Die Verteilung der KitKat-Updates geht langsam voran, nach dem Moto G bekommen aktuell auch die ersten Samsung-Geräte die neue Android-Version 4.4.2. Wie aber sieht es mit den Smartphones von anderen Herstellern aus? In unserem Update-Fahrplan haben wir alle verfügbaren Informationen zum KitKat-Update zusammengefasst.
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Dienstag, 15. September 2015
Android 4.4 KitKat: Das sind die Update-Pläne der Hersteller
Warum KitKat?
Android KitKat ist nicht der große Versionssprung geworden, den viele sich erhofft hatten. Statt einer 5 vor dem Punkt hat es “nur” für die 4.4 gereicht. Trotzdem bringt die neue Firmware einige Neuerungen mit sich, zum Beispiel die tiefe Integration von Hangouts als Standard-Messenger, die transparente Statuszeile mit den weißen Status-Icons (zur Meldung), einen neuen Fullscreen-Modus oder die verbesserte Telefon-App, die unter anderem unbekannte Nummern automatisch identifizieren kann. Einen Überblick über die neuen Funktionen findet Ihr hier, die Änderungen am Design stellen wir hier im Einzelnen vor.
Motorola
Das Moto G ist mit dem Update auf die aktuelle Android-Version (zur Meldung) unter den ersten Geräten außerhalb der Nexus-Reihe und der Google Editionen. Damit macht Motorola sein Versprechen wahr: Bei der Präsentation des Moto G war für Januar ein Update versprochen worden. Motorola hatte das Moto G mit purem Android veröffentlicht und auf eine eigene Benutzeroberfläche weitgehend verzichtet, wodurch die Anpassung auf eine neue Android-Version einfacher ist als im Falle der anderen Hersteller, die ihre eigenen Aufsätze noch an die neue Software anpassen müssen. Das Moto X, das ab Februar in Deutschland verkauft wird, kommt direkt ab Werk mit Android 4.4.
Samsung
Samsung hat mit TouchWiz einen eigenen Aufsatz, der stark von Stock-Android abweicht (zum Vergleich). Bis zur Veröffentlichung eines Updates vergeht entsprechend mehr Zeit als im Fall von Motorola. Wer ein aktuelles Samsung-Gerät besitzt, kann sich trotzdem freuen: Die Top-Geräte aus 2013 stehen ganz vorne in der Update-Schlange, in Polen wird das Update für das Note 3 seit heute verteilt, Sammobile stellt zudem seit heute eine finale Testversion zur Verfügung, die augenscheinlich die gleiche Build-Nummer wie die polnische Firmware hat (zur Meldung). Ungeduldige können also auch außerhalb Polens schon jetzt das Update bekommen.
Auch für das Galaxy S4 ist seit kurzem eine Testversion zu haben (zur Meldung), bis zur Veröffentlichung des finalen Builds dürfte es also nicht mehr lange dauern, wir rechnen mit einem Start vor Monatsende. Ob und wann ältere Geräte wie das Note 2 oder das S3 ihr Update bekommen, ist nicht bekannt. Beide hatten erst vor rund einem Monat ein Update auf Android 4.3 erhalten (zu den Meldungen: Note 2 und S3)..
Sony
Sony hängt mit seinem Update-Fahrplan hinterher. Aktuell haben noch nicht einmal alle Geräte von Sony aus dem Portfolio des vergangenen Jahres ihr Update auf Android 4.3 erhalten, obwohl Sony den Update-Prozess offiziell bereits im Dezember in Gang gesetzt hat - so lautete die Ankündigung im November und die Nachricht im Dezember. Auf unseren Geräten in der Redaktion ist bisher aber noch kein Update eingetrudelt.
Für das Xperia Z1 sind ebenfalls im Dezember bereits erste Portierungen der KitKat-Firmware im Netz aufgetaucht, einen offiziellen Starttermin für ein Update auf 4.3 oder 4.4 sucht man zum jetzigen Zeitpunkt aber vergebens. Wenn das Z1 Compact wie erwartet Anfang Februar erscheint, könnte es das erste Sony-Smartphone mit Android 4.3 sein.
HTC
HTC wird seine One-Serie aus dem vergangenen Jahr innerhalb der nächsten Wochen mit einem Update versorgen (zur Meldung). Das besagt zumindest eine Twitter-Meldung von Anfang Januar. Absender des Tweets ist @LlabTooFeR, für gewöhnlich eine recht verlässliche Quelle. Das One, das One max und das One mini sollen demnach im Zeitraum von Januar bis Februar die neue Firmware bekommen.
