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Dienstag, 15. September 2015

Die 10 sinnlosesten Smartphone-Features

Moderne Smartphones sind ein Füllhorn an Features und versteckten Funktionen. Manche davon sind richtig nützlich, viele aber sind, gelinde gesagt, völlig überflüssig - weit entfernt von praktischem Nutzen, hoffnungslos überentwickelt oder einfach nur dämlich umgesetzt. Ob die Entwickler nun ein Brett vorm Kopf haben oder einfach auf Teufel komm raus das Innovationspedal durchdrücken, vor sinnlosen Features ist scheinbar kein Hersteller sicher, wie unsere Übersicht zeigt.
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Manche Smartphone-Features sind so bescheuert, da kann man sich nur an den Kopf packen. / ©Shutterstock/PathDoc

Oppo N1: O-Touch-Panel

Das N1 hat einige nützliche Features. Und es hat das O-Touch-Panel (das wir hier im Video ausführlicher vorstellen). Das Touchfeld auf der Rückseite ist kaum zu erkennen, kaum zu ertasten, und jegliche Bedienung über das 4x4 Zentimeter große Feld führt binnen kürzester Zeit zu Wutanfällen, Fingerkrämpfen und schlimmen Verwünschungen. Das O-Touch-Panel hat nur einen Vorteil: Es lässt sich ganz einfach abstellen. Weg damit!
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Hier gibt es nichts zu sehen: Das O-Tocuh-Panel, ist nicht nur nahezu unsichtbar, sondern auch nahezu sinnlos. / © AndroidPIT

HTC One max: Fingerabdruck-Scanner

Noch so ein Bedienelement auf der Rückseite, und auch hier gilt: Das Gegenteil von gut ist gut gemeint. Nicht nur, dass das Quadrat mit angerundeten Ecken designtechnisch ein Griff ins Klo ist, zu allem Überfluss funktioniert der Fingerscanner im One max auch noch selten so, wie man es sich wünscht: Schnell, zuverlässig und ohne Aussetzer. Dass man das Gerät nicht mit einer Geste einschalten und entsperren kann, wie es beim iPhone 5s umgesetzt ist (hier zum Vergleich), kommt noch dazu. Schöne Idee - mehr aber auch nicht. 
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Der biometrische Sensor auf der Rückseite ist eines der auffälligsten - und überflüssigsten - Merkmale des HTC One max. / © AndroidPIT

Samsung Galaxy S3, S4: Screenshots per Handkantenwisch

Samsung hat die Gestensteuerung bei Smartphones revolutioniert - leider ist dabei auch viel Quatsch herumgekommen, den niemand wirklich braucht. Bei der Erfindung der Screenshot-Aufnahme mittels Handkantenwisch haben die Samsung-Entwickler vorher wohl zuviel Jackie-Chan-Filme geguckt. Ich muss gestehen, auch ich habe schon den einen oder anderen Kung-Fu-Screenshot aufgenommen. Aber irgendwie kam ich mir dabei immer ziemlich albern vor. 
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Kann Karate: Mit dem Galaxy S4 kann man Screenshots mit der Handkante erstellen. / © AndroidPIT

Sony Xperia Z1, Z2: Augmented Reality (AR-Effekt) für Videos

Augmented Reality (also die Erweiterung der Realität zum Beispiel durch zusätzliche Informationen zum Standort oder zum Sucherbild der Kamera) ist ja eine schöne Sache, aber wer zum Kuckuck wünscht sich als AR-Effekt Fische und Aquariumpflanzen oder gar Dinosaurier und Ur-Gestrüpp im Sucherbild? Ist das Z2 von Sony oder von Fisher-Price? Hat da jemand zu tief in den Topf mit den bewusstseinserweiternden Mittelchen geschaut? Wobei die Objekte dann vielleicht wenigstens eine Art von psychedelischer zweiter Ebene hätten. So ist das einfach nur nutzlos und überflüssig.
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Spielplatz oder High-End-Smartphone? Sonys AR-Effekt schlägt die Brücke - und damit deutlich über die Stränge. / © AndroidPIT

HTC: Sticker für Fotos

Ähnlich albern, aber anders, sind die Sticker in der Kamera-App des HTC One (M8). Aus einer langen Liste kann man beknackte Gegenstände auswählen und sie den bedauernswerten Personen auf den vorher gemachten Fotos aufsetzen. Zur Auswahl stehen so lustige Sticker wie bunte Sonnenbrillen, Cowboyhüte, dicke Goldketten, Totenkopfgürtel und, ja: Gasmasken! Na dann. 

Face Unlock 

Eines der überflüssigsten Sicherheits-Features, das jemals eingeführt wurde. Warum sollte man sein Smartphone mit dem Gesicht entsperren wollen? genau, weil es geht. Das ist der einzige Grund. Es ist nicht so sicher wie Muster oder PIN, es funktioniert nicht im Dunkeln, es kann ganz leicht umgangen werden (zum Beispiel mit einem Foto des Besitzers). Warum zum Henker also sollte ich dieses Feature benutzen? Achso, ja: Es erinnert mich jedes Mal daran, wie ich aussehe. Nein danke!

