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Dienstag, 15. September 2015

BlueStacks einrichten: Android-Apps auf dem PC nutzen

Sicherlich habt ihr euch schon einmal gefragt, ob man nicht die coolen Android-Apps aus dem Play Store auch auf dem PC nutzen könnte. Nichts leichter als das, allerdings bedarf es dabei eines Hilfmittels: Dem BlueStacks App Player. Wir erklären euch, wie ihr den Android-Emulator auf euren PC herunterladen könnt und korrekt einrichtet.
BlueStacks einrichten: Android-Apps auf dem PC nutzen

BlueStacks auf dem PC installieren

 downloaden
Die Software BlueStacks ist kostenlos, befindet sich allerdings auch nach wie vor in der Beta-Testphase. Das tut der Funktionsweise allerdings kaum einen Abbruch, denn der Android-Emulator läuft bereits auf XP-Rechnern und lässt euch so Apps unter Windows abspielen.
Habt ihr euch das Tool heruntergeladen, installiert ihr BlueStacks wie jede andere Software per Doppelklick oder über den Ausführen-Befehl. Lest euch die Angaben im Installationsassistenten sorgfältig durch (das Programm ist leider nur auf Englisch verfügbar) und bestätigt die Einstellungen.
  1. Klickt dafür nach Zustimmen der Lizenzbedingungen auf “Continue”
  2. Im nächsten Fenster müssen auf jeden Fall die Häkchen für “App Store Access” und“App Notifications” aktiviert bleiben, damit ihr erstens Apps herunterladen könnt und solche nutzen könnt, die bestimmte Berechtigungen einfordern. Etwaige sonstige Optionen könnt ihr abwählen.
  3. Ein Klick auf “Install” startet die Installation des BlueStacks App Players auf euren PC
  4. Ist die Installation abgeschlossen (Dies kann einige Minuten in Anspruch nehmen), startet die Software automatisch
Beim ersten Start kann die Synchronisierung einige Zeit dauern. BlueStacks startet anschließend bei erneutem Start allerdings recht flott. Achtet beim Benutzen von BlueStacks stets darauf, dass eure Internetverbindung aktiv ist.
Die Navigation im BlueStacks App Player ist zwar ansatzweise an die von Android-Geräten ausgerichtet, allerdings habt ihr natürlich kein Smartphone- oder Tabletinterface im Sinne eines Desktops. Stattdessen gibt es eine Startseite mit den Navigationssymbolen “Meine Apps”“Top 25 Anwendungen” und “1-Click Sync”.
bluestacks einrichten_giga
Um Apps herunterladen zu können, müsst ihr euch mit einem aktiven Google-Konto anmelden und könnt dann entweder aus den vorgenerierten Top 25-Apps wählen oder über den blauen Button mit der Lupe in den verschiedenen Stores nach einer App eurer Wahl suchen. Dafür müsst ihr allerdings schon vorher wissen, was ihr haben wollt, denn eine übersichtliche Darstellung wie im Play Store beispielsweise werdet ihr hier vergebens suchen.
  1. Bevor ihr allerdings mit dem wilden Herunterladen von Apps loslegen könnt, müsst ihr zunächst das One time setup abschließen. Klickt dafür auf “Continue”
  2. Meldet euch nun mit eurem Google-Konto an oder erstellt ein neues (Ihr solltet dabei beachten, dass die Tastatur bei BlueStacks einer amerikanischen zugrunde liegt und einige Zeichen anders belegt sind)
  3. Schließt das Setup über den entsprechenden Button ab

Apps zwischen PC und Android-Gerät synchronisieren

Habt ihr ein Smartphone oder Tablet und wollt eure heruntergeladenen Apps zwischen BlueStacks und dem Gerät synchronisieren, müsst ihr die 1-Click Sync aktivieren.
  1. Klickt dafür im Setup auf “Proceed”
  2. Loggt euch in euer Google-Konto ein und wählt “Anmelden”
  3. Wählt gegebenenfalls das entsprechende Gerät aus und bestätigt die Gerätewahl mit“Done”
  4. Neben euren Apps erscheint nun das entsprechende Symbol, mit dem ihr die Synchronisierung zwischen BlueStacks und Handy oder Tablet starten könnt
via giga.de
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Google Now: Updates bringen Verkehrswarnungen und Browser-Integration