Später in diesem Jahr wird wohl auch das Einsteiger-Smartphone Desire 500 ein Update auf Android 4.4.2 bekommen. Wer noch ein 2012er-Modell besitzt, geht aber leer aus: Das One X sowie das One X+ bekommen kein KitKat mehr, One S und V ebenfalls nicht.
LG
LG konnte im vergangenen Jahr mit dem G2 ein Ausrufezeichen setzen. Das vielgelobte Smartphone wurde im Rahmen der IFA mit Android 4.2.2 an Bord vorgestellt und sollte bereits Ende 2013 das Update auf Android 4.4 erhalten. Bislang ist davon aber noch nichts zu sehen. Zuletzt berichteten wir Mitte Dezember von anstehenden Updates, damals war von einer Auslieferung gegen Ende Januar die Rede - zumindest für den französischen Markt. In Kanada soll das Update dagegen erst gegen Ende März erscheinen - genau wie bei uns: Vor wenigen Tagen antwortete LG auf eine Nutzeranfrage bei Twitter, dass LG Deutschland das Update erst Ende des ersten Quartals 2014 anbieten werde.
Das 8-Zoll-Tablet G Pad sowie das erst kürzlich auf der CES 2014 vorgestellt G Flex kommen ab Werk ebenfalls noch mit Android 4.2.2. Offizielle Angaben von LG gibt es zu keinem dieser Geräte. Auch ist unklar, ob das Optimus G und das Optimus G Pro, die ebenfalls 2013 für den deutschen Markt vorgestellt wurden, noch ein Update bekommen. In Estland soll das Optimus G angeblich schon im Dezember 2013 die neue Android-Version erhalten haben. Bei der Aufrüstungsrunde mit dem "Knock"-Feature (zur Meldung) waren zuletzt aber beide leer ausgegangen.
via androidpit.de
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Google, Android und das Web: Aprilscherze 2014 im Überblick
Heute ist der 1. April – ein Tag, an dem (nicht nur) die Techwelt sich die Narrenkappe aufsetzt und sich alle erdenklichen Späße ersinnt, um zu erheitern aber auch um zu verwirren. Von Googles neuemGoogle Maps Game mit Pokémon, bis hin zu Samsungs Wearable Fingers: Wir haben die besten Aprilscherze 2014 aus der Techwelt zusammengestellt.
Google Maps Pokémon Challenge
Wer sich heute schon auf Google Maps für Android und iOS herumgetrieben hat, wird die Pokémon Challenge vermutlich schon gesehen haben. Google hat über die ganze Welt verteilt die kleinen Monster verteilt und wir haben die Aufgabe sie zu finden, um der Pokémon-Meister zu werden.
Gmail Shelfie
Gmail feiert heute seinen 10 Geburtstag (kein Scherz), anlässlich dieses Ehrentages erweitert Google die anpassbaren Themes um die sogenannten Shelfies. Shelfies steht für „shareable selfies“, also Selbstportraits, die man mit seinen Verwandten und Freunden und der ganzen Welt Teilen kann. Mehr dazu hier.
Autoawesome mit David Hasselhoff – Don’t Hassel the Hoff
Auch auf Google+ gibt es anlässlich des ersten Aprils eine tolle Neuerung: Die automatische Bildbearbeitungs-Funktion wurde um ein Fotobombing-Autoawesome mit David Hasselhoff erweitert.
Google Play Signature Edition
Auch die Entwickler-Welt bleibt nicht von Googles Aprilscherzen verschont. Und so kündigt das Unternehmen aus Mountain View ein besonderes Angebot für den Vertrieb von Apps an: die Google Play Signature Edition. Kauft ein Nutzer eine App über diesen (Fake-) Dienst, so wird die Apk auf einen USB-Stick kopiert, in eine schicke Box gepackt und mitsamt eines persönlichen Anschreibens per Post an den Besteller geschickt.
Google Magic Hand
Wer keine Lust hat, immer seine eigenen Hände zu benutzen, um sein Tablet zu bedienen oder andere lästige Arbeiten zu verrichten, sollte sich Googles Magic Hand näher ansehen. Sie wiegt nur 800 Gramm kann per Joystick bedient werden.
Google Translate mit Emojis
Das Lesen von langen Mails oder anderen Texten gehört mit dieser Lösung der Vergangenheit an: Dank Google Translate lassen sie sich in Emojis umwandeln:
Samsung Fingers
Nicht nur Google hat sich etwas Besonderes für den ersten April ausgedacht, auch Samsung spielt mit und stellt den smarten Handschuh Samsung Fingers vor. Das Phantasie-Gadget verfügt den Angaben Samsungs zufolge über ein integriertes Smartphone mit einem flexiblen 3 Zoll in der Diagonale messenden UHD Super Emo-LED Display, über dem sich eine 16 MP-Kamera für Selfies befindet. Wie es sich für Samsung gehört, verfügt der Handschuh über eine Vielzahl an Funktionen und Designs.