Samsung Galaxy S4: Eye Scroll

Wer viel macht, macht viel verkehrt - nicht von ungefähr kommt Samsung in unserer Liste häufiger vor. Das S4 kam überladen von innovativen Funktionen, und eines der nutzlosesten Features ist zweifellos das Scrollen mit den Augen. Die Idee ist gar nicht verkehrt, aber die Umsetzung war ein glatter Reinfall - wenn das Augenscrollen eines vereinfacht hat, dann den Aufbau von Frust und Aggressionen gegenüber seinem Smartphone.
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Schau mir in die Augen, Kleines: Beim S4 soll man mit den Augen scrollen können. In der Praxis funktioniert das aber selten bis gar nicht. / © AndroidPIT

Samsung Galaxy S4: Sound & Shot

Und noch mal Samsung: Auch die Kamera-App des S4 war voll mit neuartigen Aufnahmemodi, unter anderem Sound & Shot. Wer ein Foto in diesem Modus aufnimmt, hat nicht nur das Bild, sondern auch ein sechs Sekunden langes Soundschnipsel, das die Atmosphäre des Moments wiedergeben soll. Wozu das gut sein soll, weiß allerdings der Himmel. ich jedenfalls habe keine Lust, beim Wischen durch meine Fotos bei jedem zweiten Bild erschreckt zusammenzuzucken, weil sechs Sekunden verzerrter, quäkiger Lärm mich daran erinnern sollen, wieviel Spaß ich auf der letzten Fete hatte. Dann schon lieber der gnädige Mantel des Schweigens, den ein gewöhnliches Foto über eine Szene legt.

Wiko: Fotos mit dem Annäherungssensor aufnehmen

Auch Wiko springt auf den Zug mit der Gestensteuerung. Bei Smartphones von Wiko kann man Fotos aufnehmen, indem man mit einer Hand berührungslos über den Annäherungssensor fährt. Der Ansatz an sich ist nicht schlecht, aber überhaupt nicht praktikabel - oder könnt Ihr Euch vorstellen, das Smartphone mit einer Hand zu halten, während Ihr mit der anderen vor dem Sensor winkt, bis es “Klick” macht? Ich auch nicht. Die Geste ist unnatürlich, mehr Bewegung führt zu mehr Verwacklung, und nicht zuletzt ist der Sensor gerade so empfindlich eingestellt, dass jedes Mal, wenn man die Kamera-App geöffnet hat und die Hand in seine Nähe bewegt, ein Foto gemacht wird. Also, warum sollte man nicht einfach auf den Auslösebutton tippen? Eben. 

Nokia X: Klopfen zum Entsperren

LG hat mit dem G2 das KnockOn-Feature eingeführt, andere Hersteller zogen nach, so auch Nokia. Bei meinem Hands-On mit dem Nokia X war ich freudig überrascht, als ich merkte, dass man das Nokia X per Doppeltipp entsperren kann - bis ich feststellte, dass es egal ist, wo man tippt. Vorne, hinten, an der Seite, das Gerät geht immer an. Das ist natürlich Banane, denn so schaltet es sich auch in der Tasche ständig an und macht Sachen, die man nicht will. Bug oder Feature? Man weiß es nicht. 
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Bug oder Feature: Das Nokia X kann durch Klopfen geweckt werden - an jeder Stelle des Gehäuses. / © AndroidPIT
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Android 4.4 (Kitkat) in Action VIDEO


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Android TV: So funktioniert die neue Plattform von Google

Auf der Google I/O haben wir neben Android L und Android Auto auch die neue Plattform Android TV zu Gesicht bekommen. Nun gibt es die erste tiefere Einblicke in das Betriebssystem für Fernseher und Set-Top-Boxen.
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Im Mai 2010 wurde Google TV zum ersten Mal der Welt präsentiert und zu diesem Zeitpunkt teilten sich die Kommentatoren in zwei Lager: Die einen, die sich das Ganze unbedingt zulegen wollten und alle anderen, die Google TV als einen Reinfall sahen – letztere überwogen.
Nun versucht es Google erneut und will mit Android TV in unsere Wohnzimmer kommen. Wie jetzt die ersten Development Kits zeigen, könnte dies tatsächlich gelingen, denn die Kombination aus Chromcast und Amazons Fire TV ist schlicht und ergreifend genial. Angefangen von der massiven Auswahl an Apps und dem Interface bis hin zur Bedienung macht Android TV eine gute Figur. Doch alles der Reihe nach.
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Übersichtlich und schnell

Beginnen wir mit dem User Interface. Die Oberfläche ist im Material Design-Look gehalten und wird mit Sicherheit noch weiter ausgebaut. Bunte und knallige Farben, große Schriftzüge und Hintergrundbilder von Inhalten laden zum Zurücklehnen und Genießen ein. Direkt auf dem Homescreen befinden sich ein Feed, die installierten Apps und die Einstellungen. Im Feed findest du alle möglichen Inhalte, die deinen Präferenzen entsprechend angezeigt werden. Darunter finden sich aber nicht nur verfügbare Filme und Serien, sondern auch jene, die du bereits besitzt. Derzeit werden hier freilich nur Inhalte von Google Play Movies und den eigenen Google Services angezeigt. Künftig könnten hier aber auch jene von anderen Portalen wie Hulu oder Netflix aufscheinen.
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Google Play für Android TV

