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Dienstag, 15. September 2015

Android L: Diese Smartphones bekommen das Update

Für Android L erschien gerade erst das Preview-Release für Entwickler (so installiert man es). Mit hunderten neuen Entwicklerschnittstellen und einer Frischzellenkur der Bedienoberfläche wird der KitKat-Nachfolger etliche Verbesserungen liefern können. In unserer Übersicht zeigen wir schon jetzt die Smartphones, die das Update auf Android L sicher bekommen werden und jene, die zumindest als heiße Anwärter auf ein Update gelten. Update: Auch das CyanogenMod-Smartphone OnePlus One wird Android L bekommen. Man will sich damit ab Release nur drei Monate Zeit lassen. 
android lollipop teaser 01
© AndroidPIT
Android L wird das nächste große Ding für Smartphone-Betriebssysteme. Auf seiner Entwicklerkonferenz I/O hat Google hunderte neue Programmier-Schnittstellen versprochen, mit denen sich ganz neue Anwendungsgebiete für Smart Devices eröffnen (Wear und Glass lassen grüßen!). Außerdem wurde am Design getüftelt. Zwei Bereiche also, die den Geräte-Herstellern viel Arbeit bereiten sollten, um Googles Vorgaben mit ihren Aufsätzen zu vereinbaren.
Welcher Hersteller das Update wann und für welche Geräte ausliefert, ist natürlich noch nicht in Stein gemeißelt. Offiziell wissen wir noch wenig, unsere Übersicht beruht daher auf unseren eigenen Einschätzungen, den Versprechen mancher Hersteller und auf Auswertungen der Gerüchte und Leaks der letzten Wochen. Änderungen sind deshalb nicht ausgeschlossen. Bitte bedenkt das beim Lesen!

Nexus und Google Play Edition

android l homescreen nexus 5 teaser
Das Nexus 5 ist eines der offiziellen Testgeräte, sodass die Developer Preview für Android L schon jetzt dafür erhältlich ist. / © AndroidPIT
Als erstes wird das Update bei den Nexus-Geräten eintreffen. Die Vorjahres-Schlager Nexus 5 undNexus 7 (2013) werden mit Sicherheit unter den ersten sein, die das Update erhalten; immerhin sind seit der Google I/O auch Developer-Previews für sie erhältlich. Letzteres gilt zwar nicht fürNexus 4Nexus 7 (2012) und Nexus 10; die immernoch konkurrenzfähigen Geräte sollen verschiedenen Quellen zufolge aber ebenfalls die finale Ausgabe der neuen Firmware bekommen. Die verschiedenen Google-Play-Editionen von HTC, Samsung oder Sony bekommen das Update etwas später - hierzulande sind sie aber leider nach wie vor nicht regulär verfügbar.

[UPDATE: 03.07.2014, 11:30 Uhr]

Inzwischen sind sehr wohl Developer-Previews für Nexus 4, 7 (2012) und 10 verfügbar gemacht worden. Damit ist es sehr wahrscheinlich, dass diese Geräte am Ende auch das Update auf Android L bekommen werden. Wir haben hier von dem Kurswechsel berichtet
  • Nexus 5
  • Nexus 4
  • Nexus 7 (2013)
  • Nexus 7 (2012)
  • Nexus 10
  • Alle Smartphones der Google Play Edition

Samsung

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Aktuelle Samsung-Modelle wie das Galaxy Note 3 und S5 von Samsung werden sehr wahrscheinlich mit Android L beliefert. / © AndroidPIT
Das Galaxy S5 bekommt mit Sicherheit Android L, hier gibt es wenig Anlass zum Zweifel. Auch die unlängst vorgestellte Mini-Ausgabe des S5 wird das Update höchstwahrscheinlich bekommen. Wann es ausgeliefert wird, ist allerdings bei Samsung immer spannend. Die Koreaner lassen sich damit traditionell mehrere Monate Zeit. So gut wie sicher ist es auch, dass das Galaxy S4 und dasNote 3 die neue Android-Version kriegen. Die älteren Modelle Note 2 und S3 bekommen kein Update mehr.
  • Galaxy S5
  • Galaxy S5 Mini
  • Galaxy S4
  • Galaxy Note 3