HTC Gluuv
Kurioserweise kam nicht nur Samsung auf die Idee mit dem smarten Handschuh, auch die Mitbewerber aus Taiwan haben mit ihrem HTC Gluuveinen smart Glove anlässlich des ersten Aprils aus gegraben. Dieser scheint allerdings eher etwas für kalte Wintertage zu sein. Die massive 87,2 MP-Kamera, die auf dem Handrücken Platz findet, soll in der Lage sein hochauflösende Selfies zu produzieren.
SwiftKey ‘Flow Hard’
Siwftkey, die Entwickler der alternativen Keyboard-App für Android, lancieren zur Feier des Tages ein neues Produkt speziell für Hardware-Keyboards:Swiftkey „Flow Hard“.
Cats by Opera – der Browser für Katzen
Katzen gehört das Netz – das sieht der Browser-Entwickler Opera auch so und hat für vierbeinigen, maunzenden Wesen einen eigenen Browser vorgestellt.
via androidnext.de
Android-Geschichte: Samsung lehnte das Betriebssystem dankend ab – erst dann griff Google zu
Der Begriff Android ist schon lange im Mainstream angekommen. Das Smartphone- und mittlerweile auch für Tablets und andere Gerätekategorien etablierte Betriebssystem von Google dominiert heute den Markt. Doch das einst noch eigenständige Unternehmen Android stand einst – nur zwei Jahre nach der Gründung – bereits kurz davor, von Samsung übernommen zu werden. Allerdings begegnete man in Südkorea dem Team um Andy Rubin mit Spott, erst dann erhielt Google die Chance zuzuschlagen. Ein historischer Exkurs.
Wir gehen zurück ins Jahr 2005. Zu dieser Zeit – die Älteren unter unseren Lesern werden sich vielleicht noch erinnern – sahen Mobiltelefone noch gänzlich anders aus und beherrschten nur einen Bruchteil der heutigen Funktionalität. Zwar lief auf den damaligen Geräten optional schon Software von Drittanbietern, jedoch litt die Qualität dieser Applikationen unter der schieren Anzahl der zu versorgenden Betriebssysteme und deren Varianten auf unterschiedlichen Geräten.
Genau diese Problematik erkannte auch der damals 40-jährige Ingenieur Andy Rubin und sah darin eine einmalige Gelegenheit. Im Herbst 2003 gründete er das Unternehmen Android. Zunächst war Android ausschließlich zur Steuerung von Digitalkameras gedacht, später jedoch wurde der Funktionsumfang auf eine Software für reguläre Mobiltelefone erweitert.
Nach anfänglichem Enthusiasmus holte Andy Rubin und sein Team nach einiger Zeit die Realität ein – es fehlte an finanziellen Mitteln. Aus diesem Grund war man auf der Suche nach einem großen und finanzstarken Unternehmen, unter dessen Schirmherrschaft das Projekt am Leben gehalten werden könnte. Der erste Ansprechpartner dafür war allerdings nicht der heutige Besitzer Google, sondern Samsung – bereits damals einer der größten Handy-Hersteller der Welt.
Das komplette Android-Team, bestehend aus acht Leuten, flog 2005 nach Seoul, um bei den Südkoreanern bezüglich einer Investition vorzusprechen. Empfangen wurden man von 20 Managern des Technologie-Riesen, welche aufmerksam zuhörten, während Andy Rubin sein Projekt vorstellte. Doch anstatt mit Enthusiasmus und gerechtfertigten Fragen zu reagieren, herrschte nach Beendigung des Vortrages zunächst Stille im Raum. Im Buch „Dogfight – How Apple and Google Went to War and Started a Revolution”, wird Andy Rubin zitiert, wie er die darauf folgende Reaktion der Südkoreaner schildert:
„Sie und welches Team wollen dies bewerkstelligen? Sie haben sechs Leute. Sind Sie auf Drogen?”, haben sie mir sinngemäß gesagt. Ihr Lachen hat mich auf dem Weg nach draußen begleitet. Zwei Wochen später hat Google uns übernommen.
Auch Google-Gründer Larry Page stimmte einem Treffen mit Andy Rubin zu, in dem der Android-Gründer erneut seine Vision von einem einheitlichen mobilen OS darlegen durfte. Im Gegensatz zu Samsung sahen Larry Page und Sergey Brin großes Potential in dem Projekt und entschieden kurzerhand, das Unternehmen nicht nur finanziell zu unterstützen, sondern gleich vollständig bei Google einzugliedern. Für ungefähr 50 Millionen US-Dollar kaufte Google im Sommer 2005 das Unternehmen, wobei das komplette Team um Andy Rubin in Mountain View übernommen wurde.