Natürlich kann die Plattform noch mit zusätzlichen Apps ausgestattet werden. Über den Play Store lassen sich Anwendungen nachinstallieren. Leider sind hier noch relativ wenige vertreten und auch das Aussehen des Stores lässt noch zu wünschen übrig. Das Ganze sieht etwas fad und leer aus und dient derzeit nur dazu, den Unterschied zwischen App und Spiel klar zu machen bzw. um zu kommunizieren, ob die App mit dem Controller gesteuert werden muss oder ob das Smartphone ausreicht. Derzeit macht der Store noch den Eindruck einer Beta-Version, allerdings wird sich das mit Sicherheit schon bald ändern.
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Sprachsteuerung

Natürlich ist auch wieder eine Sprachsteuerung mit an Bord, denn das ist ja jetzt Googles neuestes Spielzeug. Mit Hilfe der Spracheingabe kann ganz schnell und ohne Tastatur nach neuen Inhalten gesucht werden. Hier werden aber nur Inhalte von den Google Services durchsucht. Das macht zwar keinen wirklichen Unterschied, da sich bei Play Movies schon eine ganze Palette an Inhalten finden. Dennoch wäre es sinnvoll, wenn auch zum Beispiel Netflix durchsucht werden würde. Zusätzlich wäre es ein intelligenter Schritt von Google, wenn man die Tastatur des Smartphones zur Eingabe von Suchanfragen nutzen könnte.
Android TV Voice Search

Kein Multi-Accounting

Trotz aller Bestrebungen von Google hat das Multi-Accounting bis dato noch nicht Einzug gehalten. Auch bei Android TV, wo das Ganze noch mehr Sinn machen würde, sucht man das Feature vergebens. Es ist zwar möglich sich in den Einstellungen mit dem eigenen Account auszuloggen, damit sich ein anderer anmelden kann, allerdings ist dies umständlich und kaum jemand wird das auf diese Weise machen. Als Alternative könnte man beispielsweise die Kopplung oder eine Verifizierung via Smartphone einsetzen. Sollte sich beispielsweise dein Smartphone mit der Set-Top-Box koppeln, dann könnte automatisch ein Login mit deinem Google-Account durchgeführt werden.
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Android TV macht derzeit bereits einen soliden Eindruck und kann vor allem mit der übersichtlichen Oberfläche und einem intuitiven Bedienkonzept überzeugen. Es sind zwar noch viele mehr oder weniger kleine Änderungen zu machen, allerdings steht die Plattform bereits jetzt sehr gut da. Das Potential zum besten Betriebssystem für Set-Top-Boxen und Fernseher ist auf jeden Fall gegeben.
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Android Wear: Preview des Launchers lässt sich auf Smartphones installieren, liefert Eindrücke von Features [APK-Download]

Android Wear konnte nach der Vorstellung bereits sehr viel Begeisterung und Interesse, ebenso allerdings sicherlich auch einige Fragen wecken. Google hat recht überraschend ein schon sehr weit entwickeltes Projekt vorgestellt und da die Developer PreviewEntwicklern unmittelbar zur Verfügung gestellt wurde, gibt es bereits jetzt tiefere Einblicke in Googles neue Smartwatch-Software. Unter anderem wurde ein APK-Teardown durchgeführt, der neue Funktionen enthüllt und sogar ein APK-Download des Launcherssteht bereit.
Viele Informationen über das Design von Android Wear konnte man bereits aus der Vorstellung entnehmen. Google bleibt sich selbst treu und orientiert sich bei der Oberfläche stark an Google Now, was man auch deutlich an den verwendeten Icons sehen kann. Das komplette Set wurde im Zuge des APK-Teardowns bereits extrahiert:
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Darüber hinaus finden sich im Quellcode unter anderem Hinweise auf die Implementierung von Google Ears, welches zur Erkennung von Liedern ähnlich Shazam oder Soundhound dient. Auch Daydream wird Android Wear unterstützen, was bei einer Smartwatch sicherlich vor allen Dingen zur Anzeige einer Uhr im Standby dienen wird. Weitere Funktionen umfassen die Fernbedienung von TV-Geräten, der Preisvergleich von Produkten und wenig überraschend auch eine Timer-Funktion. Google+-Nutzer Enrico Ros hat bereits Zugang zur Developer Preview erhalten und liefert noch einige weitere Screenshots von einer emulierten Smartwatch, welche über ADB Befehle wie den Neustart des Gerätes oder die Simulation eines Anrufes erlaubt.
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Wer keine ADB-Kenntnisse besitzt und dennoch einen Blick auf Android Wear werfen möchte, kann den aus der Developer Preview extrahierten Launcher auch auf seinem Smartphone ab Android 4.4 KitKat verwenden. Dazu ist nur das Herunterladen der APK erforderlich, sowie das Aktivieren der Installation von Anwendungen aus „Unbekannter Herkunft” – im Anschluss lässt sich die Android Wear Launcher-APK über jeden beliebigen Datei-Manager installieren.
Sonderlich viel zu sehen gibt es hier allerdings nicht, denn solange keine Benachrichtigungen auf dem Smartphone eingehen, bleibt der Bildschirm schwarz, lediglich am oberen Rand ist die aktuelle Uhrzeit zu sehen. Da dies der im Standby zu sehende Homescreen von Android Wear zu sein scheint, ist zu vermuten, dass die ersten Android Wear Smartwatches von Motorola und LGmit einem OLED-Display ausgestattet sein werden, um den Akkuverbrauch niedrig zu halten.
In der Preview kann der Nutzer bislang erst bei eingehenden Benachrichtigungen überhaupt mit dem Launcher interagieren und die Meldungen entweder entfernen oder die entsprechende App öffnen. Eine Spracheingabe ist aktuell auch noch nicht möglich, wobei der Launcher bereits den Befehl “OK Google” registriert, dann aber auf die mangelnde Sprachunterstützung hinweist.