HTC

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Das HTC One M8 und sein kleiner Bruder One mini 2 sollen sehr früh das Android-L-Update bekommen. / © AndroidPIT
HTC war dieses Mal einer der ersten Smartphone-Hersteller, die sich zum L-Release persönlich geäußert haben. Mit ihrem 90-Tage-Versprechen (wir berichteten) würden sie sicherlich so ziemlich die schnellsten sein, die Android L mit Herstelleraufsatz an ihre Kunden bringen. Falls Google (wie mit den Android-Versionen 4.2 und 4.4 bewiesen) den Release um Halloween herum ansetzt, wäre Android L für das HTC One (M8) und das HTC One mini 2 Ende Januar erhältlich. Das One max und das One mini werden zwar nicht in dem Versprechen erwähnt, doch HTCs bisheriges Engagement, die Geräte mit den jüngsten KitKat-Updates zu versorgen, stimmt sehr optimistisch (man werfe dazu einen Blick auf die ständig aktualisierte Info-Page), dass auch Android L für diese ebenfalls noch sehr aktuellen Geräte ausgeliefert wird. Immerhin sieht das HTC Advantage Programm für sie einen Software-Support von zwei Jahren vor und keines der Smartphones wird zum Voraussichtlichen Launch-Termin von Android L älter als zwei Jahre sein.
  • HTC One (M7)
  • HTC One (M8)
  • HTC One max
  • HTC One mini

Sony

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Sonys Xperia Z1 wird wohl Android L bekommen. / © AndroidPIT
Auch Sony legt in Sachen Software-Updates ein gutes Tempo vor. Das Update auf Android 4.4.4 etwa wurde nur wenige Tage nach dem Rollout von Google auch für Xperia Z1Z1 Compact oderZ Ultra verfügbar gemacht (wir berichteten). Auch das im Februar 2014 vorgestellte Xperia Z2sollte noch mit Android L aufwarten. Die Geräte, die am 21. Mai ihr KitKat-Update und Software-Version 10.5.A.0.230 bekamen, werden aber vielleicht die ersten sein, die beim Android L Release leer ausgehen werden. Darunter fallen die Xperias Z, ZL, ZR und Tablet Z.
  • Xperia Z2
  • Xperia Z1
  • Compact Z1
  • Z Ultra

LG

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LGs Flaggschiffe G2 und G3 werden von Android L profitieren. / © AndroidPIT
LG hat seine Smartphones wie die meisten anderen Hersteller mit einer eigenen Benutzeroberfläche versehen, die an das neue Android angepasst werden muss. Diese Mühe wird man sich sicherlich mit den teuren Flaggschiffen machen. Das G3 wird ab Werk mit Android-KitKat ausgeliefert. Dass es ein Update auf Android L bekommt, ist quasi selbstverständlich. Auch das im August 2013 vorgestellte G2 wird wahrscheinlich in den Genuss einer System-Aktualisierung kommen. Der Mini-Ableger G3 Mini ist noch nicht offiziell, wird aber wahrscheinlich ebenfalls ein Update bekommen, das G2 Mini steht wie LGs Mittelklasse-Smartphones aus der L-Serie eher auf der Liste der Wackelkandidaten.
  • G2
  • G3
  • G3 Mini

Motorola

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Das Moto X wird ein Android-L-Handy. / © AndroidPIT
Zwar hat Google seinen Hardware-Hersteller wieder verkauft, doch heißt das nicht automatisch, dass man bei Motorola weniger eifrig an den Smartphones arbeitet. Moto G und Moto X sind mit ihrer fast unveränderten Stock-Android-Oberfläche heiße Anwärter auf frühe Updates und haben ihre Portion KitKat schon sehr früh erhalten. Ob die Update-Tugend mit Android L weiter geht, steht noch gar nicht fest. Angeblich offizielle Berichte von einer mutmaßlichen Facebook-Seite haben sich als schlechter Scherz eines Fans erwiesen, die von Motorola zurückgewiesen wurden (wir berichteten von der Ente). Dennoch wäre es verwunderlich, würde Motorola die fast zeitgleich mit dem Nexus 5 veröffentlichten Motos ins Update-Nirvana schicken.
  • Moto G
  • Moto X