Wer hätte es gedacht, dass Samsung sich einst eine solche Gelegenheit hat entgehen lassen? Andererseits ist natürlich fraglich, ob Android unter der Schirmherrschaft von Samsung im selben Maße erblüht wäre wie in Googles Strukturen.
via androidnext.de
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Nexus 10 (2014): HTC soll das nächste Google-Tablet bauen [Gerücht]
Googles aktuelles Nexus 10 wurde im Oktober 2012 zusammen mit dem Nexus 4 vorgestellt und ist somit beinahe anderthalb Jahre alt. Seit geraumer Zeit kursieren Gerüchte über einen Nachfolger – diverse Unternehmen wie ASUS und Samsung waren bereits als Kooperationspartner für die Produktion des neuen 10-Zollers im Gespräch. Nun will das Branchenmagazin Digitimes in Erfahrung gebracht haben, dass HTC als Hersteller des Nexus 10 (2014) im Rennen sein soll. Ein aus unserer Sicht fragwürdiges Gerücht ist.
Das Nexus 10-(Gerüchte-)Karussel dreht sich weiter: Im Juli letzten Jahres hieß es, dass Samsung nach dem (noch) aktuellen 10-Zoller auch mit der Produktiondes nächsten Nexus 10 betraut sein soll – diese Kunde stammte direkt von Android- und Chrome-Chef Sundar Pichai. Etwa einen Monat nach dieser Meldung war plötzlich Samsung weg vom Fenster und ASUS im Gespräch. Über ein halbes Jahr später hat sich immer noch nichts Konkretes an der Nexus 10-Front getan, nur ein neuer Hersteller wird nun in den Gerüchtereigen mit aufgenommen: HTC.
So will Digitimes aus anonym bleiben wollenden Industriekontakten erfahren haben, dass das taiwanische Unternehmen neuerdings im Rennen sein soll, das nächste Nexus 10 herzustellen. Diese Kunde ist durchaus überraschend, schließlich hatte HTC kein gutes Händchen, wenn es um Tablets geht: Das Unternehmen hat bislang lediglich zwei Tablets auf den Markt gebracht, die sich beide mehr schlecht als recht verkauften. Und nur das siebenzollige HTC Flyerhat es 2011 nach Europa geschafft, das zweite Modell namens Jetstream bzw. Puccini mit seinem 10 Zoll-Display wurde lediglich in den USA angeboten.
Ein HTC Flyer 2 schwirrte 2012 zwar durch die Gerüchteküche, zu einer offiziellen Ankündigung kam es aber nie. Seitdem herrschte in Sachen Tablets bei HTC Funkstille und man konzentrierte sich auf Smartphones – bis Oktober 2013: Im Zuge eines Interviews mit der Financial Times gab HTC-CEO Peter Chou zu Protokoll, dass man an einem Tablet arbeite, das großartig und „disruptiv“ sein soll. Solche Aussagen sollte man allerdings besser mit Vorsicht genießen, sie sind nicht selten Marktschreierei, zumal man bis dato nichts mehr von diesem Gerät gehört hat.
Immer noch Googles aktueller 10-Zoller: das Nexus 10 (Test) von Samsung aus dem Jahr 2012Sicherlich würde es HTC gut zu Gesicht stehen, ein Nexus-Gerät zu bauen, schließlich kann dies als eine Art Ritterschlag seitens Google verstanden werden. Außerdem könnte ein Nexus-Gerät den Taiwanern einen dringend benötigten Schub verleihen, wie es beispielsweise LG mit beiden letzten Nexus-Smartphones (Nexus 4 und Nexus 5) erleben konnte. Dennoch sollte man den Gerüchten über ein Nexus 10 von HTC mit einer ordentlichen Portion Skepsis begegnen, vor allem im Hinblick auf die mäßigen Erfolge, die das Unternehmen im Tablet-Sektor zu verzeichnen hat. Ebenso darf man nicht aus den Augen verlieren, dass Google schon einmal an HTC herangetreten war – so sollte eigentlich HTC das erste Nexus 7 bauen und nicht ASUS. Damals hieß es, dass HTC lieber ein Produkt unter der eigenen Marke herausbringen wollte – an diesem wird offenbar immer noch gearbeitet, falls es nicht doch eingestampft wurde.