Google aktualisiert Google Now erneut: Verbessert wird dieses Mal die Navigation – der virtuelle Assistent warnt künftig vor etwaigen Staus und Unfällen auf der Strecke. Verteilt wird das Update ab sofort. Und: Google Now kann ab sofort auch im Browser benützt werden, auch dieses Update hält automatisch Einzug.
Im Vorjahr erstand Google bekanntlich den Navigationsdienst Waze, nun profitieren Google Now-Nutzer auf breiter Front von dem Deal: Der Dienst stellt ab sofort verkehrsbezogene Daten für Google Now zur Verfügung, eine Installation der App ist für die Infos nicht notwendig.
Wir erinnern uns: Waze ist eine Navigationsapp, die auf Informationen der Nutzerbasis zurückgreift. Google hatte Waze gekauft und integriert diese Meldungen schon länger in Google Maps. Ab sofort kann aber auch der kartenbasierte Informationsdienst von Google darauf zurückgreifen. Bei einer anstehenden Fahrt soll Google Now schon im Voraus melden, ob mit Schwierigkeiten auf der Strecke zu rechnen ist. Der Fahrer kann in diesem Fall auf Wunsch direkt aus Now in Google Maps navigieren und sich die beste Route zur Umfahrung anzeigen lassen.
google-now-verkehrsinfos

Google Now im Desktop-Chrome

Damit aber nicht genug, Google spendiert eine weitere praktische Neuheit: Ab sofort kann Google Now auch im Chrome-Browser am Desktop geöffnet werden. Der Assistent hält damit auch auf heimischen PCs Einzug, mit allen gewohnten Features: Termine werden ebenso angezeigt wie Ergebnisse von Fußballspielen, Geburtstage von Kontakten oder die aktuelle Wetterlage. Bedingung ist, dass man mit dem Google Account in Chrome eingeloggt ist, den man auch auf einem Google Now-fähigen Smartphone oder Tablet nutzt. In den Canary-, Developer- und Beta-Versionen von Chrome kann die Funktion bekanntlich schon länger verwendet werden.
google-now-flag-chrome
Um die Anwendung in den Browser zu integrieren, reicht ein Klick in der Taskleiste auf das Benachrichtigungssymbol von Chrome – Google Now startet darauf automatisch, sofern das Feature schon installiert wurde. Das passiert laut Google automatisch, kann aber je nach Standort noch ein wenig dauern. Wer dafür nicht genügend Geduld aufbringt: Um Google Now manuell zu aktivieren, muss in die Adressleiste von Chrome chrome://flags eingeben. Dort muss der Eintrag „Google Now“ gesucht und die Funktion mit einem Klick auf „Aktivieren“ aktiviert werden. Anschließend noch den Browser neu starten, dann kann die Funktion genutzt werden.
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Google Play Music: Neuer Miniplayer, Musik-Upload per Drag & Drop im Desktop-Chrome