  • OnePlus
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OnePlus One: Drei Monate nach L-Release soll das CyanogenMod-Smartphone die neue Android-Version haben. / © AndroidPIT
Auch das Nischen-Unternehmen OnePlus hat angekündigt, sein CyanogenMod-basiertes OnePlus One innerhalb von drei Monaten des finalen Release von Android L auf die neue Version zu aktualisieren. 
  • OnePlus One
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Android Wear: Software-Updates kommen direkt von Google

Google macht Updates für Android Wear zur Chefsache: Was man bereits zuvor mit dem Verbot von herstellereigenen Oberflächen für Smartwatches mit dem Wearable Device-OS verlauten ließ, wurde nun auf Anfrage eines Nutzers hin abermals bestätigt. Wer also ein Gerät mit Android Wear verwendet, wird nicht wie für Smartphones und Tablets gewöhnlich bei jedem Update auf die Gunst des jeweiligen Herstellers hoffen müssen, sondern erhält die aktuelle Software direkt von Google.
Schon vor einiger Zeit kündigte Google an, bei den neuen Plattformen Android Wear, Auto und TV keine Anpassung der Oberfläche durch die Hardware-Hersteller zuzulassen. Man wolle schließlich eine einheitliche Benutzererfahrung bieten, obendrein gestaltet sich die Verwaltung von Software-Updates dadurch erheblich leichter. Auf Anfrage eines Nutzers auf Twitter, inwiefern man als Besitzer eines Android Wear-Gerätes manuelle Software-Updates durchführen könne, bestätigte der offizielle Android-Account nochmals, dass die Updates künftig direkt von Google verteilt werden.
Es wird dem Tweet zufolge voraussichtlich auch keinen Release von Factory Images wie bei den Nexus-Geräten erfolgen, mit denen die offiziellen Updates manuell geflasht werden können – die Custom-ROM-Entwicklung für Android Wear bleibt davon natürlich unberührt. Einerseits ist es vielleicht auch schade, dass den Herstellern zum Teil die Möglichkeit genommen wird, die Smartwatches unter Android Wear in das eigene Software-Ökosystem einzubinden. Wer HTC Sense, die Optimus UI von LG oder Samsungs TouchWiz gerne auf seinem Smartphone verwendet, wird diese auf absehbare Zeit nicht auf seiner Smartwatch mit Android Wear wiederfinden. Auf der anderen Seite bleibt den Herstellern immer noch die Anpassung durch die Vorinstallation etwaiger Apps und Dienste. Zudem dürften viele Nutzer den Vorteil der unmittelbaren Android-Updates als wichtiger betrachten.
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Android 5.0: Neuerungen, Features & Release

Android 5.0 ist im Anmarsch und wenn Google sich an sein Namensschema mit Süßigkeiten hällt, steht ein "L" am Anfang des Codenamens. Android 5.0 Lollipop ist einer der Favoriten aus der Gerüchteküche. Doch spannender als der Name sind die Neuheiten in Android 5.0. So soll es umfangreiche Design-Änderungen geben, die auch stark die Bedienung beeinflussen. Und auch unter der Haube tut sich einiges: Neben einem neuen Kernel soll es eine neue Laufzeitumgebung für Apps geben. Spannend auch: Was sieht man im Android 5.0 Release vom Project Hera? Damit rückt Google Android und Chrome näher zusammen. Das Android 5.0 Release wird für Sommer 2014 erwartet. Die Verteilung erfolgt für unterstützte Geräte wie immer kostenlos. Dabei drängt sich die Frage auf, welche Geräte kriegen Android 5.0. Neben den aktuellen Nexus-Modellen orakelt man im Netz hartnäckig über die Samsung-Modelle Galaxy S4, Galaxy S3, Galaxy Note 2, Galaxy Note 8.0 and Galaxy Note 10.1. 

Project Hera: Android und Chrome zusammen


Gerüchte rund um das Project Hera halten sich hartnäcking bei Android 5.0. Erst sah es so aus, als ob Google plane, Android und Chrome zu verschmelzen. So weit will man aber bei Google wohl doch nicht gehen. Trotzdem werden Android und Chrome mit Android 5.0 enger zusammenrücken. Funktionen und Designelemente sollen sich Android und Chrome in Zukunft teilen, außerdem sollen die derzeit noch unterschiedlichen App-Welten vereint werden. Für Nutzer bedeutet das, dass Sie bald den Unterschied zwischen nativen und web-basierten Apps nicht mehr merken. Weitere Änderung bei der Bedienung: Hera könne etwa Nachrichten aus diversen Quellen direkt auf dem Display einblenden und den User auch gleich beantworten lassen. Das explizite Aufrufen einer App entfällt damit. Denkt man die Idee weiter, könnte Android 5.0 durch Hera einige richtungsweisende Optik-Änderungen und viele neue Funktionen erhalten.
 