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Android Wear: Update auf Android 5.0 angekündigt, unterstützt endlich alternative Watchfaces [Update: APK-Download]

Google hat soeben ein Update für Android Wear angekündigt, mit dem endlich selbst gestaltete Ziffernblätter (Watchfaces) offiziell unterstützt werden. Weiterhin gibt es nun die Möglichkeit, weggewischte Karten zurückzuholen, schneller auf dieHelligkeitseinstellungen zuzugreifen und mehr. Die Aktualisierung wird in den kommenden Tagen nach und nach freigegeben. [Update: Die neue App befindet sich in der Verteilung, wir bieten denDownload als APK-Datei an.]
Update 11.12.2014: Mittlerweile steht die neue Version der Android Wear-App bereit. Wer das Update noch nicht über den Play Store erhalten hat, kann diese bei uns als APK-Datei herunterladen und installieren. Wie üblich muss zunächst in den Sicherheitseinstellungen des Android-Gerätes die Option zur Installation aus „unbekannter Herkunft“ bzw. „unsicheren Quellen“ aktiviert worden sein. Künftige Updates erhält man dank digitaler Signierung von Google dennoch auch über den Play Store.
Google hat mit einem offiziellen Blog-Eintrag die neueste Version von Android Wear angekündigt: Sowohl das Betriebssystem für Smartwatches als auch die dazugehörige App für Smartphones werden in den kommenden Tagen aktualisiert. Bei ersterem handelt es sich um den Wearable-Ableger vonAndroid 5.0 Lollipop, wie ein Blick auf einen weiteren Beitrag im Android Developers Blog verrät.
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Ein Großteil der Features ist schon aus vorherigen Leaks bekannt: Das Betriebssystem unterstützt nun vollständig selbst gestaltete Ziffernblätter, die aus dem Play Store installiert werden können. Bislang waren eigene Ziffernblätter nur über Drittanbieter-Apps oder Hersteller-Anpassungen möglich – dies ist nun die lange versprochene offizielle Lösung von Google. Die Watchfaces können entweder rund, quadratisch oder für beide Smartwatch-Formfaktoren geeignet sein.
Direkt zum Marktstart hat Google eine entsprechende Sektion eröffnet (im deutschsprachigen Store schlicht Startdisplays genannt), in der nur Watchfaces zu finden sind, die die offizielle API nutzen. Dort sind außerdem schon einige Ziffernblatt-Beispiele namhafter Designer sowie beliebter fiktionaler Figuren verfügbar, unter anderem Plants vs. ZombiesPac Mandie MinionsRebecca Minkoff und Craig Ward. Freunde des Muzei Live Wallpapers wird freuen, dass die App ab sofort auch Android Wear Watchfaces unterstützt.
An weiteren Features können weggewischte Karten nun wiederhergestellt werden, eine Wischbewegung von oben erlaubt schnellen Zugriff auf den Helligkeitsregler mit Schnelleinstellungen für Theater und Sonnenlicht. Die Befehle, die beim Aktivieren der Sprachsuche angezeigt werden, werden nun dynamisch nach Priorität sortiert.
Um alle neuen Features zu nutzen sind, wie erwähnt, Updates für Android Wear OS und die Android Wear-App nötig. Beide werden ab sofort und über die kommenden Tage hinweg wie gewohnt in Wellen verteilt.
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Android 4.4 KitKat-Features: Optimierung für Low End-Geräte, bessere Unterstützung für Sensoren, Infrarot, Bluetooth & mehr