Es gibt gute Nachrichten für Liebhaber von Google Play Music: Das lästige Herunterladen und Installieren eines Clients zur Synchronisierung lokaler Musik mit dem Cloud-Dienst gehört nun der Vergangenheit an. Stattdessen bietet man den Nutzern nun nach der Anmeldung mit dem Google-Konto die Option, den Upload per Drag and Drop im Desktop-Chrome durchzuführen. Auch der Download von Alben und Playlists ist nun problemlos möglich, zudem gibt es einen praktischen Miniplayer zur schnellen Musiksteuerung beim Surfen.
Dass man für den Upload von Musik zu Google Play Music nun nicht mehr gezwungen ist, den so genannten Play Music Manager auf seinem Rechner zu installieren, ist ein echter Fortschritt und dürfte viele neue Nutzer dazu bewegen, Google Play Music als Cloud-Dienst eine Chance zu geben.
Etwa dann, wenn dem Nutzer der aktuell benutzte PC nicht gehörte oder es sich um einen Zweitrechner handelte, stellte die Installation eines Clients für die Synchronisierung lokaler Medienbibliothek mit dem Cloud-Dienst ein Hindernis dar. Nun wird das stark vereinfacht, etwa wenn man am Rechner eines Bekannten oder vielleicht sogar an einem öffentlichen Rechner sitzt und man selektiv neue Musik – aus welcher Quelle auch immer – hochladen will.
Play-Music-Upload-Google
Zugegeben, bei Googles Lösung wurde gewissermaßen ein wenig geschummelt, denn so ganz ohne Herunterladen zusätzlicher Software kommt man dann doch nicht aus. Es handelt sich hierbei um eine Chrome-Erweiterung, die 11 MB groß ist und logischerweise nur mit Google Chrome verwendet werden kann. Entwickelt wurde die Applikation mit der Native Client Sandbox für Chrome-Applikationen und ist somit insbesondere für Besitzer eines Chromebooks hochinteressant. Um die neue Funktion in Chrome zu aktivieren, muss man in den Labs-Bereich von Play Music navigieren und die verfügbare Option „Google Play Music für Chrome“ aktivieren – die Browser-App wird dann im Hintergrund installiert.
Google-Chrome-Play-Music-Installation
Auch am herkömmlichen PC oder Mac ist die Einrichtung von Play Music nun innerhalb weniger Sekunden abgeschlossen, Google Chrome haben die meisten vermutlich ohnehin auf dem Rechner installiert. Der Upload von Musik kann entweder automatisiert erfolgen, indem man wie im Play Music Manager bestimmte Ordner auf dem Rechner zur Synchronisierung festlegt, oder aber die Dateien manuell per Drag & Drop auf den Play Music-Browsertab ablegt, wenn man nur bestimmte Lieder mit der Cloud synchronisieren möchte.
Übrigens: Auch wenn Play Music nach Installation der App einen Ordner zur automatischen Synchronisierung festlegen will, kann man auch ohne diese Funktion Musik hochladen – hierfür einfach beim entsprechenden Dialog auf „Später“ klicken. Beim UI muss Google allerdings noch nachbessern: Es scheint zunächst so, als ob die Tracks nicht hochgeladen werden, sie finden sich aber anschließend trotzdem im Account wieder.
Google-Play-Music-Download
Der Download von Tracks aus Google Play Music heraus war zwar schon vorher möglich, wird nun aber mit der installierten App etwas verbessert. So kann man nun einen Standardordner zum Download festlegen, der Download-Fortschritt wird nun direkt in Play Music angezeigt; ganze Alben oder Playlists kommen nun auch in Form mehrerer Einzelfiles an, nicht mehr als gezippte Ordner. Auch das frühere Limit von maximal zwei möglichen Downloads pro Track scheint nun aufgehoben zu sein.
Google-Play-Music-miniplayer
Der Miniplayer hingegen, der in der Theorie zur Steuerung der Musik über verschiedene Tabs hinweg gedacht ist, sollte noch einmal überarbeitet werden. Es fehlt nämlich anscheinend die Funktion, den Player permanent im Vordergrund anzeigen zu lassen, sodass man jedes Mal auf das Icon in der Taskleiste klicken muss, um wieder zu diesem zurückzukehren. Genauso gut könnte man einfach den entsprechenden Tab öffnen könnte, da dieser ohnehin zur Musikwiedergabe geöffnet bleiben muss – daher ist der Nutzen des Miniplayers aktuell noch etwas eingeschränkt, zumindest, sofern man nicht gerade einen Tab mit hochwichtigen Informationen geöffnet hat, die man nicht aus dem Blick verlieren möchte.
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Chrome Remote Desktop für Android: Mit dem Smartphone den PC oder Mac fernsteuern