Es sprechen zusammenfassend mehrere Aspekte dagegen, dass HTC als Hersteller des nächsten Nexus 10 fungiert: die mangelnde Erfahrung im Tablet-Business, die Bereitschaft, ein Produkt unter der Google-Flagge anzubieten und überdies die Quelle aus der diese Info stammt, denn Digitimes kann mit keiner sonderlich guten Trefferquote aufwarten, was die Zuverlässigkeit solcher Gerüchte anbelangt. Auch wenn die Zeichen nicht sonderlich gut stehen, dass HTC tatsächlich als Hersteller des nächsten Nexus 10 fungiert, so würde dem strauchelnden Hersteller ein solches Produkt sicherlich dabei helfen, zurück auf die Füße zu kommen.
via androidnext.de
Neue Google Richtlinien: Gerätehersteller müssen aktuellere Android-Version nutzen (Gerücht)
Wollen Hersteller von Android-Geräten in Zukunft ihre neuen Geräte mit offiziellen Google Apps ausstatten, müssen diese eine möglichst aktuelle Android-Version einsetzen. Dies zumindest sollen neue Richtlinien von Google vorschreiben.
Es handelt sich zwar noch nicht um offizielle Neuigkeiten, doch die Umsetzung dieser wahrscheinlichen neuen Richtlinien von Google soll laut Android Police bald in die Tat umgesetzt werden.
Damit Hersteller von neuen Android-Geräten ihre Smartphones und Tablets nicht mehr mit einer veralteten Android-Version ausstatten, will Google diese mit ihren neuen Richtlinien also dazu zwingen. Oder zumindest dazu bewegen. Sollten Hersteller sich nicht an die Vorgaben halten, werden diese nämlich keine Lizenz erhalten, ihre Geräte mit Google Mobile Services (GMS) – also den Google Apps – auszustatten. Zu diesen gehören unter anderen derPlay Store, Google Maps, Gmail und mehr.
In diesem Zusammenhang ist auch eine Tabelle erschienen, bis wann Hersteller von Android-Geräten ihre Geräte mit welcher Android-Version ausstatten müssen, bevor Google einschreitet:
| API Version | Öffnung des GMS Zulassungs-Zeitfensters (AOSP Release Datum) | Schließung des GMS Zulassungs-Zeitfensters |
| Gingerbread | 6. Dezember 2010 | 1. Februar 2014 |
| Honeycomb | 24. Februar 2011 | 1. Februar 2014 |
| Ice Cream Sandwich | 16. Dezember 2011 | 1. Februar 2014 |
| 4.1 (API Level 16) | 12. Juli 2012 | 1. Februar 2014 |
| 4.2 (API Level 17) | 13. November 2012 | 24. April 2014 |
| 4.3 (API Level 18) | 25. Juli 2013 | 31. Juli 2014 |
| 4.4 (API Level 19) | 31. Oktober 2013 | Wird mit dem API Level 20 Release angekündigt |
Laut dieser Tabelle dürfen Hersteller also seit dem 1. Februar nicht mehr Android 4.1 und darunter für ihre Geräte verwenden, wenn sie auf diesem Gerät die Dienste von Google nutzen wollen. Das Zeitfenster für Android 4.2 läuft Ende April aus, Ende Juli ist dann Android 4.3 dran.
Bei den oben genannten Daten handelt es sich aber nicht um das Datum, bis wann ein Gerät auf dem Markt erscheinen muss, sondern um das GMS Zulassungs-Datum, also den Zeitpunkt der Zertifizierung für die Dienste auf dem Gerät.
Googles neue Richtlinien in der Praxis
Ein Beispiel: Ein neues Gerät mit der Android-Version 4.3 von Hersteller X erhält am 30. Juli noch das Zertifikat für Googles Mobile Services, das Gerät selbst erscheint dann aber vielleicht erst im Oktober desselben Jahres. Sollte Hersteller X sich zu spät um das Zertifikat kümmern (in diesem Fall also nach dem 31. Juli), muss sein Gerät mit Android 4.4 ausgestattet sein, damit dies das GMS-Zertifikat erhalten.
Mit diesen neuen (noch nicht offiziellen) Richtlinien könnte Google den nächsten Schritt wagen, um dem Problem der Fragmentierung von Android besser entgegenzutreten. Bis heute etwa sind gerade einmal 1,4 Prozent der neuen Geräte mit Android 4.3 ausgestattet, auch Android 4.3 ist nur auf 7,8 Prozent aller Geräte vorhanden.
Ein weiterer solcher Schritt ist unter anderem, dass Google viele der eigenen System-Apps im Play Store verfügbar gemacht hat, damit Nutzer von älteren Android-Versionen auch in den Geschmack der neuen Apps kommen können, ohne dabei von der Update-Politik ihres Geräteherstellers oder Netzwerkbetreibers abhängig zu sein.