Neue Optik: Tod für Home-Button und Widgets?


Der Home-Button ist eigentlich eine feste Größe unter Android. Gerüchten zufolge könnte er aber einem Google-Button weichen, der als neues zentrales Element in Anroid 5.0 gehandelt wird. Der Google-Button führt dann aber nicht zum Home-Screen, sondern zur Suche. Über die spürt man als Nutzer dann aber auch seine Apps auf. Ohne die Möglichkeit, von überall zurück auf den Home-Screen zu kommen, könnte sich so eine Design-Entscheidung auch auf Widgets auswirken; denn die wären dann natürlich nur umständlich erreichbar. Was auch immer Google mit den Widgets vorhat, sicher dürfte sein, dass nach der Google Now-Ausrichtung in Android 4.4 auch dieser Dienst weiter ins Zentrum des Systems gerückt wird, etwa als zentrale Schnittstelle, von der aus der Nutzer alle Informationen angezeigt bekommt, im Web sucht und Apps startet - und das natürlich auch sprachgesteuert.
 

System-Update: Neuer Unterbau


Android 5.0 hat aber auch im Unterbau ein paar Neuheitein zu bieten. So sind aufGithub Code-Zeilen aufgetaucht, die darauf hinweisen, dass Google an der Implementierung der Kernel-Version 3.14 arbeitet. Interessant ist auch die aktuelle Testphase der Laufzeitumgebung ART, die man unter Android 4.4 bereits zu Testzwecken aktivieren kann. Sollte der Umstieg von Dalvik VM problemlos verlaufen, könnte Google künftig komplett auf ART setzen und Android 5.0 so einen ordentlichen Geschwindigkeitsschub erhalten.
 

Sicherheits: Kill Switch und Play Store


Nachlegen wird Google mit Android 5.0 vor allem auch bei der Sicherheit. Schon heute kann man über den Android Geräte Manager Android-Geräte orten und auch löschen, für die Praxis fehlen aber ein paar Funktionen. So will Google zukünftig auch einen sogenannten Kill Switch einbauen. Das bedeutet, selbst wenn ein Android-Gerät auf Werkseinstellungen zurückgesetzt wird, kann man es erst wieder nutzen, wenn es mit dem Google-Account des vorherigen Nutzers entsperrt wurde. Auch wird spekuliert, dass sich die Fernlöschfunktion so anpassen lässt, dass nicht alles gelöscht wird, sondern nur bestimmte Daten. Dieses Feature deutet auch darauf hin, dass Google Android-Geräten ein paar mehr Business-Features spendieren möchte. Gerüchten zufolge arbeitet Google auch an einer Business-Rubrik für den Play Store.


Im Team mit Glass und Wearable


Spannend ist auch zu sehen, wie sich Google Glass und Android Wear auf Android 5.0 auswirken. Zumindest einen Schwung neuer APIs dürfte es geben, außerdem vielleicht sogar die ein oder andere vorinstallierte App in Android 5.0, die Daten von Glass und Fitness-Geräten auswertet.

Android 5.0: Das wünschen wir uns


Samsung hat unter anderem bereits mit dem Galaxy S3 gezeigt, dass es möglich ist, mehrere Fenster gleichzeitig zu öffnen. Höchste Zeit, dass Google selbst eine Multi-Window-Funktion in Android 5.0 integriert. Auf Tablets würde das Feature durchaus praktisch sein. Was ebenfalls noch fehlt, ist eine richtige Stromsparfunktion. Hersteller wie Asus zeigen, wie eine einfache aber effektive Lösung aussehen könnte: In der Benachrichtigungszeile lässt sich die CPU je nach Leistung einfach drosseln, um Strom zu sparen. Den Gerüchten zufolge soll Google an Stromspar-Features arbeiten, wie diese aussehen, ist aber unklar.
 

via chip.de
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