Nutzer von Googles Desktop-Browser können schon seit einiger Zeit eine Chrome-Erweiterung verwenden, um per Fernzugriff andere Rechner fernzusteuern – beispielsweise um der Familie bei Computerproblemen zu helfen. Die App Chrome Remote Desktop für Android erleichtert diesen Vorgang nun ungemein und macht dieFernsteuerung per Smartphone und Tablet von überall möglich.
Mit Apps wie Splashtop ist es schon seit Jahren möglich, den Desktop-Rechner per Fernzugriff vom Smartphone oder Tablet aus zu steuern. Auch Google arbeitet schon länger an einer entsprechenden Lösung, bot diese allerdings bislang nur als Chrome-Extension für PCs an.
Gestern Abend nun erschien die App Remote Desktop für Android, dank der sich die Chrome-Erweiterung auch mit Android-Smartphones und -Tablets versteht. So kann der Nutzer seinen Rechner oder den Rechner von Freunden und Verwandten bequem auch unterwegs warten – eine flotte Datenverbindung vorausgesetzt.
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Die Einrichtung erfolgt ganz einfach: Auf dem PC muss Chrome mit derentsprechenden Erweiterung installiert und die Desktop-Freigabe aktiviert sein. Wählt man in der unteren Hälfte der Anwendung die Option Remote-Verbindungen aktivieren, wird nach der Eingabe einer 6-stelligen PIN zusätzliche Software installiert, über die die eigentliche Freigabe erfolgt. Eventuell muss in dieser die Freigabe unter Eingabe der PIN erneut bestätigt werden.
chrome-remote-app-liste-blur
Installiert man nun die Remote Desktop-App aus dem Play Store, sollte nun der freigegebene Rechner automatisch erscheinen. Nach einem Klick und der Bestätigung der PIN wird die Verbindung hergestellt und man sollte den Desktop seines PCs sehen.
Standardmäßig zeigt der Remote Desktop einen vergrößerten Bereich um den Mouse-Cursor an. Dieser kann allerdings intuitiv per Pinch-Geste angepasst werden. Ebenso intuitiv funktioniert die Scroll-Funktion mit zwei Fingern, ein Tapp mit zwei Fingern simuliert den Rechtsklick. Über die Action Bar lässt sich eine Tastatur einblenden, spezielle Tastenkombinationen sind über das Overflow-Menü zugänglich.
chrome-remote-app-tastatur
Im Test bewies sich Remote Desktop nicht nur als leicht konfigurierbar, sondern auch als zuverlässig. Befanden sich Smartphone und Rechner im selben WLAN, war wischen Eingabe und Ausführen einer Aktion praktisch keine Latenz bemerkbar – der Remote Desktop eignet sich also auch als Maus-Ersatz, um den PC von der Couch aus zu steuern. Aber auch über HSPA war die Ausführung noch genügend schnell, wenngleich die ein oder andere Verzögerung für sprunghafte Darstellung sorgte. Bei niedrigerer Geschwindigkeit allerdings war die App kaum benutzbar.
chrome-remote-app-einstellungen
Insgesamt scheint der Chrome Remote Desktop für Android eine funktionale, systemunabhängige und zudem komplett kostenfreie Lösung zu sein, die die Fernwartung von Unterwegs so leicht gestaltet wie möglich. Wer von den Eltern oder Freunden öfter um Support gebeten wird, sollte die App auf jeden Fall testen.
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Google Now: So aktiviert man den smarten Assistenten am Desktop

Google Now dürften die meisten unserer Leser kennen: Der smarte Assistent zeigt uns Wetter, Fußballergebnisse, Erinnerungen, Termine und wer weiß nicht alles an. Außer auf Android hat Google das praktische Tool vor geraumer Zeit mit begrenztem Funktionsumfang auch auf Apples iOS gebracht – seit dieser Woche hat Google Now es mit seinen Karten auch auf den Desktopgeschafft. Auch wenn es keine Zauberei ist, zeigen wir mit einem How-To, wie man den Dienst aktiviert.
Googles Plan, auf allen großen Plattformen mit einer Vielzahl von Diensten und mit Chrome als sekundäres OS präsent zu sein, nimmt allmählich Form an. Die in dieser Woche veröffentlichte Chrome-Version 32 für Windows 8.1 macht aus einem Desktoprechner beinahe ein Chromebook mit Chrome OS. Doch damit hört es nicht auf, denn Google beabsichtigt offensichtlich, weitere Funktionen auf die großen Plattformen zu bringen – allen voran: Google Now. Mit der Veröffentlichung von Version 34.0.1788 des experimentellen, aber meist stabil laufenden Entwickler-Browsers Chrome Canary für OS X und Windows kann ebenjener Assistent auf Desktoprechnern aktiviert werden. Damit werden Informationen, die bisher nur auf dem Smartphone oder Tablet landeten, auch auf den Rechner gespiegelt – manche der angezeigten Daten basieren übrigens auf der ermittelten Position des Smartphones. Wer die Funktion in Chrome Canary ausprobieren möchte, geht wie folgt vor:
  1. Chrome Canaray downloaden und installieren (Der Browser lässt sich problemlos parallel zum Standard-Chrome-Browser starten)
  2. Canary öffnen und sich mit dem eigenen Google-Konto anmelden.
  3. Den Link chrome://flags/#enable-google-now aufrufen und dort den Punkt „Aktivieren“ auswählen. Anschließend auf den nun eingeblendeten Button „Browser neu starten“ klicken – dieser sollte sich ganz unten auf der Einstellungsseite befinden.
google-now-chrome-canary-aktivieren
  1. Nun startet der Browser neu und man findet in der Systemleiste (Windows unten; OS X oben) eine Glocke – auf diese klickt man nun und sollte zum Start einen Hinweis angezeigt bekommen, dass Google Now auf dem Desktop aktiviert wurde. Fertig
google-now-chrome-desktop
Wie erwähnt, funktioniert Google Now auf dem Desktop lediglich unter Chrome Canary, in der aktuellen Beta-Version von Chrome 33 ist die Funktion auch schon unter about://flags zu finden. Aktiv ist das Feature indes noch nicht. Wir können allerdings davon ausgehen, dass Google Now innerhalb der nächsten Wochen oder Monate in der finalen Chrome-Version Einzug halten wird.
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Play Store: Google spendiert seinem Marktplatz mobile Web-Ansicht