Am heutigen Abend wird neben dem Nexus 5 auch die nächste Iteration von Android vorgestellt, das darf als gesichert gelten. Vorab sind einige weitere neue Funktionen bekannt geworden, die inAndroid 4.4 KitKat Einzug halten sollen. So wurde unter anderem bestätigt, dass Android auf Geräten mit 512 MB RAM besser laufensoll. Zudem soll das Betriebssystem native Unterstützung für Infrarot-Schnittstellen und neue Sensoren mitbringen, um die Positionserkennung in Innenräumen zu verbessern. Neu unterstützte Bluetooth-Profile deuten auf bessere Anbindung von Wearables wie Google Glass hin.
Amir Efrati ist bekannter Technologie-Journalist, der bewiesenermaßen gute Kontakte in die Industrie unterhält. Auf dem Blog von Jessica Lessin, das in diesem Fall als Übergangsmedium bis zum Launch einer neuen Technologiepublikation dient, veröffentlichte Efrati neue Informationen zuAndroid 4.4 KitKat. Quelle sei ein vertrauliches Dokument, das als Information für die Hersteller von Android-Geräten gedacht sei, und das die wichtigsten Neuerungen von Android 4.4 KitKat auflistet. Aufgrund der Detailliertheit von Efratis Informationen, die sich teils mit anderen Leaks decken, halten wir die Informationen für authentisch. Hier alle von ihm genannten Neuerungen von Android 4.4 in einer Zusammenfassung:

Android 4.4 bringt Optimierung für Low End-Geräte

Low End-Geräte werden häufig mit veralteten Android-Versionen ausgeliefert, weil diese weniger Hardware-Power erfordern. Das soll sich nun endlich ändern: Android 4.4 sei konsequent auf verbesserte Speichernutzung optimiert und soll nun auch auf Geräten mit 512 MB RAM flüssig laufen. Neue Entwicklertools sollen zudem die Optimierung von Apps erleichtern. Dies deckt sich mit Informationen, die uns bereits im Juni erreichten – wiewohl das Betriebssystem seinerzeit noch „Key Lime Pie“ heißen sollte.

Unterstützung neuer Sensoren

Dem Dokument zufolge sollen in Android 4.4 drei neue Sensorentypen nativ unterstützt werden: Geomagnetische Rotationsvektoren, Schrittdetektoren und Schrittzähler. Auf diese Weise können Android-Geräte künftig noch besser Bewegungen erkennen und Positionen ermitteln. Insbesondere in Innenräumen, wo man sich mangels GPS-Signal bislang nur unter Berücksichtigung von umgebenden WLAN-Netzen und Informationen der Mobilfunkmasten behelfen konnte, könnte dies eine spürbare Verbesserung bewirken. Aber auch Peripherie-Geräte und Wearables wie Google Glass und die kolportierte Google-Smartwatch Gem dürften profitieren.

Besseres mobiles Bezahlen per Google Wallet und NFC

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Bereits bekannt war, dass Google in Android 4.4eine neue Tap & Pay-Funktioneinbaut, mit der man NFC-basiert per Berührung des Smartphones mit einer entsprechenden Kassenvorrichtung über Google Wallet bezahlen kann. Bislang war eine spezielle Authentifizierungskomponente von den Mobilfunkanbietern im Gerät notwendig, um Google Wallet so nutzen zu können. Dieses „Secure Element“, auf dem die persönlichen Daten des Nutzers gespeichert waren, ist bislang nur in wenigen Geräten integriert. In Zukunft soll dieses Element nicht mehr notwendig sein, um Google Wallet zu nutzen – was Googles Bezahlservice deutlichen Auftrieb verschaffen dürfte.

Infrarot-API

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In diesem Jahr hat der Infrarot-Blaster in diversen Smartphones eine Renaissance erlebt. So kann man etwa das HTC One (Test) und das Galaxy S4 (Test) nutzen, um seinen Fernseher und andere kompatible Geräte fernzusteuern. Mit einer neuen API bindet Google die Unterstützung für IR-Blaster-Hardware direkt ins Betriebssystem ein. Dies vereinfacht Entwicklern von Drittanbieter-Apps, die auf die Infrarot-Hardware zugreifen, ihre Arbeit stark.

Unterstützung für weitere Bluetooth-Geräte

In Android 4.4 wird die Unterstützung neuer Bluetooth-Profile hinzugefügt, dank der man weitere Geräte über den etablierten Funkstandard pairen kann. Explizit genannt werden HID over GATT und das Message Access Profile. Beide Profile könnten bei der Anbindung an Google Glass und Smartwatches eine Rolle spielen, aber auch Bluetooth-Mäuse, -Tastaturen und -Gamepads können dank HID over GATT stromsparender angebunden werden.

Gesteigerte Energieeffizienz und weitere Verbesserungen „unter der Haube“

In einem Thread auf Google+ gibt Efrati weitere Informationen heraus, die er aus dem Dokument extrahieren konnte. So soll die Energieeffizienz in KitKat durch die Techniken „Sensor Results Batching“, „WiFi Batching“ und „Audio Tunneling“ gesteigert werden. Erstere bewirkt, dass Sensor-Events nicht in einem fort einzeln, sondern mehrere Ereignisse auf einmal an den Hauptprozessor weitergereicht werden und dieser sich somit häufiger im Standby befinden kann. Des Weiteren soll es bessere Unterstützung und eine neue API für Netzwerk- bzw. Cloud-Drucker, weitere Audio-Verbesserungen, ein Chromium-basiertes WebView mit HTML5-Support für die Darstellung von Web-Content in Apps, Unterstützung für HTTP-Livestreaming und viele weitere Neuerungen geben.
Unterm Strich scheint sich nach mehreren kleineren Android-Releases in KitKat wieder sehr viel zu tun. Wir freuen uns auf die offizielle Vorstellung des Betriebssystems heute Abend, die wir natürlich zeitnah begleiten, und auf die Neuerungen, die das Update in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten auf unsere Geräte bringt.
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Google+ für Android: Update bringt Schüttel-Schnee und praktische neue Features [APK-Download]

