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Dienstag, 15. September 2015
Google+-Fotos: Bilder und Videos per Chromecast auf TV streamen möglich
Der Chromecast ist schon eine feine Sache: Angeschlossen und konfiguriert lassen sich allerhand Medien einfach und bequem auf den Fernseher streamen – ohne Kabelwirrwarr. Es hat zwar etwas gedauert, aber fortan ist auch Google+-Fotos in der Lage mit dem Chromecast zu kooperieren. SO kann man leicht eigene Videos und Fotos auf dem Fernseher zeigen.
Anlässlich der bevorstehenden WM in Brasilien hat Google auf dem Chrome-Blog stolz verkündet, dass die US-amerikanischen Sportsender beziehungsweise deren Android-Anwendungen WatchESPN und MLS Matchday ab jetzt denChromecast unterstützen. Das mag hierzulande weniger interessant sein, jedoch wurde im selben Blogeintrag nebenbei erwähnt, dass auch die dedizierte Foto-App der Google+-Anwendung Chromecast-Support erhält. Das Feature wurde kurzerhand serverseitig auf allen Androiden aktiviert, ein App-Update ist also nicht notwendig.
Um es auf dem Fernseher darzustellen, muss nur ein Foto oder wahlweise Video ausgewählt und die Verbindung zum Chromecast aufgenommen werden. Dafür ist es aber bislang offenbar noch notwendig, dass die Medien über den Auto-Upload in der Cloud vorliegen. Leider werden dabei die kürzlich eingeführten Google Stories noch nicht unterstützt – dabei wäre das ein nahe liegendes Szenario, den Chromecast zu verwenden.
Kommt dieses Upgrade gerade richtig oder nutzt ihr lieber die zahlreichen Alternativen, wie etwa AllCast? Schreibt es uns in die Kommentarsektion.
Nexus 9: Google-Tablet mit Metallrahmen, BoomSound & Android 5.0 Lollipop vorgestellt
Es ist soweit: Google hat soeben Android 5.0 Lollipop, das Nexus 6 und natürlich auch das Nexus 9 enthüllt und wie erwartet eine Schippe an Details ins Internet gekippt. Es ist das erste Tablet mitAndroid 5.0 und wurde in Zusammenarbeit mit HTC entwickelt. Der taiwanische Hersteller hat es sich dabei nicht nehmen lassen, einige Schmankerl wie frontseitige BoomSound-Lautsprecher und einenMetallrahmen zu integrieren. Die Spezifikationen siedeln sich in derOberklasse an und entsprechen den vorangegangenen Gerüchten.
Nach Monaten des Wartens und Mutmaßens ist das Nexus 9 jetzt offiziell. Das Tablet verfügt wie erwartet über einen 8,9 Zoll in der Diagonale messenden Bildschirm mit 2.048 x 1.536 Bildpunkten (QXGA) im 4:3-Format. Dieser lässt sich per Doppel-Tap aufwecken und ist flankiert von zwei BoomSound-Lautsprechern für Stereo-Sound. Die Rückseite besteht zugunsten eines stabileren Halts in der Hand aus einem Soft Grip-Plastik, der Rahmen jedoch ist aus gebürstetem Metall gefertigt und verleiht dem Gerät eine edle Note.
Im Inneren befindet sich der schicken Optik angemessene Hardware: Ein leistungsstarker NVIDIA Tegra K1 Dual-Core-SoC mit 2,3 GHz, einer Kepler-GPU und 64 Bit-Kompatibilität dürfte für ordentlich Power unter der Haube sorgen. Dem stehen 2 GB Arbeitsspeicher zur Seite. Der interne Speicher beträgt wahlweise 16 oder 32 GB und ist, wie von Nexus-Geräten gewöhnt, nicht erweiterbar. Mit dem 6.700 mAh starken Akku soll das Nexus 9 somit bis zu neun Stunden aktive Nutzung mitmachen. Die Kamera auf der Rückseite löst mit 8 MP aus und verfügt über eine f/2.4-Blende sowie einen LED-Blitz, vorne stehen 1,6 MP zur Verfügung.