Google ist in den letzten Jahren gelungen den eigenen Play Store zur primären Anlaufstelle für Apps, Games, Musik, Filme und sogar Bücher eines jeden Androiden aufsteigen zu lassen. Während der Shop früher nur über die mobile Anwendung und die Desktop-Webseite erreichbar war, erhält der Play Store nun auch eine für Smartphones und Tablets optimierte Web-Ansicht.
Man sollte meinen, dass nur wenige Beschwerden bei Google eingingen ob der nicht für mobile Endgeräte optimierten Play Store-Webseite – schließlich wird man auf Smartphones und Tablets in der Regel automatisch auf die Android-Applikation weitergeleitet, sobald ein Play Store-Link aufgerufen wird. Dennoch sah man in Mountain View offenbar einen Bedarf, der mit dem jüngsten „Update“ gedeckt ist. Das Design der mobilen Web-Oberfläche ist durchaus schick und vor allem aufgeräumt. Die Web-Ansicht verfügt sogar über ein „Hamburger-Menü“, das Google derzeit eher zu beseitigen geneigt ist, denn hinzuzufügen.
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Der Funktionsumfang entspricht derweil dem der Desktop-Version; es können Inhalte erworben und Apps heruntergeladen werden und viele mehr. Der Download von Apps wird dabei zwar im mobilen Browser initiiert, jedoch von der Play Store-App ausgeführt – dadurch muss der Nutzer keine APK-Datei manuell aufrufen und die Sicherheit seines Androiden gezwungenermaßen durch eine „Installation von Apps aus unbekannten Quellen” gefährden. Allerdings dürfte die mobile Web-Ansicht für reguläre Android-Nutzer somit auch relativ redundant sein, da der Download ebenso gleich über die vorinstallierte Play Store-App getätigt werden kann.
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Einen Vorteil bringt die Web-App allerdings auch für Android-Nutzer mit sich: Darüber kann nämlich auch die Hardware-Sektion des Play Stores angesteuert werden um etwa einen Chromecast, Nexus-Geräte oder entsprechendes Zubehör zu ordern – ein Feature, das der Play Store-App kurioserweise noch immer fehlt.
Auf anderen mobilen Plattformen dagegen könnte sich die neue Web-Ansicht für Google lohnen, da somit beispielsweise auf iOS keine Gebühr an Apple abgetreten werden müssen – bei Verkäufen innerhalb einer Anwendung aus dem App Store wandern 30 Prozent der Einnahmen nach Cupertino.
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Google 2.0: Plant Google eine radikale Rundumerneuerung?