Google+ für Android hat ein mittelgroßes Update erhalten. Version 4.2.4 bringt außer Bugfixes eine Reihe an kleinen Spielereien sowie ein paar nützliche Features zum Entdecken angesagter Themen und Finden von Nutzern und Content in die App. Da Google das Update schrittweise an alle Nutzer verteilt, bieten wir die APK für euch zumDownload an.
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Wie erwähnt, hat Google seiner Google+ App ein paar saisonale Spielereien verpasst, die womöglich nicht jedem schmecken werden, allerdings sind diese entweder recht dezent integriert oder optional nutzbar. Hierzu gehören zum einen funkelnde Herzen, wenn man auf den Google-+1-Button drückt, zum anderen wurde das in der letzten Woche eingeführte Schneefall-Auto Awesome in die App integriert: Dieses kann nun bei jedem x-beliebigem Foto durch Schütteln des Smartphones oder Tablets angewandt werden.
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Des Weiteren wurde die Suchfunktion der App erweitert. Startet man die Suche und gibt einen Begriff ein, so steht anschließend die Option „Auf Google+ nach … suchen“ bereit – tapt man nun darauf, werden neben Personen auch Communities, Fotos und Beiträge übersichtlich sortiert angezeigt.
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Ein weiteres sinnvolles Features ist die Verbesserung der Benachrichtigungseinstellungen: Nutzer können nun besser filtern, welche Personen oder Kreise Benachrichtigungen auslösen können – alle anderen +1 und Kommentare sind weiterhin in der Benachrichtigungsleiste sichtbar, lösen aber eben keinen Alarm aus.
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Schließlich hat Google auch die Funktion der angesagten Beiträge etwas „aufgebohrt“. Laut Google-Designer Jonathan Terleski soll man den Content nun thematisch besser sortieren könne, sodass auch Trending Topics zu finden sind, die einen interessieren – und nicht nur lustige GIFs und Katzenbilder. Obwohl ich die neue Version bereits installiert habe, wird mir diese neue Sektion noch nicht angezeigt – ein Screenshot von Terleski zeigt allerdings, wie diese aussehen sollte – womöglich steht diese Funktion zunächst nur auf englisch zur Verfügung.
Hinweis: Es ist davon abzuraten die Google+-Standort-Funktion zu starten, denn diese führt in der aktuellen Version zum Absturz der App.

Download der Google+-App

Hier zunächst der Link zum Play Store:
Google+
Google+
Download @
Google Play
Entwickler: Google Inc.
Preis: Kostenlos
Da das Update dank „Staged Rollout“ bei einigen Nutzern womöglich erst in einigen Tagen ankommt, bieten wir die aktualisierte Google+-App als APK zum Download an.  Um die Anwendung per Sideload installieren zu können, muss man vor dem Download in den Geräteeinstellungen unter dem Punkt „Sicherheit“ die Installation von Apps aus „unbekannten Quellen“ zulassen.
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Google+ für Android: Update bringt mehr Material Design [APK-Download]

Es dürfte nicht mehr lange hin sein bis zur Vorstellung von Android L: Mit der Google+-App erhält nun eine weitere Anwendung aus Mountain View weitere Elemente aus der Material Design-Schublade. Darüber hinaus wurde das App-Icon angepasst, zudem sind weitere Optimierungen für das Multitasking von Android L sichtbar. Ebenso hat die integrierte Foto-Anwendung teils einen neuen Anstrich erhalten. Wir bieten die APK zum Download an.
Noch bevor Material Design auf der Google I/O 2014 im Juni vorgestellt worden war, hatte man in Mountain View die Google+-App im Mai in diese Richtung überarbeitet und von Grund auf umgestaltet. Doch die neue Designsprache war noch nicht finalisiert – ist sie womöglich immer noch nicht – und so legt Google nochmals nach und veröffentlichte gestern Version 4.6 der Google+-App mit zahlreichen kleineren optischen Veränderungen.
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Es fängt schon an beim Launcher-Icon, das nun einen langen Schlagschatten sowie eine erkennbare räumliche Tiefe aufweist. Hier scheint Google einen finalen Stil gefunden zu haben, deckt sich dieser doch mit den jüngsten Updates diverser Google Apps – etwa dem neuen Play Kiosk-App. Allerdings gibt es dadurch nur noch mehr Diskrepanzen in der Größe zwischen den zahlreichen Google-Icons, wie das obige Bild zeigt.
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Innerhalb der App fällt sofort der leicht veränderte dominierende Farbton auf: So präsentieren sich die obere Leiste und jetzt auch der kreisrunde Button am unteren Bildschirmrand in einem helleren und gedeckteren Rot. Generell scheint Google die Optik nicht überladen zu wollen und hat Bedienelemente und Icons dezenter umgestaltet. Außerdem legt sich das Menü nunmehr ganz nach den Designrichtlinien des Material Designs über den Bildschirminhalt. Die Google+-Anwendung ist zudem die erste App, die im neuen Multitasking vonAndroid L (in der Developer-Preview) einen farbigen Header (siehe Bild unten) erhält.
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Darüber hinaus wurde auch die mit der Google+-App verbundene Fotos-Anwendung etwas aufgefrischt. Besonders ins Auge fällt die schicke Animation des Hamburger-Menüs beziehungsweise Zurück-Icons. Die Änderungen decken sich derweil mit denen, der Google+-Oberfläche: Alles wirkt reduzierter und strukturierter, die Icons sind ebenfalls grau statt bunt gestaltet und die Leiste oben wirkt nun ob der weißen Farbe und räumlichen Ausdehnung aufgeräumter.
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APK-Download der Google-App