Google bewirbt das Nexus 9 als Alltags- und Arbeitsgerät in einem. Die Bildschirmdiagonale bietet einen gesunden Kompromiss zwischen „groß genug zum Arbeiten und Filme schauen und klein genug für unterwegs“; das Gehäuse misst schmale 153,68 x 228,25 x 7,95 Millimeter, bei einem Gewicht von nur 425 Gramm (436 Gramm bei der LTE-Ausführung). Das bereits gesichtete Keyboard-Case wurde ebenfalls vorgestellt, welches per Magnet am Tablet befestigt wird und mehrere Winkel unterstützt.
Das Nexus 9 wird in Deutschland bei Amazon, Media-Saturn und OTTO ab dem 17. Oktober in den Farben Schwarz, Weiß und Sand vorbestellbar sein. Der Versand respektive Verkauf über den Einzelhandel soll jedoch erst ab dem 3. November anlaufen. Die WLAN-Variante schlägt bei 16 GB internem Speicher mit 399 Euro sowie bei 32 GB mit 489 Euro zu Buche. Die LTE-Ausführung mit 32 GB kostet 569 Euro.
via androidnext.de
Android 5.0 Lollipop: Android L hat einen Namen
Google hat soeben über offizielle Firmenkanäle den finalen Namen der neuesten Android-Version bekanntgegeben: Android 5.0 Lollipop. Die bislang nur unter dem Codenamen Android L bekannte OS-Version wird mit dem Nexus 9 veröffentlicht und soll in den kommenden Wochen auf weitere Nexus-Geräte ausgerollt werden.
Android L kommt – und es heißt nun final und wahrhaftig Android 5.0 Lollipop. Zuerst kommt das neue OS, wie zu erwarten war, für die im selben Atemzug vorgestellten Geräte Nexus 6, Nexus Player und Nexus 9, dann für weitere Nexus-Geräte und Google Play Editions. Gegenüber den bereits für Nexus 5 und Nexus 7 verfügbaren Developer Previews sind auch einige neue Features bekannt geworden.
Material Design
Wichtigstes Herausstellungsmerkmal ist sicherlich der neue Material Design-Ansatz von Android L, der in den vergangenen Wochen und Monaten bereits in einigen Apps gezeigt wurde: Mehr Fläche, mehr Farben und mehr Animationen sollen Android lebendiger, dreidimensionaler und weniger mechanisch wirken lassen.
ART Runtime und Support für 64-Bit
Google macht seine, in der Vorgängerversion Android 4.4 KitKat noch optional und als Testballon integrierte App-Laufzeitumgebung ART mit Android 5.0 nun obligatorisch. Das bedeutet, dass ein großer Teil der Apps von höherer Ausführungsgeschwindigkeit und effizienterem Ressourcenmanagement profitieren. Als indirekte Folge verbessert sich auch die Akkulaufzeit um bis zu 90 Minuten, abhängig vom Gerät. Auch nativer Support für 64 Bit-Prozessoren ist nun an Bord; davon profitieren zahlreiche Apps automatisch, sofern im Gerät ein entsprechender Prozessor verbaut ist.
Neuer Lockscreen und bessere Benachrichtigungen
Benachrichtigungen landen künftig auch auf dem Sperrbildschirm von Android und können von dort eingesehen werden. Außerdem versucht Android nun der Flut an Benachrichtigungen besser Herr zu werden, die Nutzer heutzutage ereilt – und sortiert diese nach Relevanz vor.
Bessere Foto-Features
Kameras von Smartphones mit Android 5.0 Lollipop können bis zu 30 Frames in der vollen Foto-Auflösung aufnehmen – ideal für Burst Modes. Des weiteren kann die Kamera nun auch RAW-Formate speichern und weitere Metadaten in Bilddateien speichern, etwa zum Rauschmodell oder andere optisch Informationen.