Die Hersteller bekommen dadurch also nur noch ein bestimmtes Zeitfenster, um ihr Gerät mit einer aktuellen Android-Version auszustatten. Vor allem auf das Low-End- und Mittel-Segment der Android-Geräte dürften sich diese neuen Richtlinien auswirken, denn es sind vor allem solche Geräte, die gerne mit veralteter Software ausgestattet werden. Und das kommt natürlich auch den Nutzern zu Gute. Ansonsten werden die Konsumenten von dieser Entscheidung wahrscheinlich kaum etwas merken.
via giga.de
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Nexus 5, Galaxy S4, Moto G: Das waren die Smartphone-Highlights 2013
Der Countdown zum neuen Jahr hat begonnen, und während die Hälfte von Euch jetzt wahrscheinlich gerade "The Final Countdown" im Ohr hat (es lässt sich zum Jahresende einfach nicht vermeiden, oder?), haben wir passend dazu einen ganz eigenen Countdown erstellt. Hier sind unsere Superlative des Jahres 2013:
Ascend P6
Hier ist ein Gerät, das es auf dem westlichen Massenmarkt wirklich schwer hatte. Das Ascend P6 wurde von Beginn an mit dem iPhone verglichen, was manche geärgert hat, für viele aber offensichtlich war. Selbst iPhone-Nutzern war es in unserer Video-Umfrage eine Überlegung wert. Der chinesische Technologie-Gigant Huawei hat sich in mancherlei Hinsicht von Apple inspirieren lassen, dabei aber etwas Respektables und Eigenständiges erschaffen (zum Test), das unter anderem das dünnste Smartphone der Welt (auf dem Massenmarkt) ist. Außerdem war es das vielleicht erste genuin chinesische Fabrikat, dem derart viel Aufmerksamkeit zuteil wurde, was womöglich der Startschuss für eine neue Ära chinesischer Smartphones auf den internationalen Märkten war.
Nexus 5
Aus Sicht eines Android-Magazins war das größte Highlight ohne Frage das Nexus 5, das Smartphone, das die Ära KitKat eingeläutet hat. Selten hat ein Gerät in der Tech-Presse schon Monate vor Veröffentlichung für einen derartigen Hype gesorgt. Und dabei ist das Nexus 5 nicht mal ein Massentelefon wie beispielsweise ein Galaxy S4. Unser Testurteil deckt sich mit dem der restlichen Presse: Das Nexus 5 ist nicht nur das beste Google-Phone (irgendwie logisch), sondern das beste seiner (Preis)klasse. Defizite bleiben, aber wer für den Preis ein perfektes Smartphone erwartet, der lebt nicht wirklich auf unserem schönen, kleinen Planeten.
Galaxy S4
Samsung hat uns gleich zwei Smartphone-Highlights beschert. Das Galaxy S4 war der unangefochtene Hype-König vor dem Nexus 5 und hat sich wenig überraschend zum bestverkauften Android-Smartphone gemausert. Kritiker werfen ihm vor, sich nicht genügend vom Vorgänger abzusetzen. Ein erstklassiges Gerät ist es aber in jedem Fall (zum Test).
Galaxy Note 3
Ähnliches kann man über das Galaxy Note 3 sagen. Ob man nun Samsung-Freund ist oder nicht, das Gerät setzt in Puncto Performance Maßstäbe. Kein Wunder, ist es doch das weltweit erste mit 3 Gigabyte Arbeitsspeicher. Auch hinsichtlich der Stiftbedienung ist das Phablet derzeit das Referenzmodell, an dem sich die Konkurrenz messen muss, und Johannes war in seinem Test spürbar angetan.
LG G2
Das G2 (zum Test) hat sträflicherweise nicht halb so viel Aufmerksamkeit erhalten wie die meisten anderen großen Geräte des Jahres. Warum sträflicherweise? Weil vermutlich kein anderes Smartphone derzeit so häufig in der Presse als bestes Android-Smartphone auf dem Markt beschrieben wird. Technisch ist es der Konkurrenz mindestens ebenbürtig, besticht aber mit einer herausragenden Kamera, dem kraftvollsten Akku seiner Klasse (mit Ausnahme des Sony Xperia Z1) und dem größten Display im Verhältnis zum Gesamtkorpus. Außerdem hat sich LG hier wirklich etwas getraut und alle Bedienelemente auf die Geräterückseite verlegt. Ob es daran liegt, dass das G2 ein wenig unterm Radar geflogen ist, oder schlichtweg an der Marke - wir wissen es nicht. Aber Highlight-Status ist auch ohne Hype möglich und in diesem Fall verdient.
