Cream Sandwich als auch Android 4.1.x und 4.3 Jelly Bean geben, wie in der aktuellen Tabelle zur Android-Versionsverteilung (siehe oben) zu erkennen ist, Anteile ab. Lediglich Android 4.2.x Jelly Bean bäumt sich entgegen des Trends noch ein wenig auf und legt um sanfte 0,6 Prozentpunkte zu. Dieser kleine Zuwachs könnte unter Umständen mit Geräten zu tun haben, in denen MediaTek-SoCs verbaut sind, denn diesen fehlt bislang immer noch Treiber-Unterstützung für Android 4.4 KitKat, erfreuen sich aber aufgrund ihres zumeist geringeren Preises in einigen Regionen der Welt großer Beliebtheit.
Wo ist Android L?
Dass die Ende Juni freigegebene Developer Preview Android L nicht in der Statistik auftaucht, verwundert kaum. Denn einerseits läuft sie lediglich –zumindest offiziell – auf dem Nexus 5 (Test) und der WLAN-Version des Nexus 7 (2013, Test), andererseits ist die OS-Version noch nicht offiziell freigegeben worden. Bis „L“ in der Android-Versionsverteilung auftaucht, müssen wir uns wahrscheinlich noch bis zur offiziellen Freigabe der finalen Version im Herbst gedulden.
via androidnext.de
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