Multimedia
Google hat eigenen Angaben zufolge den Audio-Input-Lag weiter reduziert, außerdem wurde ein komplett neuer Audiomixer integriert, der die allgemeine Soundqualität verbessert und die Ausgabe auf 5.1- bzw. 7.1-Audiosystemen ermöglicht. Android kann nun besser mit USB-Audio-Geräten umgehen. Insbesondere Spiele profitieren von den neuen Grafik-APIs OpenGL ES 3.1 und dem so genannten „Android extension pack“.
Was neu ist gegenüber den Developer Previews
Google hat Lollipop gegenüber den Android L-Previews noch ein wenig weiter verfeinert und neue Features hinzugefügt. Unter anderem folgende:
- Multiuser-Betrieb auch für Smartphones
- Neue Quick Toggles für Taschenlampe und Hotspot
- Das Hotword „OK Google“ zum Initiieren einer Sprachsuche funktioniert auf kompatiblen Geräten auch dann, wenn der Screen aus ist, wie schon vom Moto X bekannt. Bislang wurde das Feature jedoch nur für das Nexus 6 und Nexus 9 angekündigt.
- Mit Android L soll man zwischen verschiedenen Geräten die letzten Suchen, abgespielte Musik aber auch Apps besser synchronisieren können und unabhängig vom Gerät jederzeit da weitermachen, wo man aufgehört hat. Wie das konkret funktionieren soll, ist noch nicht bekannt. Außerdem soll es automatische Backups geben.
Android 5.0-Updates
Google hat, wie erwartet, sein Update für Nexus-Geräte und Google Play Editions angekündigt. Gute Nachrichten gibt es von Motorola: Der US-Hersteller hat angekündigt, dass seine Modelle Moto X, G und E, jeweils in allen Generationen, Android 5.0 Lollipop erhalten werden. Wann genau ist noch nicht klar, von Motorola kann man erfahrungsgemäß jedoch eine schnelle Ausführung der eigenen Update-Versprechen erwarten.
Promo-Videos
Google bewirbt Android 5.0 mit einigen teils lustigen, teils emotionalen Videos. Hier sind die Clips:
via androidnext.de
Android Wear: Werbeclips demonstrieren Google-Dienste auf Smartwatches
Android Wear dürfte zwar Enthusiasten mittlerweile ein Begriff sein, doch muss sich ein Betriebssystem bei der breiten Masse der Konsumenten durchsetzen, um langfristig erfolgreich zu sein. Dazu hat Google einige Werbeclips vorbereitet, welche zeigen sollen, wie praktisch so eine Smartwatch aus Mountain View sein kann. Womöglich werden wir diese Videosequenzen schon bald auch hierzulande im Internet respektive Fernsehen zu Gesicht bekommen, auf YouTube kann man sich die kurzen Clips bereits jetzt anschauen.
Was bringt mir eine Smartwatch im Alltag? Welche Vorteile hat Android Weargegenüber anderen Wearable-Systemen? Derlei Fragen dürften bei Konsumenten zuerst aufkommen, wenn sie mit Smartwatches erstmals in Berührung kommen. Mithilfe kleiner Werbeclips gedenkt man in Mountain View die „breite Masse“ zu erreichen und von Android Wear zu überzeugen. So bewirbt Goolge unter anderem die Wasserfestigkeit seiner Smartwatch-Flotte sowie die souverän agierende Sprachsteuerung, um etwa ohne Greifen zum Smartphone eine Textnachricht zu schicken. Dabei werden alle drei bislang bekannten Android Wear-Smartwatches in den Clips gleichermaßen gezeigt – kein Hersteller soll sich vernachlässigt fühlen.