Oppo N1
Das chinesische Phablet ist erst seit dem 10. Dezember in Europa verfügbar, und trotzdem hat es bereits einen Eindruck hinterlassen, der ihm einen Platz in diesem Rückblick einbrachte. Das N1 besticht durch drei Aspekte: Es hat eine rotierbare Kamera, es hat eine berührungsempfindliche Rückseite (und geht damit den von LG eingeschlagenen Weg konsequent weiter), und es ist das erste Smartphone, das wahlweise mit vorinstalliertem CyanogenMod ausgeliefert wird. Und das Ganze zu einem attraktiven Preis.
Moto G
Da wir gerade von attraktiven Preisen sprechen: Nicht für jeden wird das Mittelklassegerät von Googlerola - eine abgespeckte Version des viel besprochenen Moto X - ein Highlight darstellen. Die Mehrheit in unserer Redaktion ist aber vom Preis-Leistungs-Verhältnis so sehr begeistert, dass der Highlight-Status gerechtfertigt scheint. Das hat auch unser Test wiedergespiegelt. Für unter 200 Euro ist natürlich kein High-End-Bolide zu erwarten. Aber die Software-Expertise von Google und das Hardware-Know-How von Motorola in einem solch günstigen Paket, da ist man sich einig, ist aktuell einzigartig. Es müssen nicht immer Champus und Kaviar sein. Manchmal tun es auch Salzstangen und Tütenwein
via androidpit.de
Android L: Diese Smartphones bekommen das Update
Für Android L erschien gerade erst das Preview-Release für Entwickler (so installiert man es). Mit hunderten neuen Entwicklerschnittstellen und einer Frischzellenkur der Bedienoberfläche wird der KitKat-Nachfolger etliche Verbesserungen liefern können. In unserer Übersicht zeigen wir schon jetzt die Smartphones, die das Update auf Android L sicher bekommen werden und jene, die zumindest als heiße Anwärter auf ein Update gelten. Update: Auch das CyanogenMod-Smartphone OnePlus One wird Android L bekommen. Man will sich damit ab Release nur drei Monate Zeit lassen.
Android L wird das nächste große Ding für Smartphone-Betriebssysteme. Auf seiner Entwicklerkonferenz I/O hat Google hunderte neue Programmier-Schnittstellen versprochen, mit denen sich ganz neue Anwendungsgebiete für Smart Devices eröffnen (Wear und Glass lassen grüßen!). Außerdem wurde am Design getüftelt. Zwei Bereiche also, die den Geräte-Herstellern viel Arbeit bereiten sollten, um Googles Vorgaben mit ihren Aufsätzen zu vereinbaren.
Welcher Hersteller das Update wann und für welche Geräte ausliefert, ist natürlich noch nicht in Stein gemeißelt. Offiziell wissen wir noch wenig, unsere Übersicht beruht daher auf unseren eigenen Einschätzungen, den Versprechen mancher Hersteller und auf Auswertungen der Gerüchte und Leaks der letzten Wochen. Änderungen sind deshalb nicht ausgeschlossen. Bitte bedenkt das beim Lesen!
Nexus und Google Play Edition
Als erstes wird das Update bei den Nexus-Geräten eintreffen. Die Vorjahres-Schlager Nexus 5 undNexus 7 (2013) werden mit Sicherheit unter den ersten sein, die das Update erhalten; immerhin sind seit der Google I/O auch Developer-Previews für sie erhältlich. Letzteres gilt zwar nicht fürNexus 4, Nexus 7 (2012) und Nexus 10; die immernoch konkurrenzfähigen Geräte sollen verschiedenen Quellen zufolge aber ebenfalls die finale Ausgabe der neuen Firmware bekommen. Die verschiedenen Google-Play-Editionen von HTC, Samsung oder Sony bekommen das Update etwas später - hierzulande sind sie aber leider nach wie vor nicht regulär verfügbar.
[UPDATE: 03.07.2014, 11:30 Uhr]
Inzwischen sind sehr wohl Developer-Previews für Nexus 4, 7 (2012) und 10 verfügbar gemacht worden. Damit ist es sehr wahrscheinlich, dass diese Geräte am Ende auch das Update auf Android L bekommen werden. Wir haben hier von dem Kurswechsel berichtet.