Da die automatische Verteilung des Updates via Play Store etwas länger dauern kann, bieten wir die APK wie gewohnt zum Download an. Dazu muss in den Einstellungen zunächst die Installation aus „unbekannter Herkunft“ beziehungsweise „unbekannter Quelle“ in den Sicherheitseinstellungen gestattet werden. Die APK-Datei ist signiert, wodurch auch weiterhin Updates über den Play Store eintrudeln. Allerdings scheint sich das Update nicht mit der Developer-Preview von Android L zu vertragen, erste Benutzer berichten von Problemen und Abstürzen. Darum sollte vor der Installation vorsichtshalber zunächst ein Backup der bestehenden App gemacht werden.
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Gmail für Android: Geleakte Screenshots zeigen radikal geändertes Design, neue Features

Google arbeitet nach wie vor kontinuierlich an Gmail und hat uns in der Vergangenheit in recht regelmäßigen Abständen neue Funktionen und Verbesserungen präsentiert. Mit dem nächsten Update könnten einige recht radikale Änderungen auf uns zukommen, wie neue Leaksin Form von Screenshots belegen sollen. Auf diesen ist Gmail im Grunde genommen kaum noch wiederzuerkennen.
Den Angaben von Geek.com zufolge handle es sich bei der auf den Leaks zu sehenden Gmail-Applikation höchstwahrscheinlich noch nicht um eine finale Version, sondern lediglich um den aktuellen Stand der Entwicklung bei Google. Unter anderem soll mit zukünftigen Updates anscheinend eines der größten Probleme beim aktuellen Gmail-Client, nämlich die unübersichtliche Sortierung von E-Mails, endlich beseitigt werden. Zu diesem Zwecke wird es den Screenshots nach zu urteilen noch mehr Tabs geben, in denen man seine E-Mails je nach Inhalt unterteilen kann. So findet man nicht nur wie gewohnt Tab für Benachrichtigungen aus Foren und sozialen Netzwerken, sondern zusätzlich einen Reiter für Finanzen, vielleicht auch mit der Möglichkeit durch den Nutzer, selbst neue Kategorien hinzuzufügen.
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Im Tab für die jeweilige Kategorie findet sich nicht nur der Name der selbigen, sondern auch eine Übersicht der letzten Absender. Bei Absendern mit ungelesenen E-Mails werden die Namen jeweils gefettet dargestellt, wie es oben im Screenshot zum Beispiel bei Twitter zu sehen ist. Darüber hinaus werden die einzelnen E-Mails nicht mehr je nach Absender mit recht nichtssagenden farbigen Buchstaben versehen, sondern passenden Profilbildern oder zumindest einem spezifischen Icon.
Das macht den Posteingang erheblich übersichtlicher, könnte aber für manch einen auch einen visuellen Overkill darstellen. Insgesamt erhält die Gmail-App dadurch deutlich mehr Farbe, auch die weiße Aktionsleiste am oberen Bildschirmrand muss mit dem neuen Design weichen und macht Platz für eine blaue Leiste, die lediglich eine Suchfunktion sowie einen Schalter zum Anzeigen „festgepinnter“ E-Mails besitzt. Neue E-Mails verfasst man dann künftig mit einem Tap auf das neue rote Kreissymbol, das sich unten rechts befindet und auch beim Scrollen an dieser Position fest verbleibt.
Ebenso berichtet Geek.com von einem neuartigen Snooze-Feature, mit dem E-Mails für einen bestimmten Zeitraum als gelesen markiert werden können. Nach Ablauf des festgelegten Zeitraums sollen die E-Mails dann wieder ganz oben als neue Nachricht angezeigt werden – praktisch bei E-Mails, um die man sich nicht umgehend kümmern möchte, die aber später auf jeden Fall noch bearbeitet werden müssen.
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Google Now: App-Sezierung bringt zukünftige Features zum Vorschein