Es gibt erste Hinweise darauf, dass sich Großes am Google-Horizont zusammenbraut. Google plant angeblich, seinen gesamten mobilen Kern-Apps und sogar den Web-Apps einen neuen, einheitlicheren Look zu geben. Auch die Benutzerführung soll plattformübergreifend verändert werden.
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© Google, technorms.com, AndroidPIT
Es ist kein Geheimnis, dass Google die eigene Marke stärken will, man denke zum Beispiel anAndroid Silver und die Stores-in-Stores. Das war bisher schwierig, da Google eben der Software-Anbieter im Hintergrund war, eine Strategie, die zunehmend problematisch wird.
Zuletzt gab es Screenshots, die angeblich eine völlig überarbeitete Version von Gmail zeigen. Wir haben momentan doch erhebliche Zweifel an deren Authentizität, aber es gibt Argumente für und wider die Echtheit der Screenshots.
Die Quelle ist hier 9to5Google, und dort hat man großes Vertrauen in die Informanten und deren Informationen. Diese besagen, dass Google im Prinzip seine gesamte App- und Web-Präsenz auf den neuesten Stand bringen will. Was heißt das? Es geht nicht nur um das Erschaffen einer einheitlichen Google-Nutzererfahrung, egal ob auf Android, iOS oder sonst wo, sondern darum, Googles Software fit für die Wearable-Revolution zu machen.
google 2 0
Das angeblich neue Gmail. / © 9to5Google
Apps sollen in jedem Format einheitlich sein, ob auf PC, Smartphone, Smartwatch oder Google Glass. Dabei soll vor allem unnötiger Content verschwinden, was insbesondere Navigationselemente betrifft, die wegrationalisiert werden. In den Vordergrund würden dann künftig vor allem Vollbildansichten, Gesten- und Sprachsteuerung rücken.
Für den Moment müssen wir ganz vorsichtig sein, was diese Spekulationen angeht. Aber es kann nicht oft genug betont werden, dass sie nicht nur äußerst spannend sind, sondern eben auch sehr plausibel. 
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Montag, 14. September 2015

Google+ Design: Vorschaubilder für Links werden jetzt deutlich größer angezeigt

+ 
Im laufe des gestrigen Tages hat das Google+ Team eine kleine aber sehr auffällige Änderung in der Darstellung von Links vorgenommen, die die Sichtbarkeit von solchen Postings deutlich erhöhen. Das Vorschaubild zu einer Webseite, das beim posten weiterhin frei ausgewählt werden kann, wird nun in voller Größe über die gesamte Fläche der Posting-Card angezeigt. Das dürfte gleichzeitig auch Google+ als Traffic-Lieferant attraktiver machen.

Fügt man in ein Google+ Posting einen Link ein, wird dieser automatisch verfolgt und als Element unterhalb des Postings eingefügt. Dazu gehört nicht nur der Titel der Webseite sondern auch ein kleines Vorschaubild, das direkt aus dem Content genommen wird und vom Nutzer frei geändert werden kann. Bisher hatte dieses Vorschaubild nur die Größe eines Icons und war in den meisten Fällen nicht mehr als ein etwas besserer Favicon-Ersatz.
Alte Darstellung
Google+ Alte Darstellung
Neue Darstellung
Google+ Neue Darstellung
Ab sofort hat Google die Darstellung nun geändert und zeigt das Vorschaubild deutlich größer an – sofern es denn die entsprechende Auflösung hat. Statt neben dem Link wird es nun sogar über dem Link dargestellt. Ein Klick auf das Foto führt genau so auf das Ziel wie auch ein Klick auf den darunter stehenden Link. Dieser besteht weiterhin aus dem Titel, gefolgt von dem Link zum Google+ Profil der Webseite und einem sehr kurzen Anriss des Content.
Ist das gewählte Vorschaubild zu klein, verwendet Google+ weiterhin die alte Darstellung der Links und zeigt das Foto nur in klein neben dem Link an. Wie der Link angezeigt wird, kann vom Poster also nur indirekt gesteuert werden. Während der Erstellung des Postings geht ebenfalls nicht hervor welches Design verwendet wird, eine Vorschaufunktion gibt es derzeit noch nicht – es ist aber anzunehmen dass Google auch hier noch feilen wird.
Darstellung mit “Foto-Trick”
Google+ Foto-Trick

Um im riesigen Google+ Stream nicht unterzugehen werden diese Vorschaufotos den Webmastern nun sehr helfen, mussten sie sich doch bisher eines anderen Tricks bedienen: In der Vergangenheit hatte man einfach ein Foto gepostet, das daraufhin in voller Größe angezeigt wurde, und den Link in die Bildbeschreibung eingefügt. Dieser Schritt ist mit der Änderung nun hinfällig, und das liegt sowohl im Interesse der Webmaster als auch der Nutzer.
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