Bei der Software demonstriert Google in den Werbeclips dagegen lediglich seine eigenen Dienste, die eng mit Android Wear verzahnt sind. Nichtsdestotrotz steht und fällt die Plattform mit dem Angebot von Drittanbietern. Mit dem Facebook Messenger und WhatsApp sind jüngst bereits zwei bedeutende Dienste auf den Android Wear-Zug aufgesprungen, mehr dürfte bald folgen. Die Videos zeigen einmal mehr die Bedeutung von Android Wear für Mountain View. Mit der Werbung erhofft man sich mehr Aufmerksamkeit für sein Betriebssystem, hoffen wir, dass es sich auf dem Markt durchsetzen kann.
via androidnext.de
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Standort:
Bozen, Bozen, Italien
APP: Rec. (Screen Recorder)
Seit Android 4.4 KitKat ist es möglich, Videoaufnahmen des Bildschirms zu machen, allerdings nur in Verbindung mit einem Desktop-Rechner (wie der Vorgang im Detail funktioniert erklärt unsereausführliche Anleitung).
Auf Android-Geräten mit Root-Rechten bringt Rec. (Screen Recorder) die Möglichkeit, Bildschirmaufnahmen ganz ohne PC zu erstellen. Dank der intuitiven und ansprechend gestalteten Oberfläche findet man sich sofort zurecht, der Funktionsumfang überzeugt:
- Aufnahme ist unabhängig vom Rechner möglich.
- Videos von bis zu 60 Minuten Länge.
- Tonspur kann mithilfe des Geräte-Mikrofons aufgenommen werden.
- Keine Eingabe von Kommandozeilenbefehlen nötig.
- Bildschirmberührungen können angezeigt und mit aufgenommen werden.
- Timer für den Start der Aufnahme, Stop durch Ausschalten oder Schütteln.
via androidpit.de
Montag, 14. September 2015
AllCast streamt lokal gespeicherte Bilder, Musik und Videos nun auch zu Chromecast
Kaum hat Google das Chromecast-SDK veröffentlicht, stürzen sich schon die App-Entwickler auf die neuen Möglichkeiten. Nachdem Google vor einer Zeit Koushik Duttas AllCast-App den Hahn abdrehte und den Zugang zum Chromecast-Stick blockierte, ist die App nun ganz offiziell wieder in der Lage den Chromecast-Dongle anzusteuern. Ein Update der App streamt jetzt auf dem Handy gespeicherte Daten ohne Umwege auf den Fernseher.
Als der Chromecast-Stick ganz frisch von Google veröffentlicht wurde, hatte der allseits bekannte Android-Hacker, und inzwischen fest angestellte CyanogenMod-Entwickler, Koushik Dutta sehr schnell einen Weg gefunden lokale Inhalte vom Handy via Chromecast auf den Fernseher oder einen Monitor zu beamen. Offiziell unterstützte Chromecast damals nur YouTube und Google Play Music, das Streamen lokaler Inhalte war nicht vorgesehen. Ein Update der Chromecast-Firmware seitens Google hebelte jedoch sehr schnell die von Dutta genutzten Methode aus, der Chromecast konnte nur noch von wenigen offiziellenChromecast-fähigen Apps angesprochen werden.
Mit dem gerade erst veröffentlichten Chromecast-SDK kann nun jeder Android-Entwickler seine App fit für Chromecast machen. So war das wohl auch bei Duttas AllCast-App. Nach nur 20 Minuten Arbeit funkt die App nun ganz offiziell lokal auf dem Handy gespeicherte Bilder, Musik und Videos zum mit einem Chromcast-Dongle ausgestatteten Fernseher. Während AllCast Inhalt zum Chromecast streamt, kann das Gerät weiter benutzt werden -- ideal also für Couchsurfer.
Dutta hat das Update seine App noch nicht in den Play Store gestellt, die Aktualisierung sollte jedoch demnächst bei den Nutzern der Anwendung aufschlagen. [Update: Das Update der App ist inzwischen im Play Store eingetroffen, allerdings braucht sie für Chromecast-Streaming die Version 4.2.34 der Google Play Services].
Im deutschsprachigen Play Store ist der Chromecast-Dongle nach wie vor nicht aufgelistet. Wer sich aber schon jetzt für die Technik interessiert, der kann den Chromecast-Stick über Amazon bestellen. Mit einem Preis von 33 Euro, ist er keine allzu teure Investition. Zahlreiche interessante Apps, mit denen sich der Stick nutzen lässt, werden mit Sicherheit bald folgen.
via android-user.de
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