- Nexus 5
- Nexus 4
- Nexus 7 (2013)
- Nexus 7 (2012)
- Nexus 10
- Alle Smartphones der Google Play Edition
Samsung
Das Galaxy S5 bekommt mit Sicherheit Android L, hier gibt es wenig Anlass zum Zweifel. Auch die unlängst vorgestellte Mini-Ausgabe des S5 wird das Update höchstwahrscheinlich bekommen. Wann es ausgeliefert wird, ist allerdings bei Samsung immer spannend. Die Koreaner lassen sich damit traditionell mehrere Monate Zeit. So gut wie sicher ist es auch, dass das Galaxy S4 und dasNote 3 die neue Android-Version kriegen. Die älteren Modelle Note 2 und S3 bekommen kein Update mehr.
- Galaxy S5
- Galaxy S5 Mini
- Galaxy S4
- Galaxy Note 3
HTC
HTC war dieses Mal einer der ersten Smartphone-Hersteller, die sich zum L-Release persönlich geäußert haben. Mit ihrem 90-Tage-Versprechen (wir berichteten) würden sie sicherlich so ziemlich die schnellsten sein, die Android L mit Herstelleraufsatz an ihre Kunden bringen. Falls Google (wie mit den Android-Versionen 4.2 und 4.4 bewiesen) den Release um Halloween herum ansetzt, wäre Android L für das HTC One (M8) und das HTC One mini 2 Ende Januar erhältlich. Das One max und das One mini werden zwar nicht in dem Versprechen erwähnt, doch HTCs bisheriges Engagement, die Geräte mit den jüngsten KitKat-Updates zu versorgen, stimmt sehr optimistisch (man werfe dazu einen Blick auf die ständig aktualisierte Info-Page), dass auch Android L für diese ebenfalls noch sehr aktuellen Geräte ausgeliefert wird. Immerhin sieht das HTC Advantage Programm für sie einen Software-Support von zwei Jahren vor und keines der Smartphones wird zum Voraussichtlichen Launch-Termin von Android L älter als zwei Jahre sein.
- HTC One (M7)
- HTC One (M8)
- HTC One max
- HTC One mini
Sony
Auch Sony legt in Sachen Software-Updates ein gutes Tempo vor. Das Update auf Android 4.4.4 etwa wurde nur wenige Tage nach dem Rollout von Google auch für Xperia Z1, Z1 Compact oderZ Ultra verfügbar gemacht (wir berichteten). Auch das im Februar 2014 vorgestellte Xperia Z2sollte noch mit Android L aufwarten. Die Geräte, die am 21. Mai ihr KitKat-Update und Software-Version 10.5.A.0.230 bekamen, werden aber vielleicht die ersten sein, die beim Android L Release leer ausgehen werden. Darunter fallen die Xperias Z, ZL, ZR und Tablet Z.
- Xperia Z2
- Xperia Z1
- Compact Z1
- Z Ultra
LG
LG hat seine Smartphones wie die meisten anderen Hersteller mit einer eigenen Benutzeroberfläche versehen, die an das neue Android angepasst werden muss. Diese Mühe wird man sich sicherlich mit den teuren Flaggschiffen machen. Das G3 wird ab Werk mit Android-KitKat ausgeliefert. Dass es ein Update auf Android L bekommt, ist quasi selbstverständlich. Auch das im August 2013 vorgestellte G2 wird wahrscheinlich in den Genuss einer System-Aktualisierung kommen. Der Mini-Ableger G3 Mini ist noch nicht offiziell, wird aber wahrscheinlich ebenfalls ein Update bekommen, das G2 Mini steht wie LGs Mittelklasse-Smartphones aus der L-Serie eher auf der Liste der Wackelkandidaten.
- G2
- G3
- G3 Mini
Motorola
Zwar hat Google seinen Hardware-Hersteller wieder verkauft, doch heißt das nicht automatisch, dass man bei Motorola weniger eifrig an den Smartphones arbeitet. Moto G und Moto X sind mit ihrer fast unveränderten Stock-Android-Oberfläche heiße Anwärter auf frühe Updates und haben ihre Portion KitKat schon sehr früh erhalten. Ob die Update-Tugend mit Android L weiter geht, steht noch gar nicht fest. Angeblich offizielle Berichte von einer mutmaßlichen Facebook-Seite haben sich als schlechter Scherz eines Fans erwiesen, die von Motorola zurückgewiesen wurden (wir berichteten von der Ente). Dennoch wäre es verwunderlich, würde Motorola die fast zeitgleich mit dem Nexus 5 veröffentlichten Motos ins Update-Nirvana schicken.
- Moto G
- Moto X
- OnePlus
Auch das Nischen-Unternehmen OnePlus hat angekündigt, sein CyanogenMod-basiertes OnePlus One innerhalb von drei Monaten des finalen Release von Android L auf die neue Version zu aktualisieren.
- OnePlus One
via androidpit.de
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