Erst gestern hat uns Google ein Update für die Google-Suche-Appbeschert, die unter anderem nützliche Features wie das Abspeichern des Parkplatzes sowie die Vornahme von Systemeinstellungen per Sprachbefehl per Google Now mit sich brachte. Neben diesen augenscheinlichen Neuerungen scheint sich mit der Aktualisierung der App aber auch hinter den Kulissen einiges getan zu haben, wie ein APK-Teardown der Kollegen von Android Police nun enthüllt.
Bei dem APK-Teardown wurden die in der App enthaltenen Text-Strings und Assets durchleuchtet und auf interessante Zeilen hin untersucht. Das ist ein gängiges Vorgehen und deshalb lohnenswert, da die Entwickler der Google-Applikation dort häufig subtile Hinweise auf künftige Features hinterlasssen, auch wenn diese für den Nutzer in der gegenwärtigen Version noch gar nicht nutzbar sind. Für Google Now scheint es der Untersuchung zufolge in Zukunft vor allen Dingen noch mehr der so genannten Karten für die Bereitstellung von nützlichen Informationen zu geben. Das Ob und Wann ist allerdings unklar. Einige der Funktionen könnten in unmittelbarer Zukunft freigeschaltet werden, andere vielleicht erst zur Google I/O im Juni und natürlich kann man nie genau wissen, ob eine Funktion letzten Endes wirklich implementiert wird.
Hier die entdeckten Features:
  • Fotos von Freunden: In einer kommenden Version von Google Now sollen auch von Freunden auf Google+ geteilte Fotos als Karten angezeigt werden können. Hierbei werden aber nur für den aktuellen Standort des Nutzers relevante Fotos angezeigt, es stehen dann ein +1-Button sowie weitere E-Mail-Optionen zur Verfügung.
  • Verbesserung des Timers: Der Timer will im Moment noch nicht so recht funktionieren, soll in Google Now künftig aber verbessert werden. Bislang fungierte der Timer eher als ein Wecker, was recht ungenau war und dazu führen konnte, dass der Alarm erst am nächsten Tag losging — ein ziemlich lästiger Bug, der hoffentlich bald behoben wird.
  • Informationen über gebuchte Reisen: Zukünftig sollen bei Google Now auch Informationen über Reservierungen, die jeweiligen Städte und Reiseziele sowie den eigentlichen Flug angezeigt werden, etwa wie viele und welche Art von Sitzplätzen vorhanden sind. Die Darstellung der Reise soll hierbei etappenweise erfolgen, um den Nutzer jeweils optimal zu beraten.
  • Neue Karten für Sportveranstaltungen: Google Now zeigt zwar bereits jetzt etwaige Informationen über laufende Spiele an, doch mit den kommenden Versionen sollen diese noch erweitert werden. Während in der kleinen Ansicht der Titel, die Logos der Mannschaften, der aktuelle Status des Spiels sowie der Spielstand angezeigt werden, kommen in der Detailansicht noch die Namen der beiden Teams und ein Histogram mit spezifischen Daten hinzu.
  • Karten für Produkte in der Nähe: Auch beim Einkaufen will Google in Zukunft noch nützlicher sein. Bei der Suche nach bestimmten Produkten werden daher bald auch die nächstgelegenen Läden angezeigt, in denen man die Ware dann erwerben kann. Auch der Preis soll unmittelbar angezeigt werden, um den Nutzer gerade bei teureren Produkten optimal zu beraten.
  • Musiksteuerung in Google Now: Ein recht einfaches, aber zugleich sehr praktisches Feature könnte die Einführung einer Karte zur Musiksteuerung sein. Die Karte soll zukünftig automatisch an oberster Stelle in Google Now angezeigt werden, sobald man mit der Wiedergabe eines Liedes beginnt.
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Neben den neuen Karten gibt es auch Hinweise auf mehr Kontrolle beim Aufruf von Google Now über das gespochene Hotword „Okay, Google”: So kann man das Verhalten bei entsperrtem Display sowie beim Aufladen des Gerätes einstellen, zwei recht gängige Szenarien für die Verwendung des Hotwords.
Zudem scheint Google die Sicherheitsauflagen für den Zugriff von Applikationen von Drittanbietern auf die Sprachsuche gelockert zu haben – das passt ganz gut zu den kürzlich geäußerten Vermutungen über die FunktionGoogle everywhere, bei der jede Anwendung kontextabhängige Sprachbefehle entgegennehmen kann.
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Android L: Die besten Software-Features im Überblick [VIDEO]

Eine Vorschau von Android L ist schon verfügbar, und natürlich haben wir die Software bereits auf unserem Nexus 5 installiert (zur Anleitung). Nachdem wir Android L in mehreren Artikeln schon ausführlicher vorgestellt haben, widmen wir uns in unserem Video noch einmal den Software-Features und dem neuen Look in Bild und Ton.
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© AndroidPIT
Viel wurde über Android L schon geschrieben und analysiert, Screenshots des neuen Designs und der neuen Benutzeroberfläche gibt es reichlich. Doch oft bekommt man erst einen wirklichen Eindruck von einem neuen System, wenn man es in Aktion gesehen hat. Deshalb zeigen wir in unserem Video heute noch einmal die neuen Features und das Material Design von Android L.  
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